<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Josef_Afritsch</id>
	<title>Josef Afritsch - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Josef_Afritsch"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Afritsch&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T21:37:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Afritsch&amp;diff=491386&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josef_Afritsch&amp;diff=491386&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-16T20:16:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:JosefAfritsch-1955.jpg|mini|Josef Afritsch – Stadtrat 1955]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef „Beppo“ Afritsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. März]] [[1901]] in [[Graz]]; † [[25. August]] [[1964]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Gartentechnik]]er und [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischer]] [[Politiker]]. Von 1959 bis 1963 war er [[Bundesministerium für Inneres|Bundesminister für Inneres]]&lt;br /&gt;
([[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweg ==&lt;br /&gt;
Afritsch war ein Sohn des Gründers der [[Kinderfreunde Österreich]], [[Anton Afritsch (Journalist)|Anton Afritsch]]. Sein Bruder [[Viktor Afritsch|Viktor]] (1906–1967) war ein bekannter Schauspieler. Afritschs Ausbildung bestand aus Volksschule, [[Bürgerschule]] und dem dreijährigen Besuch der Gartenbaumittelschule in [[Lednice|Eisgrub]] in [[Südmähren]]. Danach arbeitete er als Gartentechniker in Nordböhmen, Thüringen und Schleswig-Holstein. Im Jahr 1923 trat er in die Wiener Stadtgartenverwaltung ein. Bis zu seiner Verhaftung und Entlassung aus dem Staatsdienst 1942 organisierte er dort den amtlichen Pflanzenschutzdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den blutigen Ereignissen des Jahres 1934 im Zusammenhang mit dem [[Österreichischer Bürgerkrieg|Österreichischen Bürgerkrieg]] organisierte er in Wien bis 1938 die Hilfsaktion der „Gesellschaft der Freunde“ für die Opfer der Februarkämpfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Afritsch war es, der mit Gewerkschaftsgeldern [[Bruno Kreisky]] das Flugticket für den offiziellen [[Eröffnungsflug]] der Lufthansa von Wien nach Berlin am 21. September 1938 besorgte. Von dort reiste der spätere Bundeskanzler zu seinem achtjährigen schwedischen Exil weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kreisky.org/biographie.htm |text=kreisky.org |wayback=20080505090311}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Verhaftung verbrachte er zehn Monate im Kerker und zwei Jahre im Zuchthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Krieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Josef Afritsch auf dem Wiener Zentralfriedhof.JPG|mini|hochkant|Grab von Josef Afritsch]]&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1959 war er Mitglied des Wiener Gemeinderates und Abgeordneter zum [[Wiener Landtag]]. Er vertrat den Wahlkreis 6 im 13. Bezirk. 1946 wurde er formell zum Stadtrat für Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten gewählt, ein Amt, das er bereits seit 1945 ausführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 wurde er Stadtgartendirektor, er wurde aber gleichzeitig beurlaubt, um sein Stadtratsamt ausführen zu können. In dieser Funktion war er 1951 auch Vizepräsident der [[Österreichische Gartenbaugesellschaft|Österreichischen Gartenbaugesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 16. Juli 1959 bis zum 27. März 1963 war Josef Afritsch dritter [[Bundesministerium für Inneres|Innenminister der Republik Österreich]], womit er gleichzeitig Ehrenpräsident des [[Club der Exekutive|Clubs der Exekutive]] war. Ursprünglich diente er dabei unter Bundeskanzler [[Julius Raab]] und ab 1961 unter Bundeskanzler [[Alfons Gorbach]]. Beide gehörten der ÖVP an. Am 14. Dezember 1962 wurde er Abgeordneter zum [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Staatsbesuch des [[Sowjetunion|sowjetischen]] Regierungschefs und Parteichefs der [[Kommunistische Partei der Sowjetunion|KPdSU]] [[Nikita Chruschtschow]] Mitte 1960 begleitete er diesen unter anderem auf seinem Besuch des [[Konzentrationslager Mauthausen|Konzentrationslagers Mauthausen]]. Chruschtschow berichtete darüber in seinen Memoiren:&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Memoirs of Nikita Khrushchev&amp;#039;&amp;#039;. Volume 3: &amp;#039;&amp;#039;Statesman, 1953–1964&amp;#039;&amp;#039;. The Pennsylvania State University Press, University Park PA, ISBN 978-0-271-02935-1, S. 2 6f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=We  also  visited  the  death  camp  at  Mauthausen, a  small  town  where prisoners of war were held behind barbed wire, both our people and those of other countries. It truly was a death camp. The Austrian interior minister accompanied us on the visit there; he was a Social Democrat who always took a positive attitude toward friendship with the USSR. He was a heavy-set, good-natured, and  mild-mannered  man, with a correct political orientation. … The interior minister who accompanied us also showed us a cell in which he himself had been a prisoner and from which he had been freed by the Allied forces.&lt;br /&gt;
 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Amt als Innenminister war er auch gemeinsam mit dem Wiener Polizeichef [[Josef Holaubek]] verantwortlich für die Sicherheit beim [[Gipfeltreffen in Wien]] am 3. und 4. Juni 1961 zwischen dem amerikanischen Präsidenten [[John F. Kennedy]] und Chruschtschow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Afritsch war Regierungskommissär für die Wiener [[Internationale Gartenschau]], welche vom 16. April bis zum 11. Oktober 1964 im [[Donaupark]] abgehalten wurde. Auch war Afritsch zeitweise Präsident der [[Volkshilfe Österreich|Volkshilfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. August 1964 kehrte er in seine Wohnung in der St.-Veit-Gasse 6 in [[Hietzing]] zurück und erbat von seiner Haushälterin ein Glas Wasser. Kurz darauf verstarb er. Josef Afritsch wurde ein [[Liste gewidmeter Gräber der Stadt Wien|Ehrengrab]] auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] (14C-23) zuteil.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.friedhoefewien.at/media/files/2015/ehrengraeber_finalversion_web2_166056.pdf#page=7 &amp;#039;&amp;#039;Ehrengräber am Wiener Zentralfriedhof&amp;#039;&amp;#039;], (PDF; 11 MB) Friedhöfe Wien, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AfritschHeim.jpg|mini|Das Josef-Afritsch-Heim am Hörndlwald]]&lt;br /&gt;
1957 erhielt er das [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenzeichen&amp;quot;&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952.] (PDF; 6,9&amp;amp;nbsp;MB) parlament.gv.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem Angedenken wurde die in den Jahren 1963 bis 1965 errichtete Genossenschaftswohnanlage im 13. Bezirk, Elisabethallee 81–95, &amp;#039;&amp;#039;Josef-Afritsch-Wohnhausanlage&amp;#039;&amp;#039; benannt. 1965 erhielt überdies das architektonisch interessant gestaltete und zwischen 1949 und 1953 errichtete Gästehaus der [[Volkshilfe Österreich|Volkshilfe]] am [[Hörndlwald]], auf der Joseph-Lister-Gasse in [[Hietzing]], ebenso im 13. Wiener Bezirk, den Namen &amp;#039;&amp;#039;Josef-Afritsch-Heim&amp;#039;&amp;#039;. Es ist auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Internationale Kulturstätte Hörndlwald&amp;#039;&amp;#039;. Ende 2010 übernahm die Stadt [[Wien]] das Bau- und Nutzungsrecht. Das Afritsch-Heim wurde 2013 abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.1133.at/document/view/id/314 &amp;#039;&amp;#039;Das Josef-Afritsch-Heim&amp;#039;&amp;#039;]. 1133.at; abgerufen am 8. Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Afritsch wurde am 9. November 1960 mit dem [[Bayerischer Verdienstorden|Bayerischen Verdienstorden]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bayer. Staatskanzlei, R. Peter, Korr. vom 21. März 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. März 1961 wurde ihm die Bürgerurkunde der Stadt Wien verliehen (→ [[Liste der Bürger ehrenhalber der Stadt Wien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 erhielt er das [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenzeichen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Internationalen Gartenschau von 1964 wurde anlässlich der Eröffnung der Schnittrosenschau durch Bürgermeister [[Franz Jonas]] am 9. Juli 1964 eine nach „Minister Afritsch“ benannte Rose der Öffentlichkeit vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/rosen_mi.htm &amp;#039;&amp;#039;Rosenwelt Rosenzauber Rosenlust Rosenfaszination – (fast) alles über Rosen&amp;#039;&amp;#039;.] Welt der Rosen, 10. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20160304110141/http://ruze.wi.cz/de/minister-afritsch.html &amp;#039;&amp;#039;Minister Afritsch&amp;#039;&amp;#039;.] Ruže v CR, jejich popis a fotografie (&amp;quot;Rosen in der Tschechischen Republik, Beschreibung und Photo&amp;quot;) (via [[archive.org]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Bruckmüller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Personenlexikon Österreich&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsgemeinschaft Österreich-Lexikon, Wien 2001, ISBN 3-9500438-7-X, S. 13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Raab III&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Raab IV&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Gorbach I&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Österreichische Innenminister&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1017813914|VIAF=220640823}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Afritsch, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtsführender Stadtrat und Mitglied der Landesregierung (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Afritsch, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Afritsch, Beppo (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Gartentechniker und Politiker (SPÖ), Landtagsabgeordneter, Abgeordneter zum Nationalrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. März 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. August 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>