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	<title>Josef Adamczyk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 10. März 2026 um 12:05 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:JosefAdamczyk.jpg|miniatur|Josef Adamczyk, Porträtfoto aus dem Reichstags-Handbuch 1934]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Joachim Adamczyk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (nach Namensänderung 1939 &amp;#039;&amp;#039;Adams&amp;#039;&amp;#039;; * [[20. März]] [[1901]] in [[Rzuchów|Rzuchow]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.reichstag-abgeordnetendatenbank.de/selectmaske.html?pnd=130431370&amp;amp;recherche=ja Liste der Reichstagsabgeordneten]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Kreis Rybnik]]; † [[12. Februar]] [[1971]] in [[Hannover]]) war ein deutscher Politiker der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und SS-Führer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule wurde Adamczyk am Lehrerseminar [[Racibórz|Ratibor]] ausgebildet. In den Nachkriegsjahren beteiligte er sich mit einem [[Freikorps]] an der Niederwerfung der [[Aufstände in Oberschlesien]] der polnischen Minderheit und wurde dafür mit dem [[Schlesisches Bewährungsabzeichen|Schlesischen Adler]] I. und II. Klasse ausgezeichnet. Er trat 1921 in den preußischen Schuldienst ein und war als Volksschullehrer in Oberschlesien und ab 1930 in [[Dortmund]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1921 begann sich Adamczyk in der [[Sturmabteilung|SA]] und ab August 1923 in der NSDAP zu betätigen. Er war Begründer der Ortsgruppe der Partei in [[Racibórz|Ratibor]] und trat der NSDAP nach dem Parteiverbot zum 20. Februar 1926 erneut bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 30.878).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/111317&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 übernahm er erstmals ein öffentliches Amt als Stadtverordneter in Ratibor. Aufgrund seiner Betätigung für die NSDAP wurde er im Dezember 1930 vom Lehramt suspendiert. Zum 1. März 1931 trat er der [[Schutzstaffel|SS]] bei (SS-Nummer 6.165), in der er zum 11. September 1938 zum [[SS-Oberführer]] befördert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/514099&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1931 bis 1935 war er schließlich hauptberuflicher Leiter des [[Gau Schlesien|Untergaues Oberschlesien]] der NSDAP.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Lilla: [https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/uebersicht-der-nsdap-gaue-der-gauleiter-und-der-stellvertretenden-gauleiter-1933-1945/ &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der NSDAP-Gaue, der Gauleiter und der Stellvertretenden Gauleiter 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1933 wurde Adamczyk Vorsitzender des Oberschlesischen Provinzialausschusses und Bevollmächtigter zum Reichsrat. Von 1932 bis 1933 saß Adamczyk als Abgeordneter im [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]], später gehörte er von 1933 bis 1936 dem [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]] als Abgeordneter des Wahlkreises 9 (Oppeln) an. Zwar kandidierte er nochmals bei der [[Reichstagswahl im Deutschen Reich 1936|Reichstagswahl 1936]] und der [[Reichstagswahl 1938]], doch wurde er nicht wieder gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Anfang Oktober 1933 bis März 1938 war er Landeshauptmann der [[Provinz Oberschlesien]]. Zudem war er von Dezember 1936 bis März 1937 kommissarisch [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsident]] in Oppeln. Von März 1938 bis Februar 1941 war er [[Landeshauptmann]] der [[Provinz Schlesien]] und danach bis [[Kapitulation der Wehrmacht|Kriegsende]] der [[Provinz Niederschlesien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 änderte Adamczyk, der politisch bereits seit einigen Jahren durch seine polenfeindliche [[Rhetorik]] aufgefallen war, seinen Namen in Adams.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende nahm er seinen Wohnsitz in Hannover. Ab 1956 gehörte er dem Vorstand einer Siedlungsgenossenschaft an. Er übernahm langjährig den stellvertretenden Landesvorsitz der [[Landsmannschaft Schlesien]] in [[Niedersachsen]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Briefe / August Scholtis&amp;#039;&amp;#039;. Ausgewählt, herausgegeben und kommentiert von Joachim J. Scholz, &amp;#039;&amp;#039;Teil 2. 1958 - 1969&amp;#039;&amp;#039;, Gebrüder Mann, Berlin 1992, S. 415 (Stiftung Haus Oberschlesien: Schriften der Stiftung Haus Oberschlesien / Literaturwissenschaftliche Reihe; Bd. 2), S. 415&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4, S. 3–4.&lt;br /&gt;
* Joachim Lilla (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Stellvertretenden Gauleiter und die Vertretung der Gauleiter der NSDAP im „Dritten Reich“&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Materialien aus dem Bundesarchiv.&amp;#039;&amp;#039; Heft 13), Koblenz 2003, ISBN 3-86509-020-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130431370}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Regierungspräsidenten von Oppeln}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130431370|VIAF=67573638}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Adamczyk, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshauptmann (Provinzialverbände Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Schlesischen Bewährungsabzeichens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bevollmächtigter zum Reichsrat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Adamczyk, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Adamczyk, Josef Joachim (Geburtsname); Adams, Josef (seit 1939)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. März 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kornowac|Rzuchow]], [[Kreis Rybnik]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Februar 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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