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	<title>John Sieg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T02:00:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=John_Sieg&amp;diff=1158078&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grissef: HC: Ergänze Kategorie:Uhrig-Gruppe</title>
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		<updated>2026-04-20T12:07:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Uhrig-Gruppe&quot; title=&quot;Kategorie:Uhrig-Gruppe&quot;&gt;Kategorie:Uhrig-Gruppe&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zig Ion.jpg|mini|hochkant|Foto John Siegs nach seiner Verhaftung 1942]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-L0622-0045, Berlin, Namensgebung John Sieg-Straße.jpg|mini|Benennung der Straße in Berlin-Lichtenberg nach John Sieg, Juni 1972]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Jonasstr 5a (Neukö) John Sieg.jpg|mini|[[Stolpersteine|Stolperstein]], Jonasstraße 5a, in [[Berlin-Neukölln]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;John Sieg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Februar]] [[1903]] in [[Detroit]], [[Vereinigte Staaten|USA]]; † [[15. Oktober]] [[1942]] in [[Berlin]]; [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Siegfried Nebel&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Vereinigte Staaten|amerikanisch]]-[[Deutschland|deutscher]] [[Journalist]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]] in Deutschland. Er gehörte zum Kern der „[[Rote Kapelle|Roten Kapelle]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
John Sieg wurde in den USA geboren, lebte jedoch ab 1912 nach der Scheidung der Eltern bei seinem Großvater in Deutschland. 1920 wurde er in Deutschland eingebürgert. Anfang der 1920er Jahre erfolgte seine Ausbildung zum Lehrer. 1924 kehrte er in die USA zurück. Dort arbeitet er bis 1928 in Automobilfabriken und studiert an Abendcolleges. Ab Februar 1928 lebte er als freier Autor in Berlin. Im selben Jahr heiratet er die Sekretärin [[Sophie Sieg|Sophie Wloszczynski]] (1893–1987).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://antifaschistinnen-aus-anstand.de/widerstaendige/biografien/sophie-sieg/ |titel=Sophie Sieg {{!}} Frauen im Widerstand |werk=Antifaschistinnen aus Anstand |sprache=de-DE |abruf=2022-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1929 veröffentlichte er Artikel in der von [[Adam Kuckhoff]] geleiteten Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tat (Monatszeitschrift)|Die Tat]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach Eintritt in die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] im selben Jahr arbeitete er im Feuilleton der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Rote Fahne]]&amp;#039;&amp;#039; mit. Hier lernte er [[Wilhelm Guddorf]] und [[Martin Weise (Widerstandskämpfer)|Martin Weise]] kennen. Von März bis Juni 1933 war er durch die [[Sturmabteilung|SA]] inhaftiert. Nach der Entlassung arbeitete er im kommunistischen Widerstand in Berlin-Neukölln und wurde hier zum Kristallisationspunkt verschiedener Gruppen. Seit Mitte der 1930er Jahre hatte er enge Kontakte zu [[Arvid Harnack]] und Adam Kuckhoff. Er beteiligte sich an Flugblattaktionen und politischem Informationsaustausch. Ab 1937 arbeitete er bei der [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutschen Reichsbahn]] als Supernumerar am Stettiner Bahnhof in Berlin, dort bestand auch eine Widerstandszelle der KPD (in der Güterabfertigung des Stettiner Bahnhofs). 1940 arbeitete er auf dem Bahnhof in Berlin-Lichtenberg, und zuletzt 1941 als Fahrdienstleiter am [[Bahnhof Berlin Südkreuz#Geschichte|S-Bahnhof Papestraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Herbert Grasse]], [[Max Grabowski (Maler)|Max Grabowski]], [[Otto Grabowski (Widerstandskämpfer, 1892)|Otto Grabowski]] und anderen gab er die illegale Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Innere Front]]&amp;#039;&amp;#039; heraus und gehörte zusammen mit [[Wilhelm Guddorf]] und Adam Kuckhoff zum organisatorischen Zentrum der Berliner Gruppen der Roten Kapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde am 11. Oktober 1942 um 05:45 Uhr auf dem Bahnhof Berlin-Tempelhof vorläufig festgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Regina Griebel, Marlies Coburger, Heinrich Scheel: Erfasst? Das Gestapo-Album zur Roten Kapelle. Audioscop, Halle/S. 1992, ISBN 3-88384-044-0, S. 193.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig erfolgte auch die Inhaftierung seiner Frau. Die Verhöre in der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]-Zentrale [[Niederkirchnerstraße|Prinz-Albrecht-Straße]] trieben ihn am 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 1942 zum [[Suizid]]: Er erhängte sich in seiner Zelle; bereits im Frühjahr 1942 hatte er Freunden erklärt, er sei im Falle der Festnahme zum Selbstmord entschlossen, um niemanden zu verraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sophie Sieg, die ebenfalls im Oktober 1942 verhaftet worden war, wurde ohne Gerichtsverhandlung im Juni 1943 ins [[KZ Ravensbrück]] überführt, aus dem sie am 30.&amp;amp;nbsp;April 1945 durch die Rote Armee befreit wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://bda-koepenick.de/verfolgte/sophiesieg1893.html |titel=Sophie Sieg |hrsg=VVN-BdA Köpenick e.&amp;amp;nbsp;V. |sprache=de |abruf=2023-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://antifaschistinnen-aus-anstand.de/widerstaendige/biografien/sophie-sieg/ |titel=Sophie Sieg {{!}} Frauen im Widerstand |werk=Antifaschistinnen aus Anstand |sprache=de-DE |abruf=2022-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Im Juni 1972 wurde im Neubaugebiet [[Frankfurter Allee Süd]] in [[Berlin-Lichtenberg]] eine Straße nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=17|id=J119|zlb98=964|kaupert=John-Sieg-Strasse-10365-Berlin|name=John-Sieg-Straße}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vor dem Haus Jonasstraße 5a in [[Berlin-Neukölln]] wurde am 8. Oktober 2011 ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Coppi junior]], [[Jürgen Danyel]], [[Johannes Tuchel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Rote Kapelle im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Hentric, Berlin 1994, ISBN 3-89468-110-1.&lt;br /&gt;
* [[Alfred B. Gottwaldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Innere Front. Erinnerungen an John Sieg, Reichsbahngehilfe und Widerstandskämpfer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahn Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 26 (Februar/März 2008), S. 57–59.&lt;br /&gt;
* Regina Griebel, Marlies Coburger, [[Heinrich Scheel]]: &amp;#039;&amp;#039;Erfasst? Das Gestapo-Album zur Roten Kapelle.&amp;#039;&amp;#039; Audioscop, Halle/S. 1992, ISBN 3-88384-044-0.&lt;br /&gt;
* [[Stephan Hermlin]]: [https://archive.org/details/die-erste-reihe &amp;#039;&amp;#039;Die erste Reihe&amp;#039;&amp;#039;]. Verlag Neues Leben, Berlin 1951, S. 137–142.&lt;br /&gt;
* [[Ursel Hochmuth]]:  &amp;#039;&amp;#039;Illegale KPD und Bewegung &amp;gt;&amp;gt;Freies Deutschland&amp;lt;&amp;lt; in Berlin und Brandenburg 1942-1945. Biographien und Zeugnisse aus der Widerstandsorganisation um Saefkow, Jacob und Bästlein&amp;#039;&amp;#039;. Hentrich &amp;amp; Hentrich, Teetz 1998, ISBN 3-933471-08-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=5196 Sieg, John].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarb. und stark erw. Auflage. Karl Dietz Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Mielke]], [[Stefan Heinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahngewerkschafter im NS-Staat. Verfolgung – Widerstand – Emigration (1933–1945)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafter im Nationalsozialismus. Verfolgung – Widerstand – Emigration.&amp;#039;&amp;#039; Band 7). Metropol, Berlin 2017, ISBN 978-3-86331-353-1.&lt;br /&gt;
* Gert Rosiejka: &amp;#039;&amp;#039;Die Rote Kapelle. „Landesverrat“ als antifaschistischer Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; ergebnisse, Hamburg 1986, ISBN 3-925622-16-0.&lt;br /&gt;
* Helmut Schmidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;John Sieg. Einer von Millionen spricht.&amp;#039;&amp;#039; Dietz Verlag Berlin 1989, ISBN 3-320-01392-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
Der Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahner im Widerstand – 1940 bis 1945&amp;#039;&amp;#039; von [[Hermann Abmayr (Journalist)|Hermann G. Abmayr]] berichtet auch über den Widerstandskampf von John Sieg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=3_rpjqw7V9I&amp;amp;list=PL_QCXQeDK4uerGzmDsXTFVdKzSwRaFPh6&amp;amp;index=2&amp;amp;t=170s Eisenbahner im Widerstand – 1940 bis 1945] auf Youtube&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134232917|LCCN=nr89017045|VIAF=30751037}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sieg, John}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer (Rote Kapelle Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Neukölln ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Reichsbahn 1920–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenbahner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-amerikanischer Emigrant in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uhrig-Gruppe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sieg, John&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nebel, Siegfried (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=amerikanisch-deutscher Journalist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus in Deutschland&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Februar 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Detroit]], [[Vereinigte Staaten|USA]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Oktober 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grissef</name></author>
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