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	<title>Josef Brandel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T00:54:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Brandel&amp;diff=2347643&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Leerzeichen vor/nach Bindestrich korrigiert</title>
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		<updated>2026-01-11T11:31:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Bindestrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Freiburg Familie Brenzinger und Oberbürgermeister (Josef Brandel) - W134Nr.054298b - Willy Pragher (cropped).jpg|mini|Josef Brandel (1959)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Brandel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Oktober]] [[1901]] in [[Freiburg im Breisgau]]; † [[15. Januar]] [[1964]] ebenda), teilweise auch &amp;#039;&amp;#039;Joseph Brandel&amp;#039;&amp;#039;, war von 1956 bis 1962 [[Oberbürgermeister]] der Stadt Freiburg im Breisgau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines Korbwarenhändlers wurde er durch den Pfarrer [[Heinrich Hansjakob]] auf den Namen &amp;#039;&amp;#039;Josef Florian Franz&amp;#039;&amp;#039; getauft. Nach dem Abitur im Jahre 1920 studierte er Jura in Freiburg und wurde aktives Mitglied der katholischen Studentenverbindung Germania-Hohentwiel im [[Kartellverband|KV]]. Er wohnte in der Merianstraße 5.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/adr1922/0108 &amp;#039;&amp;#039;Adreßbuch der Hauptstadt Freiburg im Breisgau für das Jahr 1922&amp;#039;&amp;#039;.] ub.uni-freiburg.de, S. 28; abgerufen am 16. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1924 legte er das Referendarexamen ab und promovierte 1925 zum [[Dr.&amp;amp;nbsp;jur.]] Das Thema seiner [[Dissertation]] lautete: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Devisengesetzgebung - Ein Vergleich mit der Devisengesetzgebung Deutsch-Österreichs&amp;#039;&amp;#039;. 1927 bestand Brandel das [[Juristenausbildung in Deutschland#Zweite Staatsprüfung|zweite juristische Staatsexamen]]. 1928 trat er in den Dienst der Stadt Freiburg und wurde dort Stadtrechtsrat. 1939 heiratete er Christina Maria Kissel aus Worms.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/1012178811/biografie &amp;#039;&amp;#039;Brandel Josef Florian Franz&amp;#039;&amp;#039;.] leo-bw.de; abgerufen am 22. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] galt Brandel als unbelastet und wurde 1945 zum ständigen Vertreter des Oberbürgermeisters ernannt. Er war Leiter des Rechtsamts und Dezernent für das Baudezernat. Ab 1948 trug er offiziell den Titel Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Leiter der Bauverwaltung war Brandel –&amp;amp;nbsp;zusammen mit den Oberbaudirektoren [[Joseph Schlippe]] und ab 1951 [[Hans Geiges]]&amp;amp;nbsp;– maßgeblich für den Wiederaufbau der in Trümmern liegenden Innenstadt im alten mittelalterlichen Maßstab verantwortlich. Ferner wurden in den Jahren 1948 bis 1955 etwa 10.000 Wohnungen neu gebaut, 1950 hatte Freiburg mit 112.000 Einwohnern wieder die Vorkriegsgröße erreicht; weiteres [[Einwohnerentwicklung von Freiburg im Breisgau|deutliches Bevölkerungswachstum]] durch Zuzüge erforderte große Anstrengungen im Wohnungsbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor 1933 war Brandel Mitglied der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]], weshalb es nahe lag, dass er nach Gründung der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] dieser beitrat. Wie der Großteil der südbadischen CDU vertrat Brandel in der so genannten „Badenfrage“ den „altbadischen“ Standpunkt, der besagte, dass das alte [[Baden (Land)|Land Baden]], das nach dem Krieg im Norden der [[Amerikanische Besatzungszone|amerikanische]] und im Süden der [[französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] angehörte, wieder gebildet werden solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1956 der damalige Oberbürgermeister [[Wolfgang Hoffmann (Politiker)|Wolfgang Hoffmann]] überraschend verstarb, war klar, dass der neue Oberbürgermeister angesichts der Mehrheitsverhältnisse ebenfalls wieder der CDU angehören würde. Die Partei stellte den südbadischen Parteivorsitzenden [[Anton Dichtel]] auf; aber auch Brandel bewarb sich und gewann die Wahl mit Hilfe eines überparteilichen Wahlbündnisses deutlich (mit 67,7 %) gegen den offiziellen Kandidaten der führenden Partei (28,4 %), der er selbst angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Amtszeit fielen 1957 das 500-jährige Jubiläum der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität]] und die erste [[Städtepartnerschaft]] der Stadt mit der französischen Stadt [[Besançon]] im Jahre 1959, die Anbindung Freiburgs an das Autobahnnetz, der weitgehende Abschluss des Wiederaufbaus, der Beginn einer planvollen Industrieansiedlung und die Erschließung neuer Wohngebiete, die durch die rasch steigende Bevölkerungszahl (jährlich etwa 2000 Neubürger) und den größeren Raumbedarf der ansässigen Bevölkerung notwendig wurde, und nicht zuletzt die Einrichtung eines städtischen Kulturpreises, des [[Reinhold-Schneider-Preis]]es. 1958 wurde er außerdem als Ehrenmitglied in die [[KDStV Hercynia Freiburg im Breisgau]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:6107 Brandel.jpg|mini|Grab auf dem Freiburger Hauptfriedhof]]&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner angeschlagenen Gesundheit trat Brandel am 30. Juni 1962 vom Amt des Oberbürgermeisters zurück. Sein Nachfolger wurde der Sozialdemokrat [[Eugen Keidel]]. Am 15. Januar 1964 starb Brandel in Freiburg und wurde auf dem Freiburger Hauptfriedhof beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Brandel-Gedenkstein.jpg|mini|Gedenkstein in der Joseph-Brandel-Anlage]]&lt;br /&gt;
Im Freiburger Stadtteil [[Haslach (Freiburg im Breisgau)|Haslach]] erinnert ein Gedenkstein {{Coordinate|text=in der nach ihm benannten Grünanlage |NS=47.98521829442569|EW=7.81477689743042|type=landmark|region=DE-BW|name=Joseph-Brandel-Anlage}} an das frühere Stadtoberhaupt. Die Schaffung der Joseph-Brandel-Anlage geht auf seine Initiative zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.badische-zeitung.de/freiburg-suedwest/mammutbaeume-und-metallkunst--19749305.html Joseph-Brandel-Anlage.] Badische Zeitung, 19. September 2009; abgerufen am 11. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/1012178811/Brandel+Josef+Florian+Franz Biografie.] LeoBW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Adolf J. Schmid]]: &amp;#039;&amp;#039;Josef Brandel&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Freiburger Almanach 2001&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg im Breisgau 2002, S. 30–34&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Freiburg im Breisgau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012178811|VIAF=170812676}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brandel, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Freiburg im Breisgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brandel, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Brandel, Joseph; Brandel, Josef Florian Franz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunalpolitiker (CDU), Oberbürgermeister der Stadt Freiburg im Breisgau (1956–1962)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Oktober 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Januar 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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