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	<title>Jordan Mai - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:18:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jordan_Mai&amp;diff=232671&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: das Bruder-Jordan-Haus in Marl</title>
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		<updated>2024-11-08T12:41:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;das Bruder-Jordan-Haus in Marl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Heinrich Mai|Zu anderen Personen siehe [[Heinrich May]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Jordan Mai Maximilianstrasse.jpg|mini|Gedenktafel in der Maximilianstraße in [[Gelsenkirchen-Buer]] &amp;lt;small&amp;gt;(2008 eingeweiht)&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jordan Mai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Ordo Fratrum Minorum|OFM]] (* [[1. September]] [[1866]] in [[Buer (Westfalen)|Buer i.W.]] als &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Theodor Mai&amp;#039;&amp;#039;; † [[20. Februar]] [[1922]] in [[Dortmund]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Franziskaner (OFM)|Franziskaner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heinrich Mai wurde in der damals selbstständigen Stadt Buer in Westfalen geboren (heute ein Stadtteil von [[Gelsenkirchen]]). Er hatte sechs Geschwister und wuchs in einem religiös geprägten Elternhaus auf. Als 15-Jähriger wurde er Mitglied der Marianischen Junggesellen[[sodalität]], einer Jugendgruppe der Gemeinde [[Propsteikirche St. Urbanus|St. Urbanus]]. Nach der Schule begann er eine Lehre bei seinem Vater als [[Gerben|Gerber]] und [[Sattler]]. Anschließend arbeitete er im väterlichen Betrieb, der auch eine [[Schlachterei]] umfasste. Über seinen älteren Bruder kam er mit dem [[Gesellenverein]] [[Adolph Kolping]]s in Kontakt und trat 1883 in diesen ein. Bald darauf wurde er in den Vorstand gewählt und übernahm weitere Ehrenämter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 wurde er zum zweijährigen Militärdienst nach [[Münster]] einberufen. Als [[Reserve (Militärwesen)|Reservist]] musste er sich 1889 an der Niederschlagung der [[Bergarbeiterstreik von 1889|Bergarbeiterstreiks]] auf der [[Zeche Graf Moltke]] in [[Gladbeck]] beteiligen. Diese Erfahrung verstärkte sein soziales Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1885 war seine Schwester Gertrud bei den [[Franziskanerinnen vom hl. Josef]] in [[Valkenburg aan de Geul]] eingetreten; eine weitere Schwester trat 1892 einem Orden bei. Dies weckte in Heinrich Mai den Gedanken, ebenfalls in einen Orden einzutreten. Da sein Vater diesem Vorhaben kritisch gegenüberstand, wartete er noch drei Jahre mit seiner Entscheidung. Im Sommer 1895 verließ er sein Elternhaus und trat am 18.&amp;amp;nbsp;August in das Franziskanerkloster der [[Sächsische Franziskanerprovinz|Sächsischen Franziskanerprovinz]] in [[Harreveld]] (Niederlande) ein. Nach dem [[Noviziat]] erhielt er seinen Ordensnamen &amp;#039;&amp;#039;Jordanus&amp;#039;&amp;#039;, der an [[Jordan von Giano]] erinnert. Er wurde zum [[Koch]] ausgebildet und im Laufe seines Ordenslebens nach [[Franziskanerkloster Paderborn|Paderborn]], Münster, [[Neviges]] und [[Franziskanerkloster Kerbscher Berg|Dingelstädt]] versetzt. In Dingelstädt legte er am 3.&amp;amp;nbsp;September 1904 seine ewige [[Ordensgelübde|Profess]] ab. Dort war er zunächst als Koch tätig, litt jedoch unter schwerer [[Migräne]] und bat deswegen um Versetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27.&amp;amp;nbsp;Januar 1907 wechselte Jordan Mai nach [[St. Franziskus (Dortmund)|Dortmund]]. Dort übernahm er Aushilfstätigkeiten in der Küche, Sakristei und im Pförtnerhaus, soweit seine Kopfschmerzen es zuließen. Für Bittsteller an der Klosterpforte hatte er ein offenes Ohr. Zahlreiche Menschen suchten seinen Rat und viele begannen, ihn um fürbittendes Gebet zu bitten, da bekannt war, dass er nachts viele Stunden in der Klosterkirche verbrachte und betete. Er sah es als eine besondere Aufgabe an, stellvertretend für sündige Menschen [[Sühne]] zu leisten. Kurz nach Weihnachten 1921 fand ein [[Tabernakel]]raub im Dortmunder Kloster statt, was ihn tief erschütterte. Zur Sühne bot Bruder Jordan Gott sein Leben an und soll seinen Tod innerhalb der nächsten Monate vorausgesagt haben. Tatsächlich starb er am 20.&amp;amp;nbsp;Februar 1922 und wurde auf dem benachbarten [[Ostenfriedhof Dortmund]] beerdigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rautenberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verehrung ==&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Jordan Mai, der schon zu Lebzeiten von den Menschen sehr geschätzt wurde, setzte umgehend eine stürmische Verehrung durch die Bevölkerung ein. Scharenweise pilgerten die Menschen zu seinem Grab. Der Grabhügel musste stetig erneuert werden, da die Erde bis nach Übersee mitgenommen wurde. Zuletzt sah die Friedhofsverwaltung sich gezwungen, das Grab mit einem Gitter zu umgeben und mittels einer Platte abzudecken. Im Jahr 1932 ordnete Erzbischof [[Caspar Klein]] die [[Erheben der Gebeine|Erhebung der Gebeine]] an, zwei Jahre später begann der bischöfliche Informationsprozess als Vorbereitung seiner [[Seligsprechung]]. Als seine Gebeine im Jahre 1950 vom Ostenfriedhof in die Dortmunder [[St. Franziskus (Dortmund)|Franziskanerkirche]] übertragen wurden, nahmen daran annähernd 100.000 Menschen teil. Infolge der [[Liturgiereform]] des [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils]] wurde die ursprünglich vor dem Altar gelegene Grabstätte Mitte der 1960er-Jahre in den rechten Seitenflügel der Franziskanerkirche verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Urban Hachmeier, &amp;#039;&amp;#039;Franziskaner Mission&amp;#039;&amp;#039; 3/2012, S. 10–11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Jordan Mai sind zahlreiche Einrichtungen benannt, nicht zuletzt in Brasilien, darunter das Bildungshaus &amp;#039;&amp;#039;Frei Jordão Mai&amp;#039;&amp;#039; des [[Bistum Bacabal|Bistums Bacabal]] und das [[Exerzitien]]haus &amp;#039;&amp;#039;Casa de Oração Frei Jordão Mai&amp;#039;&amp;#039; des [[Bistum Nova Iguaçu|Bistums Nova Iguaçu]], außerdem das Bruder-Jordan-Haus in [[Marl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seligsprechungsverfahren ==&lt;br /&gt;
Die Annahme des bischöflichen Informationsprozesses wurde 1964 von Papst [[Johannes&amp;amp;nbsp;XXIII.]] bestätigt und das Verfahren in einen apostolischen Prozess umgewandelt. Dieses Vorverfahren, in dem Lebenszeugnisse und Zeugenaussagen gesammelt werden, wurde 1967 abgeschlossen. 1991 wurde unter Papst [[Johannes Paul&amp;amp;nbsp;II.]] der tugendhafte Lebenswandel des Franziskaners anerkannt und ihm der Titel eines [[Ehrwürdiger Diener Gottes|Ehrwürdigen Dieners Gottes]] verliehen, ein weiterer Verfahrensschritt im Seligsprechungsprozess. Für eine Seligsprechung Bruder Jordans bedürfte es nun der Anerkennung eines [[Wunder]]s durch die Kirche. Die Akten liegen weiterhin bei der [[Dikasterium für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse|Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse]] in [[Rom]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Damian Bieger: &amp;#039;&amp;#039;Bruder Jordan Mai. Sohn des Ruhrgebiets und Franziskaner&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorff, Münster 2021, ISBN 978-3-402-24792-1.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Alois Eilers&lt;br /&gt;
   |Titel=Bruder Jordan Mai. Ein Bericht seines Lebens&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bruder Jordan Werk&lt;br /&gt;
   |Ort=Dortmund&lt;br /&gt;
   |Jahr=1972}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Theo Maschke&lt;br /&gt;
   |Titel=Bruder Jordan Mai. Leben und Bedeutung&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Dietrich Coelde&lt;br /&gt;
   |Ort=Werl&lt;br /&gt;
   |Jahr=1987&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-87163-153-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Bruder Jordans Weg. Berichte über Leben und Prozess des Dieners Gottes Bruder Jordan Mai&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bruder Jordan Werk&lt;br /&gt;
   |Ort=Dortmund&lt;br /&gt;
   |Jahr=1954}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629190101/http://www.bautz.de/bbkl/m/Mai_j.shtml |autor=[[Ekkart Sauser]]|artikel=Mai, Jordan|band=14|spalten=1222-1223}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118730231}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bruder-jordan-mai.de/ Website des Bruder Jordan Werks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBD&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Torsten Wierth&lt;br /&gt;
 |Herausgeber=Hans Bohrmann&lt;br /&gt;
 |Titel=Mai, Heinrich Theodor&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Biographien bedeutender Dortmunder. Menschen in, aus und für Dortmund&lt;br /&gt;
 |Band=3&lt;br /&gt;
 |Verlag=Klartext&lt;br /&gt;
 |Ort=Essen&lt;br /&gt;
 |Jahr=2001&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-88474-954-4&lt;br /&gt;
 |Seiten=138ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rautenberg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Christiane Rautenberg&lt;br /&gt;
 |url=https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen-buer/bruder-jordan-mai-nothelfer-mit-kurzem-draht-zu-gott-id12152890.html&lt;br /&gt;
 |titel=Jordan Mai: Nothelfer mit kurzem Draht zu Gott&lt;br /&gt;
 |werk=[[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]]&lt;br /&gt;
 |datum=2016-09-01&lt;br /&gt;
 |abruf=2019-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118730231|VIAF=77110921}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mai, Jordan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franziskaner (OFM)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gelsenkirchen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kolpingwerk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrwürdiger Diener Gottes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sächsische Franziskanerprovinz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mai, Jordan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mai, Heinrich Theodor (Geburtsname); Mai, Heinrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Franziskaner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. September 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gelsenkirchen-Buer|Buer]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Februar 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dortmund]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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