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	<title>Josef Armin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T03:21:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Armin&amp;diff=1411862&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MultiPolitikus: Archivlink(s) geprüft</title>
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		<updated>2024-04-30T20:03:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Wikipedia:Defekte_Weblinks/Ungepr%C3%BCfte_Archivlinks&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Archivlink(s)&lt;/a&gt; geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Armin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. August]] [[1858]] als &amp;#039;&amp;#039;Josef Rottenstein&amp;#039;&amp;#039; in [[Pest (Stadt)|Pest]], [[Kaisertum Österreich]]; † [[25. Februar]] [[1925]] in [[Wien]]) war ein ungarisch-österreichischer [[Komiker]], [[Couplet]]sänger, Bühnen[[autor]] und -[[regisseur]] sowie [[Schriftsteller]]. Er war einer der „Hausautoren“ des [[Budapester Orpheum]]s in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Wanderjahre und Karriere als Sänger und Theaterschaffender ===&lt;br /&gt;
Josef Armin wurde 1858 als Sohn eines Schneiders in Pest geboren. Seinen ersten Auftritt absolvierte er im Alter von 12 Jahren am [[Deutsches Theater Budapest|Deutschen Theater in Budapest]], wo er von Regisseur Seiler ausgebildet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jugendlicher ging er nach Wien, wo er in einem Tuchgeschäft arbeitete. Nebenbei setzte er seine Ausbildung in der Kürschner’schen Theaterakademie an der Tuchlauben seine Ausbildung fort. Bald schloss er sich einer reisenden Volkssängergesellschaft an, mit der er in Galizien umherzog. In [[Lemberg]] lernte er das Gesangsduo und Geschwister Käthe und Anna Rieder kennen, die als „Goldamseln“ ihre Auftritte absolvierten. Er schloss sich mit den beiden zusammen und heiratete Käthe. Die drei traten auf deutschsprachigen Bühnen in ganz Österreich-Ungarn auf. Als Anna ebenfalls heiratete und sich einen festen Wohnsitz zulegte, gingen Käthe und Josef nach Wien, wo sie einige Jahre in der [[Singspielhalle]] Albert Hirsch auftraten. Danach wurden sie an [[Herzmanns Orpheum]] nach Budapest engagiert, wo sich Armin nach einer Weile mit einer eigenen Singspielgesellschaft im Dobler-Bazar selbstständig machen wollte. Der Versuch scheiterte jedoch bald aus finanziellen Gründen und das Paar kehrte nach Wien zurück. Dort traten sie viele Jahre im Orpheum in der Wasagasse auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Armin profilierte sich dort nicht nur als Coupletsänger, sondern auch als Komiker, Schauspieler und Regisseur. Als Komiker bespielte er zudem unter anderem das Varieté Gartenbau und „[[Venedig in Wien]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Karriere als Lied- und Bühnenautor ===&lt;br /&gt;
Er beendete schließlich seine aktive Karriere um 1900, um sich lediglich dem Schreiben von Lied- und Bühnentexten zu widmen. Seiner zweiten Karriere war rasch Erfolg beschieden. Er schrieb zahlreiche Possen, Szenen und Couplets für Unterhaltungskünstler aller Art, die diese im gesamten deutschsprachigen Raum verbreiteten. Zu den bekanntesten Beziehern seiner Texte gehörten [[Heinrich Eisenbach]] und [[Armin Berg]]. In Armins Posse &amp;#039;&amp;#039;Chaim Katz vom Karmeliter Platz&amp;#039;&amp;#039; gab Eisenbach sein Schauspieldebüt am [[Budapester Orpheum]]. Zudem schrieb er auch Operetten[[Libretto|libretti]] wie &amp;#039;&amp;#039;Die Millionenbraut&amp;#039;&amp;#039; (Musik: [[Adolf Kmoch]]) und &amp;#039;&amp;#039;Johann Strauß im Olymp&amp;#039;&amp;#039;. Gelegentlich, wie etwa im Schwank &amp;#039;&amp;#039;Der Verwandlungskünstler&amp;#039;&amp;#039; (1905), spielte Armin selbst mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 eröffnete er ein Vertriebsbüro für Bühnenstücke und Liedtexte, das &amp;#039;&amp;#039;Varieté Repertoire Büro&amp;#039;&amp;#039;. Neben eigenen Werken vertrieb er dort auch solche anderer Autoren und Komiker, wie [[Louis Taufstein]] und [[Eugen Mátray]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Armin gründete zudem seine eigene Varietéschule: &amp;#039;&amp;#039;Josef Armin’s Institut für Varieté- und Kabarettkunst&amp;#039;&amp;#039;. Sitz dieser Ausbildungsstätte war das [[Apollo-Theater (Wien)|Apollo-Theater]]. Das nach eigenen Angaben „&amp;#039;&amp;#039;einzige fachmännisch geleitete Lehrinstitut für Gesangs-, Tanz- und Schaunummern, Komödienspiel, Rezitationen und Vortrag&amp;#039;&amp;#039;“ bot Kurse von ihm, dem „&amp;#039;&amp;#039;Lehrmeister der berühmtesten Artisten&amp;#039;&amp;#039;“, Herma Armin, der „&amp;#039;&amp;#039;Vortragsmeisterin für Soubretten, Diseusen und Tanzsängerinnen&amp;#039;&amp;#039;“ sowie Ida Armin, der „&amp;#039;&amp;#039;Konzertpianistin und Gesangsmeistern&amp;#039;&amp;#039;“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;Anzeige auf der Rückseite eines Liederheftes für Armin Berg, o. O., o. J. In: Georg Wacks: &amp;#039;&amp;#039;Die Budapester Orpheumgesellschaft – Ein Varieté in Wien 1889–1919.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Holzhausen, Wien 2002, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einer der Hausautor des [[Budapester Orpheum]]s in Wien schrieb er zahlreiche Possen und [[Lebensbild]]er. Häufig bezogen sich diese auf aktuelle Opern und Operetten, die man dann so umschrieb, dass sie wie eine Geschichte aus einem jüdischen Viertel Wiens erschienen. So geschah dies etwa bei &amp;#039;&amp;#039;Freund Fritzl&amp;#039;&amp;#039;, einem Stück, das 1897 im Budapester Orpheum uraufgeführt wurde und das Armin mit [[Hermann Rosenzweig]] nach der zu dieser Zeit bekannten Oper &amp;#039;&amp;#039;L’amico Fritz&amp;#039;&amp;#039; von [[Pietro Mascagni]] zu einem [[Einakter]] mit jüdischen Charakteren umschrieb. Die Persiflage wurde über zwei Jahre erfolgreich aufgeführt. In vielen anderen Fällen blieb zum Gaudium des Publikums von den persiflierten Opern und Operetten nichts anderes als Titel und Schauplatz gemein hatten, in allen anderen Belangen aber das [[Lokalkolorit]] der [[Leopoldstadt]], dem Zentrum des jüdischen Lebens in Wien, widerspiegelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Eine Auswahl von Josef Armin verfassten Texten:&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.arminberg.at/arminbergprogrammsimpl_2005.pdf |wayback=20100215193949 |text=Programmheft zu ‚Ich glaub ich bin nicht ganz normal‘ (PDF; 799 kB) |archiv-bot=2022-03-05 09:02:29 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;, Armin Berg Gesellschaft, S. 6 (abgerufen am 7. August 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bühnenstücke und Possen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;G’schichten aus Hernals&amp;#039;&amp;#039;, Lebensbild, 1892 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Turf’gschichten&amp;#039;&amp;#039; (Musik: M. O. Schlesinger), Komödie, 1892&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Einquartierung auf dem Lande&amp;#039;&amp;#039;, Posse, 1892 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Menschenfresser&amp;#039;&amp;#039;, Lebensbild, 1892&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chaim Katz vom Karmeliter Platz&amp;#039;&amp;#039;, 1894&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der kleine Lordl&amp;#039;&amp;#039;, 1896&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einen Jux wollt er sich machen&amp;#039;&amp;#039;, 1896&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Klabriaspartie im Aschantidorf&amp;#039;&amp;#039;, 1896&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Dorflump oder Ein Goldjunge&amp;#039;&amp;#039;, 1896&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Banne der Karten – Der Klabrias-Spieler&amp;#039;&amp;#039;, 1901&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus einer kleinen Garnison&amp;#039;&amp;#039;, Schwank, 1903&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Ergreiferprämie&amp;#039;&amp;#039;, Komödie, 1905&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Verwandlungskünstler&amp;#039;&amp;#039;, Schwank, 1905&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der alte Heidelberg&amp;#039;&amp;#039;, Komödie, 1905&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Professor Zeysig&amp;#039;&amp;#039;, Posse, 1905&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Scheidungsgründe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jene hübsche Dame&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gutmanns Erfolge&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine pikante Erfindung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Haus muß rein bleiben&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Arthur Franzetti]]), Burleske, 1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der platonische Hausfreund&amp;#039;&amp;#039; (mit Arthur Franzetti), Schwank, 1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die violette Pleureuse&amp;#039;&amp;#039; (mit Arthur Franzetti), Schwank, 1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wenn die Toten erwachen&amp;#039;&amp;#039; (mit Arthur Franzetti), Burleske, 1913&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Wienbibliothek, Nachlass Hans Moser, S. 223 |url=http://www.wienbibliothek.at/hs1/!LISTHS!moser.pdf |wayback=20070108171913 }}{{Abrufdatum |1=2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frau Morgenstock’s Hut&amp;#039;&amp;#039;, komische Szene, 1895&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Reise nach Großwardein&amp;#039;&amp;#039;, Gesangsposse, 1895&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Operetten (Libretti):&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Millionenbraut&amp;#039;&amp;#039; (Musik: [[Adolf Kmoch]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johann Strauß im Olymp&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Couplets:&lt;br /&gt;
* Sami, reg’ dich nur nicht auf, 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Singspiele:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Töchter des Kapitän Brand&amp;#039;&amp;#039;, 1894&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freund Fritzl&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Hermann Rosenzweig]]; nach der Oper &amp;#039;&amp;#039;L’amico Fritz&amp;#039;&amp;#039; von [[Pietro Mascagni]]), 1897&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chaim Frosch im Zauberlande&amp;#039;&amp;#039; (frei nach [[Ferdinand Raimund]]), phantastisches Zaubersingspiel, 1903&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein freudiges Ereignis bei Ephraim Apfelkern&amp;#039;&amp;#039;, 1903&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Wacks: &amp;#039;&amp;#039;Die Budapester Orpheumgesellschaft – Ein Varieté in Wien 1889–1919.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Holzhausen, Wien 2002, ISBN 3-85493-054-2, u.&amp;amp;nbsp;a. S. 65f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1017903034|VIAF=74151776819718012270}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Armin, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Armin, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rottenstein, Josef&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Coupletsänger, Bühnen- und Liedautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. August 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pest (Stadt)|Pest]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Februar 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MultiPolitikus</name></author>
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