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	<title>Josef August Untersberger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T14:47:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_August_Untersberger&amp;diff=986516&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Waazus: Added a work by Josef Untersberger</title>
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		<updated>2025-04-25T10:43:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Added a work by Josef Untersberger&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef August Untersberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Juli]] [[1864]] in [[Gmunden]]; † [[24. Juli]] [[1933]] in [[München]]; Pseudonyme &amp;#039;&amp;#039;Giovanni&amp;#039;&amp;#039; und andere) war ein [[Österreich|österreichischer]] [[Bildhauerei|Bildhauer]] und [[Malerei|Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
=== Gmunden und Wien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Josef Untersberger - Christus am Ölberg.jpg|mini|hochkant=1.2|Christus am Ölberg, seit 1917 als Farbdruck und Lithografie im Handel]]&lt;br /&gt;
Josef Untersberger war ein Sohn des [[Josef Untersberger sen.|gleichnamigen Bildschnitzers]] und wurde als Bildhauer ausgebildet. Über seine Jugendzeit sind keine Details bekannt. 1883 nahm er an der 2. Gewerbeausstellung in Gmunden teil; zu seinen Arbeiten zählte ein Kruzifix, das von der Königin [[Marie von Sachsen-Altenburg (1818–1907)|Marie von Hannover]] angekauft wurde. Wie das &amp;#039;&amp;#039;Gmundner Wochenblatt&amp;#039;&amp;#039; lobend erwähnt, fertigte Untersberger außerdem „im hohen Auftrage“ zwei [[Porträt]]-[[Relief]]medaillons an, die an die [[Kunsthistorisches Museum|kunsthistorischen Sammlungen des Kaiserhauses]] in Wien abgegeben wurden. Daraufhin erhielt er die goldene Geschenkmedaille à 12 Dukaten. Der Vermittler dieses Auftrags war der Oberstkämmerer Graf Crenneville. Dieser veranlasste außerdem den Kaiser zu einem Stipendium, sodass Untersberger im Herbst 1884 nach Wien zur [[Akademie der bildenden Künste Wien|Akademie der bildenden Künste]] ging. Dort wurde er wegen Fälschung einer 100-Gulden-Note zu einer dreijährigen Kerkerstrafe verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung begann Josef Untersberger, sich mit der Malerei zu beschäftigen. So tragen die mit 1892 datierten [[Predella]]bilder des Marien- und des Josefsaltars der Pfarrkirche von [[Bad Hall]] seine Signatur. Es folgten weitere religiöse Darstellungen, darunter Altarbilder und Illustrationen für ein bei [[Benziger]] in [[Einsiedeln]] erschienenes [[Magnificat]]-Blatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== München ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Josef Untersberger - Hl. Familie.jpg|mini|hochkant=1.4|Die heilige Familie, Farbendruck seit 1926]]&lt;br /&gt;
1896 verließ Untersberger Gmunden für immer und ging zunächst für einige Monate nach München, wo er auch seine spätere Frau Cäzilia Wirthl kennenlernte, dann nach Innsbruck. 1904 ließ er sich endgültig in der [[Schellingstraße (München)|Schellingstraße]] 114 in München nieder. Für Max Hirmer, den Fabrikanten von [[Andachtsbildchen|Heiligenbildchen]] und Kommunionsandenken, war er als freier Kunstmaler tätig. Der [[Glaspalast (München)|Glaspalast]] lehnte es jedes Jahr ab, seine Gemälde auszustellen. Bis zur Mitte der 1920er Jahre produzierte Untersberger für Hirmer [[Aquarell]]entwürfe nach diversen Vorlagen, wandte sich dann aber anderen Firmen zu. Angeregt von [[Adolf May]] in Dresden fertigte er den großformatigen „Ölberg-Christus“ unter dem Pseudonym „Giovanni“ an, der auf ein Motiv von [[Ludwig Thiersch]] zurückging und von der KAMAG ([[Kunstanstalten May|Kunstanstalten May AG]]) als technisch hochwertige, von 18 Steinen gedruckte Chromolithografie verkauft wurde. Zahlreiche weitere [[Wandbilddruck]]e nach seinen Motiven folgten. Josef Untersberger, der in seinen letzten Jahren unter Verfolgungswahn litt, starb 1933 an Lungenentzündung in München. Er ist in [[Geisenhausen]] begraben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Copy of The Bohemian.jpg|mini|Copy after Frans Hals, signed Giovanni]]&lt;br /&gt;
Einige [[Lithografie]]n nach Untersberger und anderen für die Kunstverlage tätigen Künstler wurden in der Folge von einem [[Linz]]er Maler unter den Pseudonymen „Marsani“, „Paolo“, „Dossi“, „Giovanni“ und „Bernardeo“ aufgegriffen und für Neudrucke variiert. Er fertigte dabei auch detailgetreue Werke nach berühmten niederländischen und flämischen Meistern wie Aelbert Cuyp, Johannes Vermeer, Frans Hals und Rembrandt van Rijn an und signierte sie mit seinem Pseudonym. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Barbara Auer, Gerhard Auer: &amp;#039;&amp;#039;Fromme Bilderlust. „Giovanni“ – der Meister des religiösen Schlafzimmerbildes.&amp;#039;&amp;#039; Blickpunkte. Kulturzeitschrift Oberösterreich 49,1 (1999): 26–31, {{ISSN|0253-7435}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Brückner: &amp;#039;&amp;#039;Elfenreigen – Hochzeitstraum. Die Öldruckfabrikation 1880–1940.&amp;#039;&amp;#039; M. DuMont Schauberg, Köln 1974, ISBN 3-7701-0762-4&lt;br /&gt;
* Wolfgang Brückner: &amp;#039;&amp;#039;Kleinbürgerlicher und wohlstandsbürgerlicher Wandschmuck im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Konsum – Massenbilderforschung&amp;#039;&amp;#039; (=Volkskunde als historische Kulturwissenschaft 6; Veröffentlichungen zur Volkskunde und Kulturgeschichte 82). S. 407–444. Würzburg 2000&lt;br /&gt;
* Ulrike Lange: &amp;#039;&amp;#039;Glauben daheim. Zeugnisse evangelischer Frömmigkeit/Zur Erinnerung. Zimmerdenkmale im Lebenslauf.&amp;#039;&amp;#039; Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal, Kassel 1994, ISBN 3-924447-09-8&lt;br /&gt;
* Margot Lutze: &amp;#039;&amp;#039;Die Bilderschnitzer und Maler Untersberger. Österreichische Meister religiöser Popularkunst in Gmunden und München zwischen 1860 und 1930.&amp;#039;&amp;#039; Jahrbuch für Volkskunde 13 (1990): 177–198, {{ISSN|0171-9904}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Josef Untersberger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121617750|VIAF=3332249}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Untersberger, Josef August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Untersberger, Josef August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Giovanni&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Juli 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gmunden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Juli 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Waazus</name></author>
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