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	<title>Joost Siedhoff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joost_Siedhoff&amp;diff=498711&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GT1976: Kategorie:Darstellender Künstler (Deutschland)</title>
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		<updated>2026-02-09T05:53:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Darstellender_K%C3%BCnstler_(Deutschland)&quot; title=&quot;Kategorie:Darstellender Künstler (Deutschland)&quot;&gt;Kategorie:Darstellender Künstler (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joost Jürgen Siedhoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Juni]] [[1926]] in [[Dessau]]; † [[28. Juni]] [[2022]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de-de.facebook.com/Drombuschs.de de-de.facebook.com/Drombuschs.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schauspieler]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Joost Siedhoff.jpg|mini|hochkant|Joost Siedhoff (vor 1996)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Siedhoff, Joost Signatur.jpg|mini|hochkant|Signatur von Joost Siedhoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Schauspielers [[Werner Siedhoff]] und der Bauhaus-ausgebildeten Kunsthandwerkerin [[Alma Buscher]] machte sein Abitur als Kriegsheimkehrer 1946 in [[Offenbach am Main|Offenbach]]. Im selben Jahr übernahm er seine erste Hörfunkrolle bei [[Hessischer Rundfunk#Radio Frankfurt|Radio Frankfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siedhoff absolvierte an der Studio-Bühne der [[Goethe-Universität]] eine Theaterausbildung und gab 1947 im [[Frankfurt am Main|Frankfurter]] [[Fritz Rémond Theater|Theater im Zoo]] seinen Einstand mit der Rolle des Jean in dem Stück &amp;#039;&amp;#039;Vom Jenseits zurück&amp;#039;&amp;#039;. 1950 wechselte er an das [[Theater Baden-Baden]], 1952 an das [[Staatstheater Stuttgart|Württembergische Staatstheater]] in [[Stuttgart]]. Im Herbst 1955 kehrte er nach Frankfurt zurück, um einer Verpflichtung an das [[Die Komödie|Theater am Roßmarkt]] nachzukommen. 1957/58 ging Siedhoff auf ausgedehnte [[Südamerika]]-Tournee und trat in [[Buenos Aires]] und [[Santiago de Chile]] auf. Aus Südamerika heimgekehrt, ging Joost Siedhoff erneut an die beiden ihm bekannten Frankfurter Bühnen. Weitere Übersee-Gastspiele führten ihn bis nach [[Kanada]] und [[Australien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1949 bis 1956 sprach er in der Hörspielreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Die Hesselbachs|Familie Hesselbach]]&amp;#039;&amp;#039; den Sohn Willy. Dem Fernsehpublikum bekannt wurde er Anfang der 1960er Jahre in derselben Rolle der hessischen [[Fernsehserie]] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Firma Hesselbach]]&amp;#039;&amp;#039;, von und mit [[Wolf Schmidt]], der auch zusammen mit  [[Harald Schäfer (Regisseur)|Harald Schäfer]] die Regie führte. Nach elf Folgen schied er aus der Fernsehserie aus, nachdem seine Filmfigur Willi Hesselbach die Sekretärin Helga Schneider ([[Helga Neuner]]) geheiratet hatte und mit ihr nach [[New York City|New York]] ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joost Siedhoff zog nach dem Ende des Serien-Engagements mit einem eigenen Theaterensemble durch Europa. Später war er am [[Staatstheater Stuttgart]], [[Prinzregententheater]] [[München]] und am Theater am Kudamm in [[Berlin]] tätig. 1990 und 1991 trat er bei den [[Salzburger Festspiele]]n auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Auftritten in internationalen Kinofilmen, darunter &amp;#039;&amp;#039;[[Das Geisterhaus (Film)|Das Geisterhaus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Beyond the Sea – Musik war sein Leben|Beyond the Sea]]&amp;#039;&amp;#039;, spielte er vorwiegend in Fernsehserien in Deutschland. So wirkte er unter anderem in &amp;#039;&amp;#039;[[Diese Drombuschs]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Berlin, Berlin]]&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;[[Tatort (Fernsehreihe)|Tatort]]&amp;#039;&amp;#039; mit. Im Jahr 1976 war er in der [[Hessischer Rundfunk|HR]]-Produktion &amp;#039;&amp;#039;[[Der Winter, der ein Sommer war]]&amp;#039;&amp;#039; zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem produzierte er Hörspiele und hielt die Erinnerung an Leben und Werk seiner Mutter [[Alma Siedhoff-Buscher]] wach, die beim [[Bauhaus]] als Innenarchitektin arbeitete und für die Bauhaus-Kindermöbel und -Spielzeuge verantwortlich war. Joost Siedhoff bezeichnete sich selbst gerne als „Bauhaus-Sprössling“, da auch sein Vater, Werner Siedhoff, bei [[Oskar Schlemmer]]s Bauhaus-Bühne als Tänzer und Pantomime tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Juli 2022 wurde auf Facebook veröffentlicht, dass der Regisseur von &amp;#039;&amp;#039;[[Diese Drombuschs]]&amp;#039;&amp;#039; Michael Werlin bekanntgegeben hat, der Schauspieler sei einen Tag nach seinem 96. Geburtstag gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width: 25em; column-count: 2;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1956: [[Der Bettelstudent (1956)|Der Bettelstudent]]&lt;br /&gt;
* 1960: Himmel, Amor und Zwirn&lt;br /&gt;
* 1960–1961: [[Die Firma Hesselbach]] (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1965–1968: [[Das Kriminalmuseum]] (Fernsehserie, drei Folgen)&lt;br /&gt;
* 1968: [[Ein Mann namens Harry Brent]] ([[Durbridge-Filme|Durbridge-Mehrteiler]])&lt;br /&gt;
* 1972: [[Privatdetektiv Frank Kross]] (Fernsehserie, eine Folge)&lt;br /&gt;
* 1972: [[Pater Brown (Fernsehserie)|Pater Brown]]: Folge: Der Fluch auf dem Hause Pendragon&lt;br /&gt;
* 1974: [[Unter Ausschluß der Öffentlichkeit (Fernsehreihe)|Unter Ausschluß der Öffentlichkeit]] (Fernsehreihe)&lt;br /&gt;
* 1975: [[Dein gutes Recht]] (Fernsehserie, 13 Folgen)&lt;br /&gt;
* 1976: [[Der Winter, der ein Sommer war]] (Fernseh-Mehrteiler)&lt;br /&gt;
* 1976: [[Inspektion Lauenstadt]] (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1976–1977: [[Freiwillige Feuerwehr (Fernsehserie)|Freiwillige Feuerwehr]] (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1977: [[Spuk in Felixburg]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1979: [[Revolution in Frankfurt]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1979: [[Timm Thaler (1979)|Timm Thaler]]&lt;br /&gt;
* 1979: [[Die Leute vom Domplatz]] (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1979: [[Tatort: Freund Gregor]] (Fernsehreihe)&lt;br /&gt;
* 1980: Tod eines Schülers (Fernseh-Mehrteiler)&lt;br /&gt;
* 1981: [[Tatort: Das Zittern der Tenöre]]&lt;br /&gt;
* 1982: [[Sonderdezernat K1]] – Das masurische Handtuch&lt;br /&gt;
* 1982: [[Zwei Tote im Sender und Don Carlos im PoGl]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1983: [[Ein Fall für zwei]] (Fernsehserie, Folge [[Ein Fall für zwei: Herr Pankraz, bitte!|&amp;#039;&amp;#039;Herr Pankraz, bitte!&amp;#039;&amp;#039;]])&lt;br /&gt;
* 1984: [[Jagger und Spaghetti]]&lt;br /&gt;
* 1984–1986: [[Eigener Herd ist Goldes wert]] (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1987–1990: [[Diese Drombuschs]] (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1988: [[Tatort: Tödlicher Treff]]&lt;br /&gt;
* 1988: [[Die Männer vom K3]] – Familienfehde&lt;br /&gt;
* 1993: [[Tatort: Himmel und Erde]]&lt;br /&gt;
* 1993: [[Das Geisterhaus (Film)|Das Geisterhaus]] &amp;#039;&amp;#039;(The House of the Spirits)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1994–1998: [[Hallo, Onkel Doc!]] (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1995: [[Das Handbuch des jungen Giftmischers]] &amp;#039;&amp;#039;(The Young Poisoner’s Handbook)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1996: [[Hart aber herzlich|Hart, aber herzlich – Operation Jennifer]], Regie: [[Tom Mankiewicz]]&lt;br /&gt;
* 1996: [[Tatort: Der Spezialist]]&lt;br /&gt;
* 1997: [[Polizeiruf 110: Im Netz der Spinne]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1997–1998: [[Lindenstraße]] (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1998: [[Der kleine Dachschaden]]&lt;br /&gt;
* 1998: Bei uns daheim (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1998: [[Die Liebenden des Polarkreises]] &amp;#039;&amp;#039;(Los amantes del circulo polar)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2001: [[Dr. Stefan Frank – Der Arzt, dem die Frauen vertrauen]] – Eine Form von Gewalt&lt;br /&gt;
* 2002: [[Berlin, Berlin]] (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 2003: [[Luther (2003)|Luther]]&lt;br /&gt;
* 2004: [[Tatort: Verraten und verkauft]]&lt;br /&gt;
* 2004: [[Beyond the Sea – Musik war sein Leben]] &amp;#039;&amp;#039;(Beyond the Sea)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2005: [[Die blaue Grenze]]&lt;br /&gt;
* 2007: [[Notruf Hafenkante]] (Fernsehserie, Folge &amp;#039;&amp;#039;Das kalte Herz&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2008: [[Virus Undead]]&lt;br /&gt;
* 2008: [[Das Glück am Horizont]]&lt;br /&gt;
* 2009: [[Doktor Martin]] (Fernsehserie, eine Folge)&lt;br /&gt;
* 2010: Ich trag dich bis ans Ende der Welt (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 2010: Mörderischer Besuch (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 2013: Beste Freundinnen (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 2013: [[Hubert und Staller]] – [[Die ins Gras beißen (2013)|Die ins Gras beißen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiele ==&lt;br /&gt;
* 1996: [[Klaus Pohl (Dramatiker)|Klaus Pohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Wartesaal Deutschland Stimmen Reich&amp;#039;&amp;#039; (Bürgermeister in Westdeutschland) – Regie: [[Dieter Mann]]/[[Norbert Schaeffer]] (Hörspiel – [[Südwestfunk|SWF]])&lt;br /&gt;
* 2005: Witi Ihimaera: Die Walreiterin – Regie: Annette Kurth, WDR&lt;br /&gt;
* 2012: Markus Köbeli: Lenin – Regie: Annette Kurth, WDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann J. Huber]]: &amp;#039;&amp;#039;Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Albert Langen • Georg Müller Verlag GmbH, München • Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S.&amp;amp;nbsp;871.&lt;br /&gt;
* [[Herbert A. Frenzel]], [[Hans Joachim Moser]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kürschners biographisches Theater-Handbuch. Schauspiel, Oper, Film, Rundfunk. Deutschland, Österreich, Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin 1956, {{DNB|010075518}}, S. 694 f.&lt;br /&gt;
* Johann Caspar Glenzdorf: &amp;#039;&amp;#039;Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Peit–Zz.&amp;#039;&amp;#039; Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, {{DNB|451560752}}, S. 1608.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0796830}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|a8299f48e22e4d4a99dcea6b9e5db9c5}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hr-online.de/website/specials/home/index.jsp?startrubrik=23030 Hesselbach-Spezial auf hr-online.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1191111709|LCCN=no2013138735|VIAF=305942725}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Siedhoff, Joost}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielsprecher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Siedhoff, Joost&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Siedhoff, Joost Jürgen (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Juni 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dessau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Juni 2022&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
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