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	<title>Josef Eitzenberger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Eitzenberger&amp;diff=919607&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Klaus Taschwer; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-01-30T17:49:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Klaus Taschwer; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Jakob Anton Eitzenberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Oktober]] [[1905]] in [[Wien]]; † [[24. Januar|24. Jänner]] [[1978]] in [[Salzburg]]) war ein österreichischer Spezialist für die [[Präzisionsgelenkte Munition#Lenkung|Lenkung]] von [[Flugabwehrrakete]]n und [[Kampfflugzeug]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eitzenberger studierte in Wien und wurde Mitglied und später [[Alter Herr (Studentenverbindung)|Alter Herr]] der [[Wiener akademische Burschenschaft Olympia|&amp;#039;&amp;#039;Wiener akademischen Burschenschaft Olympia&amp;#039;&amp;#039;]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wiener akademische Burschenschaft Olympia]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anschriftenänderungen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Altherrenverbandes&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1958, S. 6; S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war maßgeblich an der Entwicklung der Raketen [[Fieseler Fi 103|V1]], [[A4 (Rakete)|V2]] und des Radars beteiligt. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] arbeitete Eitzenberger am &amp;#039;&amp;#039;Institut Berlin&amp;#039;&amp;#039; zur Rekonstruktion der deutschen Flugabwehrraketen als Leiter der Abteilung Funk- und Funkmeßtechnik&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uhl&amp;quot; details=&amp;quot;95&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Matthias Uhl]] |Titel=Stalins V-2. Der Technologietransfer der deutschen Fernlenkwaffentechnik in die UdSSR und der Aufbau der sowjetischen Raketenindustrie 1945 bis 1959 |TitelErg=Dissertationsschrift mit Reproduktion vieler Originaldokumente |Verlag=Bernard &amp;amp; Graefe Verlag |Ort=Bonn |Datum=2001 |ISBN=978-3-7637-6214-9 |Umfang=304}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde dann wie zahlreiche deutsche Wissenschaftler im Rahmen der [[Aktion Ossawakim]] in die Sowjetunion deportiert und dort zur Wiedergutmachung der Kriegsfolgen zu Forschungs- und Entwicklungsarbeiten verpflichtet. 1946 kam er in die [[Militärakademie der Luftstreitkräfte „J. A. Gagarin“|sowjetische Militärakademie]] in [[Monino]] bei [[Moskau]], ab 1950 arbeitete er in [[Tuschino]] und ab 1955 in Agudserie bei [[Sochumi]] am [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]], wo er zwangsweise wissenschaftliche Arbeit für die sowjetische Raketenentwicklung und Fernsteuerung verrichten musste. Er war auch an der Entwicklung der Lenkung von [[Sputnik 1]] und [[Sputnik 2]] beteiligt, außerdem an der optischen Steuerung von Lenkwaffen, u.&amp;amp;nbsp;a. am Feuerleitsystem für die [[S-25 Berkut]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uhl&amp;quot; details=&amp;quot;208&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1958 kehrte Eitzenberger in seine Heimat zurück. Von 1958 bis 1968 war er Hauptabteilungsleiter für [[Elektrotechnik]] und [[Elektronik]] am [[Battelle-Institut]] in [[Frankfurt am Main]]. Dort bearbeitete er Regierungsaufträge für das Verteidigungsministerium, wie eine Navigationshilfe für die deutsche Version des [[Lockheed F-104|Starfighters]]. Außerdem war er an der Entwicklung eines [[Längstwelle]]n-Nachrichtenübermittlungssystems für die [[NATO]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44944159.html |titel=Forschung bei Gustav |werk=Der Spiegel 17/1970 |seiten=100 |datum=1970-04-20 |zugriff=2012-12-28 |kommentar= |zitat= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem anonymen Hinweis wurde er am 23. März 1968 verhaftet. Ihm wurde vorgeworfen, amerikanische und deutsche Militärgeheimnisse an die Sowjetunion verraten zu haben und für den sowjetischen Geheimdienst [[KGB]] spioniert zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46093987.html |titel=Licht im Kopf |werk=Der Spiegel 14/1968 |seiten=64 |datum=1968-04-01 |zugriff=2012-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cia.gov/readingroom/docs/CIA-RDP70B00338R000300160018-9.pdf |titel=CIA is Accused by W. Reich of Protecting a Spy |werk=CIA |hrsg=Los Angeles Times |datum=1968-04-21 |format=PDF |sprache=en |abruf=2022-04-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Bundesnachrichtendienst]] (BND) und das [[Bundesamt für Verfassungsschutz]] (BfV) betrachteten den Verdacht als „gravierendsten Fall eines spionierenden Wissenschafters in der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]] nach 1945“. Im nachfolgenden Gerichtsverfahren am Oberlandesgericht Frankfurt konnte ihm kein derartiges Vergehen nachgewiesen werden. Nach zweijähriger Untersuchungshaft wurde das Verfahren gegen ihn wegen dauernder Verhandlungs- und Haftunfähigkeit eingestellt. Nach seiner Entlassung kehrte er zurück nach Österreich und lebte in Obertrum am See in der Nähe von Salzburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43801124.html |titel=Längst gebrochen |werk=Der Spiegel 43/1970 |seiten=119 |datum=1970-10-19 |zugriff=2012-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Klösch |Titel=Operazija Ossoawiachim. Österreichische Techniker im sowjetischen Raketenprogramm (1945–1958) |Sammelwerk=Zeitgeschichte |Band=51 |Nummer=2 |Verlag=Vienna University Press |Ort=Wien |Datum=2024}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Klaus Taschwer]] |url=https://www.derstandard.de/story/3000000224820/stalins-verschleppte-raketenexperten-aus-oesterreich |titel=Operation Ossoawiachim: Stalins verschleppte Raketenexperten aus Österreich |hrsg=[[Der Standard]] |datum=2024-06-23 |abruf=2024-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Eitzenberger starb 1978 in Salzburg und ist in Leobersdorf südlich von Wien beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In [[Leobersdorf]] in Niederösterreich ist eine Straße nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |hrsg=Marktgemeinde Leobersdorf |url=https://www.leobersdorf.at/system/web/zusatzseite.aspx?bezirkonr=0&amp;amp;detailonr=218714412&amp;amp;menuonr=218714416 |titel=Bedeutende Persönlichkeiten |zugriff=2012-12-28 |kommentar=Die Eitzenbergerstraße ist eine Querstraße der ARED-Straße westlich der Hauptstraße}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eitzenberger, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahrtpionier (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahrtpionier (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahrtingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener der Aktion Ossawakim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eitzenberger, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Eitzenberger, Josef Jakob Anton&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Fernlenk- und Radarspezialist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Oktober 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Januar 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Salzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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