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	<title>John Gustav Weiss - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T00:48:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-26T14:08:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Gedenktafel J. G. Weiss Eberbach.jpg|thumb|Tafel zum Gedenken an John Gustav Weiss in Eberbach]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;John Gustav Weiss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Weiß&amp;#039;&amp;#039;; * [[21. August]] [[1857]] in [[Mannheim]]; † [[4. Juni]] [[1943]] in [[Eberbach]]) war ein deutscher Politiker und Historiker. Er war Bürgermeister von Eberbach, badischer Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Verbands der mittleren Städte [[Baden (Land)|Badens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Weiss besuchte in Mannheim die Volksschule, das [[Karl-Friedrich-Gymnasium]] und das Realgymnasium. Ohne Abitur verließ er die Schule und begann eine kaufmännische Lehre. 1875 begann er ein Studium an der [[Universität Heidelberg]], wo er 1875 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft Frankonia Heidelberg]]&amp;#039;&amp;#039; wurde. Zum Wintersemester ging er 1877 an die [[Universität Straßburg]]. Ohne das Studium zu beenden, wurde er 1878 Redakteur bei der Rhein- und Neckar-Zeitung in Mannheim und im Jahr darauf bei der Ostdeutschen Zeitung in [[Toruń|Thorn]]. 1880/81 absolvierte er als [[Einjährig-Freiwilliger|Einjähriger]] den Militärdienst in Mannheim und promovierte danach an der Universität Heidelberg zum Dr. phil. Anschließend ging Weiss nach [[Adelsheim]] und wurde [[Rentamt]]mann bei den [[Herren von Adelsheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893 wurde Weiss zum Bürgermeister von Eberbach gewählt. Er war erst der zweite hauptamtliche Bürgermeister der Stadt, wurde mehrmals wiedergewählt und übte das Amt bis 1927 aus. 1895 initiierte er die Gründung des Verbands der mittleren Städte Badens, in dem er zum Vorsitzenden gewählt wurde. 1897/98 ließ er sich am westlichen Stadtrand an der Brücke über die [[Itter (Neckar)|Itter]] als private Residenz ein wie eine Burg wirkendes und vom [[Tudorstil]] inspiriertes Haus aus [[Odenwälder Sandstein]] errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rainer Hofmeyer: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.rnz.de/nachrichten/eberbach_artikel,-eberbach-das-eigenartige-sandsteinhaus-steht-zum-verkauf-_arid,874630.html Das „eigenartige“ Sandsteinhaus steht zum Verkauf.] [[Rhein-Neckar-Zeitung]], 25. April 2022, abgerufen am selben Tage.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als er 1920 vom Vorsitz zurücktrat, hatte der Verband 70 Mitgliedsstädte. Zusätzlich wurde er 1903 für die [[Nationalliberale Partei|Nationalliberalen]] in die zweite Kammer der [[Badische Ständeversammlung|Badischen Ständeversammlung]] gewählt. Zwei Jahre später wechselte er in die erste Kammer, als er als Vertreter der mittleren Städte gewählt wurde. Er gehörte der Badischen Ständeversammlung bis zu seinem Ende nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] an. Darüber hinaus war er von 1899 bis 1919 Mitglied der Kreisversammlung und des Kreisausschusses, ab 1914 als Vorsitzender. An seinem Lebensabend, als Weiss kein politischen Ämter mehr ausübte, sympathisierte er mit dem [[Nationalsozialismus]], ohne Mitglied der [[NSDAP]] zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Neckarbrücke Eberbach.jpg|thumb|Neckarbrücke 1902]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Eberbach-schule-web.jpg|thumb|Dr.-Weiss-Schule]]&lt;br /&gt;
In seine Amtszeit als Eberbacher Bürgermeister wurde die Neckarbrücke gebaut und Neckarwimmersbach eingemeindet. Das Bezirkskrankenhaus wurde gebaut und neue Wohngebiete erschlossen. Die Stadt wurde kanalisiert und erhielt Anschluss an die Elektrizität. In der Badischen Ständeversammlung setzte er sich für die Interessen der Städte ein und kümmerte sich um die Steuerpolitik und das Wahlrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit seines Lebens widmete sich Weiss auch der historischen Forschung. Er war nebenamtlich Archivar der [[Herren von Adelsheim]] und ehrenamtlicher Pfleger der Badischen Historischen Kommission für die Bezirke [[Bezirksamt Adelsheim|Adelsheim]], [[Bezirksamt Buchen|Buchen]], [[Bezirksamt Eberbach|Eberbach]] und [[Bezirksamt Mosbach|Mosbach]]. 1903 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Historischen Kommission berufen. Er veröffentlichte ein auf Quellen basierendes Geschichtsbuch von Eberbach, später auch eines von [[Weinheim]]. Das Eberbacher Stadtarchiv brachte er in einem der alten Befestigungstürme unter und ordnete es neu. Er gründete eine stadtgeschichtliche Sammlung und brachte das Eberbacher Geschichtsblatt heraus. Die [[Burg Eberbach]] ließ er 1908 freilegen und restaurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Eberbach verlieh Weiss 1927 die [[Ehrenbürger]]würde. Sie benannte eine Straße und eine Schule nach ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 6: &amp;#039;&amp;#039;T–Z.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2005, ISBN 3-8253-5063-0, S. 242.&lt;br /&gt;
* [[Jörg Schadt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;John Gustav Weiß: Lebenserinnerungen eines badischen Kommunalpolitikers.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1981, ISBN 3-17-007058-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118630504}}&lt;br /&gt;
* [https://digital.blb-karlsruhe.de/Landtagsprotokolle/topic/view/792873?q=308 Redebeiträge] von John Gustav Weiß im Badischen Landtag in den Digitalen Sammlungen der [[Badische Landesbibliothek|Badischen Landesbibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118630504|LCCN=n/82/166044|VIAF=57407921}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weiss, John Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Eberbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Eberbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Badischen Ständeversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer der Badischen Ständeversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weiss, John Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weiß, John Gustav; Weiss, Ernst (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker und Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. August 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juni 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eberbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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