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	<title>Josef Furtmeier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Furtmeier&amp;diff=928443&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Papiermond: /* Leben */ Funktion ab 1. Mai 1945</title>
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		<updated>2026-02-14T00:05:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Funktion ab 1. Mai 1945&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Moosburg - Furtmeier - Geburtshaus.JPG|mini|Furtmeiers Geburtshaus in Moosburg an der Isar]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Furtmeier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|De-Josef Furtmeier.ogg}} (* [[3. September]] [[1887]] in [[Moosburg an der Isar|Moosburg]]; † [[28. August]] [[1969]] in [[Freising]]) gilt als einer der Mentoren der [[Weiße Rose|Weißen Rose]], insbesondere von [[Hans Scholl]]. [[Sophie Scholl]] nannte ihn liebevoll den &amp;#039;&amp;#039;Philosophen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Zankel: &amp;#039;&amp;#039;Ein Weggefährte …&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Furtmeier kam als Kind eines Schneidermeister-Haushaltes zur Welt. Ab dem Jahr 1898 besuchte er das &amp;#039;&amp;#039;Königliche Humanistische Gymnasium zu Freising&amp;#039;&amp;#039;, das er 1903 ohne Abitur verließ. Er arbeitete als Aushilfsschreiber und Gerichtsschreibergehilfe an verschiedenen Amtsgerichten, im Jahr 1921 legte er die Prüfung zum mittleren Justizdienst erfolgreich ab. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] leistete er Militärdienst in Frankreich, im heutigen Ungarn und Rumänien.&amp;lt;ref&amp;gt;Zankel: &amp;#039;&amp;#039;Ein Weggefährte …&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 16&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1916 wurde er verschüttet und litt vier Jahre lang an [[Stottern]], gegen 1935 verschwanden die zeitweiligen [[Depression]]szustände.&amp;lt;ref&amp;gt;Zankel: &amp;#039;&amp;#039;Ein Weggefährte …&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeit seines Lebens kämpfte er mit [[Selbstwert|Selbstzweifeln]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zankel: &amp;#039;&amp;#039;Ein Weggefährte …&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Ende 1918 bis zum 1. Mai 1919 war er Mitglied in der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], im Frühjahr 1919 nahm er an einer Beamten-Veranstaltung im Münchner Justizpalast teil. Dies, und dass er den [[Hitler-Gruß]] verweigerte und keiner [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Organisation beitrat, führten (nach seinen Angaben) dazu, dass er im Oktober 1933 auf Grund des [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Berufsbeamtengesetzes]] vom Dienst suspendiert&amp;lt;ref&amp;gt;Zankel: &amp;#039;&amp;#039;Ein Weggefährte …&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 19 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wohnte er in Moosburg und München. Er erhielt eine Pension und hatte Zinserträge und Mieteinnahmen. Seine Einnahmen waren, im Vergleich zu seinem letzten Gehalt, jedoch gering.&amp;lt;ref&amp;gt;Zankel: &amp;#039;&amp;#039;Ein Weggefährte …&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 20f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Scholl bekam ab Mitte 1941 Kontakt zu Josef Furtmeier über [[Carl Muth]] und [[Alfred von Martin]]. Über Furtmeier bekam Scholl wiederum Kontakt zu dem Architekten [[Manfred Eickemeyer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zankel: &amp;#039;&amp;#039;Ein Weggefährte …&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt; Sophie und Hans Scholl trafen sich regelmäßig mit Furtmeier. Über ein Gespräch am 4. Juni 1942 bei Furtmeier berichtete Sophie Scholl: „…&amp;amp;nbsp;da wurde ein dreistündiges, pausenloses und anstrengendes Gespräch geführt.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Barbara Beuys|Titel=Sophie Scholl|Verlag=Carl Hanser|Ort=München|Jahr=2010|ISBN=978-3-446-23505-2|Seiten=351}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verhaftung der führenden Mitglieder der Weißen Rose war auch Furtmeier einige Zeit in [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]-Haft; man hielt ihn rund drei Wochen –&amp;amp;nbsp;vom 28. Februar bis zum 20. März 1943&amp;lt;ref&amp;gt;Zankel: &amp;#039;&amp;#039;Ein Weggefährte …&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 21&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Furtmeier gab in der Nachkriegszeit an, dass er mit Hans Scholl auch über die Legitimität des Tyrannenmordes gesprochen habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zankel: &amp;#039;&amp;#039;Ein Weggefährte …&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 1. Mai 1945 war Furtmeier ehrenamtlicher Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Sicherheitspolizei der Stadt Moosburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag im Fragebogen der amerikanischen Militärregierung von Ende Juli 1945.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er begann Ermittlungen gegen ehemalige Mitglieder der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und gegen NS-Gliederungen. Auf der Gedenkfeier für die Opfer der Weißen Rose im Jahr 1945 in München hielt er –&amp;amp;nbsp;neben [[Romano Guardini]]&amp;amp;nbsp;– eine Rede. Im Jahr 1946 trat er der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Zankel: &amp;#039;&amp;#039;Ein Weggefährte …&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 23f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1946, zuerst als Referent im bayerischen Sonderministerium, danach als Ankläger der [[Spruchkammerverfahren|Berufungskammer]] München, befasste er sich mit der [[Entnazifizierung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zankel: &amp;#039;&amp;#039;Ein Weggefährte …&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 21&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Tätigkeit als Ankläger der Berufungskammer endete am 31. Dezember 1949. Für knapp zwei Jahre war er anschließend Urkundenbeamter und Leiter der [[Geschäftsstelle]] der Entschädigungskammer beim Landgericht München und ging dann in Pension.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit nach 1949 versuchte er zwei Mal, eine Beförderung als Wiedergutmachung für seine Entlassung im Jahr 1933 zu erwirken. Das wurde ihm vom Ministerium verwehrt, ihm wurde beschieden, dass er bereits ausreichend entschädigt sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Zankel: &amp;#039;&amp;#039;Ein Weggefährte …&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird im Familiengrab auf dem Friedhof in Moosburg bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung und Würdigung ==&lt;br /&gt;
* Der Moosburger &amp;#039;&amp;#039;Freundeskreis Josef Furtmeier&amp;#039;&amp;#039; erarbeitete eine Ausstellung, die das Leben und Wirken von Josef Furtmeier nachzeichnet. Die Ausstellung wurde im Juli 2012 im Justizpalast in München gezeigt. [[Charlotte Knobloch]] begleitete die Eröffnung mit einem Grußwort.&amp;lt;ref&amp;gt;Pressemitteilung des Bayerischen Justizministeriums&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In Moosburg an der Isar wird im Oktober 2012 der Fußweg zwischen Thalbacher Straße und Poststraße und die Grünfläche beim Zehentstadel nach Furtmeier &amp;#039;&amp;#039;Josef-Furtmeier-Anger&amp;#039;&amp;#039; benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. Oktober 2012, Ausgabe Freising, S. R8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Freundeskreis Josef Furtmeier&amp;#039;&amp;#039; lobte im August 2009 einen Preis aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.merkur.de/lokales/freising/freundeskreis-lobt-josef-furtmeier-preis-455800.html &amp;#039;&amp;#039;Freundeskreis lobt Josef-Furtmeier-Preis aus&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Münchner Merkur]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. August 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Preis sollen junge (bis 25 Jahre) Menschen (Einzel-, Gruppen-, Klassenarbeiten oder Projekte), ausgezeichnet werden, die Zivilcourage zeigen, die Stellung gegen Rechtsextremismus oder Ausländerfeindlichkeit beziehen, die für Integration und Völkerverständigung arbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.muenchen.info/ba/03/ba_info/U_BahnGalerie/Furtmeier_Faltb.pdf |wayback=20140311181758 |text=Flyer zur Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Josef Furtmeier&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-03-05 09:44:13 InternetArchiveBot }} (PDF; 1,9&amp;amp;nbsp;MB)  im Februar 2013 in der U-Bahn Galerie in München&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Herausgeber=[[Sönke Zankel]], Christine Hikel&lt;br /&gt;
   |Titel=Ein Weggefährte der Geschwister Scholl. Die Briefe des Josef Furtmeier 1938-1947&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deutscher Taschenbuch Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Jahr=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-423-24520-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Sönke Zankel&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Weiße Rose war nur der Anfang&lt;br /&gt;
   |Verlag=Böhlau&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Jahr=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-412-09206-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130801526}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130801526|LCCN=n/2006/25875|VIAF=35569819}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Furtmeier, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Weißen Rose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Furtmeier, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Mentor der Weißen Rose&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. September 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Moosburg an der Isar|Moosburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. August 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freising]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Papiermond</name></author>
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