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	<title>Johannes Toepffer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Deutsch-Balte&quot; title=&quot;Kategorie:Deutsch-Balte&quot;&gt;Kategorie:Deutsch-Balte&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Johannes Toepffer.jpg|mini|Johannes Toepffer in der Basler Zeit (1894/1895)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Toepffer Grab in Rom.jpg|mini|Grab auf dem [[Protestantischer Friedhof (Rom)|Nichtkatholischen (Protestantischen) Friedhof Rom]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Alexander Ferdinand Toepffer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. November]] [[1860]] in [[Tartu|Dorpat]], [[Estland]]; † [[23. August]] [[1895]] in [[Anzio]]) war ein deutscher [[Alte Geschichte|Althistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren der protestantische Pfarrer &amp;#039;&amp;#039; Carl August Reinhold Töpffer&amp;#039;&amp;#039; (1831–1887) und dessen Ehefrau &amp;#039;&amp;#039; Antonie Musso&amp;#039;&amp;#039;. Er war der älteste Sohn des Paares und wuchs im nahegelegenen Dorf [[Puurmani|Talkhof]] auf. Den ersten Unterricht erhielt er von seinen Eltern und wurde danach von einem Hauslehrer auf den Besuch des Gymnasiums zu Dorpat vorbereitet, das er 1878 mit dem Reifezeugnis verließ. Beeinflusst von seinem Hauslehrer Reinberg wandte sich Toepffer der Altertumswissenschaft zu, die er ab 1878 bei [[Georg Loeschcke]], [[Wilhelm Hoerschelmann]] und [[Ludwig Mendelssohn]] an der [[Kaiserliche Universität Dorpat|Kaiserlichen Universität Dorpat]] studierte. In Dorpat wurde er Mitglied der Studentenverbindung [[Baltische Corporation Livonia Dorpat|Livonia]] und bestand 1884 das Staatsexamen mit einer Arbeit über die [[Schlacht von Salamis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommersemester 1884 ging Toepffer nach [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]], wechselte aber schon nach einem Semester an die [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]], wo er ein Schüler [[Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff]]s wurde. Ihm und Georg Loeschcke widmete er später seine Monografien &amp;#039;&amp;#039;Quaestiones Pisistrateae&amp;#039;&amp;#039; (1886) und &amp;#039;&amp;#039;Attische Genealogie&amp;#039;&amp;#039; (1889).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzem Aufenthalt in Berlin kehrte Toepffer nach Dorpat zurück und bestand die Magisterprüfung. Seine Opponenten waren Loeschcke, Mendelssohn und [[Valerian von Schoeffer]]. Noch im selben Jahr kehrte er nach Göttingen zurück, wo er unter der Aufsicht von Wilamowitz die &amp;#039;&amp;#039;Attische Genealogie&amp;#039;&amp;#039; verfasste, seine umfangreichste und meistbeachtete Veröffentlichung. Das Werk wurde bei seinem Umzug nach Berlin von den dortigen Professoren [[Ernst Curtius]], [[Hermann Diels]], [[Ulrich Köhler (Historiker)|Ulrich Köhler]] und [[Carl Robert]] sehr wohlwollend aufgenommen und blieb trotz aller Entwicklungen und Neufunde noch jahrzehntelang grundlegend für die Chronologie. In Berlin schloss sich Toepffer besonders an Curtius und Robert an, in dessen Schülerkreis „Anomia“ er viel verkehrte. Um in Berlin zur Habilitation zugelassen zu werden, musste er an einer deutschen Universität seine Promotion nachholen. Er tat dies in [[Universität Leipzig|Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Habilitation am 18. Januar 1890 begannen für Toepffer Wanderjahre durch die Stätten der klassischen Antike. Ein Jahr lang war er [[Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts|Reisestipendiat]] des [[Deutsches Archäologisches Institut|Deutschen Archäologischen Instituts]] und bereiste Kleinasien, wo er bei Grabungen in [[Magnesia am Mäander]] den Archäologen [[Karl Humann]] kennenlernte. Er regte ihn damals zu den späteren Grabungen in [[Milet]] an. Viele Monate verbrachte Toepffer in Athen, wo er besonders mit [[Paul Wolters (Archäologe)|Paul Wolters]] und [[Wilhelm Dörpfeld]] in Kontakt kam. Sein Verhältnis zu Dörpfeld war gespalten: Als Architekten bewunderte er ihn, als Topografen bekämpfte er ihn. Eine Verlängerung seines Reisestipendiums scheiterte an der Bürokratie, so dass Toepffer Athen im Frühjahr 1892 verließ und zahlreiche Vorhaben fallen ließ. Die nächsten Monate verbrachte er auf Reisen durch Italien, Frankreich, Belgien und England.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1893 kehrte Toepffer nach Berlin zurück, war aber hier nach seinem Athener Fiasko sehr unzufrieden und nahm daher die Anregung seines Freundes [[Georg Ferdinand Dümmler|Ferdinand Dümmler]] gern an, nach [[Universität Basel|Basel]] zu wechseln. Dorthin wurde Toepffer im Sommer 1894 als außerordentlicher Professor berufen. Sein beachtlicher Lehrerfolg ging mit großer körperlicher Erschöpfung einher, die seine schwache Gesundheit angriff. Auf einer Kurreise in [[Anzio]] im Sommer 1895 starb er plötzlich und überraschend. Seine letzte Ruhestätte fand er in Rom auf dem [[Protestantischer Friedhof (Rom)|Protestantischen Friedhof]] an der [[Cestius-Pyramide]], wo ihm seine Freunde ein Grabdenkmal errichteten. Sein Biograf [[Otto Kern (Philologe)|Otto Kern]] gab 1897 den Sammelband &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Griechischen Altertumswissenschaft&amp;#039;&amp;#039; heraus, in dem man neben den verstreuten Schriften des Verstorbenen eine Biografie, ein Schriften- und ein Vorlesungsverzeichnis findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Attische Genealogie&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1889&lt;br /&gt;
* [[Otto Kern (Philologe)|Otto Kern]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Griechischen Altertumswissenschaft von Johannes Toepffer&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1897&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|54|706|708|Töpffer, Johann Alexander Ferdinand|Otto Kern|ADB:Töpffer, Johann Alexander Ferdinand}}&lt;br /&gt;
* Roderich von Engelhardt: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Universität Dorpat in ihrer geistesgeschichtlichen Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;. Franz Kluge Reval 1933 (Nachdruck 1969).S. 303f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Johannes Toepffer}}&lt;br /&gt;
* {{UBNL|000072392}}&lt;br /&gt;
* {{BBLD|0000000010405598|NAME=Töpffer, Johannes (Hans) Carl Ferdinand Alexander}}&lt;br /&gt;
* [http://www.acdan.it/protcem/work/pcSS.html#Stone1110 Informationen zum Grabmal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117393053|VIAF=62325088}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Toepffer, Johannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Althistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Toepffer, Johannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Toepffer, Johannes Carl Alexander Ferdinand (vollständiger Name); Töpffer, Hans&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Althistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. November 1860&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tartu|Dorpat]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. August 1895&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Anzio]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Estopedist1</name></author>
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