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	<title>Josef Broukal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:33:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Broukal&amp;diff=121615&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-30T19:57:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:JosefBroukal.jpg|150px|mini|Josef Broukal (2002)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Broukal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. November]] [[1946]] in [[Wien]]) ist ein österreichischer [[Journalist]] und ehemaliger [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]]). Broukal war von 2002 bis 2008 Abgeordneter zum [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach seiner [[Matura]] begann Josef Broukal zunächst [[Anglistik]] und [[Sozialgeschichte]] zu studieren, arbeitete allerdings ab 1970 als freiberuflicher [[Verlagslektor|Lektor]] des [[Molden Verlag]]es und später als Beitragsgestalter und Texter der [[Austria Wochenschau]] sowie als leitender Sekretär für Öffentlichkeitsarbeit bei der SPÖ in [[Niederösterreich]]. 1975 wechselte er zum [[ORF-Landesstudio]] Niederösterreich, war später [[Redakteur]] und [[Moderator]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Zeit im Bild]] 2&amp;#039;&amp;#039;, [[Chef vom Dienst]] der [[Innenpolitik]] und [[Chefredakteur]] des Aktuellen Dienstes Fernsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Broukal war als Journalist vor allem durch seine Wahlberichterstattung und als Spezialist für [[Neue Medien]] bekannt. Seit Anfang der neunziger Jahre gehörte Broukal gemeinsam mit [[Robert Hochner]] und [[Horst Friedrich Mayer]] zu den bekanntesten Moderatoren des ORF Fernsehens. In den Jahren 1997, 1998 und 2002 wählten ihn die Leser und die Fachjury der Tageszeitung [[Kurier (Tageszeitung)|Kurier]] zum „beliebtesten Nachrichtenmoderator“ und zeichneten ihn mit dem österreichischen Fernsehpreis [[Romy (Fernsehpreis)|Romy]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Absetzung als Chefredakteur des ORF Landesstudios Wien baute sich Broukal ein zweites berufliches Standbein als Trainer für anwendungsorientierte Programmiersprachen auf: [[dBASE]], [[Clipper (Programmiersprache)|Clipper]], [[Visual Basic for Applications]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitautor eines umfangreichen Programmgenerators für den Clipper-Compiler („FDI Toolbox für Clipper“, Vieweg 1991) und Autor eines umfassenden Skriptums über &amp;#039;&amp;#039;VBA für Excel&amp;#039;&amp;#039; mit zahlreichen Codebeispielen („EXCEL schneller, rascher, sicherer mit Visual Basic für Anwendungen“, veröffentlicht im Jahr 1996 auf der Website von [[Joanneum Research]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.frank-moehle.de/computing/literatur/VBASeminar/JOANNEUM%20RESEARCH_VBA_Seminar.html | titel=Link zum Skriptum | werk=Joanneum Research | abruf=2020-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seit den Anfängen des Internet-Dienstes [[World Wide Web]] trug Broukal als Vortragender und Autor (auch im ORF-Fernsehen) zur Verbreitung dieses neuen Mediums in Österreich bei. Er moderierte lange Zeit das Wissenschaftsmagazin [[Modern Times (Fernsehserie)|Modern Times]] im ORF. Broukal war darüber hinaus seit Mitte der 1990er Jahre als EDV-Journalist für die Tageszeitung [[Die Presse]] und das [[Das Österreichische Industriemagazin|Österreichische Industriemagazin]] tätig, seit 2003 auch für die [[Kleine Zeitung]] und seit 2008 als [[Kolumnist]] für die Boulevard-Zeitung [[Österreich (Zeitung)|Österreich]]. Von April 2012 an moderierte Broukal mehrere Jahre lang Sendungen für das Wiener Stadtfernsehen [[W24]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Broukal hat fünf Kinder von drei Frauen. Seine Tochter Karin Broukal wurde 2022 zur Leiterin der Magistratsabteilung Stadt Wien - Kindergärten ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.heute.at/s/nach-kiga-skandal-karin-broukal-wird-neue-ma10-leitung-100245377 |titel=Tochter von ORF-Star wird neue Kiga-Chefin in Wien |hrsg=[[Heute (österreichische Zeitung)|Heute]] |datum=2022-12-22 |abruf=2023-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Barbara Reiter |url=https://kurier.at/leben/zib-mann-rainer-hazivar-irgendwann-haben-die-leute-genug-von-einem/283.683.957 |titel=ZIB-Mann Hazivar: &amp;quot;Leute haben irgendwann genug von einem&amp;quot; |hrsg=Kurier |datum=2017-09-02 |abruf=2023-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Karriere ==&lt;br /&gt;
[[Datei:JoBroukal2007.JPG|mini|1. Maifeier 2007 in Wien]]&lt;br /&gt;
Bei der [[Nationalratswahl in Österreich 2002|Nationalratswahl 2002]] zog er für die SPÖ in den [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrat]] ein. Seine Ministerambitionen konnte er aber durch die gescheiterten Regierungsverhandlungen nicht verwirklichen. Broukal wird ein starker Rückhalt in den Landesorganisationen nachgesagt, während er durch seine Rivalität mit dem Vorsitzenden [[Alfred Gusenbauer]] lange Zeit keine wichtige Stelle in der Bundespartei bekleidete. Im April 2004 kam es zu einer für beide Seiten zufriedenstellenden Lösung des Konflikts: Broukal erhielt als stv. Klubobmann (Wahl im Juli 2004) eine stärkere Verankerung in der [[Klub (Politik)|Parlamentsfraktion]] der Partei, zu einer verstärkten Mitarbeit in der Parteizentrale kam es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Juni 2004 kam es durch seine Äußerung in Richtung der Regierungsparteien [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] und [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] »Es ist Ihnen unbenommen, den [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] nachzutrauern« zu einem Eklat. Die Sitzung wurde unterbrochen, ÖVP und FPÖ forderten seinen Rücktritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Juli 2008 erklärte er das Ende seiner politischen Laufbahn und legte seine Funktionen als stellvertretender Klubobmann und SPÖ-Wissenschaftssprecher nieder, nachdem die SPÖ nach der Auflösung der Koalition zwischen SPÖ und ÖVP beschlossen hatte, auch weiterhin das Regierungsabkommen einzuhalten und nicht für die Abschaffung der Studiengebühren zu stimmen, was zuvor ein zentrales Wahlversprechen gewesen war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://derstandard.at/?id=3405573 | titel=Doch keine Abschaffung der Studiengebühren: Broukal geht in Pension | hrsg=derStandard.at | datum=2008-07-08 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20160307163858/http://derstandard.at/3405573/Doch-keine-Abschaffung-der-Studiengebuehren-Broukal-geht-in-Pension | archiv-datum=2016-03-07 | abruf=2020-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. September 2008 trat Broukal erstmals wieder als Wissenschaftssprecher der SPÖ in den Medien auf. Im Zuge des Wahlkampfes zur vorgezogenen Nationalratswahl 2008 wurden die Studiengebühren mit den Stimmen der SPÖ, der FPÖ und der Grünen für fast alle Studierenden abgeschafft.&amp;lt;ref&amp;gt;Meldung auf ORF.at: {{Webarchiv | url=http://www.orf.at/080911-29404/29415txt_story.html | archive-is=20120907020925 | text=Grüne, FPÖ: Grundsatzeinigung mit SPÖ}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Broukal schied schließlich am 27. Oktober 2008 aus dem Nationalrat aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nach der Politik==&lt;br /&gt;
2009 gab Broukal zusammen mit [[Peter Filzmaier]], [[Kathrin Stainer-Hämmerle]], Erwin Niederwieser, Peter A. Ulram und Hans Winkler das Buch &amp;#039;&amp;#039;Politik auf Österreichisch: Zwischen Wunsch und Realität&amp;#039;&amp;#039; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 folgte das Buch &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten vom Ableben der SPÖ sind stark übertrieben&amp;#039;&amp;#039;, mit Beiträgen von u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Robert Misik]], [[Barbara Blaha]], [[Brigitte Ederer]], [[Sonja Ablinger]] und [[Alfred Gusenbauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr erschien Broukals Buch &amp;#039;&amp;#039;Bildung in der Krise: Warum wir uns Nichtstun nicht leisten können&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 schrieb Broukal eine von [[Manfried Rauchensteiner]] durchgesehene und approbierte komprimierte Version von Rauchensteiners Werk &amp;#039;&amp;#039;Der erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2019 arbeitet Broukal als Lehrer an der [[Bildungssystem in Österreich#Schultypen|AHS]] des Montessori-Campus Wien-Hütteldorf und an Neuen Mittelschulen in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1988: [[Staatspreis für publizistische Leistungen im Interesse der Geistigen Landesverteidigung]]&lt;br /&gt;
* 1997: [[Friedrich Torberg-Medaille]] der Israelitischen Kultusgemeinde Wien&lt;br /&gt;
* 1997, 1998, 2002: ROMY für den beliebtesten Fernsehmoderator&lt;br /&gt;
* 2016: Verleihung des Berufstitels &amp;quot;Professor&amp;quot; durch Bundespräsident [[Heinz Fischer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|142663107}}&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|14837}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/trefferliste/searchword/czoxMzoiSm9zZWYgQnJvdWthbCI7/ Radio- und Fernsehbeiträge von und mit Josef Broukal] im Online-Archiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]] &lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Josef Broukal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142663107|LCCN=no/2009/196509|VIAF=159057469}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Broukal, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehmoderator (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachrichtensprecher der Zeit im Bild]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (ORF)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Die Presse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kleine Zeitung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Marietta und Friedrich Torberg-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romy-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Professor (Berufstitelträger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Axel-Corti-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Broukal, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Journalist und Politiker (SPÖ), Abgeordneter zum Nationalrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. November 1946&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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