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	<title>Josef Ferrari - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Ferrari&amp;diff=1594279&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Giacomo1970: Schreibweisen vereinheitlicht</title>
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		<updated>2024-08-09T13:02:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schreibweisen vereinheitlicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Alexander Heinrich Ferrari&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juni]] [[1907]] in [[Bozen]]; † [[16. April]] [[1958]] ebenda) war ein [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] [[Priester (Christentum)|Priester]] und nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erster Schulamtsleiter für die deutschsprachige Schule in [[Südtirol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ferrari stammte aus einer [[Arbeiterfamilie]]. Trotz des frühen Todes seines Vaters ermöglichte ihm seine Mutter den Besuch des [[Franziskanergymnasium Bozen|Franziskanergymnasiums Bozen]]. 1926 erlangte er an diesem die [[Staatliche Abschlussprüfung (Italien)|Matura]]. Anschließend besuchte er das [[Katholisches Priesterseminar|Priesterseminar]] in [[Trient]], am 21.&amp;amp;nbsp;März 1931 empfing er die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]]. In der Folge wirkte als Kooperator in [[St. Ulrich in Gröden]], [[Neumarkt (Südtirol)|Neumarkt]] und [[Meran]].&lt;br /&gt;
Ab 1934 war er als Diözesanassistent der [[Katholische Aktion|Katholischen Aktion]] tätig und verstand es in dieser Funktion, besonders die Jugend anzusprechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehrer&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Kollmann |url=http://www.asm-ksl.it/zeitung/Mai%20Zeitung/Ferrari.htm |titel=Zum 100. Geburtstag von Josef Ferrari, dem ersten Schulamtsleiter der deutschen Schule in Südtirol |hrsg=Südtiroler Lehrerverbände |abruf=2011-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferrari stand in enger Verbindung mit [[Josef Mayr-Nusser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gegner der [[Option in Südtirol|Südtiroler Option]] für die Auswanderung nach Deutschland kam er nach der deutschen Besetzung des Landes 1943 ins Gefängnis nach [[Innsbruck]]. Monate später wurde er auf Intervention von Freunden nach St. Josef am [[Kalterer See]] verbannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehrer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde Josef Ferrari Vizeschulamtsleiter für das Ressort deutsches Schulwesen in Südtirol, allerdings unter der Oberaufsicht eines italienischen Kollegen. Als solcher erwarb er sich große Verdienste beim Wiederaufbau der deutschen Schule im Lande nach der faschistischen [[Italianisierung]]spolitik. Er verstand es die Balance zwischen den zuständigen Stellen in [[Rom]] und der [[Südtiroler Volkspartei]] zu halten, der Vertretung der deutschsprachigen Bevölkerung im Lande.&lt;br /&gt;
Er befürwortete gegen eine breite Opposition die Einführung der neuen [[Mittelschule (Südtirol)|Einheitsmittelschule]], die auch der ländlichen Bevölkerung den Weg zu einer höheren Schulausbildung ebnen sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Solderer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Leo Hillebrand |Hrsg=[[Gottfried Solderer]] |Titel=Mühsamer Neubeginn. Von den Deutschen Sprachkursen zur Nachkriegsschule |Sammelwerk=Das 20. Jahrhundert in Südtirol. Totaler Krieg und Neubeginn |Band=Band III: 1940-1959 |Verlag=Edition Raetia |Ort=Bozen |Datum=2002 |ISBN=88-7283-152-0 |Seiten=218–235}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Öffentlichkeit trat Josef Ferrari verhältnismäßig wenig hervor. Mit Entschiedenheit, aber stets ruhig und sachlich, vertrat er bei den Behörden den Standpunkt der deutschen Schule. Durch seine Verhandlungsfähigkeit erreichte er trotz seiner außerordentlich schwierigen Position sehr viel und baute praktisch aus dem Nichts mit einigen Schulleuten das deutsche Schulsystem in Südtirol auf. Trotz einer bereits langjährigen Krankheit arbeitete er unermüdlich bis zu seinem Lebensende am 16. April 1958.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehrer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In [[Meran]] war das &amp;#039;&amp;#039;Pädagogische Gymnasium „Josef Ferrari“&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt (2011 in den [[Gymnasien Meran]] aufgegangen),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.schule.suedtirol.it/paedgym-me/Josef%20Ferrari/JosefFerrari.htm |titel=Josef Ferrari |hrsg=Pädagogisches Gymnasium „Josef Ferrari“ Meran |archiv-url=https://web.archive.org/web/20080125074215/http://www.schule.suedtirol.it/paedgym-me/Josef%20Ferrari/JosefFerrari.htm |archiv-datum=2008-01-25 |abruf=2011-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Bruneck]] gibt es eine &amp;#039;&amp;#039;Josef-Ferrari-Straße&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Caritas Internationalis|Caritas]] benannte in [[Caorle]] eine Kinderferiensiedlung nach ihm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.caorle24.it/kinderferiensiedlung/geschichte.php |titel=Die Geschichte der Kinderferiensiedlung &amp;quot;Josef Ferrari&amp;quot; |hrsg=Caritas Bozen |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110130004902/http://www.caorle24.it/kinderferiensiedlung/geschichte.php |archiv-datum=2011-01-30 |abruf=2011-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=[[Südtiroler Kulturinstitut]] |Titel=Josef Ferrari: 1907–1958 |Verlag=Athesia |Ort=Bozen |Datum=1983 |ISBN=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Hochw. Josef Ferrari 1907–1958: der Bahnbrecher und sein Erbe |Sammelwerk=[[Der Schlern]] |Band=82 |Datum=2008 |Kommentar=Aufsatzsammlung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134224329|VIAF=43050243}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ferrari, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ferrari, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ferrari, Josef Alexander Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Geistlicher, Schulamtsleiter in Südtirol&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juni 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bozen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. April 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bozen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Giacomo1970</name></author>
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