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	<title>John Heartfield - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T12:25:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=John_Heartfield&amp;diff=15516&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-24102-60: Die Erwähnung der Virusgrippe verlinkt jetzt zur Seite von Influenza</title>
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		<updated>2026-04-20T07:26:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Erwähnung der Virusgrippe verlinkt jetzt zur Seite von Influenza&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-69249-0004, Berlin, IV. VBK-Kongress, Nagel, Hartfield (cropped).jpg|mini|John Heartfield (1959)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;John Heartfield&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Juni]] [[1891]] in [[Berlin-Schmargendorf|Schmargendorf]] als &amp;#039;&amp;#039;Helmut Herzfeld&amp;#039;&amp;#039;, manchmal fälschlich &amp;#039;&amp;#039;Herzfelde&amp;#039;&amp;#039;; † [[26. April]] [[1968]] in [[Ost-Berlin]]) war ein deutscher [[Malerei|Maler]], [[Grafiker]], [[Fotomontage]]künstler und [[Bühnenbild]]ner. Er war ein Pionier an der Schnittstelle zwischen Kunst und Medien und gilt landläufig als der Erfinder der politischen Fotomontage. Er war der Bruder des Publizisten [[Wieland Herzfelde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit ===&lt;br /&gt;
Helmut Herzfeld kam als erstes von insgesamt vier Kindern des Schriftstellers [[Franz Held (Schriftsteller)|Franz Held]] (eigentlich Franz Herzfeld) und Alice Herzfeld geb. Stolzenberg zur Welt. Im Jahre 1895 wurde Franz Held wegen [[Blasphemie|Gotteslästerung]] zu einer Haftstrafe verurteilt. Darauf zog die Familie in die [[Schweiz]] und später nach [[Aigen (Salzburg)|Aigen bei Salzburg]]. Aus nicht geklärter Ursache verließen die Eltern im Sommer 1899 ihre Kinder. Helmut Herzfeld und seine Geschwister wurden von dem Ehepaar Ignaz und Clara Varschein aufgenommen. Vormund wurde sein Onkel [[Joseph Herzfeld]], der sich jedoch nicht besonders um ihn gekümmert haben soll.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Töteberg]]: &amp;#039;&amp;#039;John Heartfield.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek 1978, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lehr- und Ausbildungszeit ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1905 begann Helmut Herzfeld eine Lehre als [[Buchhändler]] in [[Wiesbaden]], an die sich von 1908 bis 1911 ein Studium an der [[Königliche Kunstgewerbeschule München|Kunstgewerbeschule München]] anschloss. 1912 arbeitete er zunächst als Werbegrafiker in [[München]]. Da ihn diese Aufgabe nicht ausfüllte, begann er im selben Jahr ein Studium an der [[Kunstgewerbe- und Handwerkerschule (Berlin)|Kunstgewerbe- und Handwerkerschule]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1914 wurde Herzfeld bei Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] als Soldat zum in Berlin stationierten &amp;#039;&amp;#039;[[Kaiser Franz Garde-Grenadier-Regiment Nr. 2]]&amp;#039;&amp;#039; eingezogen. Im Herbst desselben Jahres lernte er [[George Grosz]] kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensänderung und Verlagsgründung ===&lt;br /&gt;
Nachdem er 1915 wegen einer [[Simulant|simulierten]] Nervenkrankheit aus der Armee entlassen worden war, nannte sich Herzfeld ab 1916 offiziell „John Heartfield“. Damit wollte er gegen den im [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]] herrschenden und insbesondere englandfeindlichen [[Nationalismus]] protestieren. Anlass war [[Ernst Lissauer]]s Slogan &amp;#039;&amp;#039;[[Liste geflügelter Worte/G#Gott strafe England!|Gott strafe England]]&amp;#039;&amp;#039;. Im folgenden Jahr gründete er zusammen mit seinem Bruder [[Wieland Herzfelde]] den [[Malik-Verlag]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
1917 heiratete John Heartfield Helene Balzar. Aus dieser Beziehung stammten seine Kinder Tom (* 1918) und Eva (* 1920). 1927 heiratete Heartfield in zweiter Ehe Barbara Friedmann. Im Londoner Exil lernte John Heartfield Gertrud Fietz kennen. Gemeinsam mit ihr zog er 1950 über Prag nach Leipzig. 1952 heirateten Gertrud Fietz und Heartfield.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://heartfield.adk.de/john-heartfield-biografie |titel=John Heartfield 1891-1968 |werk=heartfield.adk.de |hrsg=[[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] (AdK) |abruf=2023-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oliver Schweinoch, Daniel Wosnitzka |url=https://www.dhm.de/lemo/biografie/john-heartfield |titel=John Heartfield 1891-1968 |werk=[[LeMO]] |datum=2018-02-23 |abruf=2023-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dadaistisches Kunstschaffen ===&lt;br /&gt;
Von Mai bis Juni gestaltete er die [[Typografie]] bei den beiden Wochenausgaben der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Malik-Verlag#Die Neue Jugend|Die Neue Jugend]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Kleine Grosz-Mappe|Kleinen Grosz-Mappe]]&amp;#039;&amp;#039;. Parallel entstanden die ersten [[Dadaismus|dadaistischen]] Druckversuche. Im letzten Kriegsjahr erarbeitete Heartfield zusammen mit George Grosz den [[Animation|Trickfilm]] &amp;#039;&amp;#039;Pierre in St.&amp;amp;nbsp;Nazaire&amp;#039;&amp;#039; für die [[Militärische Bildstelle]]. Nach Fertigstellung nahm diese das Werk jedoch nicht ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 1918, ihrem Gründungstag, trat Heartfield der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei. Ab 1919 war er als Protagonist der Berliner „Dada-Bewegung“ und in dieser Szene als „Monteurdada“ bekannt. Es folgten zunehmende Aktivitäten in der neuen Kunstbewegung. Im April 1920 gab Heartfield zusammen mit George Grosz und [[Raoul Hausmann]] &amp;#039;&amp;#039;Dada&amp;amp;nbsp;3&amp;#039;&amp;#039; heraus. Im Juni beteiligte er sich an der [[Erste Internationale Dada-Messe|Ersten Internationalen Dada-Messe]] in Berlin. Im selben Jahr veröffentlichten er und Grosz den Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;[[Der Kunstlump]]&amp;#039;&amp;#039;. Die ab 1921 von Heartfield entworfenen [[Schutzumschlag|Schutzumschläge]] und [[Bucheinband|Bucheinbände]] für den Malik-Verlag und andere Verlage zeichneten sich bereits durch seine [[Fotomontage]]technik aus und waren offenbar so angesehen, dass sie manchmal ohne das zugehörige Buch beim Verlag bestellt wurden. Außerdem wurde er Ausstattungsleiter der [[Reinhardt-Bühnen]] in Berlin unter [[Erwin Piscator]] und 1923 Mitarbeiter der Satirezeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Knüppel]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meister der Fotomontagetechnik ===&lt;br /&gt;
1924 erschien Heartfields Fotomontage &amp;#039;&amp;#039;Nach zehn Jahren: Väter und Söhne 1924&amp;#039;&amp;#039;. Sie gilt als seine erste politische [[Fotomontage]]. Auf dem Bild ist [[Generalfeldmarschall]] [[Paul von Hindenburg]] zu sehen, hinter dem Soldatenskelette stramm stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Joachim Müller: [https://www.welt.de/print/die_welt/literatur/article137923315/Links-schwenk-marsch.html &amp;#039;&amp;#039;Links schwenk marsch!&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;welt.de.&amp;#039;&amp;#039; 28. Februar 2015, abgerufen am 7. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Trupp Kinder in [[Kadett]]en-Uniform mit Gewehren über der Schulter zieht an ihnen, den mutmaßlichen toten Vätern, vorbei. 1929 erschien ein gemeinsam mit [[Kurt Tucholsky]] verfasstes Bilderbuch mit dem satirisch gemeinten Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschland, Deutschland über alles]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr nahm Heartfield an der internationalen Werkbundausstellung [[Film und Foto|Film und Foto (Fifo)]] in Stuttgart teil. Inzwischen weithin bekannt, konnte er dort einen eigenen Ausstellungsraum gestalten. 1930 wurde Heartfield ständiger Mitarbeiter der von [[Willi Münzenberg]] herausgegebenen &amp;#039;&amp;#039;[[Arbeiter-Illustrierte-Zeitung|Arbeiter-Illustrierten-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (AIZ), ab 1936 &amp;#039;&amp;#039;Die Volks-Illustrierte&amp;#039;&amp;#039; (VI), in der bis 1938 regelmäßig seine politischen Fotomontagen erschienen. Eine seiner bekanntesten Arbeiten ist mit &amp;#039;&amp;#039;Millionen stehen hinter mir&amp;#039;&amp;#039; betitelt und zeigt [[Adolf Hitler]], in dessen zum Gruß nach hinten geklappte Hand ein archetypischer Industrieller Geldbündel legt (Untertitel „Der Sinn des Hitlergrußes: Kleiner Mann bittet um große Gaben.“). Auch seine übrigen Arbeiten wurden massenhaft verbreitet, unter anderem auf Titeln vor allem linksgerichteter Zeitschriften und auf Plakaten der KPD. Ab dem Frühjahr 1931 lebte der Künstler für ein Jahr in der [[Sowjetunion]] und arbeitete dort an verschiedenen Projekten (Ausstellungen, Theaterstücke).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken im Exil ===&lt;br /&gt;
1933 floh John Heartfield vor den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] in die [[Tschechoslowakei]], nachdem die [[Sturmabteilung|SA]] seine Wohnung gestürmt hatte. Von [[Prag]] aus setzte er seine Arbeit für oppositionelle Publikationen in Deutschland fort. Am 3. November 1934 veröffentlichte der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutscher Reichsanzeiger|Deutsche Reichsanzeiger]]&amp;#039;&amp;#039; die [[dritte Ausbürgerungsliste des Deutschen Reichs]], durch welche er [[Gesetz über den Widerruf von Einbürgerungen und die Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit|ausgebürgert]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Michael Hepp |Titel=Die Ausbürgerung deutscher Staatsangehöriger 1933–45 nach den im Reichsanzeiger veröffentlichten Listen |Band=Band 1: Listen in chronologischer Reihenfolge |Verlag=De Gruyter Saur |Ort=München/New York/London/Paris |Datum=1985 |ISBN=3-11-095062-6 |Seiten=5 |Kommentar=Nachdruck von 2010}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heartfield beteiligte sich an der Karikaturenausstellung des Kunstvereins [[Mánes (Kunstverein)|Mánes]] in Prag. Eine Protestnote des deutschen Gesandten gegen ihn und sein Schaffen erschwerte seine weitere Arbeit im Prager [[Exil]]. 1935 folgte eine Ausstellung seiner Werke in [[Paris]], an der Heartfield selbst mitarbeitete. 1936 erschien die erste [[Monografie]], geschrieben von [[Sergei Michailowitsch Tretjakow|Sergei Tretjakow]]. Mit ihm hatte Heartfield viel Zeit während seines Aufenthalts in der Sowjetunion verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Besetzung des [[Sudetenland]]es floh Heartfield am 6. Dezember 1938 mit Hilfe englischer Intellektueller auf dem Luftweg nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]]. 1940 verschlechterte sich sein Gesundheitszustand, da er als [[Enemy Alien|feindlicher Ausländer]] in einem [[Internierungslager]] festgehalten wurde. Er beteiligte sich an Veranstaltungen des [[Free German League of Culture in Great Britain|Freien Deutschen Kulturbundes]] und betätigte sich als Buchgestalter für englische Verlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben in der DDR ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-73744-0001, Berlin, AdK-Ausstellung, Nagel, Heartfield, Herzfelde.jpg|mini|John Heartfield (Mitte) 1960 im Gespräch mit [[Otto Nagel]] und [[Wieland Herzfelde]] (r.) über eine seiner Fotomontagen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. August 1950 kehrte Heartfield über Prag nach Deutschland zurück und ging in die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], wo er bis 1956 in [[Leipzig]] lebte. Zusammen mit seinem Bruder Wieland arbeitete er für verschiedene Theater, Verlage und Organisationen der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr nach Deutschland kündigte der [[Kulturbund der DDR|Kulturbund]] im Oktober 1950 eine Heartfield-Ausstellung an, die allerdings nicht zustande kam. Heartfields Fotomontagen wurden unter Berufung auf [[Georg Lukács]] als Formalismus kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Wieland Herzfelde: &amp;#039;&amp;#039;John Heartfield, Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;. Dresden, Auflage von 1971, S. 97/98.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Gesuch, in die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] aufgenommen zu werden, wurde &amp;#039;&amp;#039;aus Sicherheitsgründen&amp;#039;&amp;#039; abgelehnt, das Exil in England ihm vorgehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muelhaupt&amp;quot;&amp;gt;Freya Mülhaupt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;John Heartfield: Zeitausschnitte. Fotomontagen 1918–38.&amp;#039;&amp;#039; Hatje Cantz, Berlin 2009, ISBN 978-3-7757-2432-6 (Jürgen Weber: [https://www.versalia.de/Rezension.Muelhaupt_Freya.380.html Rezension] auf versalia.de; abgerufen am 7. September 2024).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1951 erlitt Heartfield einen ersten [[Herzinfarkt]], von dem er sich lange nicht erholte und an den sich im November 1952 ein zweiter Infarkt anschloss. [[Bertolt Brecht]] riet ihm, „das absurde Leipziger Klima“ zu verlassen und nach Berlin und zu ihm in die [[Märkische Schweiz]] zu kommen, wo der Schriftsteller in [[Buckow (Märkische Schweiz)|Buckow]] ein Sommerhaus besaß.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Schröder |url=https://www.tagesspiegel.de/kultur/john-heartfields-haus-in-waldsieversdorf-6809806.html |titel=John Heartfields Haus in Waldsieversdorf |werk=[[Der Tagesspiegel]] |datum=2009-06-28 |sprache=de |abruf=2024-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:20200809 xl 134801-John-Heartfield-Haus-Waldsieversdorf.jpg|mini|[[John-Heartfield-Haus Waldsieversdorf]] (2020)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1954 nahm er seine Arbeit wieder auf. Im Juni desselben Jahres forderte der Schriftsteller [[Stefan Heym]] öffentlich die Aufnahme Heartfields in die [[Akademie der Künste der DDR]]. 1956 zog Heartfield nach [[Ost-Berlin|Berlin]] und wurde zum ordentlichen Mitglied der Akademie der Künste gewählt. 1957 bezog Heartfield ein [[John-Heartfield-Haus Waldsieversdorf|Sommerhaus]] in [[Waldsieversdorf]] in der Märkischen Schweiz, das heute wieder als Gedenkstätte geöffnet ist. Im selben Jahr wurde ihm am 7. Oktober während einer Reise nach [[Volksrepublik China|China]] durch den [[Richard Gyptner|Botschafter der DDR]] der [[Nationalpreis der DDR|Nationalpreis]] für Kunst und Literatur überreicht, 1960 wurde ihm der [[Professor]]entitel verliehen. Heartfield hatte in der DDR und im Ausland eine bedeutende Zahl von Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, u. a. 1949, 1958 und 1962/1963 an der 2. Vierten und Fünften [[Kunstausstellung der DDR|Deutschen Kunstausstellung]] in Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 erkrankte Heartfield erneut schwer. Sein Bruder [[Wieland Herzfelde|Wieland]] veröffentlichte im selben Jahr &amp;#039;&amp;#039;John Heartfield. Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;, welches bis heute als maßgebliche Quelle für Heartfield-Recherchen gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von John Heartfield.jpg|mini|hochkant|Grab von John Heartfield auf dem [[Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden|Dorotheenstädtischen Friedhof]] in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Ehrungen und materieller Zuwendungen gab es zu Lebzeiten Heartfields im System der DDR eine starke Reserviertheit bis Ablehnung gegen die Heartfieldsche Fotomontage als aktuelles grafisches Medium. Wieland Herzfelde erklärte dies am Beispiel des Buchumschlages zu Brechts &amp;#039;&amp;#039;100 Gedichten&amp;#039;&amp;#039; von 1951 mit der Unsicherheit der Verleger,&amp;lt;ref&amp;gt;Wieland Herzfelde: &amp;#039;&amp;#039;John Heartfield, Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; Dresden, Auflage von 1971, S. 97–100.&amp;lt;/ref&amp;gt; im politischen System keine Angriffsflächen zu bieten. Durch die materielle Sicherstellung und gleichzeitige Abdrängung in die Theaterarbeit wurde Heartfield „von der DDR quasi ‚verschluckt‘“ (Freya Mühlhaupt).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muelhaupt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 starb John Heartfield im Alter von 76 Jahren in Ost-Berlin an einer [[Virusgrippe]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sebastian Preuss |url=https://www.weltkunst.de/ausstellungen/2020/03/das-foto-als-waffe |titel=Ausstellungen: Das Foto als Waffe |titelerg=Mit seinen politischen Fotomontagen war John Heartfield einer der innovativsten und einflussreichsten Künstler der Moderne. Die große Ausstellung in der Berliner Akademie der Künste ist nach dem Lockdown nun endlich geöffnet, begleitet von einem Online-Angebot |werk=[[Weltkunst]] |datum=2020-03-30 |sprache=de |abruf=2022-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.heartfield.de/john-heartfield-1891-1968/ |titel=John Heartfield 1891 – 1968 |titelerg=Biographie |werk=heartfield.de |hrsg=Freundeskreis John Heartfield-Waldsieversdorf e. V. |sprache=de |abruf=2022-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde auf dem [[Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden|Dorotheenstädtischen Friedhof]] beigesetzt. Der Lyriker [[Jens Gerlach (Lyriker)|Jens Gerlach]] widmete ihm in den &amp;#039;&amp;#039;Dorotheenstädtischen Monologen&amp;#039;&amp;#039; ein Gedicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Gerlach: &amp;#039;&amp;#039;Dorotheenstädtische Monologe.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau Verlag, Berlin 1972, S. 66–69&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß seinem [[Vermächtnis]] wurde in der Akademie der Künste der DDR ein John-Heartfield-Archiv eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945]]&lt;br /&gt;
* 1961: [[Deutsche Friedensmedaille]]&lt;br /&gt;
* 1957: [[Nationalpreis der DDR]] II. Klasse für Verdienste bei der Entwicklung der künstlerischen Fotomontage&lt;br /&gt;
* 1967: [[Karl-Marx-Orden]]&lt;br /&gt;
* 1965: [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personalausstellungen (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
* 2021/22: &amp;#039;&amp;#039;John Heartfield – Fotografie plus Dynamit&amp;#039;&amp;#039;, [[NS-Dokumentationszentrum München]]&lt;br /&gt;
* 2020: &amp;#039;&amp;#039;John Heartfield – Fotografie plus Dynamit&amp;#039;&amp;#039;, Akademie der Künste, Berlin&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;John Heartfield: fotomontagens&amp;#039;&amp;#039;, Museu Lasar Segall, São Paulo&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039; John Heartfield (1891–1968) – Fotografie als wapen&amp;#039;&amp;#039;, Museum de Fundatie – Paleis a/d Blijmarkt, Zwolle&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039; John Heartfield – Zeitausschnitte&amp;#039;&amp;#039;, Berlinische Galerie, Berlin&lt;br /&gt;
* 2008: &amp;#039;&amp;#039; John Heartfield vs. Nazi Germany&amp;#039;&amp;#039;, Akron Art Museum, Akron, OH&lt;br /&gt;
* 2006: &amp;#039;&amp;#039; John Heartfield – Photomontages Politiques 1930–1938&amp;#039;&amp;#039;, Musée d’Art Moderne et Contemporain (MAMCS), Strasbourg&lt;br /&gt;
* 2006: &amp;#039;&amp;#039; Agitated images. John Heartfield and German photomontage&amp;#039;&amp;#039;, J. Paul Getty Museum, Los Angeles, CA&lt;br /&gt;
* 2003: &amp;#039;&amp;#039; John Heartfield: Fighting the Dogs of War&amp;#039;&amp;#039;, Davison Art Center, Middletown, CT&lt;br /&gt;
* 1993: &amp;#039;&amp;#039; John Heartfield: Photomontages – MoMA&amp;#039;&amp;#039;, Museum of Modern Art, New York, NY&lt;br /&gt;
* 1992: &amp;#039;&amp;#039; John Heartfield&amp;#039;&amp;#039;, Sprengel Museum Hannover, Hannover&lt;br /&gt;
* 1992: &amp;#039;&amp;#039; John Heartfield. 1891–1968&amp;#039;&amp;#039;, [[Kunsthalle Tübingen]], Tübingen&lt;br /&gt;
* 1991: &amp;#039;&amp;#039; John Heartfield&amp;#039;&amp;#039;, Akademie der Künste, Berlin&lt;br /&gt;
* 1991: &amp;#039;&amp;#039; John Heartfield&amp;#039;&amp;#039;, Photomontages 1930–1938 – Kent Fine Art LLC, New York, NY&lt;br /&gt;
* 1991: &amp;#039;&amp;#039; John Heartfield&amp;#039;&amp;#039;, Kent Gallery, New York, NY&lt;br /&gt;
* 1986: &amp;#039;&amp;#039; John Heartfield&amp;#039;&amp;#039;, Otto-Nagel-Haus, Berlin&lt;br /&gt;
* 1978: &amp;#039;&amp;#039; John Heartfield – Zeichnungen, Photomontagen, Collagen&amp;#039;&amp;#039;, Haus am Lützowplatz, Berlin&lt;br /&gt;
* 1977: &amp;#039;&amp;#039; John Heartfield – Fotomonteur&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurter Kunstverein, Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* 1977: &amp;#039;&amp;#039; John Heartfield: Photomontages&amp;#039;&amp;#039;, ICA – Institute of Contemporary Arts London, London&lt;br /&gt;
* 1976: &amp;#039;&amp;#039; Heartfield&amp;#039;&amp;#039; - Kabinett in der National-Galerie der Staatlichen Museen zu Berlin (DDR), eröffnet am 19. Juni 1976&lt;br /&gt;
* 1974: &amp;#039;&amp;#039; John Heartfield: photomontages&amp;#039;&amp;#039;, Musée d’art moderne de la Ville de Paris, Paris&lt;br /&gt;
* 1969: &amp;#039;&amp;#039; John Heartfield – photomontages&amp;#039;&amp;#039;, ICA – Institute of Contemporary Arts London, London&lt;br /&gt;
* 1967: &amp;#039;&amp;#039; John Heartfield. Fotomontör&amp;#039;&amp;#039;, Moderna Museet, Stockholm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschland, Deutschland über alles]].&amp;#039;&amp;#039; Ein Bilderbuch von [[Kurt Tucholsky]] und vielen Fotografen. Montiert von John Heartfield. [[Neuer Deutscher Verlag]], Berlin, 1929. Nachauflagen u. a.: Rowohlt, Reinbek, 1964; Verlag Volk und Welt, Berlin, 1967 (Faksimiledruck nach der Ausgabe von 1929)&lt;br /&gt;
* [[Roland März]]: &amp;#039;&amp;#039;John Heartfield. Fotomontagen aus den Jahren 1924 bis 1944.&amp;#039;&amp;#039;, 1978 vorgesehen als [[Insel-Bücherei#Die vernichtete „Heartfield-Ausgabe“|Insel-Buch 1023/1]] (vom Insel Verlag weitestgehend [[Makulatur|makuliert]])&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Kästner]]: &amp;#039;&amp;#039;John Heartfield: Fotomontagen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Insel-Bücherei. Mitteilungen für Freunde&amp;#039;&amp;#039;. Nummer 8, S. 37&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* John Heartfield: &amp;#039;&amp;#039;Zeitausschnitte. Fotomontagen 1918–1938.&amp;#039;&amp;#039; Aus der Kunstsammlung der Akademie der Künste. Mit Texten von Thomas Friedrich, Sabine Kriebel, Roland März, Freya Mülhaupt, An Paenhuysen, Rosa von der Schulenburg, Andrés Mario Zervigón und Peter Zimmermann. Herausgegeben von Freya Mülhaupt, Hatje Cantz Verlag, 2009, ISBN 978-3-7757-2432-6.&lt;br /&gt;
* John Heartfield und [[Roland März]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Essay. Der Sinn von Genf: Wo das Kapital lebt, kann der Friede nicht leben! 1932. Fotomontage.&amp;#039;&amp;#039; Staatliche Museen, Berlin 1981.&lt;br /&gt;
* John Heartfield: &amp;#039;&amp;#039;Krieg im Frieden&amp;#039;&amp;#039; - Fotomontagen zur Zeit 1930–1938, Fischer, Frankfurt am Main 1982, ISBN 978-3596234653&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heartfield, John.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dietmar Eisold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Künstler in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 323/324&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=john-heartfield|lemma=Heartfield, John|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=1|idNum=1273}}&lt;br /&gt;
* [[Hanne Bergius]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Lachen Dadas. Die Berliner Dadaisten und ihre Aktionen&amp;#039;&amp;#039;, Anabas-Verlag, Gießen 1989, ISBN 978-3-87038-141-7.&lt;br /&gt;
* Hanne Bergius: &amp;#039;&amp;#039;Montage und Metamechanik. Dada Berlin - Ästhetik von Polaritäten&amp;#039;&amp;#039; (mit Rekonstruktion der Ersten Internationalen Dada-Messe und Dada-Chronologie), Gebr. Mann Verlag, Berlin 2000, ISBN 978-3-7861-1525-0.&lt;br /&gt;
* Hanne Bergius: &amp;#039;&amp;#039;Dada Triumphs! Dada Berlin&amp;#039;&amp;#039;, 1917–1923. Artistry of Polarities. Montages - Metamechanics - Manifestations. Übersetzt v. Brigitte Pichon. Vol. V. of the ten editions of Crisis and the Arts. The History of Dada, hrsg. v. Stephen Foster, Thomson/Gale, New Haven, Conn. u. a. 2003, ISBN 978-0-8161-7355-6.&lt;br /&gt;
* Anthony Coles: &amp;#039;&amp;#039;John Heartfield. Ein politisches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln 2014, ISBN 978-3-412-20999-5.&lt;br /&gt;
* David Evans: &amp;#039;&amp;#039;John Heartfield. Arbeiter-Illustrierte Zeitung. Volks Illustrierte. 1930–38&amp;#039;&amp;#039;. Kent Fine Art, New York 1992, ISBN 1-878607-28-6.&lt;br /&gt;
* [[Christine Fischer-Defoy]], Michael Krejsa (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;John Heartfield. Das Berliner Adressbuch 1950–1968.&amp;#039;&amp;#039; Quintus-Verlag, Berlin 2020, ISBN 978-3-947215-75-1.&lt;br /&gt;
* Wieland Herzfelde: &amp;#039;&amp;#039;Mein Bruder und die Fotomontage.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, 4/1955, S. 259–262.&lt;br /&gt;
* Wieland Herzfelde: &amp;#039;&amp;#039;John Heartfield – Leben und Werk. Dargestellt von seinem Bruder.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Kunst, Dresden 1962 ([[Fundus-Reihe]] 99/100) (3. überarbeitete Auflage 1976).&lt;br /&gt;
* Klaus Honnef, Hans-Jürgen von Ostenhausen, Michael Krejsa, Petra Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;John Heartfield Dokumentation. Reaktion auf eine ungewöhnliche Ausstellung.&amp;#039;&amp;#039; DuMont Buchverlag, Köln 1994, ISBN 3-7701-3370-6.&lt;br /&gt;
* Douglas Kahn: &amp;#039;&amp;#039;John Heartfield. Art and Mass Media.&amp;#039;&amp;#039; Tanam Press, New York 1985.&lt;br /&gt;
* Michael Krejsa: &amp;#039;&amp;#039;Ein Freund der unbefestigten Wege. John Heartfield in Waldsieversdorf (1953 bis 1968).&amp;#039;&amp;#039; Frankfurter Buntbücher Nr. 52, Frankfurt (Oder) 2013, ISBN 978-3-938008-38-6.&lt;br /&gt;
* Angela Lammert, Rosa von der Schulenburg und Anna Schultz: &amp;#039;&amp;#039;John Heartfield. Fotografie plus Dynamit&amp;#039;&amp;#039;. Hirmer, München 2020, ISBN 978-3-7774-3442-1.&lt;br /&gt;
* Roland März: &amp;#039;&amp;#039;Der Schnitt entlang der Zeit. Selbstzeugnisse Erinnerungen Interpretationen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Kunst, Dresden 1981 ([[Fundus-Reihe]] 70/71/72).&lt;br /&gt;
* Roland März: &amp;#039;&amp;#039;Heartfield montiert. 1930–1938.&amp;#039;&amp;#039; Edition Leipzig, Leipzig 1993.&lt;br /&gt;
* Peter Pachnicke, Klaus Honnef: &amp;#039;&amp;#039;John Heartfield.&amp;#039;&amp;#039;, erschienen anlässlich der Ausstellung in der Akademie der Künste, Berlin, im [[Rheinisches Landesmuseum Bonn|Rheinischen Landesmuseum Bonn]], in der [[Kunsthalle Tübingen]], im [[Sprengel Museum Hannover]]. Köln DuMont 1991, ISBN 3-7701-2588-6 (englische Ausgabe: H. M. Abrams, New York 1992, ISBN 0-8109-3413-2).&lt;br /&gt;
* Rettej, Lux u. Friedrich Haufe: &amp;#039;&amp;#039;John Heartfield, Buchgestaltung und Fotomontage – Eine Sammlung&amp;#039;&amp;#039;, Rotes Antiquariat und Galerie C. Bartsch, Berlin o.&amp;amp;nbsp;J. [2014].&lt;br /&gt;
* Eckhard Siepmann: &amp;#039;&amp;#039;Montage: John Heartfield – vom Club Dada zur Arbeiter-Illustrierten-Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Elefanten Press Galerie, Berlin (West) 1977 (6., verbesserte Auflage 1980, ISBN 3-88520-001-5).&lt;br /&gt;
* Staatliche Museen zu Berlin/National-Galerie: &amp;#039;&amp;#039;Heartfield&amp;#039;&amp;#039;, Katalog in Heftform, erschienen zur Eröffnung eines ständigen Heartfield-Kabinettes am 19. Juni 1976, wissenschaftlich bearbeitet von Roland März&lt;br /&gt;
* [[Michael Töteberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Heartfield.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1978. ISBN 3-499-50257-7.&lt;br /&gt;
* Musées de Strasbourg: &amp;#039;&amp;#039;John Heartfield. 1891–1968.&amp;#039;&amp;#039; Strasbourg 2006, ISBN 2-35125-032-X.&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/john-heartfield Heartfield, John] In: {{BibISBN|978-3-320-02130-6}}&lt;br /&gt;
* Alain Weill: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopédie de l’affiche&amp;#039;&amp;#039;. Éditions Hazan, Paris 2011, ISBN 978-2-7541-0582-8, S. 362–363 m. Abb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1977: &amp;#039;&amp;#039;John Heartfield - Fotomonteur&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentarfilm mit Animationsteilen, Regie Helmut Herbst, Produktion: Cinegrafik, 63 Minuten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.filmportal.de/film/john-heartfield-fotomonteur_84550c9948e04eb58b44c08c14618099 |titel=John Heartfield - Fotomonteur |werk=www.filmportal.de |abruf=2025-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.arsenal-berlin.de/assets/Legacy/katalog_blaetter/1977_NeueDeutscheFilmeJohnHeartfield_20.pdf |titel=Neue deutsche Filme: 76/77 |titelerg=John Heartfield — Photomonteur |werk=www.arsenal-berlin.de |abruf=2025-03-23 |format=PDF |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1991: &amp;#039;&amp;#039;Das Foto wird schreien!&amp;#039;&amp;#039;, John Heartfields Montagen, Film von Maya Ulbrich und Konrad Herrmann, Produktion des ZDF, 45 Minuten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://situation-kunst.de/fileadmin/Redaktion/PDFs/Videoliste_Gesamt.pdf |titel=Videoliste_Gesamt |titelerg=Heartfield, John |werk=situation-kunst.de |datum=2009-05-08 |abruf=2025-03-23 |format=PDF |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1991: &amp;#039;&amp;#039;Zygosis: John Heartfield and the Political Image&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentarfilm, 26 Minuten, Regie: Gavin Hodge und Tim Morrison&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ovid.tv/videos/zygosis |titel= Zygosis: John Heartfield and the Political Image |werk=www.ovid.tv |abruf=2025-03-23 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2023: &amp;#039;&amp;#039;[[Johnny &amp;amp; Me – Eine Zeitreise mit John Heartfield]].&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm mit Animationsteilen, Deutschland/Schweiz/Österreich, 100 Min., Regie, Autorin: [[Katrin Rothe]], Musik: Micha Kaplan, Thomas Mävers, Premiere 12. Oktober 2023 in Leipzig, Kinostart: 25. Januar 2024&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.filmportal.de/film/johnny-me-eine-zeitreise-mit-john-heartfield_19538ba2acf04e6f8f4b2bf3c10160e4 filmportal.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heartfieldfilm.com/ &amp;#039;&amp;#039;Johnny &amp;amp; Me – a journey through time with John Heartfield&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.realfictionfilme.de/johnny-und-me-eine-zeitreise-mit-john-heartfield.html &amp;#039;&amp;#039;Johnny &amp;amp; me - Eine Zeitreise mit John Heartfield &amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118547437}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118547437}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG |Bio=john-heartfield |Autor=Daniel Wosnitzka}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|john-heartfield}}&lt;br /&gt;
* [http://www.heartfield.de/john-heartfield-1891-1968/ Biografie] beim John-Heartfield-Haus Waldsieversdorf&lt;br /&gt;
* [https://kuenste-im-exil.de/KIE/Content/DE/Personen/heartfield-john.html John Heartfield] bei [[Künste im Exil]]&lt;br /&gt;
* [[John Willett]]: [https://www.brasscheck.com/heartfield/gallery.html &amp;#039;&amp;#039;Heartfield vs. Hitler: Gallery.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Brasscheck.com&amp;#039;&amp;#039;, 1997 (mit Collagen Heartfields)&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/15035 John-Heartfield-Archiv] im [[Archiv der Akademie der Künste]], Berlin&lt;br /&gt;
* [https://heartfield.adk.de/ Heartfield Online] Online-Katalog des grafischen Nachlasses von John Heartfield im Archiv der Akademie der Künste, Berlin&lt;br /&gt;
* [https://www.johnheartfield.de/kosmos-heartfield#239226 Kosmos Heartfield] Virtuelle Ausstellung der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]], Berlin&lt;br /&gt;
* [https://archive.metromod.net/viewer.p/69/1470/object/5138-9615821 Archiveintrag bei METROMOD] von [[Burcu Dogramaci]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118547437|LCCN=n79139067|NDL=00442820|VIAF=120725202}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heartfield, John}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler des Dadaismus]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Literatur des Dadaismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bewegung Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heartfield, John&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Herzfeld, Helmut (Geburtsname); Herzfelde, Helmut (Falschschreibung)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler, Grafiker, Fotomontagekünstler und Bühnenbildner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juni 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Schmargendorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. April 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-24102-60</name></author>
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