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	<title>Josef Becker-Dillingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T06:34:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Becker-Dillingen&amp;diff=702646&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ditschie-wiki: /* Literatur */ Hinweis zugefügt und verlinkt</title>
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		<updated>2025-12-30T11:20:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Hinweis zugefügt und verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Becker-Dillingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[4. September]] [[1891]] in [[Dillingen an der Donau]]; † [[6. Dezember]] [[1983]] in [[Donauwörth]]) war ein deutscher Land- und [[Gartenbau]]wissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweg ==&lt;br /&gt;
Er studierte von 1911 bis 1914 [[Landwirtschaft]] an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]] und arbeitete bis 1930 als Saatzuchtleiter bei verschiedenen Institutionen in Österreich und in [[Sachsen]]. Von 1930 bis 1945 war er Leiter der Abteilung „Gartenbau und Sonderkulturen“ am [[Deutsches Kalisyndikat GmbH|Deutschen Kalisyndikat]] in Berlin und anschließend bis 1956 Direktor der Staatlichen Lehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau in [[Weihenstephan]]. Die an ihn nach 1945 ergangenen Rufe, eine ordentliche Professur in Bonn bzw. in Berlin anzunehmen, lehnte er ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autor wegweisender Handbücher ==&lt;br /&gt;
Hohes Ansehen in der Fachwelt erwarb sich Becker-Dillingen als Autor umfangreicher [[Handbuch|Handbücher]]. Sein erfolgreichstes Buch, ein in sechs Auflagen erschienenes Handbuch über den [[Gemüsebau]], galt jahrzehntelang als das maßgebende Standardwerk. Mit seinen Handbüchern über den [[Getreide]]bau, den [[Hackfrucht]]- und [[Handelspflanze]]nbau und den [[Hülsenfrucht]]- und [[Futterbau]] hat er ein mehrbändiges Standardwerk des Pflanzenbaus über die in Mitteleuropa angebauten landwirtschaftlichen [[Kulturpflanze]]n geschaffen, wie es in dieser Vollständigkeit bisher noch nie von einem Autor allein geschrieben worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit seinen drei Handbüchern über die [[Pflanzenernährung|Ernährung]] der gärtnerischen Kulturpflanzen, der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen und der [[Forstpflanze]]n hat Becker-Dillingen Nachschlagewerke geschaffen, die durch ihre Informationsfülle einen umfassenden Überblick über die [[Düngung]]spraxis in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vermitteln. Eine Vielzahl von Beiträgen veröffentlichte er in landwirtschaftlichen und gärtnerischen Fachzeitschriften, u. a. in den &amp;#039;&amp;#039;[[Landwirtschaftliches Jahrbuch|Landwirtschaftlichen Jahrbüchern]]&amp;#039;&amp;#039;, in der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Landwirtschaftliche Presse|Deutschen Landwirtschaftlichen Presse]]&amp;#039;&amp;#039; und in der &amp;#039;&amp;#039;[[Gartenwelt]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] verlieh ihm 1954 die Würde eines [[Ehrendoktor]]s. Teile des wissenschaftlichen Nachlasses von Becker-Dillingen befinden sich im Archiv der [[Universität Hohenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptwerke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen und Technik der gärtnerischen Pflanzenzüchtung. Ein Handbuch auf wissenschaftlicher und praktischer Grundlage. Berlin 1922&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des gesamten Gemüsebaues einschließlich der Gewürz- und Heilpflanzen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1924, 2. Aufl. 1929, 3. Aufl. 1938, 4. Aufl. 1943, 5. Aufl. 1950, 6. Aufl. 1956. Unterschiedliche Titelbezeichnungen bei den späteren Auflagen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Getreidebaues einschließlich Mais, Hirse und Buchweizen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Hackfruchtbaues und Futterbaues&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Hülsenfruchterbaues und Futterbaues&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Ernährung der gärtnerischen Kulturpflanzen einschließlich der Heil- und Gewürzpflanzen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1933, 2. Aufl. 1937, 3. Aufl.1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Ernährung der landwirtschaftlichen Nutzpflanzen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Urkunden zur Geschichte des deutschen Bauern. Urzeit bis Ende der Karolingerzeit&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Ernährung des Waldes. Handbuch der Forstdüngung&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden für den Gemüsesamenbau&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden 1942, 2. Aufl. 1943, 3. Aufl. 1944, 4. Aufl. 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Ernährung des Wildes in der freien Wildbahn. Ein Handbuch und Ratgeber auf wissenschaftlich-praktischer Grundlage&amp;#039;&amp;#039;. Donauwörth 1945.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden für den Samenbau bei Freilandblumen&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1951 (= Grundlagen und Fortschritte im Garten- und Weinbau Bd. 88).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adolf Layer]]: &amp;#039;&amp;#039;Dr. h. c. Becker-Dillingen 85 Jahre alt&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbuch des Historischen Vereins Dillingen an der Donau 1976, S. 211–213.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Böhm: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Becker-Dillingen&amp;#039;&amp;#039;. In: Archiv der Geschichte der Naturwissenschaften H. 16, 1986, S. 793–795.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Josef Becker-Dillingen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hohenheimer Lexikon der Agrarbiografien&amp;#039;&amp;#039;. Hohenheim, 2025. S. 133–134 ([https://uniarchiv.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/uniarchiv/Agrarbiografien/Hohenheimer_Lexikon_der__Agrarbiografien2025_aktualisiert.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|10167323X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=10167323X|VIAF=169066413}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Beckerdillingen, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gartenbauwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemüsebauwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dillingen an der Donau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Donauwörth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Becker-Dillingen, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Becker-Dillingen, Joseph&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Land- und Gartenbauwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. September 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dillingen an der Donau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Dezember 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Donauwörth]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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