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	<title>Josef Auinger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Auinger&amp;diff=1593374&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Rolf Steininger; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-11T20:19:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Rolf Steininger; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Auinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Dezember]] [[1897]] in [[Enzendorf (Gemeinde Gallspach)|Enzendorf]], Gemeinde [[Gallspach]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[11. Mai]] [[1960]] in [[Grieskirchen]], Österreich) war ein österreichischer Kriminalbeamter und Nationalsozialist. Er arbeitete als [[SS-Obersturmbannführer]] im [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS]] (SD) des [[Reichssicherheitshauptamt]]es (RSHA) und führte [[SS-Sonderkommando]]s im nationalsozialistischen Vernichtungskrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Josef Auinger studierte nach der [[Matura]] Rechtswissenschaft und nahm am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Er geriet 1916 in russische Kriegsgefangenschaft und kehrte im September 1921 nach Österreich zurück. 1923 nahm er den Dienst bei der [[Wien]]er [[Bundessicherheitswachekorps|Sicherheitswache]] auf, setzte sein Jurastudium nebenberuflich fort und wurde 1929 promoviert. Er wurde Polizeijurist im Polizeikommissariat [[Ottakring]]. Juni 1933 trat er der illegalen [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei, seine offizielle Aufnahme beantragte er nach dem [[Anschluss Österreichs]] am 26. Mai 1938 und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 6.149.119).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/190429&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Funktion als Sicherheitsreferent des Kommissariats hintertrieb er die Verfolgung der illegalen Aktivitäten der Nationalsozialisten, indem er Ermittlungen behinderte und Nationalsozialisten, gegen die ermittelt wurde, Informationen und Warnungen zukommen ließ. Dagegen lenkte er die Kriminalbeamten auf die verstärkte Strafverfolgung von Sozialdemokraten und Kommunisten. In sozialistischen Kreisen war er zudem als „Prügel-Kommissar“ berüchtigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Weisz: &amp;#039;&amp;#039;Die NS-Machtübernahme in den Wiener Bezirkspolizeikommissariaten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Wiener Geschichte&amp;#039;&amp;#039; 49 (1993), S. 195–212. [[Wolfgang Neugebauer (Historiker, 1944)|Wolfgang Neugebauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Repressionsapparat und -maßnahmen 1933-1938.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Emmerich Tálos]], Wolfgang Neugebauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Austrofaschismus. Politik - Ökonomie - Kultur 1933-1938.&amp;#039;&amp;#039; 5. Aufl., Münster 2005, S. 312. &amp;#039;&amp;#039;Widerstand und Verfolgung in Wien 1933-1945. Eine Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1, &amp;#039;&amp;#039;1934- 1938&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1984, S. 282.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. April 1934 trat er der illegalen [[Schutzstaffel|SS]] bei (SS-Nummer 342.812), wo er in der Folgezeit der SS-Standarte 89 angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/514956&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss Österreichs]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] im März 1938 machte Auinger Karriere bei der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]. Bereits in der Nacht vom 11. auf den 12. März 1938 hatte er die Befehlsgewalt des Kommissariatsleiters usurpiert und ohne dienstlichen Auftrag die Verhaftung von „Kommunisten“, „Sozialdemokraten“ und anderen politischen Gegnern veranlasst.&amp;lt;ref&amp;gt;Weisz: &amp;#039;&amp;#039;NS-Machtübernahme&amp;#039;&amp;#039;, S. 202.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach seiner mehrwöchigen Leitungstätigkeit bei der Gestapo in [[St. Pölten]] wechselte er im April 1938 zur Staatspolizeileitstelle Wien, wo er Sachgebietsleiter (II A 2) wurde. Nach seiner [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Doktor der Rechte|Dr. jur.]] 1939 übernahm er zum [[Regierungsrat (Amtsbezeichnung)|Regierungsrat]] befördert wieder die Leitung der Gestapo-Außenstelle St. Pölten. Zum 9. November 1939 wurde er zum [[SS-Sturmbannführer]] befördert und gehörte dem [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS]] an. Ab 1940 war er wieder bei der Staatspolizeileitstelle Wien tätig und wurde 1942 stellvertretender Leiter bei der Gestapo Salzburg und Linz. Vom Juli 1942 bis zum Oktober 1942 leitete er das SS-Sonderkommando 7b bei der [[Einsatzgruppe B]] im Bereich der deutschen [[Heeresgruppe B]] bzw. [[Heeresgruppe Mitte]] im [[Generalbezirk Weißruthenien]]. Ab Dezember 1942 war er als [[Oberregierungsrat]] unter dem [[Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD]] bei der Staatspolizeileitstelle Prag eingesetzt und war bald darauf auch als Inspekteur der nichtuniformierten Protektoratspolizei in Böhmen tätig. Zum 20. April 1944 wurde er zum Obersturmbannführer befördert und kam zum SS-Einsatzkommando 7 nach [[Pécs]] in Ungarn. Danach war er noch für drei Monate im [[Reichssicherheitshauptamt]] (RSHA) in der &amp;#039;&amp;#039;Informatorischen Abteilung&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;e-gov.ooe&amp;quot;&amp;gt;[https://e-gov.ooe.gv.at/bgdfiles/p3821/Auinger_Josef.pdf Biografische Daten bei: Land Oberösterreich E-Government-Portal]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde er am 20. September 1945 in [[Peuerbach]] festgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;e-gov.ooe&amp;quot;/&amp;gt; 1947 wurde er von den Franzosen an die UdSSR ausgeliefert, wo er zu 25 Jahren Arbeitslager verurteilt wurde. 1956 kehrte er aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft nach Österreich zurück und wurde auf Grund der Spätheimkehreramnestie für seine Verbrechen in Österreich nicht mehr zur Rechenschaft gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf Steininger]], Ingrid Böhler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Umgang mit dem Holocaust. Europa – USA – Israel.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1994, S. 194f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]].&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-10-039309-0.&lt;br /&gt;
* [https://e-gov.ooe.gv.at/bgdfiles/p3821/Auinger_Josef.pdf Biografische Daten bei: Land Oberösterreich E-Government-Portal]&lt;br /&gt;
* Matthias Gafke: &amp;#039;&amp;#039;Heydrichs Ostmärker. Das österreichische Führungspersonal der Sicherheitspolizei und des SD 1939-1945.&amp;#039;&amp;#039; WBG Academic, Darmstadt 2015, ISBN 978-3-534-26465-0, S. 270f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1341691470|VIAF=3642172729668606290005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Auinger, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Polizeiverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Weißrusslands 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Ungarns 1944–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Auinger, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Jurist, SS-Führer und Gestapomitarbeiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Dezember 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gallspach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Mai 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Grieskirchen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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