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	<title>Jonas Eisinger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Reinhardhauke: /* Literatur */</title>
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		<updated>2024-10-21T08:32:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jonas Eisinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[15. September]] [[1844]] in [[Merchingen (Ravenstein)|Merchingen]] – [[4. Juni]] [[1914]] in [[Stebbach]]) war Rat[[schreiber]] in Stebbach und wurde dort 1912 zum [[Ehrenbürger]] ernannt. Die Ehrenbürgerschaft wurde ihm jedoch 1936 [[posthum]] aufgrund seines jüdischen Glaubens wieder entzogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Angerbauer/Frank 1986, S. 299–302.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jonas Eisinger wurde als Sohn des Pfeiffer und der Rösle Eisinger geboren. In den 1860er Jahren nahm er die Stelle als [[Rabbiner]] der [[Jüdische Gemeinde Stebbach|jüdischen Gemeinde Stebbach]] an. Bei dieser kleinen [[Kehillah|jüdischen Gemeinde]] war er zugleich [[Chasan (Kantor)|Vorbeter]] und Lehrer der jüdischen Kinder. In der Mitte des 19. Jahrhunderts hatte Stebbach etwa 880 Einwohner, von denen ca. 13 % jüdischen Glaubens waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1872 wurde Jonas Eisinger zum Ratschreiber der Gemeinde Stebbach ernannt, einem selbständigen Dorf im [[Bezirksamt Eppingen]]. Jonas Eisinger heiratete 1875 Jette geb. Eisemann (* 6. August 1854; † 7. September 1924&amp;lt;ref&amp;gt;Grabstein Nr. 584 auf dem [[Jüdischer Friedhof (Eppingen)|jüdischen Friedhof in Eppingen]], siehe {{Literatur |Hrsg=Ralf Bischoff und Reinhard Hauke |Titel=Der jüdische Friedhof in Eppingen. Eine Dokumentation |Reihe=Rund um den Ottilienberg. Beiträge zur Geschichte der Stadt Eppingen und ihrer Umgebung. |BandReihe=5 |Auflage=2. |Verlag=[[Heimatfreunde Eppingen]] |Ort=Eppingen |Datum=1996}} Foto des Grabsteins auf Seite 273.&amp;lt;/ref&amp;gt;), die aus einer seit langem in Stebbach ansässigen jüdischen Familie stammte. Aus dieser Ehe entstammten die Kinder Bernhard (* 1877) und Elsa (* 1879). Nach 40 Dienstjahren wurde Jonas Eisinger 1912 in den Ruhestand versetzt und erhielt für seine großen Verdienste um die Gemeinde die [[Ehrenbürger]]würde von Stebbach verliehen. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde ihm diese 1936 auf Grund seines jüdischen Glaubens offiziell wieder entzogen, obwohl er bereits 1914 gestorben war. Jonas Eisinger wurde auf dem [[Jüdischer Friedhof (Eppingen)|jüdischen Friedhof in Eppingen]] bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;Grabstein Nr. 584 (Doppelgrab mit seiner Frau) auf dem jüdischen Friedhof in Eppingen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Sein Sohn Bernhard ließ sich um 1900 in [[Marseille]] nieder und baute ein Getreidehandelsunternehmen auf, das bald weltweite Geschäftsbeziehungen hatte. Bernhard Eisinger war mit Alice, geb. Siegel, aus [[Mulhouse|Mülhausen]] im [[Elsass]] verheiratet. Aus dieser Ehe entstammen Roger (1913–1992) und Eliane (* 1916).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roger Eisinger, der Enkel des Stebbacher Ehrenbürgers Jonas Eisinger, lebte, nachdem er in den 1960er Jahren seine Arbeit als Getreidehändler aufgegeben hatte, als Schriftsteller in Marseille. Er schrieb unter dem [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Emmanuel Eydoux&amp;#039;&amp;#039; Gedichte und Theaterstücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfram Angerbauer]], Hans Georg Frank: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Gemeinden in Kreis und Stadt Heilbronn. Geschichte, Schicksale, Dokumente&amp;#039;&amp;#039;. Landkreis Heilbronn, Heilbronn 1986 (&amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Landkreises Heilbronn&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;1)&lt;br /&gt;
* Wolfgang Ehret: &amp;#039;&amp;#039;„Stebbach - Eppingen im Land“. Erinnerungen des Roger Eisinger an ein Dorf, das es so nicht mehr gibt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Eppingen. Rund um den Ottilienberg. Beiträge zur Geschichte der Stadt Eppingen und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, Band 9/2010, [[Heimatfreunde Eppingen]], Eppingen 2010, ISBN 978-3-930172-21-4, S.&amp;amp;nbsp;129–140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://stebbach-ortsgeschichte.de/index_10.htm Die jüdische Gemeinde] (abgerufen am 9. Dezember 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101280951X|VIAF=171386115}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eisinger, Jonas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chasan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum in Gemmingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Landkreis Heilbronn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Heilbronn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eisinger, Jonas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rabbiner und Ratschreiber&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1844&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Merchingen (Ravenstein)|Merchingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juni 1914&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stebbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhardhauke</name></author>
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