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	<title>Johannsspitalkirche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Johanns-Kirche-Landeskrankenhaus Salzburg 01.jpg|mini|St. Johanns-Kirche, Salzburg, Österreich]]&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannsspitalkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Salzburg]] befindet sich auf dem Gelände des [[Universitätskliniken Salzburg#Landeskrankenhaus/St.-Johanns-Spital|Landeskrankenhauses]] (heute Universitätsklinikum) im Stadtteil [[Mülln]]. Sie ist den hll.&amp;amp;nbsp;[[Johannes der Täufer|Johann Bap.]] und [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] (4.&amp;amp;nbsp;Dez.) geweiht, das [[Patrozinium]] wird am 24.&amp;amp;nbsp;Juni, [[Johannistag]], gefeiert. Die am 24. Juni 1704 [[Konsekration|konsekrierte]] Kirche&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schematismus 1957&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Personalstand der Welt- und Ordens-Geistlichkeit der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1957&amp;#039;&amp;#039; ([[Schematismus (Organisation)|Schematismus]] 1957), hg. vom Erzbischöflichen Ordinariat Salzburg 1957, S. 156f.&amp;lt;/ref&amp;gt; stammt von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]] und steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]]. Sie ist Sitz der für die Landeskrankenanstalten zuständigen Pfarre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die regelmäßige barocke Anlage mit der mittigen Kirche und den seitlichen Spitälern stiftete &amp;#039;&amp;#039;dem Beispiel anderer folgend&amp;#039;&amp;#039; (Stiftungsurkunde) [[Johann Ernst von Thun]] auf den Gründen des 1688 erworbenen und dann abgetragenen Schlosses Grimming, das früher auch [[Schloss Müllegg]] genannt worden war. Nur das alte westliche Stadttor der Vorstadt Mülln, das Mülleggtor, welches [[Wolf Dietrich von Raitenau]] seinerzeit neu errichten lassen hatte, blieb erhalten und wurde in den Spitalbau miteinbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planung und Ausführung des Bauwerkes lag in den Händen von Johann Bernhard Fischer von Erlach. Das [[wikidata:Q1608405|Spital]] diente ursprünglich als Herberge (Hospital) für Pilger, für mittellose Studenten, arme Handwerksgesellen und für andere Arme. Die Herberge ist bestimmungsgemäß eher schlicht gestaltet und besticht durch ihre Architektur. Der Westflügel des Spitals, das ursprüngliche Männerspital, wurde 1695 fertiggestellt, der Ostflügel, das ursprüngliche Frauenspital, in den Jahren 1699–1703. Die Kirche wurde ebenfalls 1703 fertiggestellt und am 24.&amp;amp;nbsp;Juni 1704 eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt; Weihedatum laut {{Internetquelle |url=https://www.sn.at/wiki/index.php?title=Krankenhauskirche_St._Johannes&amp;amp;oldid=2299306 |titel=Krankenhauskirche St. Johannes |autor=Salzburgwiki |datum=2024-08-28 |abruf=2024-12-19}} Bei dem Tag handelt es sich um den Namestag von Johannes dem Täufer, dem die Kirche geweiht ist. Das Datum wird auch in der vom Uniklinikum Salzburg herausgegebenen Broschüre zur Kirche (&amp;#039;&amp;#039;Unsere Kirche am Uniklinikum Campus LKH&amp;#039;&amp;#039;) genannt. Auf der Website der Spitalspfarre wird als Fertigstellungsjahr „1703/1704“ genannt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1891 hat die Kirche als eigenständige Pfarre &amp;#039;&amp;#039;Salzburg-St.&amp;amp;nbsp;Johannes am&amp;amp;nbsp;Landeskrankenhaus&amp;#039;&amp;#039; die Seelsorge im ganzen Krankenhausbezirk, einschließlich der Heime und Schwesternwohnungen, inne.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv|text=Pfarre Salzburg-St. Johannes am Landeskrankenhaus |url=http://www.kirchen.net/portal/pfarre.asp?Iid=%7BB0F0271C-E8D3-4582-B4B3-D90A2A8C8FB6%7D |wayback=20140830134953}},&amp;#039;&amp;#039; Pfarrverzeichnis Erzdiözese Salzburg, kirchen.net&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betreut wird sie von den [[Kamillianer]]n OSC am [[Kolleg St.&amp;amp;nbsp;Kamillus]] im Stadtteil [[Parsch (Salzburg)|Parsch]], von wo aus die Krankenhausseelsorge anderer salzburgischer und außerhalb liegender medizinischer Einrichtungen ausgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kamillianer.at/oesterr/index.htm Österreichische Provinz, Provinzialat der Kamillianer Wien], kamillianer.at; siehe auch [https://www.kamillianer.at/oesterr/salzkurs.htm Krankenhaus-Seelsorge-Ausbildung (KSA) der Kamillianer in Salzburg], kamillianer.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Das äußere Bild der Kirche ===&lt;br /&gt;
Der Saalbau der Kirche mit seiner zweigeschoßigen Vorhalle besitzt eine nach Süden ausgerichteter Fassade. Die Kirchenfassade ist durch enggestellte Riesenpilaster gegliedert. Drei hohe Rechtecktore mit darüber befindlichen drei Fenstern bilden die Fassade des Kirchenvorraumes. Die Tore sind oben mit Schmiedeeisengittern abgeschlossen. Sie wurden um 1704 geschaffen, das mittige trägt wie die Kirchenfassade das Wappen des Stifters Johann Ernst von Thun. An diese Fassade schließen seitlich bündig die niedrigeren Spitalseingänge an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem Gebälk der Fassade des Vorraumes befindet sich eine Marmorbalustrade mit der Statue des &amp;#039;&amp;#039;[[Johannes der Täufer|Heiligen Johannes des Täufers]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Kirche selbst besitzt über dem Kirchenvorraum eine zurückgesetzte Fassade mit einem durch Lisenen gegliederten Aufbau, der von einem Dreiecksgiebel und seitlichen schlanken Glockentürmchen mit aufgesetzten kleinen Laternen abgeschlossen wird. Im Norden erhält die Kirche durch die niedrigen Anbauten von Sakristei und der [[Parament]]en-Kammer einen rechteckigen Grundriss. Stufig gegliedert zieht hier der Baukörper zum Dachgiebel hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Kirche im Inneren ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburg - Mülln - LKH - Spitalkirche St Johann - 2024 12 02-9.jpg|mini|hochkant|Hochaltar]]&lt;br /&gt;
Die Vorhalle besitzt Verbindungstüren zu den beiderseitigen Spitälern bzw. Spitalstrakten. Die seitlichen Nischen der Halle besitzen überlebensgroße Statuen der &amp;#039;&amp;#039;[[Katharina von Alexandrien|Heiligen Katharina]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Heilige Barbara|Heiligen Barbara]]&amp;#039;&amp;#039; aus der ersten Hälfte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
Die Stuckaturen der Kirche, es sind vor allem zarte Stuckrahmen, Blattstäbe, Blattgirlanden und Stuckkartuschen, stammen von [[Diego Francesco Carlone]].&lt;br /&gt;
In der nördlichen Wandnische befindet sich die Kanzel, die mit einer Oratoriumsbrüstung stuckiert ist. Im Boden der Kirche ist die Gruftplatte für die Eingeweide des Stifters, Johann Ernst von Thun, eingelassen. In zwei seitlichen Nischen stehen Figuren des Heiligen Josef und der Heiligen Anna mit Maria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Altäre ===&lt;br /&gt;
Der Hauptaltar in einer flachbogigen Altarnische steht erhöht auf einer ovalen Terrasse mit seitlichen Treppen. Über dem Altar befinden sich stuckierte [[Putto|Putten und Engel]] mit [[Gott der Vater|Gottvater]] und der [[Heiliger Geist|Heilig-Geist-Taube]] als oberem Abschluss. Der Altartisch selbst wurde von [[Heinz Tesar]] gestaltet. Der Tabernakelaufsatz zeigt eine kleine [[Kreuzigungsgruppe]] und Engelfiguren mit den [[Leidenswerkzeug|Leidenwerkzeugen Christi]]. Das Kircheninnere wurde in den Jahren 2020 bis 2023 renoviert, wobei auch ein neuer Volksaltar eingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seitenaltäre besitzen einen flachen Rahmenaufbau und sind seitlich mit Putten und Engelhermen geschmückt. Die Altarblätter, die beide im Jahr 1709 [[Johann Michael Rottmayr]] gestaltete, zeigen im Westen (links) die &amp;#039;&amp;#039;[[Johannes der Täufer|Predigt Johannes des Täufers]]&amp;#039;&amp;#039; und rechts die &amp;#039;&amp;#039;[[Heilige Barbara|Enthauptung der Heiligen Barbara]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krypta ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburg - Mülln - LKH - Spitalkirche St Johann - 2024 12 02-5.jpg|mini|hochkant|Die Skulpturengruppe in der Krypta]]&lt;br /&gt;
Unter dem erhöhten Altarpodest befindet sich mit einem mittigen Abgang die Krypta. Sie ist durch eingelegte Kieselsteine und grob behauene Quader als Grotte ausgestaltet und besitzt verschiedene Stuckaturen mit Todessymbolen. Das Altarraumgitter der Krypta stammt aus dem Anfang des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Auf dem dortigen Altar befindet sich eine Schnitzgruppe mit einer &amp;#039;&amp;#039;[[Pietà]]&amp;#039;&amp;#039;, flankiert vom &amp;#039;&amp;#039;[[Simon Petrus|Heiligen Simon Petrus]]&amp;#039;&amp;#039; und der heiligen [[Maria Magdalena]]. Das ursprüngliche Leinwandbild aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zeigt in einer Kopie nach [[Paul Troger]] &amp;#039;&amp;#039;[[Christus am Ölberg]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alfred Pucher et al. (Red.), Römisch-Katholisches Pfarramt am St.-Johanns-Spital (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift 300 Jahre St.-Johannes-Kirche am Landeskrankenhaus Salzburg: 1704–2004&amp;#039;&amp;#039;. Salzburg 2004.&lt;br /&gt;
* [[Lieselotte Eltz-Hoffmann|Lieselotte von Eltz-Hoffmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchen Salzburgs.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Anton Pustet, Salzburg 1993, ISBN 3-7025-0308-0, S. o.A.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Euler-Rolle|Bernd Euler]], [[Ronald Gobiet]], Horst Huber: &amp;#039;&amp;#039;Dehio Salzburg – Stadt und Land.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Anton Schroll &amp;amp; Co,  Wien 1986, ISBN 3-7031-0599-2, S. o.A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|St. Johanns-Kirche, Landeskrankenhaus Salzburg}}&lt;br /&gt;
* [https://salk.at/5615.html Seiten der katholischen Seelsorge im Landeskrankenhaus], Salzburger Universitätsklinikum (salk.at)&lt;br /&gt;
* {{Salzburger Nachrichten |wiki |titel=Krankenhauskirche St. Johannes}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://salk.at/geschichte-und-kunst Salzburger Landeskliniken: Geschichte und Kunst]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/48/24.6/N |EW=13/1/51.6/E |type=landmark |region=AT-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johannes-der-Täufer-Kirche|Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankenhauskirche|Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Erzdiözese Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johann Bernhard Fischer von Erlach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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