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	<title>Jorgo Chatzimarkakis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T12:17:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jorgo_Chatzimarkakis&amp;diff=327456&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Savange: Mitgliedschaft erneuert</title>
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		<updated>2026-04-30T13:14:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mitgliedschaft erneuert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:6313Jorgo Chatzimarkakis.JPG|mini|hochkant|Jorgo Chatzimarkakis (2012)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georgios „Jorgo“ Chatzimarkakis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Γεώργιος Χατζημαρκάκης}}; * [[21. April]] [[1966]] in [[Duisburg]]) ist ein deutsch-griechischer ehemaliger Politiker (bis 2014 und seit 2026 [[Freie Demokratische Partei|FDP]], davor „Hellenische Europabürger“ und von 2018 bis 2026 [[ÖDP]]). Von 2004 bis 2014 war er [[Mitglied des Europäischen Parlaments]]. &lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jorgo Chatzimarkakis 2006.jpg|mini|Jorgo Chatzimarkakis (2006)]]&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Beruf ===&lt;br /&gt;
Chatzimarkakis wurde 1966 als Sohn eines griechischen Gastarbeiters und einer deutschen Mutter aus Brandenburg geboren&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tina Hildebrandt |Titel=Jorgo Chatzimarkakis: Einmal Grieche und zurück |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2015-09-05 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/2015/34/griechenland-jorgo-chatzimarkakis-tagebuch-euro |Abruf=2018-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bis zum Abschluss seiner Schulzeit mit dem Abitur am altsprachlich-humanistisch geprägten [[Landfermann-Gymnasium]] lebte Chatzimarkakis in Duisburg. Danach studierte er an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] Agrarwissenschaften (1985–1987) und [[Politikwissenschaft]] mit den Nebenfächern Wirtschaftsgeschichte sowie Völker- und Europarecht (1989–1993). Im April 1993 schloss er sein Studium mit dem [[Magister artium]] (M. A.) der philosophischen Fakultät ab. Von 1993 bis 1996 arbeitete er als wissenschaftlicher Referent der Bundestagsabgeordneten [[Cornelia von Teichman und Logischen]] und als Büroleiter von [[Helmut Schäfer (Politiker)|Helmut Schäfer]] im [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]], unterbrochen von einem dreimonatigen Forschungsaufenthalt 1995 am [[St Antony’s College]] der [[University of Oxford]] unter Betreuung von [[Ralf Dahrendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1996 bis 1998 war Chatzimarkakis Mitglied des Planungsstabs des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amtes]]. 1999 wechselte er zur Unternehmensberatung „polit data concept“, deren Geschäftsführender Gesellschafter er bis 2004 war. Von 1997 bis 2001 hatte er einen [[Lehrauftrag]] an der [[Universität Duisburg-Essen|Universität Duisburg]] im Fachbereich Europapolitik. In diese Zeit fiel auch seine Promotion mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Informationeller Globalismus – Kooperationsmodell globaler [[Ordnungspolitik]] am Beispiel des [[E-Commerce|Elektronischen Geschäftsverkehrs]]&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 2000 am Lehrstuhl für [[Politikwissenschaft|Politische Wissenschaft]] der [[Universität Bonn]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://d-nb.info/967325897 &amp;#039;&amp;#039;Informationeller Globalismus – Kooperationsmodell globaler Ordnungspolitik am Beispiel des Elektronischen Geschäftsverkehrs&amp;#039;&amp;#039;], Dissertation im Katalog der [[Deutsche Nationalbibliothek|Deutschen Nationalbibliothek]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Erster Berichterstatter an der Universität war Detlev Karsten, zweiter Berichterstatter war [[Uwe Holtz]]. Dieser Doktorgrad wurde ihm am 13. Juli 2011 wegen [[Plagiat]]en aberkannt. Von März 2002 bis 2008 hatte Chatzimarkakis einen Lehrauftrag an der [[Universität des Saarlandes]] im Fachbereich Informationswissenschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url= http://www.chatzi.de/de/zur-person/lebenslauf-jorgo-chatzimarkakis.html|title= Lebenslauf|work= Website von Jorgo Chatzimarkakis|archiveurl=https://web.archive.org/web/20140228220658/http://www.chatzi.de/de/zur-person/lebenslauf-jorgo-chatzimarkakis.html|archivedate=2014-02-28| accessdate=2015-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
==== Parteilaufbahn ====&lt;br /&gt;
Chatzimarkakis begann seine politische Laufbahn mit dem Eintritt in die ÖDP (Ökologisch Demokratische Partei) im Jahre der Tschernobyl-Katastrophe 1986. Er gab mehrfach an, dass die Programmatik dieser Partei zur Nutzung von Solarenergie für die Herstellung von Wasserstoff ausschlaggebend für den Eintritt in die ÖDP war, der er bis zum Jahre 1990 angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Interview mit Mr. Hydrogen in Brüssel › HZwei-Blog |Sammelwerk=HZwei-Blog |Datum=2017-09-07 |Online=https://www.hzwei.info/blog/2017/09/07/interview-mit-mr-hydrogen-in-bruessel/ |Abruf=2018-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde von den Jungen Liberalen zum Eintritt in die FDP ermuntert, der er im selben Jahr beitrat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Interview mit Mr. Hydrogen in Brüssel › HZwei-Blog |Sammelwerk=HZwei-Blog |Datum=2017-09-07 |Online=https://www.hzwei.info/blog/2017/09/07/interview-mit-mr-hydrogen-in-bruessel/ |Abruf=2018-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1995 bis 2011 Mitglied im Bundesvorstand der FDP und im Rat der [[Europäische Liberale, Demokratische und Reformpartei|ELDR]]. Von 2002 bis 2010 war er [[Generalsekretär]] des [[Demokratische Partei Saar|Landesverbandes Saarland]]. Er gehörte parteiintern dem für einen eher [[Sozialliberale Koalition|sozial-liberalen]] Kurs eintretenden sogenannten „Dahrendorf-Kreis“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,753978,00.html &amp;#039;&amp;#039;Vorstandsmitglied verlangt FDP-Machtwechsel&amp;#039;&amp;#039;], [[Spiegel Online]] vom 30. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2007 machte Chatzimarkakis bundesweit auf sich aufmerksam, als er in einem Strategiepapier eine Fusion von FDP und den [[Bündnis 90/Die Grünen|Grünen]] vorschlug.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/:FDP-Vorstand-Chatzimarkakis-Gr%FCne-FDP%2C-Euch%21/597464.html „FDP-Vorstand Chatzimarkakis: Grüne und FDP, vereinigt Euch!“], &amp;#039;&amp;#039;[[Stern (Zeitschrift)|stern]]&amp;#039;&amp;#039; vom 12. September 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2010 brachte Chatzimarkakis die Idee einer Bildungsstiftung ins Gespräch. Diese Stiftung soll von wohlhabenden Deutschen, die auf freiwilliger Basis spenden, finanziert werden. Die Stiftung soll u.&amp;amp;nbsp;a. frühkindliche Erziehung, Integrationshilfe und/oder die Bildung sozial Schwächerer fördern.&amp;lt;ref&amp;gt;spiegel.de vom 25. Juni 2010: [http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,702901,00.html &amp;#039;&amp;#039;Westerwelles FDP versucht den Befreiungsschlag&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der parteiinternen Diskussion nach den drei Landtagswahlen im März 2011 trat Chatzimarkakis als ein Wortführer der Kritik an Parteichef [[Guido Westerwelle|Westerwelle]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;zeit.de vom 30. März 2011: [https://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-03/westerwelle-fdp-ruecktrittsforderungen &amp;#039;&amp;#039;Rücktrittsultimatum für Westerwelle. – Der FDP-Chef wird offen attackiert – bis in die Parteispitze sind Rücktrittsforderungen zu hören. Vorstandsmitglied Chatzimarkakis droht mit Kampfkandidatur.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Januar 2014 gründete Chatzimarkakis in Griechenland die Partei &amp;#039;&amp;#039;Hellenische Europabürger&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Έλληνες Ευρωπαίοι Πολίτες&amp;#039;&amp;#039;), für die er bei der [[Europawahl 2014]] kandidierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Europabürger&amp;quot;&amp;gt;[https://www.welt.de/politik/ausland/article124224473/Wie-Chatzimarkakis-Griechenland-retten-will.html &amp;#039;&amp;#039;Parteigründung: Wie Chatzimarkakis Griechenland retten will&amp;#039;&amp;#039;]. [[Welt Online]], 26. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 2014 trat er daraufhin aus der FDP aus und begründete dies mit der [[Europapolitik]] unter dem ehemaligen FDP-Vorsitzenden [[Philipp Rösler]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[die tageszeitung]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.taz.de/Liberaler-verlaesst-FDP/!133720/ „So viel Schwachsinn gemacht“ Ein griechischer Patriot rechnet ab: Der FDP-Europaabgeordnete Jorgo Chatzimarkakis kritisiert die Europolitik seiner Partei – und tritt aus.]&amp;#039;&amp;#039;, 25. Februar 2014 (zuletzt geprüft am 1. März 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;rp-online.de vom 7. März 2015: [https://rp-online.de/politik/ausland/glaeubiger-sollten-athen-70-jahre-zeit-fuer-schuldentilgung-lassen_aid-17561195 Interview] (&amp;quot;Gläubiger sollten Athen 70 Jahre Zeit für Schuldentilgung lassen&amp;quot;)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Mit 1,44 % der Stimmen bei der Europawahl 2014 blieb die Partei &amp;#039;&amp;#039;Hellenische Europabürger&amp;#039;&amp;#039; jedoch unterhalb der [[3-Prozent-Hürde]]. Somit ist Chatzimarkakis nicht mehr Mitglied des Europaparlaments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2018 ist Chatzimarkakis wieder der ÖDP beigetreten. Von Juli 2018 bis Mai 2025 war er Vorsitzender des ÖDP-Landesverbandes Saarland,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oekologiepolitik.de/2018/07/19/neuer-landesvorstand-der-oedp-saar/ Neuer Landesvorstand der ÖDP Saar]. [[ÖkologiePolitik]], 19. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; trat 2025 aber nicht mehr zur Wiederwahl an&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Neuer Landesvorstand der ÖDP Saar gewählt – Staffelstab geht an Prof. Dr. Claus Jacob |Online=https://www.oedp-saar.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/neuer-landesvorstand-der-oedp-saar-gewaehlt-staffe |Abruf=2025-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2026 ist Chatzimarkakis wieder Mitglied der FDP.[https://epaper.saarbruecker-zeitung.de/titles/saarbruckerzeitung/14760/publications/4333/pages/14]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abgeordnetentätigkeit ====&lt;br /&gt;
Bei der [[Europawahl in Deutschland 2004]] zog Chatzimarkakis ins Europäische Parlament ein (dort [[Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (Fraktion)|ALDE-Fraktion]]). Er war Mitglied im [[Ausschuss für Haushaltskontrolle]] und stellvertretendes Mitglied im [[Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie]]. Er war außerdem Vorsitzender der Delegation im gemischten parlamentarischen Ausschuss EU-Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien. Im Zusammenhang mit dem [[EU-Pharmapaket (2008)|Maßnahmenbündel der Europäischen Kommission zur Verbesserung der Arzneimittelsicherheit in der EU]] trat Chatzimarkakis für eine Lockerung des Werbeverbots für verschreibungspflichtige Medikamente ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Caroline Walter]], [[Alexander Kobylinski]]: &amp;#039;&amp;#039;Patient im Visier. Die neue Strategie der Pharmakonzerne&amp;#039;&amp;#039;, S. 133–134. Suhrkamp, Frankfurt 2011. ISBN 978-3-518-46305-5&amp;lt;/ref&amp;gt; 2009 wurde er als Abgeordneter wieder gewählt.  &lt;br /&gt;
Im Juni 2012 gründete er in Brüssel den Abgeordnetenkreis „Friends of Greece“.&amp;lt;ref&amp;gt;http://eu.greekreporter.com/2012/06/28/friends-of-greece-circle-founded-among-meps-after-chatzimarkakiss-initiative/&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Klagen vor dem [[Bundesverfassungsgericht]] gegen [[Europäischer Stabilitätsmechanismus|ESM]] und [[Europäischer Fiskalpakt|Fiskalpakt]] äußerte er Mitte 2012: „Die Stabilisierung unserer Währung und damit unseres Wohlstands ist wichtiger als rechtstheoretisches Klein-Klein“.&amp;lt;ref&amp;gt;sueddeutsche.de: [https://www.sueddeutsche.de/politik/esm-und-fiskalpakt-leutheusser-schnarrenberger-ruegt-druck-auf-verfassungsrichter-1.1407326 Leutheusser-Schnarrenberger rügt Druck auf Verfassungsrichter]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politische Positionen ====&lt;br /&gt;
Chatzimarkakis kritisierte im März 2012 die regierenden [[Elite]]n Griechenlandes und trat dafür ein, das Land im Euro zu halten.&amp;lt;ref&amp;gt;Investment Alternativen vom 9. März 2012: [http://www.investment-alternativen.de/jorgo-chatzimarkakis-wer-jetzt-nicht-investiert-der-verpasst-das-momentum Interview mit Chatzimarkakis]&amp;lt;/ref&amp;gt; Chatzimarkakis ist der Ansicht, dass ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone und eine Rückkehr zur Drachme das Land um zwei Jahrzehnte zurückwerfen könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;SZ vom 14. Mai 2012: [https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/moeglicher-austritt-griechenlands-aus-dem-euro-auf-der-suche-nach-dem-notausgang-1.1356690]&amp;lt;/ref&amp;gt; Chatzimarkakis kritisierte wiederholt die [[Troika (EU-Politik)|Troika]].&lt;br /&gt;
Am 9. Februar 2012 äußerte er im Deutschlandfunk, es gebe eine „massive Verarmung“ vieler Griechen infolge der Sparpolitik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/hier-wird-ein-land-zu-tode-gespart.694.de.html?dram:article_id=71200 |titel=„Hier wird ein Land zu Tode gespart“ |hrsg=Deutschlandfunk |datum=2012-09-02 |abruf=2021-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2011 forderte er in einem Meinungsbeitrag für die Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Jorgo Chatzimarkakis|url=https://www.zeit.de/wirtschaft/2010-05/griechenland-reformen|titel=Wirtschaftsreformen: Griechenland braucht einen &amp;quot;Herkules-Plan&amp;quot;|datum=2010-05-27|werk=Zeit Online|abruf=2012-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; einen „Herkules-Plan“ für Griechenland, d.&amp;amp;nbsp;h. einen EU-Marshallplan mit Investitionen in u.&amp;amp;nbsp;a. [[Gesundheitstourismus]], erneuerbare Energien sowie Informationstechnologie. 2010 forderte er den Aufbau einer Mittelstandsbank.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Jorgo Chatzimarkakis|url=https://www.zeit.de/wirtschaft/2010-05/griechenland-reformen|titel=Wirtschaftsreformen: Griechenland braucht einen &amp;quot;Herkules-Plan&amp;quot;|datum=2010-05-27|werk=Zeit Online|abruf=2012-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2013 erklärte Chatzimarkakis, er werde bei der Europawahl 2014 nicht mehr für die deutsche FDP, sondern stattdessen für eine Partei in Griechenland antreten. Im Gespräch sei die [[Dimokratiki Aristera|Demokratische Linke]]. Seinen Schritt begründete er mit seiner Unzufriedenheit mit der deutschen Euro-Politik und seiner Loyalität zum [[Hellenismus|Griechentum]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Welt]]: [https://www.welt.de/politik/deutschland/article115664465/Deutscher-Liberaler-laeuft-zu-Athener-Linken-ueber.html &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Liberaler läuft zu Athener Linken über&amp;#039;&amp;#039;], 27. April 2013, abgerufen am 27. April 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2015 – sechs Wochen zuvor hatte das [[Kabinett Tsipras I]] nach einer vorgezogenen Parlamentswahl die Regierung übernommen – forderte Chatzimarkakis, Deutschland solle als „Wiedergutmachung für Nazi-Verbrechen“ Milliarden für eine griechische Aufbaubank bezahlen.&amp;lt;ref&amp;gt;FAZ.net vom 7. März 2015: [https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/jorgo-chatzimarkakis-fordert-milliarden-von-deutschland-fuer-griechische-aufbaubank-13469253.html Deutschland soll Milliarden als Wiedergutmachung für Nazi-Verbrechen zahlen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Amt als griechischer Sonderbotschafter, das er ab Ende 2014 innehatte, gab er in Absprache mit Ministerpräsident Alexis Tsipras im Mai 2015 auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/ausland/griechenland-jorgo-chatzimarkakis-hoert-als-sonderbotschafter-auf-a-1023562.html Früherer FDP-Politiker: Chatzimarkakis hört als Athener Sonderbotschafter auf.] Spiegel.de: Abgerufen am 14. März 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sonstiges Engagement ====&lt;br /&gt;
Chatzimarkakis war Mitglied der [[Europa-Union Parlamentariergruppe Europäisches Parlament]]. Im November 2004 wurde Chatzimarkakis zum Präsidenten der Deutsch-Hellenischen Wirtschaftsvereinigung gewählt. 2009 wurde er Vize-Präsident der World Hellenic Inter-Parliamentary Association (WHIA). Von 2014 bis 2015 war er &amp;#039;&amp;#039;Ehrenbotschafter&amp;#039;&amp;#039; der griechischen Regierung.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.salue.de/nachrichten/message.phtml?id=52655&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Annette Riedel |url=https://www.deutschlandfunk.de/ehrenbotschafter-fuer-athen-unterwegs-mit-jorgo.795.de.html?dram:article_id=309405 |titel=Ehrenbotschafter für Athen - Unterwegs mit Jorgo Chatzimarkakis |werk=[[Deutschlandfunk|deutschlandfunk.de]] |datum=2015-01-22 |abruf=2024-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hat sowohl die [[Deutsche Staatsangehörigkeit|deutsche]] als auch die [[Griechenland|griechische]] [[Staatsangehörigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden aus der Politik wurde er Vorsitzender von Hydrogen Europe, einem Interessenverband der europäischen [[Wasserstoffwirtschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hydrogeneurope.eu/secretariat/ |titel=Secretariat |werk=Hydrogen Europe |sprache=en-GB |abruf=2025-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Plagiatsaffäre ===&lt;br /&gt;
Laut der Internetplattform [[VroniPlag Wiki]] enthielten über 70 % der Seiten der [[Dissertation]]&amp;lt;ref&amp;gt;Georgios Chatzimarkakis: &amp;#039;&amp;#039;Informationeller Globalismus&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Universität Bonn, 2000. {{URN|nbn:de:hbz:5-01402}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Chatzimarkakis’ [[Plagiat]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Gc Vroniplag zu Dr. Georgios Chatzimarkakis].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chatzimarkakis erklärte, er habe in verschiedenen Weisen zitiert, was Platz für Spekulationen schaffe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;In eigener Sache&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.chatzi.de/|titel=In eigener Sache – Promotion an der Universität Bonn|autor=|hrsg=Jorgo Chatzimarkakis|werk=chatzi.de|datum=2011-06-15|archiv-url=https://web.archive.org/web/20110618153419/http://www.chatzi.de/|archiv-datum=2011-06-18|abruf=2011-06-16|format=|offline=ja|archiv-bot=2022-11-22 14:34:15 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In allen Fällen habe er die entlehnten Gedankengänge oder Sinnzusammenhänge durch Fußnoten ausgewiesen. In acht Fällen fehle die Quellenangabe aufgrund eines Redaktionsversehens, die genutzten Quellen seien aber allesamt im Literaturverzeichnis zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.chatzi.de/ | wayback=20110716031238 | text=Aktuell. Promotion an der Universität Bonn – in eigener Sache. 28. Juni 2011.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Juli 2011 beschloss der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn die [[Aberkennung eines akademischen Grades|Aberkennung des Doktorgrades]]. Die Doktorarbeit gebe Texte anderer Autoren wörtlich wieder, ohne dass sie durch Anführungsstriche als Zitate kenntlich gemacht seien, und vermittele so den Eindruck, es spreche der Autor Chatzimarkakis selbst. Die Promotionskommission habe festgestellt, dass über die Hälfte der Arbeit nicht von Chatzimarkakis verfasst sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pressemitteilung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www3.uni-bonn.de/Pressemitteilungen/198-2011|titel=Wissenschaftliches Fehlverhalten|autor=|hrsg=Universität Bonn|werk=|datum=2011-07-13|abruf=2011-07-13|format=|offline=ja|archiv-datum=2011-07-16|archiv-url=https://web.archive.org/web/20110716183236/http://www3.uni-bonn.de/Pressemitteilungen/198-2011|archiv-bot=2025-08-24 10:45:54 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chatzimarkakis’ Klage gegen diese Entscheidung wurde am 22. März 2012 vom [[Verwaltungsgericht Köln]] abgewiesen. Die Fakultät habe zutreffend eine Täuschung angenommen, da der Kläger weite Passagen seiner Dissertation wörtlich aus fremden Werken übernommen habe, ohne diese eindeutig und entsprechend den Regeln wissenschaftlicher Arbeit zu kennzeichnen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; [https://www.vg-koeln.nrw.de/behoerde/presse/Pressemitteilungen/Archiv/2012/09_120322/index.php Klage gegen Entziehung des Doktorgrades erfolglos]&amp;#039;&amp;#039;, Pressemitteilung vom 22. März 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dieser Entscheidung erklärte Chatzimarkakis, er werde eine neue Doktorarbeit verfassen, um seine wissenschaftliche Reputation wiederherzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Spiegel Online vom 22. März 2012: [http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/fdp-politiker-jorgo-chatzimarkakis-scheitert-mit-doktortitel-klage-a-823132.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig ging er gegen die gerichtliche Entscheidung in Berufung. Einen Antrag auf Zulassung der Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Köln lehnte das [[Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen]] mit Beschluss vom 24. März 2015 ab. Damit ist das Urteil des Verwaltungsgerichts Köln rechtskräftig.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv | url=http://www.ovg.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/16_150324/index.php | wayback=20150402104930 | text=Rechtsmittel erfolglos: FDP-Politiker Chatzimarkakis bleibt ohne Doktorgrad}}&amp;#039;&amp;#039;, Pressemitteilung vom 24. März 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
Chatzimarkakis ist mit [[Manuela Ripa]], einer EU-Abgeordneten der ÖDP, die zeitweise auch die Leiterin seines Büros als EU-Abgeordneter war&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/politik/deutschland/plus251242534/EU-Parlament-Abgeordnete-aus-Gruenen-Fraktion-gab-interne-Papiere-an-Stahlkonzern-weiter.html |titel=EU-Parlament: Abgeordnete aus Grünen-Fraktion gab interne Papiere an Stahlkonzern weiter - WELT |sprache=de |abruf=2025-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, verheiratet und hat vier Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Europäischer Grundvertrag 2002. Für ein Europa der Freiheit.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Geleitwort von [[Klaus Kinkel]] und Kommentaren von [[Ralf Dahrendorf]] und [[Hans-Dietrich Genscher]]. Bouvier, Bonn 1996, ISBN 3-416-02638-1.&lt;br /&gt;
* hrsg. mit Holger Hinte: &amp;#039;&amp;#039;Freiheit und Gemeinsinn. Vertragen sich Liberalismus und Kommunitarismus?&amp;#039;&amp;#039; Lemmens, Bonn 1997, ISBN 3-932306-02-3.&lt;br /&gt;
* hrsg. mit Holger Hinte: &amp;#039;&amp;#039;Brücken zwischen Freiheit und Gemeinsinn. Positionen – Konzepte – Modelle.&amp;#039;&amp;#039; Lemmens, Bonn 1999, ISBN 3-932306-23-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Informationeller Globalismus. Kooperationsmodell globaler Ordnungspolitik am Beispiel des elektronischen Geschäftsverkehrs.&amp;#039;&amp;#039; 2000 (Dissertation, Universität Bonn, 2000, wegen Plagiaten aberkannt).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Europäischer Patriotismus. Unsere Interessen zwischen Amerika und China.&amp;#039;&amp;#039; Lit, Berlin/Münster 2007, ISBN 978-3-8258-0272-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tagebuch eines griechischen Euro.&amp;#039;&amp;#039; Größenwahn Verlag 2015, ISBN 978-3-95771-073-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm2478982}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12006622X}}&lt;br /&gt;
* {{MdEP|28243}}&lt;br /&gt;
* [http://www.votewatch.eu/cx_mep_details.php?euro_parlamentar_id=112&amp;amp;lang=de Abstimmungsverhalten von Jorgo Chatzimarkakis im Europäischen Parlament] bei Votewatch.eu&lt;br /&gt;
* [https://www.abgeordnetenwatch.de/jorgo_chatzimarkakis-901-22765.html Jorgo Chatzimarkakis] auf [[Abgeordnetenwatch]]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Gc|titel=Eine kritische Auseinandersetzung mit der Dissertation von Dr. Georgios Chatzimarkakis: Informationeller Globalismus. Kooperationsmodell globaler Ordnungspolitik am Beispiel des Elektronischen Geschäftsverkehrs|werk=[[VroniPlag Wiki]]|abruf=2014-01-20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12006622X|LCCN=n/97/42021|VIAF=15591499}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chatzimarkakis, Jorgo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ÖDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Jungen Liberalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grieche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plagiat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chatzimarkakis, Jorgo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Chatzimarkakis, Georgios (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-griechischer Politiker (FDP, Hellenische Europabürger/Έλληνες Ευρωπαίοι Πολίτες) und Mitglied des Europäischen Parlaments für die FDP in der ALDE-Fraktion (2004–2014)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. April 1966&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Duisburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Savange</name></author>
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