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	<title>Jones-Oxidation - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|1&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jones-Oxidation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[chemische Reaktion]] der [[Organische Chemie|Organischen Chemie]], die der [[Oxidation]] von [[Alkohole]]n und [[Aldehyde]]n dient. Primäre Alkohole werden hierbei zunächst zu Aldehyden, dann zu [[Carbonsäure]]n oxidiert, sekundäre Alkohole zu Ketonen. Als [[Oxidationsmittel]] dient [[Chrom(VI)-oxid]], das zu Chrom(IV) [[Reduktion (Chemie)|reduziert]] wird, und anschließend zu Chrom(III) und Chrom(VI) [[Disproportionierung|disproportioniert]]. Die Reaktion wird in konzentrierter [[Schwefelsäure]] meist in Anwesenheit von [[Aceton]] (Jones-Reagenz) durchgeführt. Im Gegensatz zur [[Swern-Oxidation]] und zur [[Dess-Martin-Oxidation]] muss der eingesetzte Alkohol in stark saurem Medium beständig sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktion wurde von dem britischen Chemiker [[Ewart Jones]] (1911–2002) eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersichtsreaktion ==&lt;br /&gt;
[[Primär (Chemie)|Primäre]] Alkohole werden über die Stufe der zumeist nicht isolierbaren Aldehyde zu Carbonsäuren oxidiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jones primaer ÜV-b.svg|zentriert|rahmenlos|hochkant=2|Reaktionsschema der Jones-Oxidation eines primären Alkohols]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sekundär (Chemie)|Sekundäre]] Alkohole werden zu Ketonen oxidiert. Die Organylreste R&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; und R&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; können gleich oder verschieden sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jones sekundär ÜV.svg|zentriert|rahmenlos|hochkant=1.3|Reaktionsschema der Jones-Oxidation eines sekundären Alkohols]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mechanismus ==&lt;br /&gt;
Der Mechanismus der Jones-Oxidation ist nicht vollständig aufgeklärt. Der hier angegebene Mechanismus ist nur eine von mehreren denkbaren Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
Das Chromtrioxid wird zunächst durch die Schwefelsäure protoniert und reagiert dann mit dem Alkohol (im Beispiel ein sekundärer Alkohol) zu einem Oxoniumion. Das Oxoniumion lagert sich durch eine 1,3-Protonenverschiebung um. Der Alkohol wird deprotoniert und es kommt zur α-H-[[Eliminierungsreaktion|Eliminierung]] unter Abspaltung der Chromspezies und Bildung eines Ketons.&amp;lt;ref&amp;gt;Zerong Wang: &amp;#039;&amp;#039;Comprehensic Organic Name Reactions and Reagents&amp;#039;&amp;#039;, Volume 2, Wiley, 2009, S. 1564–1568, ISBN 978-0-471-70450-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jones sek Richtig.svg|zentriert|rahmenlos|hochkant=2.4|Mechanismus der Jones-Oxidation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Die Jones-Oxidation kann lediglich zur Synthese von Ketonen und Säuren eingesetzt werden; das Anhalten der Reaktion auf der Stufe des Aldehyds ist nicht möglich. Im Substrat vorhandene [[Doppelbindung]]en werden meist nicht angegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Die Jones-Oxidation ist ein Laborverfahren und wird nur selten in der Industrie verwendet, da Chrom(VI)-oxid [[sehr giftig]], [[cancerogen]] und [[mutagen]] ist, und die entstandenen Chromabfälle außerdem aufwendig entsorgt werden müssen.&lt;br /&gt;
Außerdem zählt die  Jones-Oxidation zu den Reaktionen geringer [[Atomökonomie]], da das Mengenverhältnis zwischen Zielverbindung  (Carbonsäure oder [[Ketone|Keton]]) und Abfallstoffen sehr ungünstig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Kenneth Bowden, I. M. Heilbron, E. R. H. Jones, B. C. L. Weedon |Titel=Researches on acetylenic compounds. Part I. The preparation of acetylenic ketones by oxidation of acetylenic carbinols and glycols |Sammelwerk=Journal of the Chemical Society (Resumed) |Datum=1946 |Seiten=39–45 |DOI=10.1039/JR9460000039}}&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Brückner (Chemiker)|Reinhard Brückner]]: &amp;#039;&amp;#039;Reaktionsmechanismen.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Elsevier, München 2004, ISBN 3-8274-1579-9, S. 742&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensreaktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oxidation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;-haznK</name></author>
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