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	<title>John Ehrenteit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T17:08:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=John_Ehrenteit&amp;diff=1036301&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernhard Diener: + Grablage nach eigener Recherche</title>
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		<updated>2024-03-08T15:29:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Grablage nach eigener Recherche&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;John Amandus Ferdinand Ehrenteit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Dezember]] [[1885]] in [[Hamburg]]; † [[3. März]] [[1968]] ebenda) war ein deutscher Politiker der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Ehrenteit wurde 1908 Angestellter als Mitarbeiter und 1911 Vorsitzender (erster Bevollmächtigter) des [[Freie Gewerkschaften (Deutschland)|freigewerkschaftlichen]] &amp;#039;&amp;#039;Zentralverbandes der Handlungsgehülfen und Gehülfinnen&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg, der seit 1919 [[Zentralverband der Angestellten]] hieß. 1914–1918 Kriegsteilnahme. Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz. 1921 wechselte er als geschäftsführender Landesvorsitzender zum [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund|Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund]]. Dieses Amt übte er bis zur Zerschlagung der Gewerkschaften durch die [[Nationalsozialisten]] am 2. Mai 1933 aus. Noch am Tage zuvor hatte sich der ADGB in Hamburg auf Ehrenteits Betreiben am [[Tag der nationalen Arbeit]], der NS-Interpretation des Maifeiertages beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brauers1&amp;quot;&amp;gt;Christof Brauers: Die FDP in Hamburg 1945 bis 1953. Start als bürgerliche Linkspartei (= Vereinigung Demokratische Offenheit. DemOkrit. 3). Mit einem Vorwort von Hildegard Hamm-Brücher, Martin Meidenbauer Verlagsbuchhandlung, München 2007, Seit 90f., ISBN 978-3-89975-569-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
John Ehrenteit wurde auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]] beigesetzt. Die Grabstätte im Planquadrat Q 33 liegt nordöstlich von Kapelle 10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Ehrenteit gehörte seit 1905 bis 1933 der SPD an, wo er zum rechten Flügel gezählt wurde. Ende Mai 1933, also noch vor dem SPD-Verbot, trat er aus der Partei aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brauers1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Von 1919 bis 1933 war Ehrenteit Mitglied der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]]. Als Bürgerschaftsmitglied wird er in die Deputation für Handel, Schifffahrt und Gewerbe und der Behörde für das Arbeitsamt gewählt.  Mitglied des Verwaltungsausschusses beim Reichsamt für Arbeitsvermittlung, des gemischten Ausschusses für den Bau von Wohnungen für die minderbemittelte Bevölkerung sowie zur Festsetzung der Mieten (1927) Er verließ gemeinsam mit [[Hugo Schotte]], [[Georg Amlung]], [[Wilhelm Petersen (Politiker, 1889)|Wilhelm Petersen]], [[Alfred Ehlers (Politiker)|Alfred Ehlers]] und [[Peter Hass]], allesamt ebenfalls Gewerkschaftsfunktionäre, Ende Mai die SPD-Fraktion in der Bürgerschaft. Sie gründete mit Ausnahme von Peter Hass die &amp;#039;&amp;#039; [[Gewerkschaftsfraktion (1933)|Gewerkschaftsfraktion]]&amp;#039;&amp;#039;, die sodann bei der [[NSDAP]]-Fraktion hospitierte. Am 10. Juli 1933 wurde ihm – wie auch den übrigen Mitgliedern der Gewerkschaftsfraktion – das Mandat aufgrund der „Verordnung zur Sicherheit der Staatsführung“ aberkannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brauers1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wohnungsbaugesellschaften ===&lt;br /&gt;
Nach jahrelanger Debatte in der Hamburger Bürgerschaft über das Für und Wider des staatseigenen Wohnungsbaus wurde 1926 ein Kompromiss gefunden, den der Senator Dr. [[Paul de Chapeaurouge]] in seiner Funktion als Präses der &amp;#039;&amp;#039;Beleihungskasse für Hypotheken&amp;#039;&amp;#039;, für die Hamburger Finanzverwaltung Staatsrat Dr. [[Leo Lippmann]] und für die SPD-Fraktion der Bürgerschaft Ehrenteit verhandelt hatten. Die Bürgerschaft fasste auf Initiative Ehrenteits am 14. April 1926 den Beschluss, dass ein Drittel der Gelder, die für den Kleinwohnungsbau vorgesehen waren, an neu zu gründende Gesellschaften fließen sollte. Da Ehrenteit maßgeblich an dem Kompromiss gearbeitet hatte und generell als Wegbereiter des sozialen Kleinwohnungsbaus galt, wurden diese neu gegründeten Gesellschaften zu seinen Ehren &amp;#039;&amp;#039;Ehrenteit-Gesellschaften&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lippmann, Leo: &amp;#039;&amp;#039;Mein Leben und meine amtliche Tätigkeit. Erinnerungen und ein Beitrag zur Finanzgeschichte Hamburgs.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1964. S. 466f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von 1926 bis 1933 war Ehrenteit ehrenamtlicher Geschäftsführer der neu gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Gemeinnützigen Kleinwohnungsbaugesellschaft Groß-Hamburg. (GKG)&amp;#039;&amp;#039;. Insgesamt wurden in Hamburg sieben solcher Gesellschaften gegründet: Neben der GKG, aus der später die [[Neue Heimat|Neue Heimat Hamburg]] wurde, gab es noch vier weitere gewerkschaftsnahe Wohnungsbauunternehmen, außerdem mit der &amp;#039;&amp;#039;Wichern-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; eine kirchliche Gesellschaft und mit der &amp;#039;&amp;#039;Freien Stadt&amp;#039;&amp;#039; ein Unternehmen, das der [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]] nahestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Ehrenteit wurde am 26. Juni 1929 in den [[Senat der Freien und Hansestadt Hamburg]], als halbamtlicher Senator, gewählt (→[[Hamburger Senat 1919–1933]]). Er legte gemeinsam mit den übrigen SPD-Senatoren am 3. März 1933 sein Amt nieder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brauers2&amp;quot;&amp;gt;Christof Brauers: Die FDP in Hamburg 1945 bis 1953. Start als bürgerliche Linkspartei (= Vereinigung Demokratische Offenheit. DemOkrit. 3). Mit einem Vorwort von Hildegard Hamm-Brücher, Martin Meidenbauer Verlagsbuchhandlung, München 2007, Seite 86, ISBN 978-3-89975-569-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Einfluß der Gewerkschaften auf Wirtschaft und Politik&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{HambBio |Autor=Knud Andresen |Lemma=Ehrenteit, John |Band=7 |Seite=74 |SeiteBis=75}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1014641616|VIAF=174003593}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ehrenteit, John}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AfA-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Senator (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ehrenteit, John&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ehrenteit, John Amandus Ferdinand (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdHB und Hamburger Senator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Dezember 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. März 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernhard Diener</name></author>
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