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	<title>Josef Bick - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Bick&amp;diff=520459&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Otberg: /* Leben */ Ende Bick-Medaille erg.</title>
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		<updated>2026-03-17T11:01:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Ende Bick-Medaille erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Bick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Mai]] [[1880]] auf [[Burg Wildeck (Abstatt)|Burg Wildeck]] bei [[Abstatt]]; † [[5. April]] [[1952]] in [[Wien]]) war ein deutscher Philologe, Generaldirektor der [[Österreichische Nationalbibliothek|Österreichischen Nationalbibliothek]] und Häftling im [[KZ Dachau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Josef Bick wurde 1880 als Sohn eines Försters auf Burg Wildeck in der Nähe von [[Heilbronn]] geboren. Bick studierte klassische [[Philologie]] an der deutschen [[Karls-Universität Prag]]. Dort wurde er 1900 Mitglied der katholischen Studentenverbindung [[KDStV Ferdinandea (Prag) Heidelberg|KDStV Ferdinandea Prag]] (heute in Heidelberg)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Ehrenmitglieder, Alten Herren und Studierenden des C.V.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1925, S. 541.&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]]. Während seines Studienaufenthalts in Gießen wurde er Mitglied der [[VKDSt Hasso-Rhenania Gießen]] und nach der Rückkehr nach Prag war er dort 1905 auch an der Gründung der [[KDStV Vandalia (Prag) München|KDStV Vandalia Prag]] (heute in München) beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Gerhard Hartmann (Theologe)|Gerhard Hartmann]] |url=https://oecv.at/Biolex/Detail/10401590 |titel=Gen.-Dir. Univ.-Prof. HR i.R. Dr. Josef Bick |werk=ÖCV Biolex |hrsg= |datum= |zugriff=2023-03-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Später wurde er ehrenhalber noch Mitglied weiterer CV-Verbindungen (KÖHV Nordgau Wien, [[KÖStV Austria Wien]], [[AV Austria Innsbruck]] und KaV Saxo-Bavaria (Prag) Wien). Sein Studium schloss er mit [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Dr. phil. ab. 1907 erwarb er die österreichische Staatsbürgerschaft. Er zog nach Wien und arbeitete an der Wiener Hofbibliothek. Er [[Habilitation|habilitierte]] sich an der [[Universität Wien]] und wurde dort 1914 außerordentlicher Professor für klassische Philologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 wurde er zum Stellvertreter des damaligen Direktors der Hofbibliothek, [[Josef Donabaum]], ernannt. Am 3. Dezember 1921 wurde Josef Bick in die [[Freimaurerloge|Loge]] „Fortschritt“ der [[Großloge von Österreich|Großloge von Wien]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter K. Kodek: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Bausteine sind die Menschen. Die Mitglieder der Wiener Freimaurer-Logen 1869–1938.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2009, ISBN 978-3-85409-512-5, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1923 wurde er Leiter der umfirmierten, neuen &amp;#039;&amp;#039;Nationalbibliothek&amp;#039;&amp;#039; (früher: Wiener Hofbibliothek). Bick überführte die ehemalige Hofbibliothek in eine wissenschaftliche Gebrauchsbibliothek um. Zudem ordnete er sie in den internationalen Leihverkehr ein und reorganisierte als Generalinspektor das gesamte österreichische Bibliothekswesen. 1934 wurde er zudem verantwortlicher Direktor der staatlichen Sammlung [[Albertina (Wien)|Albertina]] in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 wurde an Bick das [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1922)|Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]] verliehen, außerdem wurde er zum Mitglied der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Österreichischen Akademie der Wissenschaften]] in Wien ernannt. Auch zahlreiche deutsche Ehrungen wurden ihm zuteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der österreichischen [[Ständestaat (Österreich)|Ständestaatsdiktatur]] gehörte er dem [[Bundeskulturrat]] an, in dem er Vorsitzender des Präsidiums war und von dem er in den [[Bundestag (Österreich)|Bundestag]] entsandt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage nach der Besetzung Österreichs am 16. März 1938 durch [[NS-Staat|Hitler-Deutschland]] wurde Josef Bick von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] vom Schreibtisch weg inhaftiert. Zunächst wurde er ins Gestapo-Gefängnis in Wien gesteckt, kurze Zeit später verbrachte man ihn zunächst in das KZ Dachau und dann ins [[KZ Sachsenhausen]]. Josef Bick wurde wochenlang ohne Angabe von Gründen und ohne Verhör in Einzelhaft eingekerkert. Nachdem es zu einem Verhör gekommen war, wurde ihm vorgeworfen, Handschriften aus der Nationalbibliothek in Wien Papst [[Pius XII.]] geschenkt zu haben. Am 28. August wurde er überraschend wieder auf freien Fuß gesetzt. Bick wurde ohne Pension aus dem Staatsdienst entlassen, der Nazi-Getreue [[Paul Heigl]] nahm seinen Posten ein. Bick musste seinen Wohnort Wien verlassen und sich in [[Markt Piesting|Piesting]] in Niederösterreich einen Wohnsitz suchen. Diesen neuen Wohnsitz durfte er ohne Erlaubnis der Gestapo nicht verlassen, ebenso wenig war ihm gestattet, Besuche zu machen oder zu empfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Josef Bick am 30. Juni 1945 wieder in seine frühere Stellung als Generaldirektor der Nationalbibliothek eingesetzt. Eine seiner ersten Handlungen war die Einreichung beim Ministerium zur Umbenennung des Hauses in „Österreichische Nationalbibliothek“, welcher im November 1945 auch stattgegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Dachau-Häftling Josef Bick wurde 1947 auf Geheiß des Bundesministers für Unterricht, [[Felix Hurdes]], zum Vorsitzenden der &amp;#039;&amp;#039;Österreichischen Zentralkommission zur Bekämpfung der NS-Literatur&amp;#039;&amp;#039; berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 trat Josef Bick in den Ruhestand. Er starb 1952 &amp;#039;&amp;#039;in einer Wiener Klinik&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arbeiterzeitung |Titel=Von Tag zu Tag. (…) Der ehemalige Leiter der Nationalbibliothek gestorben |Datum=1952-04-08 |Seite=4 |POS=Spalte 2 Mitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt; an den Folgen eines Herzleidens und Schlaganfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich erinnern unter anderem die Verleihung der &amp;#039;&amp;#039;[[Dr.-Josef-Bick-Ehrenmedaille]]&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;[[Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare|Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB)]]&amp;#039;&amp;#039; sowie, seit 1952, die &amp;#039;&amp;#039;Bickgasse&amp;#039;&amp;#039; in [[Liesing (Wien)|Wien-Liesing]] an Josef Bick.&lt;br /&gt;
2008 beschloss die VÖB nach langer Diskussion den seit 1966 benutzten Namen Bick-Medaille nicht mehr zu verwenden, wegen Bicks Beteiligung bei der Säuberung und Liquidierung von Arbeiterbüchereien in der Zeit des [[Austrofaschismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Justus Düren, Christina Köstner-Pemsel: Vom Anfang und Ende der Bick-Medaille. Die Ehrungen der VÖB.&amp;#039;&amp;#039; In: Stefan Alker-Windbichler, Bruno Bauer, Christina Köstner-Pemsel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schriften der VÖB.&amp;#039;&amp;#039; Band 16. University Library Publishing, Graz 2021, ISBN 978-3-902666-86-4, S. 309–331, hier: S. 327f. ([https://library-publishing.uni-graz.at/index.php/lp/catalog/view/23/75/181 PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Josef Bick 70 Jahre&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Anzeiger für die Altertumswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Band 3 (1950), Sp.&amp;amp;nbsp;65ff.&lt;br /&gt;
* [[Joseph Gregor]], [[August von Loehr (Numismatiker)|August Loehr]], [[Richard Meister]]: &amp;#039;&amp;#039;Josef Bick&amp;#039;&amp;#039;. Aus: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift, herausgegeben zum 25-jährigen Dienstjubiläum&amp;#039;&amp;#039;. Bauer, Wien 1948, [http://permalink.obvsg.at/AC07049291 OVB].&lt;br /&gt;
* [[Gertrude Enderle-Burcel]]: &amp;#039;&amp;#039;Christlich – ständisch – autoritär. Mandatare im Ständestaat 1934–1938&amp;#039;&amp;#039;. Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes 1991, ISBN 3-901142-00-2, S. 46–48.&lt;br /&gt;
* Vereinigung österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare: {{ALO|ID=13700|Seite=11|Linktext=&amp;#039;&amp;#039;Dr.-Josef-Bick-Ehrenmedaille. Statuten und Richtlinien&amp;#039;&amp;#039;|KeinText=Ja}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekare&amp;#039;&amp;#039;. (XLVI. Jahrgang), {{ZDB|2018209-0}}, Graz 1993, S. 11–16 (Online bei [[Austrian Literature Online|ALO]]).&lt;br /&gt;
* Beate Fechter: &amp;#039;&amp;#039;[http://othes.univie.ac.at/25816/ Josef Bick]&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit, Universität Wien, 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11616185X}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Bick,_Josef}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Josef Bick&amp;#039;&amp;#039;. (Bildliche Darstellung, Porträt, ohne Jahr). – [http://media.obvsg.at/AC10867541-4201 Online].&lt;br /&gt;
* [http://scopeq.cc.univie.ac.at/Query/detail.aspx?ID=13300 Foto von Josef Bick aus der Fotosammlung des Archivs der Universität Wien, Signatur 106.I.25]&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Josef Bick}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11616185X|LCCN=no2002010313|VIAF=8132294}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bick, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bundestages (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bundeskulturrates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kategorie:Wartungskategorie (Landkreis Heilbronn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich (1922)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Komturkreuzes des österreichischen Verdienstordens (1934)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VF-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bick, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Philologe, Generaldirektor der Österreichischen Nationalbibliothek und Dachau-Häftling&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Mai 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Schloss Wildeck bei [[Abstatt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. April 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Otberg</name></author>
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