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	<title>Josef Eppich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:53:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Eppich&amp;diff=2408205&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2024-06-28T18:07:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum österreichischen Theaterschauspieler, Operetten- und Opernsänger (Tenor) ähnlichen Namens siehe [[Joseph Eppich]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Josef Eppich.jpg|mini|Josef Eppich um 1900]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Eppich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Februar]] [[1874]] in [[Mala Gora (Kočevje)|Malgern]] bei [[Kočevje|Gottschee]]; † [[2. Juni]] [[1942]] in [[Stara Cerkev|Mitterdorf bei Gottschee]]) war ein katholischer [[Priester (Christentum)|Priester]], [[Publizist]] und [[Politiker]]. Besonders von Bedeutung ist sein Einsatz für die deutschsprachige Volksgruppe der [[Gottscheer]] im [[Königreich Jugoslawien]] sowie 1941 sein Kampf gegen die Aussiedlung seiner Landsleute durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kocevje gimnazija2.jpg|mini|Gymnasium Gottschee: Einer seiner Schüler war Josef Eppich.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stara Cerkev cerkev1.jpg|mini|Kirche zu Mitterdorf: Hier predigte Josef Eppich.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stara Cerkev pokopalisce cerkev.jpg|mini|Auf dem Friedhof in Mitterdorf gibt es keinen Grabstein für Josef Eppich.]]&lt;br /&gt;
Josef Eppich, 1874 in Malgern geboren, verlor früh seine Eltern. Als Kind arbeitete er als Hirte. Da er in der Dorfschule ein guter Schüler war, wurde er ans Untergymnasium Gottschee geschickt. Später studierte er am Obergymnasium zu [[Ljubljana|Laibach]] Theologie. Am 22. Juli 1897 wurde er zum Priester geweiht und als Kaplan zunächst in [[Dobrnič|Döberitsch]], 1898 in der Stadt [[Kočevje|Gottschee]] angestellt. Am 13. September 1902 wurde er Pfarrer in Mitterdorf. Bischof [[Anton Bonaventura Jeglič]] ernannte ihn 1907 zum [[Geistlicher Rat|Geistlichen Rat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit seinem ehemaligen Lehrer am Gymnasium Gottschee und späteren persönlichen Freund [[Josef Obergföll]] sowie dem Gottscheer Stadtpfarrer Dechant [[Ferdinand Erker]] gründete Eppich die Gottscheer Heimatzeitung „Gottscheer Bote“, deren erste Ausgabe am 4. Jänner 1904 erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung des [[Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen|Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen]] wurde der „Gottscheer Bote“ am 6. Juni 1919 durch die neue Obrigkeit geschlossen. Am 1. August 1919 gelang jedoch die Gründung eines neuen Blattes, der „Gottscheer Zeitung“, deren Herausgeber und Eigentümer Josef Eppich wurde und die fortan monatlich erschien. Nach dem Tode Obergfölls am 22. Jänner 1921 wurde Eppich zunehmend zu einer Integrationsfigur der Gottscheer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Eppich war Organisator des eucharistischen Kongresses am 16. August 1925 in Gottschee und Initiator der 600-Jahr-Feier der Gottscheer vom 1. bis 4. August 1930, wo er auch als Festredner auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eppich leitete gemeinsam mit dem Rechtsanwalt [[Hans Arko]] die Gottscheer Bauernpartei und arbeitete im Hauptausschuss des 1924 gegründeten und 1929 verbotenen „Politischen und wirtschaftlichen Vereins der Deutschen in Slowenien“ mit.&lt;br /&gt;
1927 wurde Josef Eppich bei den Gebietswahlen für den Gottscheer Bezirk in den Gebietsausschuss (slowenischen Landtag) gewählt und Hans Arko zu seinem Stellvertreter. Bei seiner Antrittsrede am 23. Februar 1927 betonte er, sowohl dem Staat Jugoslawien als auch seinem eigenen Volk, den Gottscheern, treu zu sein. In dieser Zeit bemühte er sich um den Erhalt deutschsprachiger Klassen und nutzte dabei seine Kontakte zum katholischen Priesterkollegen und Landtagsabgeordneten [[Karel Škulj]] aus [[Ribnica|Reifnitz]] aus. Bereits 1929 setzte jedoch König [[Alexander I. (Jugoslawien)|Alexander I.]] die Verfassung außer Kraft und löste das [[Nationalversammlung (Jugoslawien)|Parlament]] wie auch die regionalen Landtage auf. Ebenso wurden alle Parteien verboten, die eine Nationalität repräsentierten. Später wirkte Eppich, wiederum mit Rechtsanwalt Arko, im 1931 wieder zugelassenen [[Schwäbisch-Deutscher Kulturbund|Schwäbisch-Deutschen Kulturbund]].&amp;lt;ref&amp;gt;Frensing 1970, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Eppich baute in dieser Zeit Kontakte mit [[Kärntner Slowenen]] auf und bemühte sich gemeinsam mit deren Sprecher [[Janez Starc]] um Zugeständnisse an die Minderheiten in Jugoslawien und Österreich auf der Grundlage der Reziprozität.&lt;br /&gt;
Am 18. August 1937 einigten sich Vertreter der Kärntner Slowenen und Gottscheer auf Grundsätze für die Behandlung von Minderheiten in Kärnten und der Drau-Banovina. Daraufhin übermittelten die Gottscheer Josef Eppich, Kanonikus Ferdinand Erker und Hans Arko am 28. August 1937 eine Denkschrift an Ministerpräsident [[Milan Stojadinović]], in der sie die Regierung aufforderten, die Angriffe gegen die Minderheit auf kulturellem, wirtschaftlichem und politischem Gebiet einzustellen sowie Gottscheer Beamte, insbesondere Lehrer, anzustellen. Diese Bemühungen blieben jedoch weitgehend unbeantwortet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;frensing19&amp;quot;&amp;gt;Frensing (1970), 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 10. Jänner 1939 war Eppich Schriftleiter und Eigentümer der „Gottscheer Zeitung“. Dann beugte er sich dem Druck der nationalsozialistischen „[[Erneuerungsbewegung (Zeit des Nationalsozialismus)|Erneuerer]]“ des Kulturbundes und gab die Schriftleitung an den Nationalsozialisten [[Herbert Erker]] ab. Im Mai 1939 war die Machtübernahme im Kulturbund durch die Nationalsozialisten vollzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Balkanfeldzug]] im April 1941 entband der Laibacher Diözesanbischof die Priester des Treuschwurs. Eppich nahm jedoch gemeinsam mit anderen Geistlichen ([[August Schauer]], Ferdinand Erker, Josef Erker, [[Josef Gliebe]], [[Josef Kraker]], Josef Kreiner und Alois Perz) öffentlich Stellung gegen die von den Nationalsozialisten geplante Umsiedlung, wobei er das von der nationalsozialistischen Gottscheer „Volksgruppenführung“ peinlichst gemiedene Wort „Aussiedlung“ verwendete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;frensing19&amp;quot; /&amp;gt; Als einziger Pfarrer unterstützte [[Heinrich Wittine]] die Aussiedlung, während Alois Krisch seine Haltung vom Verhalten seiner Gemeinde abhängig machte.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte: &amp;quot;Das Schicksal der Deutschen in Jugoslawien, Band V&amp;quot;, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolgedessen bezeichneten die Nationalsozialisten den Katholizismus als „universalistische Weltanschauung“, die ausgerottet werden müsse.&amp;lt;ref&amp;gt;Frensing (1970), S. 86&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Eppich widersetzte sich der Aussiedlung und blieb in seiner Kirche in Mitterdorf zurück. Am 2. Juni 1942 kam er in Mitterdorf bei einem Gefecht zwischen italienischen Soldaten und slowenischen Partisanen unter ungeklärten Umständen gewaltsam zu Tode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kocevske Poljane cerkev August Schauer.jpg|mini|Josef Eppichs Nachruf galt seinem Priesterkollegen [[August Schauer]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Unser Letztes, was immerhin auch kommen möge, werden wir uns nicht nehmen lassen: Väterglaube, Heimat und Muttersprache. Diese Worte im Kalender vom Jahre 1925 verfocht er bis zu seinem Tode, und es schmerzte ihn tief, beobachten zu müssen, daß in letzter Zeit in unserem Volke hierfür da und dort das Verständnis abging.&amp;#039;&amp;#039; Aus einem Nachruf an den Pfarrer in Nesseltal, [[August Schauer]] (17. Januar 1872 – 1. Juli 1941), den Herausgeber des „Gottscheer Kalenders“.&amp;lt;ref&amp;gt;„Gottscheer Zeitung“, Nr. 27, Jahrgang 38, 3. Juli 1941. Nachdruck in {{Webarchiv |url=http://wwwu.uni-klu.ac.at/hleustik/gottschee/archiv/zeitungen/gz/pdf_2005/jaenner_2005.pdf |wayback=20070325095955 |text=Gottscheer Zeitung Jänner 2005, S. 7}} (PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fritz Wertheimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Von deutschen Parteien und Parteiführern im Ausland&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Zentral-Verlag, Berlin 1930, S. 227.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|257||Eppich Josef|}}&lt;br /&gt;
* Hans Hermann Frensing: &amp;#039;&amp;#039;Die Umsiedlung der Gottscheer Deutschen&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://wwwu.uni-klu.ac.at/hleustik/gottschee/archiv/zeitungen/gz/pdf_2004/februar_2004.pdf |wayback=20070325095909 |text=Ludwig Kren: Josef Eppich zum 130. Geburtstag}} (PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB). Gottscheer Zeitung Februar 2004. Jg. 101 (88). S. 1, 7, 11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143989839|VIAF=170090057}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eppich, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär des Schwäbisch-Deutschen Kulturbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Jugoslawien)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eppich, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Gottscheer Priester und Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Februar 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mala Gora (Kočevje)|Malgern]] bei [[Kočevje|Gottschee]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juni 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stara Cerkev|Mitterdorf bei Gottschee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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