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	<title>Jonen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-08-21T17:00:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILD = Jonen 067.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Jonen, Panoramasicht&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Jonen 2014.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Jonen AG.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Bremgarten&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Bremgarten&lt;br /&gt;
| BFS = 4071&lt;br /&gt;
| PLZ = 8916&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH JNE&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.29614&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.39544&lt;br /&gt;
| HÖHE = 400&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 5.70&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Philipp Ackermann&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.jonen.ch/politik/gemeinderat |titel=Gemeinderat | abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.jonen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jonen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|ˈjoːnə}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=211–213 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Bremgarten]] und liegt im [[Reuss (Fluss)|Reusstal]] an der Grenze zum [[Kanton Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorfzentrum liegt am Rande der fruchtbaren Ebene der Reuss, rund einen halben Kilometer östlich des Flusses. Dem Flussufer entlang gibt es [[Auenwald|Auenwälder]] und kleinere [[Sumpf]]gebiete. Von Osten nach Westen erstreckt sich das [[Jonental]]. Der östliche Teil des [[Jonenbach]]s verläuft durch ein schmales, bis zu 30 Meter tiefes [[Tobel]] zwischen dem Birriwald im Norden und dem Goomwald im Süden. Nach Verlassen der Schlucht fliesst der Bach durch das Dorfzentrum und mündet schliesslich in die Reuss. Etwas mehr als einen halben Kilometer östlich des Dorfes liegt im Jonental der Weiler Obschlagen ({{Höhe|412|CH|link=true}}). In unmittelbarer Nähe zu Obschlagen befinden sich auf Terrassen an Ausläufern des [[Holzbirrliberg]]s die Weiler Litzi ({{Höhe|467|CH}}) und Mörgeln ({{Höhe|497|CH}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1110 und 1111, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 570 [[Hektar]]en, davon sind 171 Hektaren mit Wald bedeckt und 76 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt befindet sich auf {{Höhe|559|CH}} am Hallenberg ganz im Osten des Gemeindegebiets, der tiefste auf {{Höhe|380|CH}} an der Reuss. Nachbargemeinden sind [[Oberlunkhofen]] im Norden, [[Arni AG|Arni]] im Nordosten, [[Affoltern am Albis]] im Südosten, [[Ottenbach ZH|Ottenbach]] im Süden, [[Aristau]] im Westen und [[Rottenschwil]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gräberfunde beim Weiler Litzi weisen auf eine Besiedlung während der [[Hallstattzeit]] hin. An der Grenze zu [[Oberlunkhofen]] lag einst eine [[Römisches Reich|römische]] Villa. Weitere Gräberfunde belegen die Besiedlung durch die [[Alamannen]] im 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Die erste schriftliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Jonun&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1243 in einer [[habsburg]]ischen Urkunde. Der Ortsname geht auf den [[Alteuropa (Sprachforschung)|alteuropäischen]] Flussnamen &amp;#039;&amp;#039;Jouna&amp;#039;&amp;#039; («die sich Bewegende») zurück, den [[Helvetier]], Römer und Alamannen später übernahmen. Daraus entwickelte sich das [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutsche]] &amp;#039;&amp;#039;(ze) Jonun&amp;#039;&amp;#039;, was «an der Jona» bedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf war Teil des [[Kehlhof (Gebäude)|Kelnhofes]] [[Lunkhofen]], der im Jahr 694 dem [[St. Leodegar im Hof|Kloster St. Leodegar]] in [[Luzern]] geschenkt worden war und neben Jonen auch [[Arni AG|Arni]], [[Islisberg]], [[Oberlunkhofen]] und [[Unterlunkhofen]] umfasste. 1291 kaufte [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf I.]] den Kelnhof, auch die Stadt Luzern und 15 weitere Dörfer gelangten für 2000 Mark Silber in den Besitz der Habsburger. Diese Transaktion war eine der Ursachen, dass die drei [[Urkanton]]e die [[Alte Eidgenossenschaft]] gründeten. Nachdem der Kelnhof verwaltungstechnisch zuerst zum [[Freiamt Affoltern]] gehört hatte, bildete er zwanzig Jahre später ein eigenes Amt, das so genannte [[Kelleramt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Jonen-LBS H1-022949.tif|mini|links|Luftansicht (1962)]]&lt;br /&gt;
1415 eroberte die Stadt [[Zürich]] das Kelleramt. Während die Zürcher die [[Blutgerichtsbarkeit]] übernahmen, war die [[niedere Gerichtsbarkeit]] bereits seit 1410 im Besitz der Stadt [[Bremgarten AG|Bremgarten]]. 1529 wurde die Bevölkerung von Jonen [[Reformation|reformiert]], musste aber 1531 nach dem [[Zweiter Kappelerkrieg|Zweiten Kappelerkrieg]] wieder zum Katholizismus übertreten. 1797, ein Jahr vor dem Zusammenbruch der alten Herrschaftsverhältnisse, verkaufte Bremgarten seine Rechte an die Dorfgemeinschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung der Schweiz durch die [[Erste Französische Republik|Franzosen]] und der Ausrufung der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] im März 1798 wurde das Kelleramt aufgelöst, und es entstanden die vier Gemeinden Ober- und Unterlunkhofen, Jonen und [[Arni-Islisberg]]. Diese gehörten zunächst zum kurzlebigen [[Kanton Baden]] und gelangten 1803 zum Kanton Aargau; die Bewohner hatten zunächst allerdings einen Anschluss an [[Kanton Zug|Zug]] oder [[Kanton Zürich|Zürich]] bevorzugt. Am 1.&amp;amp;nbsp;September 1811 wütete ein verheerender Dorfbrand, der zwei Drittel aller Häuser zerstörte und 266 Einwohner obdachlos machte. Bis zur Gründung einer eigenen Pfarrei im Jahr 1866 gehörte Jonen zur Kirchgemeinde Lunkhofen. Während der ersten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war die Einwohnerzahl leicht rückläufig. Begünstigt durch die Nähe zu den Städten [[Zürich]] und [[Zug (Stadt)|Zug]] setzte ab Mitte der 1970er Jahre eine rege Bautätigkeit ein, welche die Einwohnerzahl um mehr als das Doppelte ansteigen liess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Jonen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle Jonental.jpg|mini|hochkant|[[Wallfahrtskapelle Jonental|Kapelle Jonental]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jonen01.jpg|mini|Katholische Pfarrkirche, 1598]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jonen02.jpg|mini|Ehemalige Taverne &amp;#039;&amp;#039;Zur Muttergottes&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jonen04.jpg|mini|Alte Mühle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Litzi01.jpg|mini|Altes Haus im Weiler Litzi, Hausteile auf 1228 und 1318 datiert]]&lt;br /&gt;
Die 1735 erbaute und 1521 erstmals erwähnte in der Jonenbachschlucht gelegene [[Wallfahrtskapelle Jonental]] ist der bedeutendste Marienwallfahrtsort des Kantons Aargau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von 1804 bis 1808 erbaute katholische Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;Franz Xaver&amp;#039;&amp;#039; ersetzte die erstmals 1598 erwähnte kleine Dorfkapelle. Beim Dorfbrand von 1811 erlitt die Kirche schwere Zerstörungen, die bis 1813 beseitigt werden konnten. 1910 wurden der Kirchturm und der Chor neu erbaut. Die Joner Pfarrkirche ist jener von Oberlunkhofen nachempfunden. Es handelt sich um eine flach gedeckte [[Saalkirche]] mit rechteckigem Chor und barocken Altären.&amp;lt;ref&amp;gt;Felder: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau, Band IV: Bezirk Bremgarten.&amp;#039;&amp;#039; S. 285–290.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Taverne «Zur Muttergottes», sie wurde 1815 nach dem Dorfbrand wieder aufgebaut, tagte viermal im Jahr das Zivilgericht des Kelleramtes mit einem selbstgewählten Untervogt als Präsidenten und vier Fürsprechern als Richter. Sie war im Mittelalter die einzige Wirtschaft zwischen Ziegelbach beim Geisshof Unterlunkhofen und [[Cham ZG|Cham]] und hatte das alleinige Back- und Metzgerrecht. Die «Alte Post» gegenüber der Taverne wurde 1510 erstmals erwähnt und diente vom frühen 17. Jahrhundert bis 1806 als Schmiede, als Neubau ab 1808 als erstes Schulhaus von Jonen und von 1907 bis nach dem Zweiten Weltkrieg als Postbüro. Im Weiler Litzi befindet sich im Gebäude 158 einer der ältesten Hausteile der Schweiz, der [[Dendrochronologie|dendrochronologisch]] auf 1228 und 1318 datiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «Durch weissen Wellenpfahl gespalten von blau mit drei pfahlweise gestellten sechsstrahligen weissen Sternen und von Rot mit linksgekehrtem weissem Schlüssel.» Das Joner Wappen, das in dieser Form seit 1805 existiert, vereint Motive der Wappen des Kantons Aargau (drei Sterne) und des Kelleramts (Schlüssel). Der Wellenpfahl symbolisiert die Reuss oder den Jonenbach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=185 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-14 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 788 || 630 || 573 || 570 || 652 || 698 || 800 || 1102 || 1569 || 1866 || 2210&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4071}} Menschen in Jonen, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4071}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 45,4 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 23,1 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 31,5 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-14 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2022-11-22 12:38:22 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 94,9 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, je 0,9 % [[Italienische Sprache|Italienisch]] und [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]] sowie je 0,7 % [[Französische Sprache|Französisch]] und [[Englische Sprache|Englisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-14 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Bremgarten zuständig. Jonen gehört zum Friedensrichterkreis VII (Bremgarten).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-20 |archiv-datum=2019-06-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190616155410/https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |offline=ja |archiv-bot=2025-08-21 17:00:03 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Jonen gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 800 Arbeitsplätze, davon 8 % in der Landwirtschaft, 40 % in der Industrie und 52 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-14 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2022-11-22 12:38:22 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der mit Abstand grösste Arbeitgeber ist das Pharma-Unternehmen Similasan, das [[Homöopathie|homöopathische]] Arzneimittel herstellt. Viele Erwerbstätige sind Wegpendler und arbeiten entweder in der Region [[Bremgarten AG|Bremgarten]] oder in den Agglomerationen von [[Zürich]] und [[Zug (Stadt)|Zug]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Jonen liegt an der Kantonsstrasse 262 zwischen [[Bremgarten AG|Bremgarten]] und [[Affoltern am Albis]], im Dorfzentrum zweigt die Kantonsstrasse 405 nach [[Hedingen]] ab. Im November 2009 wurde die Autobahn [[Autobahn 4 (Schweiz)|A4]] bei Affoltern am Albis eröffnet, wodurch die Erreichbarkeit markant besser geworden ist. Jonen ist Endstation einer [[Postauto]]linie nach Bremgarten, eine weitere verkehrt von [[Bahnhof Zürich Wiedikon|Zürich-Wiedikon]] über Jonen nach Affoltern am Albis. In Bremgarten besteht Anschluss an die [[Bremgarten-Dietikon-Bahn]], in Affoltern am Albis und [[Birmensdorf]] an die [[S-Bahn Zürich]]. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Birmensdorf über Jonen nach [[Obfelden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Jonen gibt es einen [[Kindergarten]] und eine [[Primarschule]]. Die Gemeinde ist Standort der Kreisschule Kelleramt mit [[Realschule]] und [[Sekundarschule]], die auch den Schulkindern aus den umliegenden Gemeinden zur Verfügung steht. Die [[Bezirksschule]] kann in [[Bremgarten AG|Bremgarten]] besucht werden. Das nächstgelegene Gymnasium ist die [[Kantonsschule Wohlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jakob Huber (Offizier)|Jakob Huber]] (1883–1953), Generalstabschef&lt;br /&gt;
* [[Albert Rüttimann]] (1925–2009), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Werdmüller]] (1742–1814), Maler und Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jonen03.jpg|mini|Taverne und Alte Post]]&lt;br /&gt;
* {{HLS|1670|Autor=Anton Wohler}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Felder |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band IV: Bezirk Bremgarten |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Datum=1967 |ISBN=3-906131-07-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Walter Bürgisser |Herausgeber=Gemeinde Jonen |Titel=Jonen: Aus der Vergangenheit von Dorf und Pfarrei |Auflage=2. |Verlag=Casimir Meyer |Ort=Wohlen |Datum=1991}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Herausgeber=Max Widler |Titel=Es bsonders Volk: Litzi, Mörgeln, Obschlagen – die Aussenhöfe von Jonen |Ort=Jonen |Datum=1998}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.jonen.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Jonen]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|0141|Jonen|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Bremgarten Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7501596-1|VIAF=8145424492386830849}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1243]]&lt;/div&gt;</summary>
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