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	<title>Josef Gorbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T14:41:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Anton-kurt: Formsachen</title>
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		<updated>2020-04-06T13:24:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formsachen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Gorbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. April]] [[1889]] in [[Lochau]], [[Vorarlberg]]; † [[6. November]] [[1977]] in [[Rankweil]]) war [[österreich]]ischer [[Theologe]], [[Priester (Christentum)|Priester]], [[Publizist]] und Förderer von behelfsmäßigen [[Notkirche]]n in [[Österreich]] und [[Palästina (Region)|Palästina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gorbach, der 1912 die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] empfing, zeichnete sich rasch durch sein praxisbezogenes Wirken aus. Er wurde Direktor der [[Caritas der Diözese Feldkirch|Caritas Vorarlberg]]. Er trat als Initiator des &amp;#039;&amp;#039;Zwei-Groschen-Blattes&amp;#039;&amp;#039; auf, mit dem Untertitel &amp;#039;&amp;#039;Wochenflugschrift für Recht und Wahrheit&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben vom Presseapostolatverein in [[Feldkirch]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://schlosskirche.at/das-neue-groschenblatt.html Kurzgeschichte zum „Zwei-Groschenblatt“]&amp;#039;&amp;#039; Schlosskirche Hetzendorf Wien&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Redebegabung und Formulierungsfähigkeit bewirkte viele Einladungen als Gastprediger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 wurde Gorbach von Josef Moser, Direktor des [[Canisiuswerk]]es, zu Predigten nach [[Wien]] eingeladen, wo er die Notgottesdienste erlebte, und die soziale Not und das Fehlen von Kirchen, besonders im Arbeiterbezirk [[Favoriten]], kennenlernte. Nach Vorarlberg zurückgekehrt, bat er den Administrator Bischof [[Sigismund Waitz]] um Versetzung nach Wien, wo er im Mai 1931 seinen Dienst antrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit erwirtschaftetem Geld des Zwei-Groschen-Blattes und mit zinslosen Darlehensvereinbarungen mit Lesern des Blattes finanzierte Gorbach die Errichtung von Notkirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste Realisierung, von ihm liebevoll &amp;#039;&amp;#039;Wiener Arbeiterkirche&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist die Notkirche bei der [[Philadelphiabrücke]] in [[Meidling]], wo seinerzeit 65.000 Katholiken von nur fünf Geistlichen betreut wurden. Bei einem Spaziergang hatte er eine ehemalige Lederverarbeitungsfabrik mit einem großen Stall entdeckt. Er erwarb das Grundstück und begann nach kurzer Zeit im behelfsmäßig umgebauten Stall mit Gottesdiensten. Die Notkirche wurde im Krieg durch Bomben zerstört, die Nachfolgekirche ist die [[Kirche Namen Jesu (Wien)|Kirche Namen Jesu]]. In diese Richtung weiter aktiv entstanden in fünf Jahren sieben Notkirchen in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938, im Zuge des [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|Anschlusses von Österreich an Hitlerdeutschland]], wurde die Situation für Gorbach gefährlich, das Zwei-Groschenblatt wurde verboten. Er flüchtete nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]]. Auch dort bleibt er seiner Linie treu und errichtete in [[Bethanien (Bibel)|Bethanien]], [[Caesarea (Israel)|Cäsarea]] und [[Jerusalem]] Notkirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kehrte Gorbach nach [[Bregenz]] zurück und errichtete eine Notkirche. Danach zwei Notkirchen in [[Innsbruck]]. Erzbischof-Koadjutor [[Franz Jachym]] bat Gorbach, wieder in Wien tätig zu werden, wo dieser in Folge an die 20 behelfsmäßige Notkirchen in aufgelassenen Fabriken, Schrebergartenhütten und Baracken einrichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 ging Gorbach mit 82 Jahren krankheitshalber in Pension und übersiedelte nach Bregenz. Sein Grab befindet sich in seinem Geburtsort Lochau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1937: Prälat&lt;br /&gt;
* 1937: Komturkreuz des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterordens vom Hl. Grab]]&amp;lt;!--Komturkreuz = Leitender Komtur?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1958: &amp;#039;&amp;#039;Ehrendomherr St. Stephan&amp;#039;&amp;#039; für die Notkirchen in der Erzdiözese Wien&lt;br /&gt;
* 1989: &amp;#039;&amp;#039;Prälat Dr. Gorbach-Hof&amp;#039;&amp;#039; in [[Floridsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johannes Lampert: &amp;#039;&amp;#039;Die Caritas in Vorarlberg. Ursprünge – Geschichte – Ausblick.&amp;#039;&amp;#039; Rheticus Heft 1/2005, ISBN 3-900866-85-6. S. 40 bis 49.&lt;br /&gt;
* Ludwig Varga: &amp;#039;&amp;#039;Die Pfarre Namen Jesu. Geschichte eines Pfarrzentrums&amp;#039;&amp;#039;, Blätter des Meidlinger Bezirksmuseums, Wien 2001, Heft 53/54.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Josef Gorbach}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|136216471}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136216471|VIAF=80599922}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gorbach, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Caritas)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komtur (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gorbach, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Theologe, Priester, Publizist und Gründer von behelfsmäßigen Notkirchen in Österreich und Palästina&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. April 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lochau]], Vorarlberg&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. November 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rankweil]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anton-kurt</name></author>
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