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	<title>Josef Büscher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T05:49:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_B%C3%BCscher&amp;diff=584694&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maimaid: Artikel überarbeitet; Kap. Gedenken ergänzt; Foto ergänzt; Wikilinks; kl. Ergänzungen; Formatierungen</title>
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		<updated>2024-09-09T14:18:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Artikel überarbeitet; Kap. Gedenken ergänzt; Foto ergänzt; Wikilinks; kl. Ergänzungen; Formatierungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Büscher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. März]] [[1918]] in [[Sterkrade]]; † [[19. September]] [[1983]] in [[Gelsenkirchen]]) war ein deutscher Schriftsteller, der in der [[Arbeiterliteratur]] des [[Ruhrgebiet]]s eine große Rolle gespielt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Josef Büscher war der Sohn eines Bergmanns. Von 1930 bis 1937 besuchte er das [[Heinrich-Heine-Gymnasium (Bottrop)|Jungengymnasium]] in [[Bottrop]]. Nach dem Abitur begann er ein Bergbaustudium, das er bei [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsbeginn]] 1939 abbrechen musste. Nach einer Verwundung während des [[Westfeldzug|Frankreichfeldzugs]] wurde er aus dem Militärdienst entlassen, 1941 allerdings reaktiviert. 1945 kehrte er aus amerikanischer [[Kriegsgefangenschaft]] ins [[Ruhrgebiet]] zurück, wo er auf einer [[Zeche]] in [[Oberhausen]] als [[Hauer (Bergbau)|Hauer]] arbeitete. 1951 wurde seine Untauglichkeit für die Arbeit [[Untertagebau|unter Tage]] festgestellt, und Büscher wechselte als Lohnbuchhalter zur Verwaltung einer Zeche in [[Gelsenkirchen]], wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1973 tätig war. Büscher war Mitglied der [[SPD]], in welcher er lange Zeit als Schriftführer und Bildungsobman tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;Findbuch des Nachlasses im Fritz-Hüser-Institut.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Büscher verfasste sozialkritische Gedichte, Erzählungen und Theaterstücke. Nachdem er seit 1960 Mitarbeiter der von der [[Anti-Atomtod-Bewegung]] herausgegebenen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Volkskunst in Aktion]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;vollständiger Titel: &amp;#039;&amp;#039;Volkskunst in Aktion: Werkhefte des Arbeitskreises für Amateurkunst&amp;#039;&amp;#039;. Zusatz anfangs: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungsblätter des Komitees Volkskunstschaffender gegen den Atomtod&amp;#039;&amp;#039;, ZDB-ID 882122-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; gewesen war, gehörte er 1961 zu den Gründungsmitgliedern der Dortmunder [[Dortmunder Gruppe 61|Gruppe 61]]. Mit seinen Texten unterstützte er den Kampf der Arbeiter gegen Ausbeutung und Entrechtung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;100Jahre&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/aktuelles/artikel/32963-josef-buescher-waere-am-samstag-100-jahre-alt-geworden |titel=Josef Büscher wäre am Samstag 100 Jahre alt geworden |werk=Stadt Gelsenkirchen |datum=2018-03-09 |abruf=2024-09-09 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1965 hatte er Kontakte zur [[Zirkel Schreibender Arbeiter|Bewegung Schreibender Arbeiter]] in der [[DDR]], die u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Ost-Berlin]], [[Leipzig]] und [[Halle (Saale)|Halle]] Lesungen mit ihm veranstaltete. 1966 verließ er die Gruppe 61 wegen deren angeblich zunehmend bürgerlicher Ausrichtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinem eigenen schriftstellerischen Wirken war es Josef Büscher wichtig, auch andere Arbeiter zum Schreiben anzuleiten, damit sie über ihr Leben in Arbeit und Alltag authentisch berichten konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;100Jahre&amp;quot; /&amp;gt; Deshalb engagierte er sich ab 1967 in Schreibschulen der [[Volkshochschule]] in Gelsenkirchen und in „Literarischen Werkstätten“ wie beispielsweise in der VHS Marl &amp;#039;&amp;#039;insel&amp;#039;&amp;#039;; anfangs zusammen mit [[Norbert Kühne]].  1970 gehörte Büscher zu den Gründern des [[Werkkreis Literatur der Arbeitswelt|Werkkreises Literatur der Arbeitswelt]]. Der Gelsenkirchener Schriftsteller [[Klaus-Peter Wolf]] sagt, Büscher sei sein eigentlicher Lehrer gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gelsenkirchen - Josef-Büscher-Platz + Turfstraße + Schluss Horst 01 ies.jpg|mini|Blick vom &amp;#039;&amp;#039;Josef-Büscher-Platz&amp;#039;&amp;#039; nach Südosten zum [[Schloss Horst]]]]&lt;br /&gt;
Josef Büscher starb am 19. September 1983 im Alter von 65 Jahren in Gelsenkirchen. Sein literarischer Nachlass befindet sich im [[Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt]] in [[Dortmund]]. Das Findbuch ist online abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.dortmund.de/media/p/fritz_hueser_institut/fhi_pdf/Findbuch_Josef_Buescher.pdf |wayback=20220512103013 |text=Findbuch}}, auf dortmund.de&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenken ===&lt;br /&gt;
In [[Gelsenkirchen-Horst]] ist der &amp;#039;&amp;#039;Josef-Büscher-Platz&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tag vor seinem 100. Geburtstag im März 2018 veröffentlichte die [[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]] einen biografischen Artikel über Josef Büscher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Dirksen |url=https://www.waz.de/kultur/article213675659/josef-buescher-war-der-mann-fuer-das-wort-zum-alltag.html |titel=Josef Büscher war der Mann für das Wort zum Alltag |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |datum=2018-03-09 |abruf=2024-09-09 |kommentar=mit Foto; Text hinter Bezahlschranke }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Stadt Gelsenkirchen würdigte Büscher aus demselben Anlass mit einem Beitrag auf ihrer Website. Darin wurde angekündigt, dass das städtische Institut für Geschichte und das Fritz-Hüser-Institut gemeinsam Büschers Nachlass aufarbeiten und verzeichnen würden, um sein Werk der Forschung besser zugänglich zu machen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;100Jahre&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf allen Straßen&amp;#039;&amp;#039;, Dülmen/Westf. 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte&amp;#039;&amp;#039;, Recklinghausen 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bergarbeiterdichtung&amp;#039;&amp;#039;, Oberhausen 1969 (zusammen mit [[Kurt Küther]] und [[Richard Limpert (Schriftsteller)|Richard Limpert]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stechkarten&amp;#039;&amp;#039;, Oberhausen 1971.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sie erkannten ihre Macht&amp;#039;&amp;#039;, Oberhausen 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwischen [[Tackenberg (Oberhausen)|Tackenberg]] und Rothebusch&amp;#039;&amp;#039;, Oberhausen 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg W. Oesterdiekhoff, [[Hermann Strasser]]: &amp;#039;&amp;#039;Köpfe der Ruhr. 200 Jahre Industriegeschichte und Strukturwandel im Lichte von Biografien&amp;#039;&amp;#039;. [[Klartext Verlag]], Essen 2009, ISBN 978-3-8375-0036-3, S. 259 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Josef-Büscher-Platz|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118517171}}&lt;br /&gt;
* {{WestfAutoren|1055}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dortmund.de/themen/studium-wissenschaft-und-forschung/fritz-hueser-institut/archiv/literarische-vor-und-nachlaesse/ Nachlässe im Fritz-Hüser-Institut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118517171|VIAF=42628948}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buscher, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Oberhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sterkrade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Büscher, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. März 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sterkrade]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. September 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gelsenkirchen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maimaid</name></author>
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