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	<title>Josef Deitmer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T02:20:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Deitmer&amp;diff=973806&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kolja21: Normdaten überprüft</title>
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		<updated>2025-07-11T04:09:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten überprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Josef.Deitmer.1904.jpg|mini|Josef Deitmer (1904)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Unterschrift.Deitmer.png|mini|hochkant|Unterschrift Deitmers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Carl Maria Deitmer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. August]] [[1865]] in [[Münster]]; † [[16. Januar]] [[1929]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] [[Theologe]], letzter [[Erzbistum Berlin#Fürstbischöfliche Delegatur für Brandenburg und Pommern des Bistums Breslau|Fürstbischöflicher Delegat]] an [[Sankt-Hedwigs-Kathedrale|Sankt Hedwig]] und [[Breslau]]er [[Weihbischof]] mit Sitz in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Aus dem [[Münsterland]] stammend, studierte Josef Deitmer in [[Innsbruck]] und [[Münster]] [[Theologie]]. In Münster war er aktives Mitglied der katholischen Studentenverbindung [[KStV Germania Münster|KStV Germania]] im [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|KV]]. Am 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 1887 wurde er in der [[Bistum Münster|Diözese Münster]] zum [[Priester (Christentum)|Priester]] [[Weihesakrament#Presbyterat|geweiht]]. Danach war er als [[Kaplan]] zunächst in [[Kevelaer]], ab Oktober 1892 in &amp;#039;&amp;#039;[[St. Matthias (Berlin)|Sankt Matthias]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Schöneberg]] tätig. Ab dem 10.&amp;amp;nbsp;August 1893 war er erster [[Seelsorger]] und [[Kuratus]] in [[Berlin-Steglitz]]. Kurze Zeit später, am 20.&amp;amp;nbsp;Juni 1894, wurde die Steglitzer [[Kuratie]] zur eigenständigen Pfarrei erhoben. 1899/1900 leitete Deitmer als Bauherr die Errichtung der [[Rosenkranz-Basilika|Rosenkranzkirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;Annelen Hölzner-Bautsch: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Kirche Mater Dolorosa. Geschichte der katholischen Gemeinde in Berlin-Lankwitz 1912 bis 2012.&amp;#039;&amp;#039; Katholische Pfarrgemeinde Mater Dolorosa, Berlin 2012, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deitmer gliederte das an Mitgliedern wachsende Pfarrgebiet in den folgenden Jahren in die Gemeinden &amp;#039;&amp;#039;Heilige Familie&amp;#039;&amp;#039; (1904 wurde deren Kirche in [[Groß-Lichterfelde]] bei Berlin geweiht), &amp;#039;&amp;#039;[[Herz-Jesu-Kirche (Berlin-Zehlendorf)|Herz-Jesu]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Zehlendorf]] (1908) und &amp;#039;&amp;#039;[[St. Marien (Berlin-Wilmersdorf)|Sankt Marien]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Friedenau]] (1914).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-00360, Josef Deitmer-2.jpg|mini|links|hochkant|Josef Deitmer (1925)]]&lt;br /&gt;
Am 15. August 1920 wurde Deitmer &amp;#039;&amp;#039;[[Erzbistum Berlin#Fürstbischöfliche Delegatur für Brandenburg und Pommern des Bistums Breslau|Fürstbischöflicher Delegat für Brandenburg und Pommern]]&amp;#039;&amp;#039; sowie [[Propst]] an Sankt Hedwig in [[Berlin]]. Am 19.&amp;amp;nbsp;Februar 1923 wurde er von [[Papst]] [[Pius&amp;amp;nbsp;XI.]] zum [[Liste der Weihbischöfe in Breslau|Weihbischof in Breslau]] als [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Sora|Sora]]&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Berlin ernannt. Am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1923 [[Konsekration|konsekrierte]] ihn Fürstbischof [[Adolf Kardinal Bertram]], was von der Öffentlichkeit damals als Hinweis auf die bevorstehende Errichtung eines eigenständigen Berliner Bistums angesehen wurde. Viele Teile des [[Klerus]] sahen darin jedoch eher eine Stärkung der Stellung des Bistums Breslau. Bald nach dem Tode Deitmers wurde am 13.&amp;amp;nbsp;August 1930 im Zuge der Erhebung des Bistums Breslau zum [[Erzbistum]] die &amp;#039;&amp;#039;Fürstbischofliche Delegatur für Brandenburg und Pommern&amp;#039;&amp;#039; als [[Bistum Berlin]] zu dessen [[Suffragandiözese|Suffragan]] erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihbischof Josef Deitmers Grab befindet sich nach dem Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Sankt-Hedwigs-Kathedrale neben den ersten drei Berliner Bischöfen in deren Unterkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem denkmalgeschützten St.-Hedwig-Friedhof in der [[Konrad-Wolf-Straße]] im [[Bezirk Lichtenberg]], Ortsteil [[Berlin-Alt-Hohenschönhausen]], wird seiner gedacht. Auf einer schlicht gestalteten Gedenkanlage mit der Aufschrift &amp;#039;&amp;#039;Das ewige Licht leuchte ihnen. Den verstorbenen Brandenburgern&amp;#039;&amp;#039; unmittelbar neben der Friedhofskapelle sind alle verstorbenen Mitglieder der St.-Hedwigs-Gemeinde vermerkt. Darunter findet sich an exponierter Stelle auch &amp;#039;&amp;#039;Weihbischof Joseph&amp;lt;!--sic!---&amp;gt; Deitmer †&amp;amp;nbsp;16. 1. 1929&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Der [[Diözesangeschichtsverein]] in Berlin geht auf eine gemeinsame Gründung des Pfarrers [[Carl Sonnenschein]], des Historikers [[Karl Heinrich Schäfer (Historiker)|Karl Heinrich Schäfer]] und Josef Deitmer im Jahr 1928 zurück. Dieser Verein hat zum Ziel, das Interesse für die lokale Kirchengeschichte zu wecken und zur wissenschaftlichen Erforschung beizutragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.erzbistumberlin.de/kultur/dioezesangeschichtsverein/ Homepage des Berliner Diözesangeschichtsvereins]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deitmer konsekrierte mehrere Kirchen in Berlin, darunter &amp;#039;&amp;#039;Sankt Michael&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Wannsee]] am 12. Juni 1927 und &amp;#039;&amp;#039;[[St. Augustinus (Berlin)|Sankt Augustinus]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Prenzlauer Berg]] am 16. September 1928. Schon 1912 war er bei der ersten [[Eucharistiefeier]] in der Kirche [[Mater Dolorosa Berlin-Lankwitz|Mater Dolorosa]] in [[Berlin-Lankwitz]] zugegen, deren [[Grundsteinlegung]] er ein Jahr zuvor vorgenommen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mater-dolorosa-lankwitz.de/wiki/doku.php/geschichte:urkunde_der_grundsteinlegung Urkunde der Grundsteinlegung]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 11. November 1928 konnte Deitmer auch noch den Grundstein für das Kirchengebäude der Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Heilige Familie&amp;#039;&amp;#039; in Berlin-Prenzlauer Berg legen, das schließlich 1930 vom ersten Bischof des [[Bistum Berlin|Bistums Berlin]], [[Christian Schreiber (Bischof)|Christian Schreiber]], konsekriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deitmer setzte sich sehr für die Jugend ein. Mit [[Bernhard Lichtenberg]] war er sich darin einig, dass Berlin dringend ein katholisches Gymnasium braucht. Auf Deitmers Anregung wurde daraufhin den Patres der [[Gesellschaft Jesu]] ein geeignetes Grundstück in [[Berlin-Charlottenburg]] zur Verfügung gestellt, die dort 1925 das [[Canisius-Kolleg]] gründeten (heute in [[Berlin-Tiergarten]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Rosenkranz-Basilika Gedenktafel Josef Deitmer.jpg|mini|Gedenktafel in der [[Rosenkranz-Basilika]]]]&lt;br /&gt;
In [[Berlin-Steglitz]] ist eine Straße nach Deitmer benannt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=12|id=D96|zlb98=401|kaupert=Deitmerstrasse-12163-Berlin|name=Deitmerstraße}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in der es auch ein Seniorenwohnhaus gibt, das seinen Namen trägt. In der Rosenkranz-Basilika in Berlin-Steglitz und an seinem Grab in der [[Sankt-Hedwigs-Kathedrale]] in [[Berlin-Mitte]] befinden sich Gedenktafeln, die an Deitmer erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Höhle (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;75 Jahre Bistum Berlin. 20 Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;. F. W. Cordier, Heilbad Heiligenstadt 2005, ISBN 3-929413-92-2 (&amp;#039;&amp;#039;Wichmann-Jahrbuch des Diözesangeschichtsvereins Berlin&amp;#039;&amp;#039; N.F.8 = 44/45, 2004/05).&lt;br /&gt;
* {{LuiseBMS |Autor=Günter Wirth |Titel=31. 8. 1930: Gründung des Bistums Berlin |ID=novf |Nr=6 |Jahr=2000 |Seite=126–130}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.rosenkranz-basilika.de/kirche/history.htm#deitmer |wayback=20090624151722 |text=Deitmer an der Rosenkranzkirche}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Bischof|bdeitmer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Carl Kleineidam]]|AMT=[[Liste der Fürstbischöflichen Delegaten für Brandenburg und Pommern|Fürstbischöflicher Delegat für Brandenburg und Pommern]]|ZEIT=1920–1929|NACHFOLGER=[[Christian Schreiber (Bischof)|Christian Schreiber]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1929–1930 als Administrator des Bistums Berlin in Gründung&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der Weihbischöfe in Berlin (seit 1923)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1050460197|VIAF=253203706}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Deitmer, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Breslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürstbischöflicher Delegat für Brandenburg und Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Deitmer, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Deitmer, Josef Carl Maria (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher katholischer Theologe und Weihbischof&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. August 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Januar 1929&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kolja21</name></author>
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