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	<title>Josef Effertz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T17:23:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Effertz&amp;diff=460276&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-08-25T10:17:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Effertz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. März]] [[1907]] in [[Fliesteden]]; † [[31. Mai]] [[1984]] in [[Bonn]]) war ein deutscher [[Landwirt]] und [[Politiker]] ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Josef Effertz wurde als Sohn eines Landwirtes geboren. Nach dem Abitur am Gymnasium absolvierte er zunächst ein Praktikum und eine Ausbildung in der Landwirtschaft. 1930 nahm er ein Studium der [[Agrarwissenschaft|Landwirtschaft]], [[Zoologie]] und [[Tierpsychologie]] an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] auf, das er 1933 mit dem Examen als Diplom-Landwirt beendete. Mit der [[Dissertation]]sschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Wirkung des Lebensraumes und der Einfluß des Menschen auf die Entwicklung der Tierseele&amp;#039;&amp;#039; wurde er 1934 an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn#Landwirtschaftliche Fakultät|Landwirtschaftlichen Hochschule in Bonn-Poppelsdorf]] zum [[Doktor|Dr. agr.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend arbeitete Effertz im elterlichen Betrieb, beteiligte sich am Aufbau einer großen [[Geflügel]]zucht und wirkte daneben als ehrenamtlicher Geschäftsführer der [[Deutsche Gesellschaft für Tierpsychologie|Deutschen Gesellschaft für Tierpsychologie]]. Zum 1. Mai 1933 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 2.134.911).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/7560697&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Helmut Gewalt |url=http://www.niqolas.de/bredel/news/mdb.pdf |titel=Angehörige des Bundestags / I.-X. Legislaturperiode: Ehemalige NSDAP- &amp;amp; / oder Gliederungsmitgliedschaften |hrsg=[[Willi_Bredel|Willi-Bredel]]-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2005-10-20 |seiten=2 |abruf=2020-01-20 |format=PDF |archiv-datum=2022-12-04 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20221204213944/http://www.niqolas.de/bredel/news/mdb.pdf |offline=ja |archiv-bot=2025-08-25 10:17:06 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde er von 1939 bis 1944 mit einer „Notdienstverpflichtung“ zum landwirtschaftlichen Einsatz im [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|besetzten Polen]] herangezogen, wo er Abteilungsleiter der Gruppe Erzeugung im Distrikt [[Lublin]] im [[Generalgouvernement]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Kriegsende widmete sich Effertz dem Wiederaufbau des elterlichen Tierzuchtbetriebes. Daneben leistete er Mitarbeit beim Wiederaufbau landwirtschaftlicher Organisationen und Verbände. Zudem fungierte er als Geschäftsführer eines landwirtschaftlichen Wirtschaftsverbandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effertz trat 1950 der [[Freie Demokratische Partei|FDP]] bei, war stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP im [[Kreis Bergheim (Erft)]] und Vorsitzender des FDP-Bezirkes [[Köln]]. Außerdem war er stellvertretender Landesvorsitzender der FDP [[Nordrhein-Westfalen]]. In den 1960er-Jahren war er Vorsitzender des Agrarpolitischen Bundesausschusses der FDP. Zudem gehörte er dem [[FDP-Bundesvorstand|Bundesvorstand]] sowie dem [[FDP-Bundeshauptausschuss|Bundeshauptausschuss]] der Partei an. Von 1954 bis zu seiner Mandatsniederlegung am 26. September 1961 war Effertz Mitglied des [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Nordrhein-Westfälischen Landtages]]. Dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] gehörte er von [[Bundestagswahl 1961|1961]] bis zu seiner Mandatsniederlegung am 4. März 1968 an. Er war in beiden Wahlperioden über die Landesliste Nordrhein-Westfalen ins Parlament eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effertz amtierte vom 28. Februar 1956 bis zum 24. Juli 1958 als [[Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen|Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten]] in der von Ministerpräsident [[Fritz Steinhoff]] geführten Regierung des [[Nordrhein-Westfalen|Landes Nordrhein-Westfalen]]. Von 1968 bis 1972 war er letzter [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsident]] des [[Regierungsbezirk Aachen|Regierungsbezirkes Aachen]]. Nach seiner Pensionierung wurde er zum nordrhein-westfälischen [[Grenzlandbeauftragter|Grenzlandbeauftragten]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders hat sich Josef Effertz für die [[Jagd]] in Nordrhein-Westfalen eingesetzt. Eng verbunden war er der [[Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadensverhütung]]. In seine Zeit als zuständiger Landesminister fiel 1957 auf seine Initiative hin die Errichtung der zunächst privaten Stiftung und die Einrichtung des Instituts im Forsthaus Hardt. Nach seiner Ministerzeit gehörte er dem Kuratorium der Stiftung und ab 1976 dem Beirat der verstaatlichten Stelle an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erhard Ueckermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Staatsminister a.D. Dr. Effertz verstorben&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Forst- und Holzwirt&amp;#039;&amp;#039;, 39. Jahrgang, Nr. 17/1984, S. 426.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ehrenamtlich aktiv war er in diversen [[Pferdezucht]]- und [[Pferdesport]]vereinen, zum Beispiel als Vorsitzender des Trabrennvereins Gelsenkirchen e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Redaktionsbüro Harenberg |Titel=Knaurs Prominentenlexikon 1980. Die persönlichen Daten der Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft |TitelErg=Mit über 400 Fotos |Verlag=Droemer Knaur |Ort=München/Zürich |Datum=1979 |ISBN=3-426-07604-7 |Kapitel=Effertz, Josef |Seiten=94}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Effertz wurde 1977 mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Steinhoff (Nordrhein-Westfalen)|Kabinett Steinhoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erhard Ueckermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Staatsminister a.D. Dr. Effertz verstorben&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Forst- und Holzwirt&amp;#039;&amp;#039;, 39. Jahrgang, Nr. 17/1984, S. 426, {{ISSN|0015-7961}}.&lt;br /&gt;
* [[Erhard Ueckermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Minister a.&amp;amp;nbsp;D. Dr. Effertz vollendete das 75. Lebensjahr&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Jagdwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, 28. Jahrgang, Heft 2/1982, S. 135 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00335}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/9d7fb284-57f0-4e79-b142-38080f101bce/ Nachlass Bundesarchiv N 1425]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landwirtschafts- und Umweltminister Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Aachen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138823669|VIAF=95445793}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Effertz, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährungsminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschafts- und Forstminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Jagd)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Effertz, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Landwirt und Politiker (FDP), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. März 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fliesteden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Mai 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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