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	<title>John Eggert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=John_Eggert&amp;diff=1457324&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MarDiehl am 10. Januar 2026 um 14:48 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;John Emil Max Eggert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. August]] [[1891]] in [[Berlin]]; † [[29. September]] [[1973]] in [[Basel]]) war ein deutscher [[Physikalische Chemie|Physikochemiker]]. Bekannt wurde er vor allem durch sein 1926 erstmals erschienenes &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Physikalischen Chemie&amp;#039;&amp;#039;, das bis 1968 acht Neuauflagen erfuhr.&lt;br /&gt;
[[Datei:5.4 Prof. J. Eggert.jpg|mini|Prof. John Eggert, Leiter der Wissenschaftlichen Abteilung der Filmfabrik Wolfen von 1928 – 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Eggert war der Sohn von Emil Hans und Martha Johanna Eggert. Von 1909 bis 1912 studierte er Chemie, Mathematik und Physik an der [[TU Berlin|Technischen Hochschule Charlottenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hls-dhs-dss.ch/articles/031329/2005-10-17/ |titel=Eggert, John |sprache=de |abruf=2021-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Studium war er von 1909 bis 1913 dort Assistent am Physikalisch-Chemischen Institut.  1914 wurde er mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Über die Absorptionsgeschwindigkeiten von Wasserstoff und Sauerstoff durch Metallsalzlösungen&amp;#039;&amp;#039; promoviert. 1921 wurde er [[Privatdozent]] und 1923 [[Professor]] für physikalische Chemie an der [[Humboldt-Universität Berlin|Universität Berlin]]. Eggert war mit der Wissenschaftlerin [[Margarethe Eggert-Ettisch]] verheiratet, mit der er 1925 und 1927 zwei Töchter hatte. Die 1927 geborene Tochter [[Toni Packer]] wurde später Schriftstellerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
John Eggert leistete wegweisende Forschungen auf den Gebieten Reaktionskinetik, Thermodynamik, Fotochemie und Fotophysik. Er lieferte 1919 Vorarbeiten zur [[Saha-Gleichung]] (daher auch Eggert-Saha-Gleichung), die die Abhängigkeit des [[Ionisationsgrad]]es eines [[Gas]]es von der [[Temperatur]] im [[Thermodynamisches Gleichgewicht|thermodynamischen Gleichgewicht]] beschreibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.focus.de/kultur/kino_tv/industrie-wolfen-feiert-100-jahre-in-farbe_aid_531667.html  &amp;#039;&amp;#039;Wolfen feiert 100 Jahre in Farbe&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;FOCUS Online&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 wurde er Mitarbeiter der Agfa in Berlin. 1928 erfolgte der Ausbau der von Berlin nach Wolfen umgezogenen Foto-Forschungsabteilung. Von 1928 bis 1945 leitete er mit dem Status eines Forschungsdirektors die „Wissenschaftliche Abteilung“ der [[Filmfabrik Wolfen]]. Eggert gilt als Vater der wissenschaftlichen Fotografie. Unter seiner Leitung wurden die Agfa-Farbrasterplatten und -filme für die Fotografie sowie für die Anwendung als [[Schmalfilm]] entwickelt. Mit den in dieser Zeit eingeführten Verfahren Agfa-Bipack und Agfa-Pantachrom entstanden Kultur- und Werbefilme, wie 1930/31 der erste deutsche Farbkinofilm „Bunte Tierwelt.“&lt;br /&gt;
Am 17. Oktober 1936 stellte Eggert in Berlin den ersten Mehrschichtenfarbfilm, den Agfacolor Neu mit der Präsentation von Farbdiapositiven und einem Schmalfilm vor. Das Verfahren war in der Technisch-Wissenschaftlichen Abteilung, die ursprünglich nur zur Sicherung der laufenden Produktion zuständig war, nach einer Idee von [[Wilhelm Schneider (Chemiker)|Wilhelm Schneider]] unter Leitung von [[Gustav Wilmanns]] ausgearbeitet worden. Das Verfahren, das ab 1939/40 auch zur Herstellung von Kinofilmen und 1942 zur Anfertigung von Papierbildern zur Anwendung kam, löste die genannten alten farbfotografischen Materialien schrittweise ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren gab er mit [[Ernst Schiebold]] die sechs Tagungsbände &amp;#039;&amp;#039;Ergebnisse der technischen Röntgenkunde&amp;#039;&amp;#039; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 lehrte Prof. Eggert kurzzeitig an der [[Technische Universität München|TH München]]. Von 1947 bis 1961 war er Ordinarius für Fotografie an der [[ETH Zürich|Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich]]. Er war korrespondierendes Mitglied der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Sächsischen]], der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen]] und der [[Heidelberger Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Epperlein, Manfred Gill, Peter Löhnert: 100. Geburtstag am 1. August 1991, Prof. Eggert und sein Wirken in Wolfen, Bild und Ton, 44. Jahrgang, Heft 3/4, 1991, S. 112–114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Gill: Prof. Eggert-Aspekte seiner Arbeit als Forschungsdirektor der Filmfabrik Wolfen, Die Filmfabrik Wolfen, Aus der Geschichte, Heft 2, 1998, S. 40–49. Hrsg.: Industrie- und Filmmuseum Wolfen e. V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1971 wird von der Photographischen Gesellschaft Wien der John-Eggert-Preis für Bildwissenschaften verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Leo Hilkhuijsen: Professor Dr. John Eggert (1891–1973), Photo Antiquaria, Club Daguerre, Nr. 94, 10/2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Würdigung seiner Verdienste wurde John Eggert Namensgeber des im Jahre 2010 sanierten Hörsaals im ehemaligen [[Gebäude 041|Verwaltungs- und Laborgebäude der Filmfabrik Wolfen]], des jetzigen Rathauses der Stadt [[Bitterfeld-Wolfen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bitterfeld-Wolfener Amtsblatt: [https://www.bitterfeld-wolfen.de/de/upload/Amtsblatt%2015-10%20erschienen%20am%2006.08.2010.pdf  &amp;#039;&amp;#039;Namensgebung: Hörsaal im Rathaus nach Prof. Dr. John Eggert benannt&amp;#039;&amp;#039;] (pdf; 3,1&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Dr. h.c. von der [[Karlsruher Institut für Technologie|Technischen Hochschule Karlsruhe]], 1950&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[Royal Society|Royal Society of Great Britain]], 1953&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied Schweizerischer Photographenverband, 1957&lt;br /&gt;
* Kulturpreis der [[Deutsche Gesellschaft für Photographie|Deutschen Gesellschaft für Photographie]] (DGPh), gemeinsam mit Gustav Wilmanns, 1961&lt;br /&gt;
* Goldene Vogtländer-Medaille der Photographischen Gesellschaft Wien, 1971&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Einführung in die Röntgenphotographie. Berlin, 2. Aufl., 1923. Zürich, 7. Aufl., 1951.&lt;br /&gt;
* Lehrbuch der physikalischen Chemie. Leipzig 1926, 7. Aufl. 1948 (engl. 1932, frz. 1947, ital. 1931, span. 1930).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Naturwissenschaftler. München: Saur, 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128827254}}&lt;br /&gt;
* Nachlassverzeichnis von John Eggert an der [[ETH-Bibliothek]], [[doi:10.3929/ethz-a-000340654]]&lt;br /&gt;
* {{HLS|31329|Eggert, John|Autor= Thomas Fuchs}}&lt;br /&gt;
* {{BAdW|707|Name=John Eggert |Kommentar=mit Link zu einem Nachruf |Datum=30. Januar 2017}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128827254|LCCN=nr/2003/23289|VIAF=22293557}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eggert, John}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physikochemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (ETH Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Deutschen Bunsen-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eggert, John&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Eggert, John Emil Max (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher physikalischer Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. August 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. September 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MarDiehl</name></author>
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