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	<title>John Rewald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T12:41:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=John_Rewald&amp;diff=1153585&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-05-29T15:10:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;John Rewald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Mai]] [[1912]] in [[Berlin]]; † [[2. Februar]] [[1994]] in [[New York City|New York]]), eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Gustav Rewald&amp;#039;&amp;#039;, war ein [[Deutschland|deutschstämmiger]] [[Kunsthistoriker]]. In seinen Werken beschäftigte er sich vor allem mit dem [[Impressionismus]] und dem [[Spätimpressionismus|Postimpressionismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Chemikers Bruno Albert Rewald und der Zahnärztin Paula Feinstein besuchte die [[Lichtwarkschule]] in [[Hamburg]] und machte 1931 das [[Abitur]]. Zwischen 1931 und 1936 studierte Rewald [[Kunstgeschichte]] an verschiedenen Universitäten, beispielsweise in Hamburg unter [[Erwin Panofsky]] und [[Fritz Saxl]]. Das Jahr 1932 verbrachte er in einem Auslandsstudienjahr an der Pariser [[Sorbonne]]. Nach der Machtergreifung [[Adolf Hitler]]s stand Rewalds Name in einem Erlass des damaligen Rektors der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main]], durch den 7 Studentinnen und Studenten der Goethe-Universität zwangsexmatrikuliert und 15 weitere der Betätigung „in kommunistischem Sinn“ beschuldigt wurden. Rewald, einer der 15, wurde vorgeworfen, „Vorstandsmitglied[..] oder Ferienvertreter der [[Rote Studentengruppe|Roten Studentengruppe]]“ gewesen zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Erlass von Rektor [[Ernst Krieck]] vom 12. Juli 1933, in: Christoph Dorner, Lutz Lemhöfer, Reiner Stock, Gerda Stuchlik, Frank Wenzel: &amp;#039;&amp;#039;Die braune Machtergreifung. Universität Frankfurt 1930 – 1945&amp;#039;&amp;#039;, AStA der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt am Main 1989, S. 82&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Anschuldigungen wurden reichsweit allen Hochschulen mitgeteilt und machten damit ein weiteres Studium in Deutschland nahezu unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Zeitpunkt der öffentlichen Bloßstellung durch die Frankfurter Universität befand sich Rewald bereits in Frankreich, der ersten Station seines [[Exil]]s, und hatte seinen Vornamen in John geändert. Er reiste durch Frankreich, um ländliche [[Kathedrale]]n zu besuchen, und lernte dabei den ebenfalls aus Deutschland stammenden Maler [[Leo Marchutz]] kennen. Rewald begleitete Marchutz zu den Landschaften, die [[Paul Cézanne]] gemalt hatte, begleitete, und hielt diese auf Fotografien fest. An der Sorbonne überzeugte John Rewald [[Henri Focillon]], ihm Cézanne als [[Dissertation]]sthema zu erlauben, obwohl der Künstler noch zu modern schien, um als Studienobjekt zu dienen. In seiner Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Cézanne et Zola&amp;#039;&amp;#039; untersuchte er die Freundschaft der beiden Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1936 bis 1941 schrieb John Rewald Kunstkritiken in mehreren Zeitungen. 1939 heiratete er Estelle Haimovici, seine erste Ehefrau. Im selben Jahr wurde er als Ausländer nach der Kriegserklärung Frankreichs an das Deutsche Reich [[Internierung|interniert]], auch wenn er Jude war. Während dieser Internierung erhielt er 1940 den &amp;#039;&amp;#039;Prix Charles Blanc&amp;#039;&amp;#039; für seine Dissertation, der ihm &amp;#039;&amp;#039;[[in absentia]]&amp;#039;&amp;#039; verliehen wurde. 1941 wanderte er dann in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] aus. Dieser Schritt wurde vom Direktor des [[Museum of Modern Art]] in [[New York City|New York]], [[Alfred Barr]], unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Ankunft in New York arbeitete John Rewald erst im &amp;#039;&amp;#039;Weyhe&amp;#039;s Book Shop&amp;#039;&amp;#039;, bevor er 1942 für das Kriegsministerium der USA als Französisch-Übersetzer arbeitete. Ab 1943 arbeitete Rewald als Berater für das Museum of Modern Art und organisierte in dieser Funktion beispielsweise Ausstellungen. Daneben begann er mit der Arbeit an seinem Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Impressionismus&amp;#039;&amp;#039;, das 1946 veröffentlicht wurde und auf eine begeisterte Reaktion stieß. Während seines weiteren Lebens ergänzte er das Buch, es erreichte fünf Auflagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 gründete Rewald zusammen mit [[James Lord]] das &amp;#039;&amp;#039;Cézanne Memorial Committee&amp;#039;&amp;#039;, um [[Atelier Cézanne|Cézannes Atelier]] in [[Aix-en-Provence]] vor dem Abriss zu schützen. Das Atelier konnte mit Hilfe von amerikanischen Spendengeldern gerettet und an die [[Universität Aix-Marseille]] übergeben werden. In dem Atelier ist seit 1954 ein Museum untergebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spuren&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url = http://www.aixenprovencetourism.com/pdf/cezanne-de.pdf|hrsg = Fremdenverkehrsamt von Aix en Provence|titel = Auf den Spuren Cézannes|datum = 2010|zugriff = 2012-07-18|archiv-url = https://web.archive.org/web/20101220061619/http://www.aixenprovencetourism.com/pdf/cezanne-de.pdf|archiv-datum = 2010-12-20|format = PDF; 2,0&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Scheidung von seiner ersten Frau, heiratete John Rewald 1956 Alice Leglise-Bellony. Von 1961 bis 1964 war er Gastprofessor an der [[Princeton University]], von 1964 bis 1971 war er Professor an der [[University of Chicago]]. 1977 organisierte John Rewald zusammen mit [[William Rubin]] die bedeutende Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Cézanne: The Late Work exhibition&amp;#039;&amp;#039; im Museum of Modern Art. 1984 wurde er vom [[CUNY Graduate Center|Graduate Center]] der [[City University of New York]] pensioniert, an dem er von 1971 an als Professor für Kunstgeschichte gelehrt hatte. Zwei Jahre später wurde ihm der [[Mitchell Prize]] für seine Dissertation verliehen, die unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Cézanne: A Biography&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht wurde. Im Alter von 81 Jahren starb Rewald 1994 an [[Herzinsuffizienz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Schwiegertochter, Sabine Rewald, ist [[Kurator]]in am [[Metropolitan Museum of Art]] in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cézanne et Zola&amp;#039;&amp;#039;, 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paul Cézanne correspondance&amp;#039;&amp;#039;, 1937&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Briefe : die neue, ergänzte u. verbesserte Ausgabe der gesammelten Briefe von u. an Paul Cézanne&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Französischen übersetzt und herausgegeben von John Rewald. Zürich: Diogenes, 1979, ISBN 3-257-26005-9&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Georges Seurat&amp;#039;&amp;#039;, 1943&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Camille Pissarro: Lettres à son fils Lucien Pissarro&amp;#039;&amp;#039;, 1943&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;History of Impressionism&amp;#039;&amp;#039;, 1946&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;History of Post-Impressionism: From van Gogh to Gauguin&amp;#039;&amp;#039;, 1956&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Paintings of Paul Cézanne: A Catalogue Raisonné&amp;#039;&amp;#039;, 1996&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Wendland]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch deutschsprachiger Kunsthistoriker im Exil. Leben und Werk der unter dem Nationalsozialismus verfolgten und vertriebenen Wissenschaftler.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;L–Z.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1999, ISBN 3-598-11339-0, S. 544–549.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rewald, John.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933-1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2,2. Saur, München 1983, S. 964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120150999}}&lt;br /&gt;
* [https://arthistorians.info/rewaldj Biographie John Rewald (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120150999|LCCN=n/50/45231|VIAF=108992948}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rewald, John}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University of Chicago)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (CUNY Graduate Center)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Princeton University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rewald, John&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rewald, Gustav&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-amerikanischer Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Mai 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Februar 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City|New York]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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