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	<title>Josef Giggenbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T08:48:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Giggenbach&amp;diff=2889430&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spurzem: Die Autogrammkarte passt doch schön als Titelbild an den Anfang.</title>
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		<updated>2023-09-01T15:13:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Autogrammkarte passt doch schön als Titelbild an den Anfang.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sepp Giggenbach.jpg|mini|hochkant=0.9|Autogrammkarte von 1933]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef „Sepp“ Giggenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. April]] [[1906]] in [[Trostberg]]; † [[25. Mai]] [[1980]] in [[Mühldorf am Inn]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Motorradsport|Motorradrennfahrer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Todesanzeige im Mühldorfer Anzeiger vom 27. Mai 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Laudatio&amp;quot;&amp;gt;Laudatio des MSC-Vorsitzenden Günther Ehe zum 70. Geburtstag von Sepp Giggenbach.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat hauptsächlich auf der Sand-, Gras- und Eisbahn an, und fuhr auch Berg- und Straßenrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
1914 zogen Sepp Giggenbachs Eltern von Trostberg in das etwa 30 Kilometer entfernte Mühldorf am Inn. Dort besuchte er die [[Volksschule]] und machte anschließend in einem ortsansässigen Betrieb eine Mechanikerlehre. Als 1923 der Motorsportclub Mühldorf gegründet wurde, nahm Giggenbach erstmals an einer motorsportlichen Veranstaltung teil: Mit einem [[Fahrrad mit Hilfsmotor]] versuchte er sich an der Fahrt Trostberg–Tittmoning–Altötting–Mühldorf, fiel jedoch nach 18 Kilometern mit Rahmenbruch aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Laudatio&amp;quot; /&amp;gt;[[Datei:Motorrad Bayerland 1927 noBG.jpg|mini|Bayerland-J.A.P. V-Zweizylinder, Viertakt-SV, 680 cm³, 17 PS, Para&amp;amp;shy;llelo&amp;amp;shy;gramm-Vorderradgabel, Hinterrad unge&amp;amp;shy;federt, Höchstgeschwindigkeit 120 km/h, Baujahr 1927]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begeisterung für den Motorsport galt vor allem den [[Speedway (Bahnsport)|Sandbahnrennen]] in Mühldorf, bei denen er 1924 als 18-Jähriger auf einer &amp;#039;&amp;#039;[[Triumph (Nürnberg)|Triumph]] Knirps&amp;#039;&amp;#039; mit 200-cm³-Motor erstmals startete. Am Pfingstsonntag 1925 gewann er sein erstes Sandbahnrennen auf einer 250-cm³-[[Bayerland]], die ihm der Motorradfabrikant [[Anton Baierlein]] zur Verfügung gestellt hatte. Weitere Siege folgten. Giggenbach fuhr auf der Sandbahn, der Gras- und der Eisbahn, am Berg und schließlich auch auf der Straße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erinnerungen&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen von Europameister Sepp Giggenbach&amp;#039;&amp;#039;. In einer Druckschrift des MSC Mühldorf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Motorrad-Europameisterschaft 1927|1927]] gewann Giggenbach auf einer Bayerland mit einem 990-cm³-[[Zweizylindermotor|V2]]-[[Einbaumotor]] von [[J.A.P.]] auf dem [[Nürburgring]] den [[Großer Preis von Deutschland (Motorrad)|Großen Preis von Deutschland]] in der 1000-cm³-Klasse und damit zugleich die einmalig ausgetragene [[Motorrad-Europameisterschaft|Europameisterschaft]] in dieser Kategorie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Vincent Glon|hrsg=racingmemo.free.fr|url=http://racingmemo.free.fr/M%20HISTOIRE/M-HIST%20GP%20EUROPE.htm|sprache=fr|titel=L&amp;#039;Histoire de la course moto – Palmarès des Championnats d&amp;#039;Europe (1924–1937 et 1947–1948)|datum=|abruf=2019-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Vincent Glon|hrsg=racingmemo.free|url=http://racingmemo.free.fr/M%20HISTOIRE/M-HIST%201927.htm|sprache=fr|titel=L&amp;#039;Histoire de la course moto; 5ème partie: Les Grand Prix d&amp;#039;Europe. (1924–1937); 1927|datum=|abruf=2013-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er fuhr das Rennen über 18 Runden auf der Gesamtstrecke ([[Nordschleife|Nord-]] und [[Südschleife]]) bzw. 509,4&amp;amp;nbsp;km in 5:58:36,4 Stunden, was einem Durchschnitt von 85,52&amp;amp;nbsp;km/h entsprach. Zweiter wurde [[Werner Huth]] auf [[Harley-Davidson]] mit einem Rückstand von fast 16 Minuten.&amp;lt;ref&amp;gt;Thora Hornung: &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Nürburgring – Kurvenlabyrinth für Könner.&amp;#039;&amp;#039; Görres-Verlag, Koblenz 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dritter wurde [[Heinz Kürten (Rennfahrer)|Heinz Kürten]] auf [[Andrees (Motorrad)|Andrees]]. Von zwölf gestarteten Maschinen fuhren sechs das Rennen bis zum Ende.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=|hrsg=www.harleysons.de|url=http://www.harleysons.de/Paul_Weyres.htm|titel=Paul Weyres|datum=|abruf=2015-02-24|offline=ja|archiv-url=https://web.archive.org/web/20150224113100/http://www.harleysons.de/Paul_Weyres.htm|archiv-datum=2015-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|mfr|08|07|1927|39–43|Grosser Preis von Europa}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Jahre später siegte Giggenbach in der großen Klasse auch beim [[Schleizer Dreieckrennen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Vincent Glon|hrsg=racingmemo.free.fr|url=http://racingmemo.free.fr/M%20COURSES%20INTER/MOTO%20SCHLEIZ.htm|sprache=fr|titel=Schleizer-Dreieck-Rennen - Schleiz (Allemagne)|datum=|abruf=2013-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde er auf einer [[NSU Motorenwerke|NSU]] Zweiter auf dem Nürburgring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Laufbahn war aber nicht nur von Erfolgen gekrönt. Giggenbach erlebte auch schwere Stürze und musste nach eigener Aussage „28 Knochenbrüche auskurieren“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mühldorfer Anzeiger&amp;#039;&amp;#039; vom 3. April 1976.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um wirtschaftlich vom Sport unabhängig zu sein, gründete er 1930 die &amp;#039;&amp;#039;Mech. Werkstätte – Motorräder – Mietauto&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Briefblatt bzw. Rechnungsformular des Unternehmens.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem wollte Giggenbach weiter im Motorsport aktiv sein und trat 1933 in die Motor-SS ein. Später wurde er der Reichsleitung der NSDAP als Mechaniker und Fahrer zugewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Laudatio&amp;quot;/&amp;gt; 1936 erklärte Giggenbach den Rücktritt vom Rennsport.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erinnerungen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus dreijähriger amerikanischer Kriegsgefangenschaft begann Giggenbach 1948 eine zweite Motorsportkarriere, zunächst als Beifahrer &amp;#039;&amp;#039;(„Schmiermaxe“)&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Motorradgespann#Straßenrennsport|Gespann]] von Willi Haselbeck.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erinnerungen&amp;quot;/&amp;gt; Da sein Betrieb im Krieg zerstört worden war, arbeitete er anfangs in einer Motorradwerkstatt in Würzburg, bis er 1952 zusammen mit seinem Bruder wieder eine eigene Werkstatt und Kraftfahrzeughandlung in Mühldorf eröffnete. Als Sportler nahm er vor allem erfolgreich an Zuverlässigkeitsfahrten teil, bevor er 1954 seine aktive Rennfahrerlaufbahn endgültig beendete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Laudatio&amp;quot;/&amp;gt; Danach wirkte er als Funktionär und Organisator im Motorsport, unter anderem als Sportwart der [[Oberste Motorradsport-Kommission|Obersten Motorsportkommission]] (OMK). Außerdem war er 16 Jahre lang Mitglied des Stadtrats von Mühldorf.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mühldorfer Anzeiger&amp;#039;&amp;#039; vom 27. Mai 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Sepp Giggenbach war verheiratet und hatte zwei Töchter und einen Sohn. Seine Heimatgemeinde Mühldorf am Inn ehrt ihn mit der nach ihm benannten &amp;#039;&amp;#039;Sepp-Giggenbach-Straße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Statistik ==&lt;br /&gt;
=== Titel ===&lt;br /&gt;
* [[Motorrad-Europameisterschaft 1927|1927]] – [[Motorrad-Europameisterschaft|1000-cm³-Europameister]] auf [[Bayerland]]-[[J.A.P.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rennsiege ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(gefärbter Hintergrund = [[Motorrad-Europameisterschaft|Europameisterschaftslauf]])&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Klasse !! Maschine !! Rennen !! Strecke&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#F7F6A8&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Motorrad-Europameisterschaft 1927|1927]] || 1000 cm³ || [[Bayerland]]-[[J.A.P.]] || [[Großer Preis von Deutschland (Motorrad)|Großer Preis von Deutschland]] || [[Nürburgring]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1929 || 1000 cm³ || Bayerland-J.A.P. || [[Schleizer Dreieckrennen]] || [[Schleizer Dreieck]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Frank Rönicke|Titel=Deutsche Motorrad Welt- und Europameister|TitelErg=Von Schorsch Meier bis Stefan Bradl|Auflage=1|Verlag=[[Paul Pietsch Verlage|Motorbuch Verlag]]|Ort=[[Stuttgart]]|Jahr=2012|Seiten=20–23|ISBN=978-3-613-03410-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
* [http://www.bahnsporttechnik.de/Jawa/Blijham/Triumph/Muenzl-Giggenbach.jpg Foto] Josef Giggenbach 1935 (rechts im Bild mit Hut und Mantel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Giggenbach, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorrad-Rennfahrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europameister (Motorradsport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mühldorf am Inn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Giggenbach, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Giggenbach, Sepp&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Motorradrennfahrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. April 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Trostberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Mai 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mühldorf am Inn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spurzem</name></author>
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