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	<title>Josef Daniel Sommer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T01:03:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Daniel_Sommer&amp;diff=1870790&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-08-25T09:24:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Josef Daniel Sommer.JPG|mini|hochkant|Josef Daniel Sommer um 1930]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Daniel Sommer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. August]] [[1886]] in [[Steinheim (Westfalen)|Steinheim]], [[Kreis Höxter]]; † [[18. März]] [[1979]] in [[Schlehdorf]] bei München) war ein deutscher [[Bildhauerei|Bildhauer]]. Bekannt ist er für seine in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] geschaffene Propagandakunst. Als [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-Kunstfunktionär beteiligte er sich an der Gleichschaltung der Kunst durch die Definition sogenannter [[Entartete Kunst|„Entarteter Kunst“]] und die Verfolgung der Künstler.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haug&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ute Haug |url=https://publications.rwth-aachen.de/record/56966/files/Haug_Ute.pdf |titel=Der Kölnische Kunstverein im Nationalsozialismus. Struktur und Entwicklung einer Kunstinstitution in der kulturpolitischen Landschaft des &amp;#039;Dritten Reiches&amp;#039; |titelerg=Dissertation. Phil. Fak. der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen |datum=1998 |seiten=173 |zugriff=2021-08-29 |archiv-datum=2018-11-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181102135243/http://publications.rwth-aachen.de/record/56966/files/Haug_Ute.pdf |offline=ja |archiv-bot=2025-08-25 09:24:38 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sommer, ältestes von sieben Geschwistern, begann nach der Schulzeit eine Lehre bei einem [[Bildschnitzer]] und Altarbauer. Anschließend besuchte er die [[Handwerker- und Kunstgewerbeschule Bielefeld]], wurde jedoch bereits nach einem halben Jahr zum [[Wehrdienst|Dienst]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] eingezogen. Nach Kriegsende begann er 1919 ein Studium an der [[Kunstakademie Düsseldorf]], an der er später auch lehrte. 1924 wurde er freischaffender Künstler, zunächst und wieder nach Kriegsende mit oft christlichen Motiven, dazwischen mit Auftragswerken für die NSDAP-Propaganda. 1954 zog er in das bayerische [[Kloster Schlehdorf]]. 1961 starb seine Frau Liselotte (geb. Braschoss).&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Zunächst befasste sich Sommer mit sakralen Werken, darunter viele Plastiken. So 1928 ein Steinrelief mit der Darstellung des [[Pantokrator]]s, flankiert von den Heiligen [[Meinolf|Meinolphus]] und [[Mauritius (Heiliger)|Mauritius]], als [[Supraporte]] für das Hauptportal der katholischen Pfarrkirche St. Meinolphus-Mauritius in [[Ehrenfeld (Bochum)|Ehrenfeld]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.artibeau.de/3680.htm &amp;#039;&amp;#039;Steinrelief St. Meinolphus-Mauritius (1928)&amp;#039;&amp;#039;], Webseite im Portal &amp;#039;&amp;#039;artibeau.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 22. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit [[Jupp Rübsam]] schuf er in dieser Zeit auch eine Reihe von Bildern für die Innenausstattung der katholischen Kirche [[St. Georg (Leipzig)|St. Georg]] in [[Gohlis (Leipzig)|Leipzig-Gohlis]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://leipzig-st-georg.de/hintergrund/chronik/ |wayback=20150222232141 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kath. Pfarrei St. Georg: Geschichte der Pfarrkirche&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-03-05 09:25:11 InternetArchiveBot }}. Webseite im Portal &amp;#039;&amp;#039;leipzig-st-georg.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 22. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationalsozialistische Kunst ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Segelfliegerdenkmal Wasserkuppe.jpg|mini|hochkant|Fliegerdenkmal auf der [[Wasserkuppe]], 1923]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Portal mit Relief und Tür Hubertusstraße 7, Düsseldorf-Unterbilk.jpg|mini|hochkant|Figurenrelief aus Muschelkalk über Eingangstür am [[Polizeipräsidium Düsseldorf]],Hubertusstraße 7, Düsseldorf-Unterbilk, 1939]]&lt;br /&gt;
Sommer schuf eine Vielzahl öffentlicher Werke die der [[Kunst im Nationalsozialismus]] zugeordnet werden, so etwa die 1937 entstandenen Figuren der &amp;#039;&amp;#039;Musikanten&amp;#039;&amp;#039; für die [[Reichsausstellung Schaffendes Volk]] in Düsseldorf. Hierzu erhielt er die Vorgabe, sie mit „straffen Gesichtern“ und „bewegten Einzelheiten“ zu erschaffen. Offenbar befriedigte das Ergebnis die künstlerische Oberleitung nicht. So beauftragte sie die Steinmetze Haigis und Voegele unter strengen Vorgaben, die Skulpturen vor Eröffnung der Ausstellung nochmals zu überarbeiten. Heute sind nur sechs der ehemals „Zwölf Ständischen“ übrig geblieben, die restlichen sechs gelten als verschollen. Nationalsozialistisch idealisierte Darstellungen von Bauern, Soldaten oder Mädchen sowie NS-Ikonografie wie der [[Reichsadler]]s durchziehen sein Werk. Für das Heim der [[Hitlerjugend]] in Düsseldorf schuf er eine Skulptur „[[Bund Deutscher Mädel]]“ und für das städtische Kulturamt eine Tafel mit Namen von Verschollenen und Gefallenen des Ersten Weltkrieges. In den Beständen des [[Museum Kunstpalast|Museums Kunstpalast]] ist die 1938 erworbene Bronzeskulptur eines „Schreitenden Arbeiters“ erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Alberg: &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfer Kunstszene 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Stadtmuseum Düsseldorf, Düsseldorf 1987, S. 93&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Büste „Der Stoßtruppführer“ trat er 1942 in der Frühjahrs-Ausstellung der [[Gesellschaft zur Förderung der Düsseldorfer bildenden Kunst]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia E. Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Die Gesellschaft zur Förderung der Düsseldorfer bildenden Kunst e. V. – Instrument nationalsozialistischer Kulturpolitik und Vermittlungsmedium zeitgenössischer Kunst im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Düsseldorfer Geschichtsverein#Düsseldorfer Jahrbuch|Düsseldorfer Jahrbuch]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 91 (2021), S. 202 (Abbildung oben)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eines von fünf Mitgliedern der Gaukommission des [[Reichskammer der bildenden Künste|Reichskartells der bildenden Künste]] im [[Gau Düsseldorf]] beteiligte sich Sommer auch als Funktionär an der [[Gleichschaltung]] der Zivilgesellschaft im Nationalsozialismus. Die Kommission kontrollierte die Erteilung für die künstlerische Tätigkeit nun notwendiger Lizenzkarten. Wer aufgrund seiner Abstammung keinen [[Ariernachweis]] erlangen konnte, oder wessen Kunst die Kommission als [[Entartete Kunst|„entartet“]] einstufte, konnte nicht mehr künstlerisch arbeiten. Weitere Verfolgung, bis hin zur Ermordung im [[Holocaust]], schloss sich an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haug&amp;quot;/&amp;gt; Den Zenit seiner Macht erreichte Sommer ab 1937 als Mitkurator der [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellung]] und ihrem Gegenstück, der [[Entartete Kunst (Ausstellung)|Ausstellung Entartete Kunst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeiten für das Kloster Schlehdorf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage Deutschlands kehrte Sommer zu christlichen Sujets zurück, darunter Werke für das Kloster Schlehdorf, so ein [[Kreuzweg]] in 14 Holzschnitten à 20&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;28&amp;amp;nbsp;cm, eine lebensgroße Holzskulptur „Heiliger“ von 1956 und eine Büste der Katharina von Sienna, der [[Schutzpatron|Patronin]] des Klosters. Auf den Klosterfluren finden sich auch zwei Holzreliefs „Erntehelferin“ (Maße 44,0&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;79,0&amp;amp;nbsp;cm, Hochformat) und „Heiliger mit Schützlingen“ (49,0&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;60,0&amp;amp;nbsp;cm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sommer, Josef Daniel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kunstakademie Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichsausstellung Schaffendes Volk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sommer, Josef Daniel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. August 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Steinheim, [[Kreis Höxter]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. März 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schlehdorf]] bei München&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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