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	<title>Josef Grabler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Grabler&amp;diff=2645054&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kanthe: Foto hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-04-23T11:36:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Der Adler (1941), Heft 24, Kriegsberichterstatter Josef Grabler.png|mini|Kriegsberichterstatter Josef Grabler (1941)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Grabler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. September]] [[1899]] in [[Sarre-Union|Saarunion]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verzeichnis&amp;quot;&amp;gt;Abteilung für Volksbildung im Magistrat der Stadt Berlin (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der auszusondernden Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1946, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[22. Mai]] [[1941]] vor der Insel [[Kreta]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vermisstenliste&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.denkmalprojekt.org/misc_laender/maleme_Metalltafeln.htm Vermisstenliste]&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;denkmalprojekt.org&amp;#039;&amp;#039; (abgerufen am 23. Mai 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Autor]] von Flieger- und Kriegsliteratur sowie [[Kriegsberichterstattung|Kriegsberichterstatter]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der im [[Elsass]] geborene Grabler meldete sich 1916 als [[Freiwilliger (Militär)|Kriegsfreiwilliger]] und diente während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] bei den [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|deutschen Luftstreitkräften]]. 1922 wurde er [[Freistaat Preußen|preußischer]] Staatsbeamter&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Abschied von Josef Grabler&amp;#039;&amp;#039; (Nachruf). In: &amp;#039;&amp;#039;Der Adler&amp;#039;&amp;#039;, Heft 24 v. 25. November 1941, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; des [[Mittlerer Dienst|mittleren Dienstes]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedländer&amp;quot;&amp;gt;Saul Friedländer u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Bertelsmann im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1. München 2002, S. 388.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betätigte er sich als [[Luftsport|Sportflieger]]. Nach 1933 arbeitete Grabler im [[Reichsluftfahrtministerium]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Buch des Historikers [[Saul Friedländer]] zufolge zeichnet seine im [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]] verwahrte Personalakte „das Bild eines von den Parteigenossen verachteten Mitläufers, dessen brennender beruflicher und fliegerischer Ehrgeiz durch seine mehrjährige Mitgliedschaft in der SPD behindert wurde.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedländer&amp;quot; /&amp;gt; Als Beamter wurde Grabler 1937 für schriftstellerische Arbeiten im Auftrag des Ministeriums freigestellt und war ab 1939 als Kriegsberichterstatter einer [[Propagandakompanie]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] zugeteilt. Nach dem [[Überfall auf Polen]] wurde er mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] II. Klasse ausgezeichnet. Danach nahm er noch als Kriegsberichterstatter an den Feldzügen gegen [[Unternehmen Weserübung|Norwegen]], [[Westfeldzug|Frankreich]], [[Balkanfeldzug (1941)|Jugoslawien und Griechenland]] teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grabler starb während der [[Luftlandeschlacht um Kreta]], an der er abermals als Kriegsberichterstatter teilgenommen hatte, als er mit einer Transportmaschine über dem Meer abgeschossen wurde. Seine Leiche wurde nicht gefunden. Sein Name findet sich auf der Vermisstentafel des [[Deutscher Soldatenfriedhof Maleme|Deutschen Soldatenfriedhofs Maleme]] auf [[Kreta]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vermisstenliste&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Grabler veröffentlichte als Autor und Herausgeber mehrere als propagandistische [[Kriegsverherrlichung]] zu wertende [[Heftroman|Groschenhefte]] und Bücher und war bis zu seinem Tod 1941 einer der maßgebenden Autoren der Luftwaffen-Propagandaillustrierten &amp;#039;&amp;#039;[[Der Adler]]&amp;#039;&amp;#039;, an deren Aufbau er beteiligt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;polunbi&amp;quot;&amp;gt;Eintrag &amp;#039;&amp;#039;[http://www.polunbi.de/pers/grabler-01.html Grabler, Josef]&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;Datenbank Schrift und Bild 1900–1960&amp;#039;&amp;#039;. (abgerufen am 23. Mai 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 32 Seiten schmale Band &amp;#039;&amp;#039;Sturzkampfflieger über Warschau und Modlin&amp;#039;&amp;#039; erschien 1939 als Heft 67 der Jugendheftreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Spannende Geschichten]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;polunbi&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Saul Friedländer u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Bertelsmann im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1. München 2002, S. 254.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der schriftstellernde Soldaten und Kriegsberichterstatter versuchten, „ohne schriftstellerische Ambitionen schnelles Geld zu verdienen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedländer&amp;quot; /&amp;gt; Bei Inhalt und Themenfindung gab es eine „kooperative Interaktion mit der Militärzensur im [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Propagandaministerium]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf Simons: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.polunbi.de/inst/spannende-geschichten.html Spannende Geschichten]&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;Datenbank Schrift und Bild 1900–1960&amp;#039;&amp;#039;. (abgerufen am 23. Mai 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt; Grablers Werk basiert auf seinen Kriegsberichterstatterartikeln aus dem Überfall auf Polen. Bis 1940 wurden von dem bei [[Bertelsmann]] erschienenen Heft 255.000 Exemplaren gedruckt. Eine Zusammenstellung von Propagandakompanie-Kriegsberichten ist das von ihm herausgegebene Buch &amp;#039;&amp;#039;Mit Bomben und MGs über Polen&amp;#039;&amp;#039; (1940), das bis 1942 eine Gesamtauflage von 300.000 Exemplaren erreichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;polunbi&amp;quot; /&amp;gt; In seiner Einleitung mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die neue Waffe&amp;#039;&amp;#039; betont Grabler emphatisch, mit diesem Buch beginne ein neuer Abschnitt im erlebnisorientierten Schreiben über den Krieg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedländer&amp;quot; /&amp;gt;  Sein Buch über den Jagdflieger [[Helmut Wick]] (&amp;#039;&amp;#039;Helmut Wick. Das Leben eines Fliegerhelden&amp;#039;&amp;#039;) basiert ebenfalls auf Propaganda-Kriegsberichten Grablers. Es erschien erst fast zwei Jahre nach Grablers Tod im Jahr 1943 in der von der Wehrbetreuung der Luftwaffe zu Propagandazwecken herausgegebenen Buchreihe „[[Adler-Bücherei]]“. Als Herausgeber fungierte das Propagandablatt „Der Adler“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;polunbi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende erschienen in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] in der „[[Liste der auszusondernden Literatur]]“, die aus Bibliotheken und Buchhandlungen entfernt werden sollte, zwei Grabler-Bücher.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone: &amp;#039;&amp;#039;Liste der auszusondernden Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1946, Nr. 3934 &amp;#039;&amp;#039;Mit Bomben und MG.s über Polen.&amp;#039;&amp;#039; (Gütersloh 1941), Nr. 3935 &amp;#039;&amp;#039;Helmut Wick. Das Leben eines Fliegerhelden.&amp;#039;&amp;#039; (Berlin 1943).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein drittes wurde 1953 in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ministerium für Volksbildung der Deutschen Demokratischen Republik: &amp;#039;&amp;#039;Liste der auszusondernden Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Dritter Nachtrag, Berlin 1953, Nr. 4968 &amp;#039;&amp;#039;Sturzkampfflieger über Warschau und Modlin&amp;#039;&amp;#039;. (Gütersloh 1939).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt [[Berlin]] hatte Grablers sämtliche Werke bereits 1946 entfernen lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verzeichnis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Buchveröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kette. Ein Fliegerbuch.&amp;#039;&amp;#039; Thienemann, Stuttgart o.&amp;amp;nbsp;J. [1936]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sturzkampfflieger über Warschau und Modlin&amp;#039;&amp;#039;. (=Spannende Geschichten; 67). Bertelsmann, Gütersloh 1939&lt;br /&gt;
* (Koautor): &amp;#039;&amp;#039;Oberst Polte, Und wir sind doch geflogen! Meine Flugerlebnisse in drei Erdteilen&amp;#039;&amp;#039;, aufgezeichnet von Josef Grabler. Bertelsmann, Gütersloh 1940&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mit Bomben und MGs über Polen. PK-Kriegsberichte der Luftwaffe.&amp;#039;&amp;#039; Bertelsmann, Gütersloh 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Helmut Wick. Das Leben eines Fliegerhelden.&amp;#039;&amp;#039; (=Adler-Bücherei). Scherl, Berlin 1943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Eintrag &amp;#039;&amp;#039;[http://www.polunbi.de/pers/grabler-01.html Grabler, Josef]&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;polunbi.de&amp;#039;&amp;#039; (abgerufen am 23. Mai 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107918192X|NDL=00549721|VIAF=164302492}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grabler, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger einer Propagandakompanie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Luftstreitkräfte des Deutschen Reiches)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grabler, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Autor von Flieger- und Kriegsliteratur sowie Kriegsberichterstatter im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. September 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sarre-Union|Saarunion]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Mai 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=vor der Insel [[Kreta]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kanthe</name></author>
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