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	<title>John Harsanyi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=John_Harsanyi&amp;diff=246018&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thejiujiangdragon: LTA</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;LTA&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;John Charles Harsanyi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;János Károly Harsányi&amp;#039;&amp;#039;; * [[29. Mai]] [[1920]] in [[Budapest]]; † [[9. August]] [[2000]] in [[Berkeley (Kalifornien)|Berkeley]]/[[Kalifornien]]) war ein [[Ungarn|ungarisch]]-[[USA|amerikanischer]] [[Wirtschaftswissenschaftler]]. Er erhielt 1994 den [[Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WignerNeumannHarsanyi Varosligeti17.jpg|mini|400px|Gedenktafel für Eugene Wigner, John von Neumann und John Harsanyi, Budapest, Városligeti-Gasse 17–21]]&lt;br /&gt;
=== Schulzeit ===&lt;br /&gt;
In Budapest besuchte er das humanistische deutschsprachige [[Fasori Evangélikus Gimnázium|Lutheraner-Gymnasium]], eine der besten Schulen in [[Ungarn]]. Auch [[John von Neumann]] und [[Eugene Paul Wigner]] (Nobelpreis für Physik, 1963) waren hier Schüler. Im Jahr 1937 machte er seinen Abschluss. Im selben Jahr noch gewann er einen nationalen Mathematik-Wettbewerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium und Kriegszeit ===&lt;br /&gt;
Dem Wunsch seiner Eltern entsprechend studierte er [[Pharmazie]]. Auch die damalige politische Lage in [[Deutschland]], die bereits auf [[Ungarn im Zweiten Weltkrieg|Ungarn]] ausstrahlte, und die Tatsache, dass er als Student zunächst keinen Militärdienst leisten musste, verleiteten ihn dazu, schnell ein Studium aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als im März 1944 deutsche Truppen Ungarn besetzten, diente er von Mai bis November 1944 beim Militär. Nach der Gefangenschaft stand ihm die Deportation in ein [[Österreich|österreichisches]] [[Konzentrationslager|KZ]] bevor. Er konnte jedoch im November 1944 fliehen. Harsanyi fand danach Unterschlupf in einem Jesuitenkloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erlebnis des [[Faschismus]] prägte auch seine späteren ethischen Arbeiten. Darin sprach er sich für eine [[Ethik]] aus, die konkret an einem nachweisbaren Nutzen gemessen werden kann und nicht in den Händen irgendwelcher (politischen) Institutionen liegt und somit schnell in [[Fanatismus]] umschlagen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit und Promotion ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg, im Jahre 1946, schrieb er sich wieder an der [[Universität Budapest]] ein, um seinen Doktor in [[Philosophie]] – mit den Nebenfächern [[Soziologie]] und [[Psychologie]] – zu machen. Im Juni 1947 erhielt er die Doktorwürde. Von September 1947 bis Juni 1948 arbeitete er am Institut für Soziologie. Dort lernte er auch seine spätere Frau Anne Klauber kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Flucht aus Ungarn ===&lt;br /&gt;
Als überzeugter [[Antikommunismus|Antimarxist]] musste Harsanyi im Juni 1948 seine Arbeit an der Universität Budapest aufgeben und verließ (zusammen mit Anne) im April 1950 illegal Ungarn. Nach einem mehrmonatigen Aufenthalt in Österreich emigrierten beide im Dezember 1950 nach [[Sydney]], [[Australien]]. Dort heirateten sie am 2. Januar 1951.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit in Australien ===&lt;br /&gt;
Harsanyis ungarische Abschlüsse wurden in Australien nicht anerkannt, so studierte er, abends, nach seiner Fabrikarbeit, [[Wirtschaftswissenschaften]]. 1953 bekam er seinen M.A. und 1954 eine Lehranstellung an der [[University of Queensland]] in [[Brisbane]]. Im Jahr 1956 bekam er eine Förderung der [[Rockefeller-Stiftung]], die es ihm ermöglichte, zwei Jahre an der [[Stanford University]] zu studieren und seinen Doktor in Wirtschaftswissenschaften zu machen. Im Jahr 1958 kehrte er nach Australien an die [[Australian National University]] in [[Canberra]] zurück, da er dort eine attraktive Anstellung bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersiedlung in die USA ===&lt;br /&gt;
In Australien fühlte sich Harsanyi jedoch bald als [[Spieltheorie|Spieltheoretiker]] isoliert und so kehrte er (mit Hilfe von [[Kenneth Arrow]], [[Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften]] 1972, und [[James Tobin]], Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 1981) in die USA, an die [[Wayne State University]] in [[Detroit]], zurück. Später wurde er Professor an der Business School an der [[University of California, Berkeley]]. Dort wurde auch sein Sohn geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Revolutionen im Jahr 1989|politischen Transformation im Ostblock]] 1990 besuchte er mehrmals sein Heimatland Ungarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliches Leben ==&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich beschäftigte sich J. C. Harsanyi in den Jahren zwischen 1956 und 1973 hauptsächlich mit der Spieltheorie. Außerdem publizierte er mehrere Schriften zur [[Utilitarismus|utilitaristischen]] Ethik, vorwiegend unter Verwendung rationaler Entscheidungsfindung für moralische Probleme. Das in der [[Moralphilosophie]] bekannte Prinzip des [[Durchschnittsnutzenprinzip|Durchschnittsnutzens]] geht auf ihn zurück, ebenso wie das [[Gleichwahrscheinlichkeitsmodell]], das er bereits vor dem Philosophen [[John Rawls]] das Gedankenexperiment des „[[Schleier des Nichtwissens|Schleiers des Nichtwissens]]“ beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Rational Behavior and Bargaining Equilibrium in Games and Social Situations&amp;#039;&amp;#039; (1977) arbeitete er ein 1930 von [[Frederik Ludvig Bang von Zeuthen]] entwickeltes spieltheoretisches Verhandlungsmodell auf (vgl. [[Zeuthen-Harsanyi-Modell]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der University of California, Los Angeles (UCLA) übernahm er zwischen 1964 und 1990 eine Lehrtätigkeit und bekam 1994 (zusammen mit [[John Forbes Nash Jr.|John F. Nash]], [[Princeton University]] und [[Reinhard Selten]], [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]) den [[Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften]], womit seine Verdienste in Sachen der nichtkooperativen Spieltheorie geehrt wurden. Er wurde außerdem 1984 in die [[American Academy of Arts and Sciences]] und 1992 in die [[National Academy of Sciences]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119059037}}&lt;br /&gt;
* {{nobel-ww|1994|John Harsanyi}}&lt;br /&gt;
* [https://newsroom.haas.berkeley.edu/john-harsanyi-wins-nobel-economic-prize News article remembering Dr. Harsanyi&amp;#039;s life and career]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Träger des Alfred-Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119059037|LCCN=n/81/149264|VIAF=91680077}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Harsanyi, John}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Alfred-Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieltheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Utilitarist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University of California, Berkeley)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Wayne State University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Australian National University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der National Academy of Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Harsanyi, John&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Harsányi, János; Harsanyi, John Charles&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ungarisch-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Mai 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Budapest]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. August 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berkeley]], Kalifornien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thejiujiangdragon</name></author>
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