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	<title>Josef Franz Georg Scheu - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Biographie */ Leerzeichen entfernt</title>
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		<updated>2026-04-12T18:20:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biographie: &lt;/span&gt; Leerzeichen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Scheu-josef-1904-11-01-der-wahre-jacob-nr477-s4504.jpg|mini|Josef Scheu]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Franz Georg Scheu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. September]] [[1841]] in [[Wien]]; † [[12. Oktober]] [[1904]] ebenda) war ein österreichischer Musiker und Gewerkschafter. Wie seine Brüder [[Andreas Scheu|Andreas]] und [[Heinrich Scheu]] war er in der [[Arbeiterbewegung]] aktiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Scheu war zunächst als Chorsänger im [[Theater an der Wien]] tätig und studierte am [[Konservatorium Wien Privatuniversität|Konservatorium der Stadt Wien]] Musik. 1865 nahm er eine Stelle als Hornist am [[Burgtheater]] an und hatte erste Erfolge mit eigenen Kompositionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weithin bekannt machte ihn das „[[Lied der Arbeit]]“. Am 6. Februar 1868 war im [[Arbeiterbildungsverein]] [[Gumpendorf]] eine Liedertafel gegründet worden. Der 21-jährige Graveurgehilfe Josef Zapf vermittelte, zunächst anonym, dem Verein sein zehnstrophiges Gedicht. Andreas Scheu trug es seinem Bruder vor, der es umgehend vertonte. Anlässlich einer Arbeiterfeier für [[Ferdinand Lassalle]] am 29. August 1868 im Gasthaus Zobel in [[Rudolfsheim-Fünfhaus]] wurde es vor etwa 4000 Gästen uraufgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1878 gründete Josef Scheu den Arbeiter-Sängerbund Wien und wurde zugleich dessen Leiter. 1890 war er Mitbegründer und Chorleiter der „Freien Typographie“. Da er auch Frauen die Mitwirkung ermöglichte, schuf er damit den ersten gemischten [[Österreichischer Arbeitersängerbund|Arbeiterchor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1880 bat er den in Stuttgart lebenden Dramatiker und Sozialisten [[Albert Dulk]] um ein Opern[[libretto]], &amp;#039;&amp;#039;„am liebsten würde mir ein Märchen zusagen“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Die Gebrüder Scheu.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Sozialgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; VI./VII. Band, 1966/67, S. 454.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dulk schrieb daraufhin die „sozialistische Oper“ &amp;#039;&amp;#039;Der Zauberwald&amp;#039;&amp;#039;. Doch weder Scheu noch Dulk fanden in ihren unterschiedlichen Vorstellungen einen Konsens, so dass Scheu von einer Umsetzung seiner „Erstlingsoper“ schließlich Abstand nahm.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheu war neben seiner musikalischen Tätigkeit auch auf gewerkschaftlicher Ebene tätig. So setzte er mit der 1872 erfolgten Gründung des „Wiener Musikerbunds“, der ersten Interessenvertretung für Musiker, lohn- und arbeitsrechtliche Verbesserungen durch. Allerdings wurde er dafür und wegen seiner übrigen gewerkschaftlichen und politischen Tätigkeiten vom Burgtheater 1881 zwangspensioniert und von der Polizei verhaftet. Der Musikerbund war bereits 1873 behördlich aufgelöst worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1895 schrieb er für die [[Arbeiter-Zeitung]] die Musikkritiken. Als Komponist verfasste er unter anderem damals populäre Kampflieder für die Arbeiterschaft, wobei er auch Texte seines in England lebenden Bruders Andreas Scheu vertonte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne ==&lt;br /&gt;
* Robert Scheu (* 11. Juli 1873 in Schönau in [[Niederösterreich]], † 25. Jänner 1964 in Wien) war Redakteur bei der Arbeiter-Zeitung und arbeitete bei der „[[Die Fackel|Fackel]]“ und beim „[[Simplicissimus]]“ mit. Er war als Schriftsteller, Essayist und Kulturpolitiker tätig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gustav Scheu]] (* 7. Oktober 1875 in Wien, † 9. März 1935 ebenda) war von Beruf Rechtsanwalt. Politisch war er als Stadtrat in Wien zwischen 1919 und 1923 tätig. Gustav Scheu war mit der Schriftstellerin [[Helene Scheu-Riesz]] (1880–1970) verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiener Zentralfriedhof - Gruppe 64 - Grab von Josef Scheu - II.jpg|miniatur|Georg Scheus Grab von [[Richard Luksch]] auf dem Wiener Zentralfriedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Im Jahr 2001 wurde nach ihm der &amp;#039;&amp;#039;Scheu-Park&amp;#039;&amp;#039; zwischen der Margaretenstraße und der Bräuhausgasse in Wien-[[Margareten]] benannt. &lt;br /&gt;
* Der im 11. Wiener Gemeindebezirk [[Simmering]] in der Drischützgasse 5 nach Plänen von [[Franz Wiesmann]] errichtete Gemeindebau wurde als [[Josef-Scheu-Hof]] benannt. &lt;br /&gt;
* Die frühere Goethegasse im 10. Wiener Gemeindebezirk [[Favoriten]] wurde 1919 auf den Namen &amp;#039;&amp;#039;Scheugasse&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. &lt;br /&gt;
* Josef Franz Georg Scheu wurde am 14. Oktober 1904 auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] beigesetzt. Seine Grabstelle in der Gruppe 64, Reihe 2, Nummer 18 ist ein von der Stadt Wien [[Liste gewidmeter Gräber der Stadt Wien|ehrenhalber gewidmetes Grab]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|10|97|98|Scheu Josef Franz Georg|I. Fuchs}}&lt;br /&gt;
* [[Herbert Steiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gebrüder Scheu.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Sozialgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der Friedrich-Ebert-Stiftung, VI./VII. Band, 1966/67, S. 441–578.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129263761|TYP=Werke von}}&lt;br /&gt;
* {{Rwien|scheu-josef-franz-georg|Josef Franz Georg Scheu}}&lt;br /&gt;
* {{Rwien|lied-der-arbeit--2|Lied der Arbeit (Text)}} &lt;br /&gt;
* [http://epub.oeaw.ac.at/ml/musik_S/Scheu_Josef.xml Josef Franz Georg Scheu – Biographie] &lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Scheu,_Josef_Franz_Georg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129263761|VIAF=15843769}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scheu, Josef Franz Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Arbeiterlied)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1841]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scheu, Josef Franz Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1841&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Oktober 1904&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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