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	<title>Josef Gockeln - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Redonebird: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2025-05-12T09:52:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KAS-Gockeln, Josef-Bild-6532-1.jpg|mini|Josef Gockeln auf einem Landtagswahlplakat 1950]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Josef Gockeln.jpg|mini|Das Grab von Josef Gockeln und seiner Ehefrau Elisabeth geborene Klink im Familiengrab auf dem [[Südfriedhof (Düsseldorf)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Anton Gockeln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. März]] [[1900]] in [[Großeneder]] ([[Kreis Warburg]]); † [[6. Dezember]] [[1958]] in der Nähe von [[Dormagen]]) war ein deutscher Politiker der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach einer Müllerlehre in Großeneder besuchte Josef Gockeln 1925/1926 die Staatliche Fachschule für Wirtschaft und Verwaltung in [[Düsseldorf]]. Er wurde Mitglied der christlichen Gewerkschaft und der [[Katholische Arbeitnehmer-Bewegung|Katholischen Arbeiterbewegung]]. Ab 1928 arbeitete er hauptamtlich als Bezirkssekretär der Katholischen Arbeitervereine in Düsseldorf. Im Zweiten Weltkrieg war Gockeln durchgängig Soldat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde Gockeln zum Verbandsvorsitzenden der Katholischen Arbeitervereine Westdeutschlands gewählt und war 1948 Präsident des ersten [[Deutscher Katholikentag|Deutschen Katholikentages]] nach dem Zweiten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 wurde er von [[Großmeister (Ritterorden)|Kardinal-Großmeister]] [[Nicola Canali|Nicola Kardinal Canali]] zum Ritter des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem]] ernannt und am 7. Dezember 1950 im [[Kölner Dom]] durch [[Lorenz Jaeger]], Großprior der deutschen Statthalterei, investiert; er war dessen [[Großoffizier (Ordenskunde)|Großoffizier]]. Er war wesentlich am Neuaufbau der Deutschen Statthalterei in den 1950er Jahren beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Jürgen Brandt: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem hat Freunde. München und der Ritterorden vom Heiligen Grab&amp;#039;&amp;#039;. EOS Verlag, St. Ottilien 2010, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Dezember 1958 kam Josef Gockeln bei einem Verkehrsunfall ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Gockeln gehörte in der [[Weimarer Republik]] der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]] an und war stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Düsseldorf. Er war einer der Mitbegründer der CDU in [[Düsseldorf]]. 1945/46 war er Vorsitzender der Programmkommission des Landesverbandes [[Rheinland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Gockeln war 1929 bis 1933 und erneut ab 1946 [[Stadtverordneter]] in [[Düsseldorf]]. 1946 wurde er Mitglied des Landtages von [[Nordrhein-Westfalen]] und blieb bis zu seinem Unfalltod 1958 Abgeordneter. Am 19. Mai 1947 wählte ihn der [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Landtag]] zu seinem Präsidenten. Auch dieses Amt versah er bis 1958. Dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] gehörte Gockeln seit der ersten [[Bundestagswahl 1949]] bis zu seinem Tode an. Er wurde 1949 im [[Bundestagswahlkreis Düsseldorf II|Wahlkreis Düsseldorf&amp;amp;nbsp;II]] sowie [[Bundestagswahl 1953|1953]] und [[Bundestagswahl 1957|1957]] im benachbarten [[Bundestagswahlkreis Düsseldorf I|Wahlkreis Düsseldorf&amp;amp;nbsp;I]] [[Direktmandat|direkt]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gockeln hatte zu Lebzeiten zu den eifrigsten Befürwortern einer Parlamentarierversorgung für das Alter und insbesondere für die Hinterbliebenen gehört, „damit auf Dauer nicht nur Vermögende, die aus privaten Mitteln vorsorgen können, in den Parlamenten sitzen“. Erst nach seinem Unfalltod brachte eine Gruppe von 34 [[Mitglied des Deutschen Bundestages|Bundestagsabgeordneten]] unter der Führung von [[Josef Arndgen]] (CDU), [[Walther Kühn]] ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]), [[Carlo Schmid]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und [[Ludwig Schneider (Politiker, 1898)|Ludwig Schneider]] ([[Deutsche Partei|DP]]) einen entsprechenden Gesetzentwurf zur [[Abgeordnetenentschädigung#Deutschland|Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung für Abgeordnete]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://carlo-schmid-stiftung.de/carlo-schmid-leben-und-beruf/ Nachweis] auf carlo-schmid-stiftung.de, abgerufen am 19. April 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis dahin waren Oberbürgermeister und Landtagspräsidenten noch ohne Pensionsansprüche. Diese Positionen waren seinerzeit nur mit einem Ehrensold versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Gockeln war von 1946 bis 1947 [[Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen|Sozialminister]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Am 3. Juli 1947 wurde er [[Oberbürgermeister]] von Düsseldorf, was er bis zu den Kommunalwahlen 1956 blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1950: Ritter des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterordens vom Heiligen Grab]]&lt;br /&gt;
* 1952: Ehrenmitglied im [[Verband der Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereine Unitas|Verband der wissenschaftlichen katholischen Studentenvereine Unitas]]&lt;br /&gt;
* 1953: Großkreuz des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
* Nach ihm sind die Josef-Gockeln-Straßen in Düsseldorf, [[Hamm]], [[Neubrück (Köln)]], [[Rahrbach]] und in seinem Heimatdorf [[Großeneder]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Rönneper, Axel Bayer: &amp;#039;&amp;#039;Karl Arnold und Josef Gockeln: Düsseldorfer Weggefährten und Konkurrenten.&amp;#039;&amp;#039; In: Der Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Karl Arnold (Politiker)|Karl Arnold]]. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident 1947 bis 1956.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 2001, S. 171–181. (Schriften des Landtags Nordrhein-Westfalen Band 13)&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Rosenberg]], [[Bernhard Tacke]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Weg zur Einheits-Gewerkschaft.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom [[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]]-Bundesvorstand. Druck: satz + druck gmbh, Düsseldorf 1977.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 267.&lt;br /&gt;
* Walter Först: &amp;#039;&amp;#039;Josef Gockeln (1900–1958)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Jürgen Aretz]], [[Rudolf Morsey]], [[Anton Rauscher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichte in Lebensbildern. Aus dem deutschen Katholizismus des 19. und 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Band 5. Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1982, ISBN 3-7867-0990-4, S. 161–175 ([https://www.aschendorff-buchverlag.de/digibib/?digidownload&amp;amp;tid=17580 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Amelunxen II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00400}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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{{Normdaten|TYP=p|GND=116694939|VIAF=17980274}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gockeln, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagspräsident (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komtur mit Stern (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Präsident eines Katholikentages]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ratsmitglied (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gockeln, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gockeln, Josef Anton (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. März 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Großeneder]], [[Kreis Warburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Dezember 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Dormagen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redonebird</name></author>
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