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	<title>Jonas Cohn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jonas_Cohn&amp;diff=1011800&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Briefausgaben */ + wikilink</title>
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		<updated>2026-02-13T18:00:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Briefausgaben: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jonas Ludwig Cohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Dezember]] [[1869]] in [[Görlitz]]; † [[12. Januar]] [[1947]] in [[Birmingham]], [[Vereinigtes Königreich]]) war ein deutscher [[Philosoph]], [[Pädagoge]] und [[Hochschullehrer]]. Er galt als [[Neukantianismus|Neukantianer]] und vertrat in der Philosophie, der Pädagogik und Psychologie das nie endende Zusammenwirken sich [[Antinomie|widerstreitender Prinzipien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Familie [[Cohn]] war seit dem frühen 18. Jahrhundert eine wohlhabende jüdische Kaufmanns- und Gelehrtenfamilie. Sie waren deutsch gebildet und sahen sich als Deutsche. Cohn wuchs als ältester Sohn einer liberal und national denkenden Familie auf. Die Eltern teilten [[Freireligiöse Bewegung|freireligiöse]] Auffassungen ihrer Zeit, sie schätzten [[Gotthold Ephraim Lessing]] und [[Immanuel Kant]]. Cohns Verhältnis zum Judentum war durch Distanz geprägt, zeitweise gehörte er der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Grüttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausgegrenzt. Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2023, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Mir fehlt jedes Gefühl der Zugehörigkeit“ (zur jüdischen Religion), meinte er dazu. Er fühle sich dagegen seiner Autonomie und seiner Weltfrömmigkeit verpflichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Margret Heitmann: &amp;#039;&amp;#039;Jedes Gefühl der Zugehörigkeit fehlt.&amp;#039;&amp;#039; Beiträge zur deutsch-jüdischen Geschichte aus dem Salomon Ludwig Steinheim-Institut [http://www.steinheim-institut.de/edocs/kalonymos/kalonymos_2001_4.pdf online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater starb, als Cohn 7 Jahre alt war. Die Mutter zog 1878 mit ihrem Sohn nach Berlin um. 1883 wurde er dort Schüler des [[Askanisches Gymnasium|Askanischen Gymnasiums]], 1888 bestand er das Abitur. Er erhielt den besten Abschluss seit der Gründung der Schule im Jahr 1875.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans Joachim Schneider |url=https://www.exilarchiv.de/?p=3171 |titel=Jonas Cohn: Philosoph und Pädagoge |werk=www.exilarchiv.de |hrsg=[[Exil-Archiv|Else Lasker-Schüler-Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V.]] |datum=2009-04-08 |abruf=2025-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cohn studierte von 1888 bis 1892 an der [[Universität Leipzig]], der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] und der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]]. Er wurde 1892 im Fach &amp;#039;&amp;#039;Systematische Botanik&amp;#039;&amp;#039; an der Berliner Universität bei [[Simon Schwendener]] mit einer Untersuchung zur [[Pflanzenphysiologie]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Cohn verließ die Naturwissenschaften und war von da an Geisteswissenschaftler. Er habe den Wechsel – wie es seine Art gewesen sei – nach allen Seiten hin bedacht, habe mit sich gekämpft und dann den Schritt ohne Schwanken vollzogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Margret Heitmann: &amp;#039;&amp;#039;Jedes Gefühl der Zugehörigkeit fehlt.&amp;#039;&amp;#039; Beiträge zur deutsch-jüdischen Geschichte aus dem Salomon Ludwig Steinheim-Institut [http://www.steinheim-institut.de/edocs/kalonymos/kalonymos_2001_4.pdf Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Cohn bezeichnete sich als philosophischen [[Autodidakt]]en. Er habe während seines Studiums philosophische Vorlesungen und Übungen besucht, die ihn aber nicht „dauernd bestimmt“ hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;Anselm Model: &amp;#039;&amp;#039;Selbstüberschreitung. Jonas Cohns Wertphilosophie und Pädagogik vor dem Hintergrund der Ethik Friedrich Nietzsches.&amp;#039;&amp;#039; – Vortrag auf dem &amp;#039;&amp;#039;Twentieth World Congress of Philosophy&amp;#039;&amp;#039;, Boston MA, 10.–15. August 1998, siehe Weblinks&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1892 bis 1894 war er [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] im Laboratorium von [[Wilhelm Wundt]] in [[Leipzig]], das weltweit das erste seiner Art war. 1897 [[Habilitation|habilitierte]] er sich für Philosophie, Psychologie und Pädagogik bei [[Wilhelm Windelband]] in Freiburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cohn heiratete 1903 Elise Ebstein. Sie hatte 1896 das Lehrerinnenexamen abgelegt, dann in Breslau, Berlin und Freiburg Medizin studiert und gerade das medizinische Vorexamen bestanden, als sie Cohn kennenlernte. Sie stammte aus [[Oberschlesien]] und war 1872 als Tochter eines Glasfabrikanten in Murów (heute Polen) geboren worden. 1904 wurde der Sohn [[Hans Ludwig Gottschalk|Hans Ludwig]] geboren; er blieb das einzige Kind der beiden. Elise Cohn studierte nicht weiter; 1933 veröffentlichte sie unter ihrem Mädchennamen Briefe von [[Anna Louisa Karsch]] (&amp;#039;&amp;#039;The Karschin. The people’s poet of Frederick the Great.&amp;#039;&amp;#039;). Nachdem Jonas Cohn 1947 gestorben war, kehrte sie 1948 aus Birmingham nach Freiburg zurück, wo sie 1953 starb.&amp;lt;ref&amp;gt;Luise Hirsch: &amp;#039;&amp;#039;From the Shtetl to the Lecture Hall. Jewish Women and Cultural Exchange.&amp;#039;&amp;#039; Plymouth UK 2013, S. 237. ([http://books.google.de/books?id=SUp3AAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA237&amp;amp;lpg=PA237&amp;amp;dq=Elise+Cohn&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=_VUcauLRPd&amp;amp;sig=vUP7y_QoXmgaaRHcO5cFZJ2o5jg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=XcCUU6nfEMPcOp64gKAL&amp;amp;ved=0CHMQ6AEwDg#v=onepage&amp;amp;q=Elise%20Cohn&amp;amp;f=false eingeschränkte Vorschau] auf &amp;#039;&amp;#039;Google Bücher&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jonas Cohn war ab 1897 als [[wissenschaftlicher Assistent]] an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] tätig und arbeitete dort am Psychologischen Institut. Er hielt u. a. Vorlesungen über „Psychologie“, „Das jugendliche Seelenleben“, „Psychologie und Wirtschaft“, „Einführung in die experimentelle Psychologie mit Demonstrationen“. Er war ab 1916 Assistent von [[Edmund Husserl]] im Freiburger Laboratorium. 1919 wurde er als &amp;#039;&amp;#039;planmäßiger außerordentlicher&amp;#039;&amp;#039; [[Professor]] für Pädagogik und Psychologie von der Freiburger Universität [[Berufung (Amt)|berufen]]; ab 1920 war er Vorstand des Laboratoriums. Cohns Bemühungen um ein Ordinariat hatten während der Freiburger Jahre keinen Erfolg, obwohl Freunde und Kollegen wie Edmund Husserl, [[Hermann Cohen]] und [[Ernst Cassirer]] ihn unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Weimarer Republik]] gehörte er dem [[Verband nationaldeutscher Juden]] und der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Grüttner: &amp;#039;&amp;#039;Ausgegrenzt. Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2023, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. August 1933 wurde Cohn aufgrund des [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Berufsbeamtengesetzes]] (§ 3) als Jude in den [[Ruhestand]] versetzt. Das Entlassungsschreiben war vom Freiburger Rektor [[Martin Heidegger]] unterzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Wolfradt, Elfriede Billmann-Mahecha, Armin Stock: &amp;#039;&amp;#039;Deutschsprachige Psychologinnen und Psychologen 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 2015, S. 435. ([https://books.google.it/books?id=FDaSBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA435&amp;amp;lpg=PA435&amp;amp;dq=false eingeschränkte Vorschau] auf &amp;#039;&amp;#039;Google Bücher&amp;#039;&amp;#039;) („vom Rektor Martin Heidegger in den Ruhestand“ versetzt)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Aichinger: &amp;#039;&amp;#039;Der Weg der Dialektik von den Vorsokratikern bis zu Jonas Cohn, nachgezeichnet anhand ausgewählter Beispiele.&amp;#039;&amp;#039; Magisterarbeit, Universität Wien, Wien 2008, S. 52. ([https://othes.univie.ac.at/1892/1/2008-10-19_5604007.pdf online als PDF]) („Die Pensionierung wurde in vorläufiger Form am 20. April 1933, in endgültiger am 24. August ausgesprochen. Das Entlassungsschreiben war von Martin Heidegger (1889–1976) als dem Universitätsrektor unterzeichnet. Die Fakultät wandte sich von Cohn ab.“)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.psychologie.uni-freiburg.de/institut/geschichte/index.html?set_language=en &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Instituts für Psychologie&amp;#039;&amp;#039;] auf &amp;#039;&amp;#039;www.psychologie.uni-freiburg.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Sowohl Husserl als auch Heidegger hatten im Rahmen ihrer philosophischen Auffassungen ein distanziertes bis ablehnendes Verhältnis zur experimentellen Psychologie. Neukantianer wie Cohn waren in dieser Hinsicht aufgeschlossener.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur wissenschaftstheoretischen Geschichte des Freiburger Laboratoriums vgl. Harald Walach: &amp;#039;&amp;#039;Psychologie. Wissenschaftstheorie, philosophische Grundlagen und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Stuttgart 2009, S. 185–188. ([http://books.google.de/books?id=fa5K6PAUPzUC&amp;amp;pg=PA187&amp;amp;lpg=PA187&amp;amp;dq=freiburger+laboratorium+husserl&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=sk3Vw04i62&amp;amp;sig=4_Y1kcgsE2V3vFCf0ROxX4Y8DXA&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=2DCVU6rPFcT3O8fTgfgF&amp;amp;ved=0CFEQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=freiburger%20laboratorium%20husserl&amp;amp;f=false eingeschränkte Vorschau] auf &amp;#039;&amp;#039;Google Bücher&amp;#039;&amp;#039;)]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1939 [[Auswanderung|emigrierten]] Cohn und seine Frau nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]]. Man verweigerte ihm 1946 im Hinblick auf sein an Erfahrung orientiertes, dialektisch-offenes Philosophieren die wissenschaftliche Rückkehr an die Albert-Ludwigs-Universität; daran waren deutsche Philosophen, u. a. Martin Heidegger, maßgeblich beteiligt. Dieses Schicksal teilte Cohn mit anderen zwangsweise emigrierten Philosophen. Ein Jahr später starb Cohn in Birmingham. [[Theodor Litt]] wies zehn Jahre später anlässlich des Todes von [[Siegfried Marck]] auf den „Aderlass“ der deutschen Philosophie unter der nationalsozialistischen Herrschaft hin. Außerdem erwähnte er, dass den zwangsemigrierten Philosophen und ihren Werken keine angemessene Wiedergutmachung und Würdigung zuteilworden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Kersting: &amp;#039;&amp;#039;Pädagogik im Nachkriegsdeutschland.&amp;#039;&amp;#039; Bad Heilbrunn 2008, S. 144–147.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachlass an [[Tagebuch|Tagebüchern]], Buch[[manuskript]]en, persönlichen Dokumenten, Briefen und Aufsätzen aus den Jahren 1890–1947 liegt im [[Salomon Ludwig Steinheim-Institut]] als Geschenk von [[Dieter-Jürgen Löwisch]]. Der Nachlass ist online zugänglich.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://steinheim-institut.de/jonas-cohn-archiv/ Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Hilfe des Materials ist eine kritische Neuausgabe ausgewählter Werke und Handschriften geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aspekte seines Denkens ==&lt;br /&gt;
=== Philosophie ===&lt;br /&gt;
Cohn vertrat in ähnlicher Weise wie Windelband und [[Heinrich Rickert (Philosoph)|Heinrich Rickert]] [[Neukantianismus|neukantianische]] Auffassungen. In seinen [[Erkenntnistheorie|erkenntniskritischen]] Annahmen folgte er [[Immanuel Kant|Kants]] [[Transzendentalphilosophie]]. Den kantianischen ethischen Formalismus dagegen hielt er als Grundlage für [[Ethik]], [[Ästhetik]] und [[Pädagogik]] für unbrauchbar. Er entwickelte eine „[[Dialektik|dialektische]] [[Wert (Philosophie)|Wert]]lehre“. Im Unterschied zu [[Hegel]]s Dialektik war Cohns Dialektik offen, d.&amp;amp;nbsp;h., sie entwickelte sich stets weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Siegfried Marck, Am Ausgang des jüngeren Neukantianismus. Ein Gedenkblatt für Richard Hönigswald und Jonas Cohn, Archiv für Philosophie 3/1949, S. 144–164.[https://phaidon.philo.at/asp/cohn.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;  Menschliches Handeln wurde danach sowohl von Erleben und Erfahren bestimmt als auch durch die normative „Selbstzeugung des [[Bewusstsein]]s“. Letztere war in der „[[transzendental]]en Idealität“ verankert. Die Konkurrenz zwischen Erleben bzw. Erfahrung und normativer Selbstzeugung sollte menschliches Handeln voranbringen. In diesem Rahmen schrieb er Beiträge zu Themen der Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem über „[[Begriff]]e“. Das Thema „Begriff“ ist in der Philosophie – vor allem in der [[Philosophie des Geistes]] – von grundlegender Bedeutung. Mit „Begriff“ wird meist eine Vorstellung bezeichnet, die durch exaktes Bestimmen ([[Definition|Definieren]]) ihres Inhalts mit einem Namen verbunden wird. In der Regel wird davon ausgegangen, dass es sich hier um [[Logik|logische]] Konstrukte handelt. Cohn ging davon aus, dass Philosophen, wie andere Menschen auch, &amp;#039;&amp;#039;alogisch&amp;#039;&amp;#039; funktionieren. D.&amp;amp;nbsp;h., sie verbinden mit Begriffen Erfahrungen und Empfindungen, bzw. Gefühle. Für die Philosophie folgt daraus: „Der Name, welcher der Begriff repräsentiert, verbindet sich ... mit allerlei schwer kontrollierbaren Nebenvorstellungen und, er gewinnt infolgedessen auch eine Beziehung zum Gefühlsleben. Er erhält einen gefühlsmäßigen Wert, der, ohne dem Denkenden immer zu klar eingestandenem Bewußtsein zu kommen, doch in seinem Denken die bedeutendsten Folgen hat. ... Dieses Verhältnis macht die ohnehin wichtige Aufgabe einer klaren Darlegung der herrschenden [[Wertvorstellung|Wertprinzipien]] für jede künftige Philosophie nur umso dringender.“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Jonas Cohn, Die Gefühlswirkung der Begriffe: ein Beitrag zur psychologischen Erfassung der Geschichte der Philosophie. Phil. Stud. XII. S. 297–306. 1896. Zeitschrift für Psychologie und Physiologie der Sinnesorgane, 12, Leipzig 1896.[https://www.gleichsatz.de/b-u-t/can/jcohn_3.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pädagogik ===&lt;br /&gt;
Dialektische Prozesse spielten auch hier eine zentrale Rolle. Die Zielvorstellung war, durch Erziehung und schulische Bildung Kinder zu [[Autonomie|autonomen]] Erwachsenen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Der Zögling soll gebildet werden zum autonomen Gliede der historischen Kulturgemeinschaften, denen er angehören wird.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt; Jonas Cohn zit. nach Wolfdietrich Schmied-Kowarzik: &amp;#039;&amp;#039;Das dialektische Verhältnis von Theorie und Praxis in der Pädagogik.&amp;#039;&amp;#039; Kassel 2008. S, 91.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Der Weg dahin umfasste pädagogische Konzepte, die einerseits die individuelle [[Freiheit]] des Einzelnen anzuregen und zu unterstützen hatten und sich andererseits an zeitlosen Werten der Kulturgemeinschaft orientieren sollten. Der Gegensatz zwischen individueller Freiheit und Norm sollte für die Gesellschaft und das Individuum produktiv wirken. Dieser Gegensatz bildet den dialektischen Rahmen für die Weiterentwicklung der theoretischen Idee und der praktischen Ausprägung von Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Distanz jedes Einzelnen zur Gesellschaft bzw. Gemeinschaft, in der und mit der er lebe, sei wichtig, um Gemeinschaft entstehen zu lassen und voranzubringen. Erzieher, die davon ausgehen, dass die Gesellschaft nicht verbessert zu werden braucht, eigneten sich nicht zum Erzieher. Der Einzelne, der sich gedankenlos anpasse, anstatt sich reflektiert entsprechend der Eigenart einer Gemeinschaft zu verhalten, handle nicht autonom.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Jonas Cohn: Geist der Erziehung. Leipzig/Berlin 1919, S. 40 u. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Psychologie ===&lt;br /&gt;
Die widersprüchliche Dialektik zwischen Erleben bzw. Erfahrung einerseits und andererseits objektiver Idealität bestimmten Cohn’s psychologische Prinzipien. Wie [[Gustav Theodor Fechner]], [[Wilhelm Wundt]], [[Hermann Ebbinghaus]] und [[Oswald Külpe]] beteiligte er sich am Ausbau der damals neu entstehenden experimentellen Psychologie.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zu den letzten Abschnitten: Kautz, Heinrich, „Cohn, Jonas“, in: Neue Deutsche Biographie 3 (1957), S. 316 [Onlinefassung]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118669664.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Er befasste sich u. a. mit der Frage, wie das akustisch-motorische und das visuelle Gedächtnis sich gegenseitig bedingen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Jonas Cohn: Experimentelle Untersuchungen über das Zusammenwirken des akustisch-motorischen und des visuellen Gedächtnisses. 1897. In: Zeitschrift für Psychologie und Physiologie der Sinnesorgane 15: 161–183.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ging auch dem Zusammenhang zwischen dem Empfinden und dem Wahrnehmen nach.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Jonas Cohen: Experimentelle Untersuchungen über die Gefühlsbetonung der Farben, Helligkeiten und ihrer Kombinationen. Philosophische Studien Bd. X, 1894, S. 562–603.&amp;lt;/ref&amp;gt; Cohn war dabei vor allem daran interessiert, für philosophische Erkenntnisprozesse psychologisches Material zu erlangen. Dies entsprach auch den Vorstellungen von Edmund Husserl. Heidegger hingegen hielt derartiges für überflüssig. Cohn blieb in der experimentellen Tradition des Labors, die [[Hugo Münsterberg]] eingeführt hatte. Anstelle wie Münsterberg die menschliche Aufmerksamkeit und Belastungsfähigkeit u. a. m. zu testen, wollte Cohn experimentell untersuchen, wie Menschen zu ihren Werten kommen und was sich daraus philosophisch schlussfolgern lässt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Harald Walach: Psychologie - Wissenschaftstheorie, philosophische Grundlagen und Geschichte. Stuttgart 2009, 2. Aufl., S. 185–188.[http://books.google.de/books?id=fa5K6PAUPzUC&amp;amp;pg=PA187&amp;amp;lpg=PA187&amp;amp;dq=freiburger+laboratorium+husserl&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=sk3Vw04i62&amp;amp;sig=4_Y1kcgsE2V3vFCf0ROxX4Y8DXA&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=2DCVU6rPFcT3O8fTgfgF&amp;amp;ved=0CFEQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=freiburger%20laboratorium%20husserl&amp;amp;f=false]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bourdon. La sensation de plaisir.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rev. Philos.&amp;#039;&amp;#039;, 36. Jahrgang 1893, S. 225–237.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Experimentelle Untersuchungen über die Gefühlsbetonung der Farben, Helligkeiten und ihrer Kombinationen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Philosophische Studien&amp;#039;&amp;#039;, Band 10 (1894), S. 562–603.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gefühlswirkung der Begriffe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Philosophische Studien&amp;#039;&amp;#039;, 12. Jahrgang 1896, ...&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Unendlichkeitsproblems im abendländischen Denken bis Kant.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1896. (Reprint: Darmstadt 1960.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Experimentelle Untersuchungen über das Zusammenwirken des akustisch-motorischen und des visuellen Gedächtnisses.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Psychologie und Physiologie der Sinnesorgane&amp;#039;&amp;#039;, 15. Jahrgang 1897, S. 161–183.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Ästhetik.&amp;#039;&amp;#039; Engelmann, Leipzig 1901.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Ostwald. Vorlesungen über Naturphilosophie.&amp;#039;&amp;#039; (gehalten im Sommer 1901 an der Universität Leipzig) Leipzig 1902.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Führende Denker. Geschichtliche Einleitung in die Philosophie.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Natur und Geisteswelt, Sammlung wissenschaftlich-gemeinverständlicher Darstellungen&amp;#039;&amp;#039;, Band 176.) B. G. Teubner, Leipzig 1907. ([https://www.gutenberg.org/ebooks/56110 Digitalisat] beim [[Gutenberg-Projekt]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Voraussetzungen und Ziele des Erkennens. Untersuchungen über die Grundfragen der Logik.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1908.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Sinn der gegenwärtigen Kultur. Ein philosophischer Versuch.&amp;#039;&amp;#039; Meiner, Leipzig 1914.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Religion und Kulturwerte.&amp;#039;&amp;#039; (Vortrag, gehalten am 10. Oktober [1914] in der Berliner Abteilung der Kantgesellschaft) Reuther &amp;amp; Reichard, Berlin 1914.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geist der Erziehung. Pädagogik auf philosophischer Grundlage.&amp;#039;&amp;#039; B. G. Teubner, Leipzig 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erziehung zu sozialer Gesinnung.&amp;#039;&amp;#039; Beyer &amp;amp; Söhne, Langensalza 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theorie der Dialektik. Formenlehre der Philosophie.&amp;#039;&amp;#039; Meiner, Leipzig 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Befreien und Binden. Zeitfragen der Erziehung überzeitlich betrachtet.&amp;#039;&amp;#039; Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wertwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wirklichkeit als Aufgabe.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart o.&amp;amp;nbsp;J. (Vorbemerkung datiert Birmingham 1940 und Nachwort von [[Jürgen von Kempski]] als Herausgeber von 1955)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Sinn der Erziehung. Ausgewählte Texte.&amp;#039;&amp;#039; (herausgegeben von Dieter-Jürgen Löwisch) Schöningh, Paderborn 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Briefausgaben ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut E. Lück]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Briefwechsel zwischen William Stern und Jonas Cohn. Dokumente einer Freundschaft zwischen zwei Wissenschaftlern.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Psychologie&amp;#039;&amp;#039;, Band 7.) Peter Lang, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-631-45897-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|316||Cohn, Jonas|Heinrich Kautz|118669664}}&lt;br /&gt;
* Kurt-Peter Rhein: &amp;#039;&amp;#039;Jonas Cohn. Pädagogische Theorie auf wertphilosophischer Grundlage.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 1984.&lt;br /&gt;
* Reinald Klockenbusch: &amp;#039;&amp;#039;Husserl und Cohn. Widerspruch, Reflexion und Telos in Phänomenologie und Dialektik.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Phaenomenologica&amp;#039;&amp;#039;, Band 117.) Kluwer Acad. Publ., Dordrecht / Boston / London 1989.&lt;br /&gt;
* [[Margret Heitmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Jonas Cohn (1869–1947). Das Problem der unendlichen Aufgabe in Wissenschaft und Religion.&amp;#039;&amp;#039; Olms, Hildesheim 1999.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629081428/http://www.bautz.de/bbkl/c/cohn_j.shtml |autor=[[Matthias Wolfes]]|artikel=Cohn, Jonas|band=18|spalten=270–294}}&lt;br /&gt;
* Hartwig Wiedebach: &amp;#039;&amp;#039;Hirntod als Wertverhalt. Medizinethische Bausteine aus Jonas Cohns Wertwissenschaft und Maimonides’ Theologie.&amp;#039;&amp;#039; Lit-Verlag, Münster 2003.&lt;br /&gt;
* Margret Heitmann: &amp;#039;&amp;#039;„Wir leiden doch wahrlich nicht an einem Zuviel von Verstand und Nachdenken“. Jonas Cohn und seine Zeitgenossen in Materialien und Briefen aus dem Nachlass.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Birgit Klein|Birgit E. Klein]], Christiane E. Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Memoria. Wege jüdischen Erinnerns. Festschrift für Michael Brocke zum 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; (hrsg. in Verbindung mit dem Vorstand des [[Salomon Ludwig Steinheim-Institut]]s für deutsch-jüdische Geschichte) Berlin 2005, S. 461–476.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cohn, Jonas.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutsch-jüdischer Autoren]], Band 5 (Carmo–Donat).&amp;#039;&amp;#039; Archiv Bibliographia Judaica, K. G. Saur, München 1997, ISBN 3-598-22685-3, S. 225–229.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cohn, Jonas.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Band 2,1. K. G. Saur, München 1983, ISBN 3-598-10089-2, S. 191 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cohn, Jonas.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopaedia Judaica]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 5 (1972), Sp. 691.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118669664}}&lt;br /&gt;
* [http://www.steinheim-institut.de/wiki/index.php/Archive:Jonas-Cohn-Archiv Biographie]&lt;br /&gt;
* [http://www.steinheim-institut.de/wiki/index.php/Archive:Cohn-Gesamtbibliographie Schriftenverzeichnis] beim Salomon Ludwig Steinheim-Institut, Essen&lt;br /&gt;
* [https://phaidon.philo.at/asp/cohn.html Jonas Cohn], Archiv für Systematische Philosophie (mit Porträt)&lt;br /&gt;
* [https://www.spektrum.de/lexikon/juedische-philosophen/jonas-cohn/104 Jonas Cohn] in Metzler Lexikon jüdischer Philosophen&lt;br /&gt;
* [http://www.steinheim-institut.de/edocs/kalonymos/kalonymos_2001_4.pdf#P.1 Margret Heitmann:] &amp;#039;&amp;#039;„Jedes Gefühl der Zugehörigkeit fehlt.“ Jonas Cohn (1869-1947). Einblicke in ein deutsch-jüdisches Gelehrtenleben&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Kalonymos]] 2001, 4, S. 1–4&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bu.edu/wcp/Papers/Comp/CompMode.htm Selbstüberschreitung: Jonas Cohns Wertphilosophie und Pädagogik,] vor dem Hintergrund der Ethik [[Friedrich Nietzsche]]s&amp;#039;&amp;#039;. Von Anselm Model, in The Paideia Project Online. Twentieth World Congress of Philosophy. Boston MA, 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118669664|LCCN=n/83/63515|VIAF=29575945}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cohn, Jonas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdischer Philosoph]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cohn, Jonas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Cohn, Jonas Ludwig (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philosoph, Pädagoge und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Dezember 1869&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Görlitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Januar 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Birmingham]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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