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	<title>Jones-Fraktur - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T01:26:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<updated>2020-02-18T08:52:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = S92.3&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Fraktur der Mittelfußknochen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Jonesfracture.jpg|mini|Jones-Fraktur im Röntgenbild.]]&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jones-Fraktur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um einen basisnahen Knochenbruch des 5.&amp;amp;nbsp;[[Mittelfußknochen]]s im [[Lage- und Richtungsbezeichnungen|proximalen]] [[Metaphyse|meta]]-[[Diaphyse|diaphysären]] Übergang ohne Beteiligung des [[Tarsometatarsalgelenk|tarsometatarsalen Gelenks]] (meist aber des [[Intermetatarsalgelenk|intermetatarsalen Gelenkes]] zum [[Mittelfußknochen|Metatarsale]]&amp;amp;nbsp;4). Diese [[Knochenbruch|Fraktur]] ist seltener als die Abrissfraktur an der [[Tuberositas]] mit Gelenkbeteiligung, jedoch ist die Gefahr eines Nichtverheilens ([[Pseudarthrose]]) deutlich höher, vor allem bei konservativer Therapie.&amp;lt;ref&amp;gt;K.-K. Dittel, K. Wiese: &amp;#039;&amp;#039;Komplikationsmanagement in der Traumatologie&amp;#039;&amp;#039;. Thieme-Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-13-129161-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bereits dem französischen Chirurgen [[Joseph-François Malgaigne|Malgaigne]] 1847 bekannt gewesene Fraktur ist benannt nach dem orthopädischen Chirurgen Sir Robert Jones (1858–1933),&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara I. Tshisuaka: &amp;#039;&amp;#039;Jones, Sir Robert.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 704.&amp;lt;/ref&amp;gt; der sich 1902 diese Fraktur selbst während einer Tanzveranstaltung zugezogen und sie anschließend beschrieben hat. Im Englischen wird diese Fraktur gelegentlich und fälschlicherweise auch &amp;#039;&amp;#039;dancer’s fracture&amp;#039;&amp;#039; genannt, obwohl dieser Begriff eigentlich die Abrissfraktur der Tuberositas bezeichnet und synonym der „Pseudo-Jones-Fraktur“ ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anatomie und Einteilung ==&lt;br /&gt;
Die Jones-Fraktur verläuft im meta-diaphysären Übergang quer zur Schaftachse etwa 1,5 bis 2&amp;amp;nbsp;cm distal des tarsometatarsalen Gelenks, das nicht beteiligt ist. Dieser Bereich ist schlecht durchblutet, was die Ausbildung von [[Pseudarthrose]]n begünstigt. Der Bruch ist fast nie verschoben (disloziert). Oftmals werden auch andere Brüche der Basis des fünften Mittelfußknochens als „Jones-Fraktur“ oder als „Pseudo-Jones-Fraktur“ bezeichnet. Eine Einteilung der Knochenbrüche des fünften Mittelfußknochens wurde von Dameron und Quill 1995 vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dameron-Quill Typ 1: Abriss der Tuberositas (&amp;#039;&amp;#039;avulsion fracture&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pseudo-Jones’ fracture&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;dancer’s fracture&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Dameron-Quill Typ 2: Fraktur im meta-diaphysären Übergang (&amp;#039;&amp;#039;true Jones’ fracture&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Dameron-Quill Typ 3: Stressfraktur des proximalen Schafts&lt;br /&gt;
* Dameron-Quill Typ 4: distale Frakturen von Schaft, Hals oder Kopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Autoren gruppieren Typ 2 und 3 zusammen, da die Stressfrakturen auf etwa derselben Höhe im meta-diaphysären Übergang liegen, und sehen in Typ&amp;amp;nbsp;3 eine verzögert oder nicht geheilte Jones-Fraktur (&amp;#039;&amp;#039;chronic Jones’ fracture&amp;#039;&amp;#039;). Dabei lassen eine Sklerosierung des Markraums, ein verbreiterter Bruchspalt und eventuell beginnende [[Kallus (Medizin)|Kallus]]-Bildung auf eine nicht akute Fraktur schließen, mit vollständiger Obliteration des Markraums bei einer Pseudarthrose. Nach dem abnehmenden Heilpotenzial schlugen Torg und Kollegen eine Klassifizierung vor.&amp;lt;ref&amp;gt;J. S. Torg u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Fractures of the base of the fifth metatarsal distal to the tuberosity.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Bone Joint Surg&amp;#039;&amp;#039;, 66, 1984, S.&amp;amp;nbsp;209–214. PMID 2197611 (Review)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Torg Typ 1 – akuter Knochenbruch&lt;br /&gt;
* Torg Typ 2 – Bruch mit verzögerter Bruchheilung bei Markraum-Sklerosierung&lt;br /&gt;
* Torg Typ 3 – vollständige Pseudarthrose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden 46 neu diagnostizierte Frakturen der Typen 2 und 3 nach Dameron-Quill (also ohne Beteiligung des tarsometatarsalen Gelenkes) analysiert, und dabei 25&amp;amp;nbsp;Mal eine akute Fraktur, 12&amp;amp;nbsp;Mal ein älterer noch nicht verheilter Knochenbruch und neunmal eine vollständige Pseudarthrose festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden werden muss eine normale [[Apophyse]]nfuge, die im Alter zwischen 9 und 14 Jahren besteht und einen Verlauf längs zur Schaftachse aufweist, sowie ein akzessorisches Knöchelchen an der Spitze des Tuberositas an der Metatarsale-V-Basis. Dieses &amp;#039;&amp;#039;[[Os peroneum]]&amp;#039;&amp;#039; wird etwa bei 15 % der Menschen beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der kritischen Blutversorgung ist die Heilung häufig verzögert und eine knöcherne Durchbauung wird oftmals erst nach 8 bis 10 Wochen Gipsruhigstellung erreicht. Bei Notwendigkeit einer schnellen Wiederherstellung der Mobilität wird oftmals eine [[Osteosynthese]] vorgenommen. Angewandt werden beispielsweise eine [[Intramedullär|intramedulläre]] Schraubenosteosynthese, eine Zuggurtung mit K-Draht oder eine Miniplattenosteosynthese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* S. Rammelt u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Metatarsal fractures.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Injury&amp;#039;&amp;#039;, 35, 2004, Suppl 2: SB77–86. PMID 15315882&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knochenbruch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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