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	<title>Josef Altstötter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T11:43:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Altst%C3%B6tter&amp;diff=540122&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 10. März 2026 um 20:37 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-10T20:37:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Josef Altstötter at the Nuremberg Trials.jpg|mini|Josef Altstötter bei den [[Nürnberger Prozesse]]n]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Altstötter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Januar]] [[1892]] in [[Bad Griesbach im Rottal|Griesbach]]; † [[13. November]] [[1979]] in [[Nürnberg]]) war ein deutscher Jurist. Von 1943 bis 1945 war er [[Ministerialdirektor]] im [[Reichsjustizministerium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühes Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] und des [[Gymnasium]]s in [[Landshut]] studierte Altstötter ab 1911 [[Rechtswissenschaft|Jura]] in [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Erlangen]], unterbrochen durch seine Teilnahme am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], wo er unter anderem mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] I. und II. Klasse ausgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufslaufbahn ==&lt;br /&gt;
Altstötter studierte [[Rechtswissenschaft]] und wurde 1912 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Verbindung Babenbergia&amp;#039;&amp;#039; (seit 1933 [[Münchener Burschenschaft Franco-Bavaria|Münchener Burschenschaft Babenbergia]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Unsere Toten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaftliche Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, 95. Jg. (1980), H. 2, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er schloss 1920 das Studium in München ab und begann 1921 als [[Gerichtsassessor]] im [[Bayerisches Staatsministerium der Justiz|bayerischen Justizministerium]] zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1927 war er im Reichsjustizministerium tätig, wechselte 1933 ins [[Reichsgericht]] nach [[Leipzig]] (seit 1935 [[Reichsgerichtsrat]])&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mitglieder-Nachrichten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaftliche Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, 49. Jahrgang (März 1935), H. 6, S. 167.&amp;lt;/ref&amp;gt; und schließlich 1936 ins [[Reichsarbeitsgericht]]. Von 1939 bis 1942 war er bei der [[Wehrmacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1. Januar 1943 war er wieder im Reichsjustizministerium (Abteilung VI: &amp;#039;&amp;#039;Bürgerliches Recht und Rechtspflege&amp;#039;&amp;#039;) tätig, wo er im Mai 1943 zum [[Ministerialdirektor|Reichsministerialdirektor]] ernannt wurde und bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsende]] blieb. Ein Teil von Altstötters Ressort beinhaltete auch die Rassengesetzgebung. Sein Amt setzte auch die Änderung des Erb- und Familienrechtes durch, so dass nach dem Tod von [[Juden]] deren Eigentum nicht an ihre Kinder, sondern (kraft Gesetzes) an das [[NS-Staat|Reich]] überging – also [[Konfiskation|konfisziert]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglied der NSDAP und der SS ==&lt;br /&gt;
Vor der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der [[Nationalsozialisten]] war Altstötter Mitglied des [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelms]]. Als dieser in eine NS-Organisation umstrukturiert wurde, wurde Altstötter Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]]. Am 1. November 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 5.823.836).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/420759&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Altstötter war mit hochrangigen [[Schutzstaffel|SS]]-Führern befreundet, unter anderem mit [[Heinrich Himmler]], [[Ernst Kaltenbrunner]] und [[Gottlob Berger]]. Zum 15. Mai 1937 wechselte Altstötter von der SA in die SS (SS-Nummer 289.254) und erreichte dort zum 21. Juni 1944 den Rang eines [[SS-Oberführer]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/514457&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Josef Altstötter wurde 1947 im Nürnberger [[Juristenprozess]] angeklagt. Die Anklage beschuldigte ihn unter anderem der Beteiligung an [[Kriegsverbrechen]] und [[Verbrechen gegen die Menschlichkeit]]. Konkret bedeutete dies nicht nur Mitarbeit an den [[Rassengesetze]]n, sondern auch, dass Altstötter an [[Adolf Hitler]]s „[[Nacht-und-Nebel-Erlass]]“ maßgeblich beteiligt war. Verteidiger war [[Hermann Orth (Jurist)|Hermann Orth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings reichten die Beweise nur aus, um ihn wegen der Zugehörigkeit zur SS zu verurteilen. Altstötter wurde am 4. Dezember 1947 zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, doch nach 2½ Jahren, 1950, aus dem [[Justizvollzugsanstalt Landsberg|Kriegsverbrechergefängnis Landsberg]] entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altstötter konnte bald darauf als [[Rechtsanwalt]] in Nürnberg Fuß fassen. Von 1950 bis 1966 ging er dem Beruf nach, bis er in Rente ging und im Alter von 87 Jahren in Nürnberg verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Mitherausgeber des von [[Alexander Achilles]] und [[Max Greiff]] begründeten Kommentars zum Bürgerlichen Gesetzbuch („&amp;#039;&amp;#039;Achilles-Greiff&amp;#039;&amp;#039;“) von der 14. bis zu 18. Auflage, Berlin 1937 bis 1944&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konkursordnung nebst dem Einführungsgesetz, der Vergleichsordnung, dem Anfechtungsgesetz und zahlreichen anderen Nebengesetzen. Textausgabe mit Verweisungen und Sachverzeichnis&amp;#039;&amp;#039;, München 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Gerichtsvollzieherwesen in Bayern. Vorschriftensammlung mit Inhaltsverzeichnis, Sachregister und einer Einführung in die einfachsten Begriffe des Wechselrechts&amp;#039;&amp;#039;, München 1928&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesetz über den Vergleich zur Abwendung des Konkurses (Vergleichsordnung) vom 5. Juli 1927. Textausgabe mit Einleitung, Anmerkungen und Sachverzeichnis&amp;#039;&amp;#039;, München 1927&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Ernst Klee]]&lt;br /&gt;
   |Titel=[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]: Wer war was vor und nach 1945.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Fischer-Taschenbuch-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-596-16048-8}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-10-091052-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1055304541|LCCN=no96052964|VIAF=165155740}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Altstotter, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (Nürnberger Prozesse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (NS-Staat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Reichsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialbeamter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Altstötter, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Ministerialdirektor im Reichsjustizministerium&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Januar 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Griesbach im Rottal|Griesbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. November 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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