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	<title>John Martens - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T20:47:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=John_Martens&amp;diff=631532&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-43229-4: /* Quellen */ Ein Archiv, das anscheinend gar nicht existiert – wer schreibt solche fiktiven Sachen in einen Enzyklopädieartikel? Das ist eigentlich nur eine andere Form von Vandalismus.</title>
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		<updated>2025-09-08T20:33:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Quellen: &lt;/span&gt; Ein Archiv, das anscheinend gar nicht existiert – wer schreibt solche fiktiven Sachen in einen Enzyklopädieartikel? Das ist eigentlich nur eine andere Form von Vandalismus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Henning John Gustav Martens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* {{JULGREGDATUM|4|5|1875|Link=1}} in [[Liepāja|Libau]], [[Gouvernement Kurland]], [[Russisches Kaiserreich|Kaiserreich Russland]]; † [[4. Juni]] [[1936]] in [[Demmin]], Pommern), genannt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;John Martens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war ein deutscher [[Architekt]] und [[Keramiker#Gebrauchskeramik|Baukeramiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Architekturstudium am [[Polytechnikum Riga]],&amp;lt;ref&amp;gt;Latvias Valsts Vestures Arhiv: Bestand Kirchbücher von Libau und Bestand Matrikel des Rigaer Polytechnikum.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Königlich preußischen [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule Charlottenburg]] bei Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv der Technischen Universität Berlin: Bestand Matrikelverzeichnis.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Königlich Württembergischen [[Universität Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]]&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv der Technischen Hochschule Stuttgart: Bestand Matrikelverzeichnis.&amp;lt;/ref&amp;gt; war Martens von 1900 bis 1906 als Büroleiter und Chefarchitekt des Architekten [[Bruno Möhring]] tätig. Dort war er unter anderem für die Gestaltung der deutschen Abteilung auf der [[Weltausstellung]] 1904 in [[St.&amp;amp;nbsp;Louis]] ([[Louisiana Purchase Exposition]]) zuständig.&lt;br /&gt;
Danach leitete er bis 1908 die Entwurfsabteilung des Hochbauamtes in [[Berlin-Neukölln|Rixdorf]] bei Berlin, wo er durch seinen reichsweit guten Ruf junge angehende Architekten wie [[Ludwig Mies van der Rohe]], [[Max Kemper]], die Brüder [[Max Taut]] und [[Bruno Taut]] sowie ihren Partner [[Franz Hoffmann (Architekt, 1884)|Franz Hoffmann]] (spätere Bürogründung &amp;#039;&amp;#039;[[Taut &amp;amp; Hoffmann]]&amp;#039;&amp;#039;) in das Rixdorfer Hochbauamt zog.&amp;lt;ref&amp;gt;Bezirksamt Neukölln von Berlin, Bau- u. Wohnungsaufsichtsamt, Plankammer: Bestand historische Bauliegeakten.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Architekt [[Robert Friedrich Goetze]] wurde sein Nachfolger, als sich John Martens 1908 als Architekt und Baukeramiker selbständig machte und als künstlerischer Berater für Keramikfirmen in [[Velten|Velten in der Mark]] tätig wurde. Seine von ihm entwickelte, frostsichere und von Architekten sehr geschätzte Martens-Keramik (Baukeramik) wurde durch die Adler GmbH Velten und ab 1913 durch die [[Veltak|Richard Blumenfeld Veltener Ofenfabrik AG]] vertrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv des [[Ofen- und Keramikmuseum Velten]]/Mark: Bestand Musterbücher der Adler GmbH und der Richard Blumenfeld AG; Tonindustriezeitung, Berliner Architekturwelt, Bauwelt.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1911 begründete er mit dem Architekten [[Herbert Hans Ruhl]] das &amp;#039;&amp;#039;Atelier für Baukeramik&amp;#039;&amp;#039; in der [[Berlin-Schöneberg|Schöneberger]] [[Nollendorfstraße]] 33.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv Berlin: Bestand Berliner Adress- und Telephonbücher&amp;lt;!-- das sind 100.000 Seiten in 300 Bänden; vielleicht etwas konkreter? --&amp;gt;; Bauliegeakten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bolesławiec - muzeum dom śmierci Kutuzowa.JPG|mini|Keramikmuseum in Bunzlau, das auf das Wirken von Martens in diesem Ort zurückgeht]]&lt;br /&gt;
Für den Berliner Baurat [[Theodor Goecke]] arbeitete Martens als Bauleiter beim Neubau der 1914–1916 errichteten staatlichen Pflege-/Siechenanstalt in [[Treuenbrietzen]]. Außerdem bearbeitete er alle Werkzeichnungen der Pflegeanstalt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BerlinerArchitekturwelt |Autor=- |Titel=Siechenanstalt in Treuenbrietzen |Jahr=1918 |Heft=6 |Seiten=181 |zlb=190}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom Kriegsdienst freigestellt war John Martens von 1917 bis 1920 Architekt und „Bauanwalt“ im Rahmen des Wiederaufbauprogramms für [[Ostpreußen]] in [[Ortelsburg]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz: Bestand Akten des Oberpräsidium Königsberg, Wiederaufbauprogramm 1914–1923.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang der 1920er Jahre gründete er in [[Ragnit]] wiederum ein Atelier für Baukeramik und war zeitweise auch als Lehrer für Keramik an der Königsberger [[Kunstgewerbeschule]] tätig. 1922 wurde er auf Empfehlung von [[Hermann Muthesius]] als Lehrer an die Staatliche Keramische Fachschule [[Bolesławiec|Bunzlau]] berufen. 1925 gründete er in diesem Ort die nächste Keramikwerkstatt (Marke: JMK) und arbeitete auch als Gebrauchsgrafiker. Ab 1934/1935 bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1936 versuchte er als freier Architekt und Bauplastiker in [[Pommern]] einen Neuanfang.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv Schleswig-Holstein: Bestand Melderegister Kreis Itzehoe.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martens liegt in [[Demmin]] begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Demmin: Bestand Sterberegister.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 gehörte Martens zu den Gründungsmitgliedern des [[Bund Deutscher Architekten|Bundes Deutscher Architekten (BDA)]] und wurde 1913 in den [[Deutscher Werkbund|Deutschen Werkbund (DWB)]] berufen. Unter Einfluss von August Wagner (Inhaber der [[Puhl &amp;amp; Wagner|&amp;#039;&amp;#039;Vereinigten Werkstätten für Mosaik und Glasmalerei Puhl &amp;amp; Wagner, Gottfried Heinersdorff&amp;#039;&amp;#039;]]), der ab 1932 Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] war, trat Martens 1933 der NSDAP bei. 1934 wurde er durch die Eingliederung des BDA ([[Gleichschaltung]]) Mitglied der [[Reichskulturkammer]], Fachschaft Architekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Krawczynski, Dieter Althans, Siegfried Duschek, Michael Freiberg, Dietrich Ribbert, Manfred Riebau: &amp;#039;&amp;#039;Architekt Reinhold Kiehl, Stadtbaurat in Rixdorf bei Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Bezirksamt Neukölln von Berlin, Abteilung Bau- und Wohnungswesen, Berlin 1987 (Jubiläumsbeitrag zur 750-Jahr-Feier Berlin 1987).&lt;br /&gt;
* Dieter Althans, Robert Dupuis, M. Hecker, S. Jaik, W. Krawczinsky, Cornelia Hüge, Jan Sonnenberg: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Bauen für Neukölln. Eine kommunale Baugeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bezirksamt Neukölln von Berlin, Abteilung Bauwesen, Berlin 2005, ISBN 3-00-015848-0.&lt;br /&gt;
* Dieter Althans, Robert Dupuis, Cornelia Hüge, Rainer Pomp, Jan Sonnenberg: &amp;#039;&amp;#039;Rathaus Rixdorf – Rathaus Neukölln.&amp;#039;&amp;#039; Bezirksamt Neukölln von Berlin, Bezirksbürgermeister, Hochbauamt, Berlin 2008, ISBN 978-3-00-026396-5 (Veröffentlichung anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Neuköllner Rathauses).&lt;br /&gt;
* Robert Dupuis: &amp;#039;&amp;#039;John Martens (1875–1936). Architekt, Bildhauer und Baukeramiker.&amp;#039;&amp;#039; In: Christoph Brachmann, Thomas Steigenberger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein Schwede in Berlin. Der Architekt und Designer [[Alfred Grenander]] und die Berliner Architektur (1890–1914).&amp;#039;&amp;#039; Didymos Verlag, Kolb 2010, ISBN 978-3-939020-81-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Ein Teil[[nachlass]] von John Martens aus dem Besitz seiner im Dezember 2005 verstorbenen Tochter Christiane Martens soll in einem &amp;#039;&amp;#039;Neuköllner Architektur- und Bauarchiv&amp;#039;&amp;#039; liegen, das sich unter dieser Bezeichnung jedoch nirgends nachweisen lässt.&amp;lt;!--Wo ist das? Ist das öffentlich zugänglich? Kann man das verlinken?--&amp;gt;&amp;lt;!--Nach meinem Eindruck Privatarchiv des Autors R. D.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1011412802|VIAF=170893426}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Martens, John}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Werkbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Martens, John&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Martens, Henning John Gustav (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Baukeramiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Mai 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Liepāja|Libau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juni 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Demmin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-43229-4</name></author>
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