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	<title>Josef Baumhoff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Baumhoff&amp;diff=1227803&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: linkfix</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Todesanzeige Josef Baumhoff.jpg|mini|Todesanzeige Josef Baumhoff]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Todesanzeige Josef Baumhoff back.jpg|mini|Todesanzeige Josef Baumhoff Rückseite]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Baumhoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. September]] [[1887]] in [[Finnentrop]]; † [[26. Januar]] [[1962]] in [[Köln]]) war ein deutscher [[Beamtentum|Beamter]], Zeitungsherausgeber und [[Politiker]] der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Josef Baumhoff besuchte zunächst die Volksschule, dann die katholische Rektoratsschule und schließlich die Gymnasien in [[Hagen]] und [[Attendorn]]. Im Anschluss an seine Schullaufbahn trat er in den Postdienst ein und wurde 1904 zum Postgehilfen, 1908 zum Postassistenten, 1915 zum Postsekretär, 1921 zum Oberpostsekretär und kurze Zeit später zum Oberpostinspektor ernannt. 1933 wurde er in den Zwangsruhestand versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1913 heiratete er Wilhelmine Oppenheim, mit der er fünf Kinder hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Westf%C3%A4lische_Nachrichten1952.jpg |titel=Präsident Baumhoffs Abschied von der Post |werk=Westfälische Nachrichten |hrsg=Verlag Aschendorff |datum=1952 |sprache=de |abruf=2025-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baumhoff trat in die Zentrumspartei ein, wurde zunächst zum Kreisvorsitzenden gewählt und war später Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der westfälischen und preußischen Zentrumspartei, die er zwischen 1919 und 1921 im [[Provinz Westfalen|westfälischen]] [[Provinziallandtag (Preußen)|Provinziallandtag]] vertrat. Außerdem wurde er [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtverordneter]] in Hagen. Seit 1921 war Baumhoff Mitglied des Reichsparteivorstandes des Zentrums und Mitglied im [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]]. Vom 28. November 1929 bis 1933 war er Zweiter Vizepräsident des Parlaments. Außerdem war er 1930 Vorsitzender eines Untersuchungsausschusses des Landtages im Zusammenhang mit dem Volksbegehren gegen den [[Young-Plan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner politischen Tätigkeit engagierte sich Baumhoff in der Beamtenbewegung. Er wirkte gewerkschaftlich als Vorsitzender der Beamten- und Lehrervereinigung für die [[Provinz Westfalen]] und war Erster Vorsitzender des Reichsbeamtenbeirates der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]]. Sein besonderes Anliegen galt der christlich-politischen Erziehung der Jugend, weshalb er sich im [[Windthorstbund|Windthorst-Bund]] engagierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wahlkampf zur [[Reichspräsidentenwahl 1932]] trat Baumhoff als bundesweit tätiger Wahlredner der Zentrumspartei auf. Bei einer Großkundgebung in [[Beckum]] warb er für die Wiederwahl [[Paul von Hindenburg]]s und wandte sich gegen die Propaganda der [[NSDAP]]. Dabei verteidigte er die Politik des Reichskanzlers [[Heinrich Brüning]] und kritisierte insbesondere die nationalsozialistischen Angriffe auf die [[katholische Kirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/753773 |titel=Landtagsvizepräsident Baumhoff sprach in Beckum: Für Hindenburg gegen Hitler |werk=Die Glocke |datum=1932-03-12 |sprache=de |abruf=2025-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Verfolgung im Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Seine christlich-demokratische Haltung brachte Baumhoff wiederholt in Konflikt mit dem NS-Regime, weshalb er bereits 1933 seine Ämter verlor und inhaftiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22.&amp;amp;nbsp;August 1944 wurde Baumhoff nach dem [[Attentat vom 20. Juli 1944|Attentat auf Hitler]] im Rahmen der [[Aktion Gitter|Aktion Gewitter]] verhaftet, einen Tag später in das Kölner [[Gestapo]]-Gefängnis [[EL-DE-Haus]] eingeliefert und von dort als Schutzhäftling zusammen mit Freunden wie [[Konrad Adenauer]], [[Thomas Eßer]], [[Joseph Roth (Politiker)|Joseph Roth]], [[Peter Schlack (Politiker)|Peter Schlack]], [[Peter Paffenholz]], [[Peter Knab]] und [[Otto Gerig]] in das [[Arbeitserziehungslager]] in den [[Messelager Köln|Messehallen]] in Köln-Deutz überführt. Zusammen mit Gerig, Roth, Knab und Schlack wurde er am 16.&amp;amp;nbsp;September 1944 ins [[Konzentrationslager Buchenwald]] deportiert und dort in den Zellenblock 45 untergebracht&amp;lt;ref&amp;gt;Internationales Rotes Kreuz Bad Arolsen, Archiv: &amp;#039;&amp;#039;Auszug aus den Blockverlegungen des Konzentrationslagers Buchenwald, Verlegungen am 29.&amp;amp;nbsp;September 1944 aus dem Zeltlager.&amp;#039;&amp;#039; Blatt 659&amp;lt;/ref&amp;gt;, kam jedoch nach mehreren Tagen wieder frei. Seine KZ-Nummer lautete 81589.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Westfälische Nachrichten1952.jpg|alt=Josef Baumhoff erhält das große Verdienstkreuz der Bundesrepublik|mini|Zeitungsartikel über den Ruhestand von Josef Baumhoff als Präsident der Oberpostdirektion Köln 1954.]]&lt;br /&gt;
Nach 1945 engagierte sich Baumhoff für den Wiederaufbau Deutschlands und sprach sich gegen eine Neugründung der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]] aus, um stattdessen eine überkonfessionelle Partei zu fördern. Er gehörte zu den Mitbegründern der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1945 wurde Baumhoff zum Präsidenten der [[Oberpostdirektion Köln]] (OPD) ernannt, eine Position, die er bis 1953 innehatte. Während dieser Zeit setzte er sich stark für den Wiederaufbau der Post- und Fernmeldeinfrastruktur ein. Er war maßgeblich an der Gründung der Post-Bau- und Wohnungsgenossenschaft beteiligt, die unter seiner Leitung über 2.000 Wohnungen für Postbedienstete errichtete. Zudem förderte er den Aufbau eines betrieblichen Sozialwerks, das mit freiwilligen Spenden in Höhe von 1,5 Millionen DM soziale Unterstützung für Postbedienstete leistete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Tätigkeit für die Post war Baumhoff nach 1945 einer der Lizenzinhaber und Herausgeber der [[Kölnische Rundschau|Kölnischen Rundschau]], die als christliche Zeitung nach dem Krieg gegründet wurde. Darüber hinaus war er Aufsichtsratsvorsitzender der Adler-Feuerversicherungs-AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. März 1954 wurde Baumhoff offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Bundespostminister [[Hans Schuberth]] verlieh ihm das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland für seine Verdienste im Postwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baumhoff verstarb bei einem Verkehrsunfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1952 wurde er von [[Großmeister (Ritterorden)|Kardinal-Großmeister]] [[Nicola Canali|Nicola Kardinal Canali]] zum Ritter des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem]] ernannt und am 1. Mai 1952 durch [[Lorenz Jaeger]], Großprior der deutschen Statthalterei, investiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 empfing er das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 wurde er durch Papst [[Pius XII.]] zum [[Ritter]] des [[Silvesterorden|Ordens vom Heiligen Papst Silvester]] geschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Acta Apostolicae Sedis|AAS]] 50 (1958), n. 10, p. 502.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Herrmann A. L. Degener]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?|Wer ist&amp;#039;s?]]&amp;#039;&amp;#039; 9. Ausgabe, Leipzig 1928, S. 76.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kienast]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für den Preußischen Landtag&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe für die 5. Wahlperiode, Berlin 1933, S. 306/307.&lt;br /&gt;
* Archiv der Gedenkstätte Buchenwald&lt;br /&gt;
* Konrad-Adenauer Stiftung Sankt Augustin, Nachlass Gerig und Biographie Joseph Roth&lt;br /&gt;
* Alfred Bruns (Hrsg.), Josef Häming (Zusammenstellung): &amp;#039;&amp;#039;Die Abgeordneten des Westfalenparlaments 1826–1978&amp;#039;&amp;#039; (= Westfälische Quellen- und Archivverzeichnisse, Band 2). Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Münster 1978, S. 170.&lt;br /&gt;
* Karin Jaspers / Wilfried Reinighaus: &amp;#039;&amp;#039;Westfälisch-lippische Kandidaten der Januarwahlen 1919. Eine biographische Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;, Münster: Aschendorff 2020 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen – Neue Folge; 52), ISBN 978-3-402-15136-5, S. 32f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{AdR|133230171}}&lt;br /&gt;
* [https://preussenprotokolle.bbaw.de/bilder/Band%2012-2.pdf Acta borussica Bd.12/II] S. 520 (PDF-Datei; 2,14 MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/bestand.jsp?archivNr=185&amp;amp;tektId=6365&amp;amp;expandId=6365 Nachlass im Hauptstaatsarchiv Düsseldorf]&lt;br /&gt;
* [http://www.teol.de/MarJb-2002-1-2.pdf Veröffentlichungen des IMAK Kevelaer e. V., Jg.6, 2002, Band 1–2] (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133230171|VIAF=55330611}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baumhoff, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Postwesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Westfalen (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Finnentrop)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silvesterordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Aktion Gitter (1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baumhoff, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Beamter und Politiker (Zentrum), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. September 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Finnentrop]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Januar 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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