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	<title>Jordan &amp; Timaeus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T05:41:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jordan_%26_Timaeus&amp;diff=1927819&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-01-09T10:29:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Album der Sächsischen Industrie Band 1 0123.jpg|mini|Schokoladenfabrik von Jordan und Timaeus in Dresden-Neustadt (1856/1858)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jordan-Timaeus bookmark 001.png|mini|Kunstvolles Lesezeichen von Jordan &amp;amp; Timaeus (Anfang 20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DC-Trzni-2.jpg|mini|Zweigstelle mit ursprünglichem Jordan &amp;amp; Timaeus Fabrikgebäude in Děčín-Podmokly (Bodenbach), Zbrojnická Straße 10, aus dem Jahr 1854]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jordan &amp;amp; Timaeus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Sachsen|sächsisches]] Schokoladeunternehmen mit Sitz in [[Dresden]], zugleich eine der ersten [[Liste von Schokoladenfabriken in Dresden|Schokoladenfabriken in Dresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Gottfried Jordan|Gottfried Heinrich Christoph Jordan]] und [[August Friedrich Timaeus]] gründeten das Unternehmen im Jahr 1823.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lvt-web.de/news/suesswarenindustrie-die-erfindung-der-milchschokolade-durch-jordan-timaeus |titel=Süßwarenindustrie: Die Erfindung der Milchschokolade durch Jordan &amp;amp; Timaeus {{!}} LVT Lebensmittel Industrie |abruf=2022-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fabrik befand sich zwischen der heutigen Timaeus- und Jordanstraße östlich der [[Königsbrücker Straße]] in Dresden-[[Antonstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurden Lebensmittel wie [[Zichorienkaffee]], Nudeln und [[Schokolade]] produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=mdr.de |url=https://www.mdr.de/geschichte/mitteldeutschland/orte/dresden/erfindung-sachsen-schokolade-100.html |titel=Tag der Schokolade: Wie zwei Dresdner die Milchschokolade erfanden {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2022-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1839 entwickelten sie die erste [[Milchschokolade]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Biographie |url=https://www.deutsche-biographie.de/sfz82726.html |titel=Timaeus, Friedrich - Deutsche Biographie |sprache=de |abruf=2022-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fabrik, die anfangs ohne Dampfmaschine arbeiten musste, erweiterte sich von Jahr zu Jahr. Im Jahre 1830 konnten die beiden Unternehmer eine Dampfmaschine aufstellen und zur Schokoladenfabrikation übergehen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tag24.de/dresden/lokales/dresden-strassennamen-serie-wie-fabrikant-timaeus-dresden-zur-schoko-hauptstadt-machte-1130063 |titel=Wie Fabrikant Timaeus Dresden zur Schoko-Hauptstadt machte |sprache=de |abruf=2022-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf welchem Gebiet ihre Firma einen Weltruf gewann und wesentlich dazu beitrug, den Verbrauch ausländischer Schokolade in Deutschland zu Gunsten der einheimischen Produktion zurückzudrängen. Obwohl eine Feuersbrunst im Spätherbst des Jahres 1845 ihr Fabrikgebäude zerstörte, erlitt ihr Geschäft dadurch keine dauerhafte Störung. Vielmehr erweiterten sie es, indem sie nach dem Wiederaufbau der Fabrik im Winter von 1845 auf 1846 neben der Fabrikation von Trinkschokoladen und Kakaomassen in Tafeln auch feinere Schokoladen für Desserts und zum Naschen herzustellen begannen, womit sie gleichfalls großen Erfolg im In- und Ausland erzielten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Tod der Gründer waren die Inhaber [[Ernst Albert Jordan|Ernst Jordan]] sowie Eduard, Albert und Gerhard Timaeus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niederlassungen gab es in Leipzig sowie im Ausland: Zweigstelle in [[Děčín]] (Bodenbach) mit zwei Gebäude aus dem Jahr 1854 ist einzigartig erhalten, in Wien nicht mehr, in Prag-Neustadt war nur Verkaufsabteilung mit kleinem Lager in Jindřišská Straße 16 (vernichtet) und in Budapest. Im Jahr 1874 betrug die gesamte Mitarbeiterzahl etwa 500.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Sandler: Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Oesterreichs, Elsass-Lothringens und der Schweiz, 2. Band, Verlag von Herm. Wölfert’s Buchhandlung (1874), 2. Serie, Königreich Sachsen, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhaber von Jordan &amp;amp; Timaeus wurden zu [[k.u.k. Hoflieferant]]en und [[Liste sächsischer Hoflieferanten|königlich-sächsischen Hoflieferanten]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma in Dresden wurde 1945 verstaatlicht. In der ehemaligen [[Tschechoslowakei]] produzierte noch von Dresdner Schokoladenfabrik Hartwig &amp;amp; Vogel gegründete Zweigstelle &amp;#039;&amp;#039;Diana Děčín&amp;#039;&amp;#039; weiter (1948–1989), wurde von dem Nahrungsmittelkonzern &amp;#039;&amp;#039;[[Nestlé]]&amp;#039;&amp;#039; nach 1990 aufgekauft und geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saechsische.de/plus/suesse-versuchung-aus-decin-2820549.html |titel=Süße Versuchung aus Decin |sprache=de |abruf=2022-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitarbeiter retteten Wissen und Maschinen und produzieren in zwei Gebäude der ehemaligen Jordan &amp;amp; Timaeus Manufaktur &amp;#039;&amp;#039;Jordanka - bývalá čokoládovna&amp;#039;&amp;#039; (dt. ehemalige Schokoladenfabrik), Zbrojnická Strasse 10 und Tržní 2, [[Děčín]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pamatkovykatalog.cz/byvala-vyrobna-cukrovinek-zv-jordanka-2276774 Katalog der geschützten Denkmäler]&amp;lt;/ref&amp;gt; weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Koordinaten {{Coordinate|NS=50.77490833|EW=14.19905|type=landmark|region=DE-SN|dim=20|text=DMS|name=XY}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Dritte dortige ehemalige Fabrikgebäude stand auf dem Grundstück von Trzni 16, Děčín. Die heute gefertigte Schokolade &amp;#039;&amp;#039;Jordan&amp;#039;&amp;#039; wird im Cafe am Husovo namesti 117 verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;Koordinaten {{Coordinate|NS=50.7743667|EW=14.19758333|type=landmark|region=DE-SN|dim=20|text=DMS|name=XY }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tomas Gärtner |Titel=Kirchenzwilling in Nordböhmen |Sammelwerk=[[Dresdner Neueste Nachrichten]] |Verlag=Dresdner Nachrichten GmbH &amp;amp; Co. KG |Ort=Dresden |Datum=2019-12-06 |Seiten=16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Seit Ende 2011 gilt es, nach einer Studie des Dresdner Wissenschaftler-Vereins WIMAD und der Technischen Universität Dresden, als erwiesen, dass die erste Milchschokolade aus Dresden kommt. Bislang galten der Schweizer [[Daniel Peter]] als Erfinder der Milchschokolade (im Jahr 1875), allerdings hat die &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Schokoladenfabrik Jordan &amp;amp; Timaeus&amp;#039;&amp;#039; bereits 30 Jahre zuvor eine eigene Milchschokolade aus Eselsmilch beworben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mitteldeutschland.com/leistungen/news/singleansicht/datum/2011/12/09/Wer-hats-erfunden.html |werk=Mitteldeutschland.com |titel=Wer hats erfunden? |abruf=2021-02-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131113080953/http://www.mitteldeutschland.com/leistungen/news/singleansicht/datum/2011/12/09/Wer-hats-erfunden.html |archiv-datum=2013-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1880 hatte das Unternehmen eine besonders ausgefallene Werbeidee, indem es fünf verschiedene Schokoladenriegel in eine rote Leinwandkassette verpackte, die einem [[Baedeker-Reiseführer#Pseudo-Baedeker|Baedeker-Reiseführer]] täuschend echt nachempfunden war und als &amp;#039;&amp;#039;Baedeker’s Schlaraffenland&amp;#039;&amp;#039; verteilt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche die Abbildungen auf den Webseiten von Ketterer’s 391. Kunst-Auktion München ([https://www.kettererkunst.de/kunst/kd/details.php?obnr=411200814&amp;amp;anummer=391&amp;amp;detail=1 Digitalisat]) und des Verbandes Deutscher Antiquare e.&amp;amp;nbsp;V. ([https://ilab.org/articles/collecting-baedeker-travel-guides Digitalisat]).&amp;lt;!-- Abrufe vom 1. August 2016 --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Illustrirte Zeitung. N. F. VIII. Band Nr. 508. S. 204. 205. Leipzig 1853.&lt;br /&gt;
* [[Dresdner Anzeiger]], 2. April 1875. 4. Beilage.&lt;br /&gt;
* Bettina Klemm. &amp;#039;&amp;#039;Einst Hochburg des Süßen&amp;#039;&amp;#039;. [[Sächsische Zeitung]]. 30./31. Dezember 2000. S. 10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Die Chocoladen- &amp;amp; Cichorien-Fabrik von Jordan und Timäus in Dresden}}&lt;br /&gt;
* Ekkehard Muntschick: {{Webarchiv |archive-today=20130211093252 |url=http://www.mdr.de/lexi-tv/essen-trinken/artikel20054.html |text= Deutschlands süßes Herz}}, [[MDR Fernsehen|Mitteldeutscher Rundfunk]], 16. Oktober 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.068988|EW=13.751429|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jordan und Timaeus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:K.u.k. Hoflieferant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königlich Sächsischer Hoflieferant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hersteller von Kakao- und Schokoladenwaren (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heißgetränkehersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hersteller von Kaffeeersatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Lebensmittelhersteller (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1823]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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