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	<title>Johannes Teich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T06:11:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johannes_Teich&amp;diff=1832503&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ WP:LIT</title>
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		<updated>2025-07-13T17:42:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; WP:LIT&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hans Teich als Mechanikerlehrling 1918 in Dresden.jpg|mini|Hans Teich als Mechanikerlehrling 1918 in Dresden (oberste Reihe, 2. von rechts)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schutzhaftbefehl vom 28. Februar 1933 gegen Hans Teich.jpg|mini|Schutzhaftbefehl vom 28. Februar 1933 gegen Hans Teich]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes (Hans) Teich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juni]] [[1904]] in [[Dresden]]; † [[1. Oktober]] [[1975]] in [[Hildesheim]]) war ein deutscher Gewerkschafter und Politiker ([[KPD]]). Er war 1946 Mitglied des [[Ernannter Hannoverscher Landtag|ernannten Hannoverschen Landtages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und politische Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Teich besuchte von 1910 bis 1918 die Volksschule in Dresden und machte im Anschluss bis 1922 eine vierjährige Lehre zum Feinmechaniker. Seine Lehrfirma, [[Filmosto|Müller &amp;amp; Wettzig]] in Dresden, war eine Spezialfirma für Vergrößerungsgeräte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Overesch&amp;quot;&amp;gt;Manfred Overesch: &amp;#039;&amp;#039;Bosch in Hildesheim von 1937–1945.&amp;#039;&amp;#039; S. 259–261.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1920 war er Mitglied des [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiterverbandes]]. Im Jahr 1921 trat er der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] bei. Von 1921 bis 1925 belegte er volkswirtschaftliche Volkshochschulkurse. Mitglied der [[SPD]] wurde Teich 1922. Im Oktober 1923 trat er im Rahmen der [[Reichsexekution]] gegen Sachsen aus den sozialdemokratischen Organisationen aus und der Kommunistischen Partei Deutschlands bei. Aufgrund der Wirtschaftskrisen und damit immer desolater werdenden Arbeitsmarktes zog er aus beruflichen Gründen über Kassel 1925 nach Hannover. Teich bewarb sich auf eine Anzeige in einer Tageszeitung und bevor er die Arbeit an, erkundigte er sich bei der Gewerkschaft über das Lohngefüge und über soziale Spannungen im Betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Protokoll einer Befragung zum Arbeiterbewusstsein und Streikverhalten in der Weimarer Republik. Projekt der [[Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik]], 1974.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde 1929 Parteisekretär und war von 1932 bis 1933 Redakteur der antifaschistischen Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Volks-Echo&amp;#039;&amp;#039; und vor allem für Betriebsarbeit der Partei zuständig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dürrbeck118&amp;quot;&amp;gt;Peter Dürrbeck: &amp;#039;&amp;#039;[[Herta Dürrbeck|Herta und Karl Dürrbeck]]: Aus dem Leben einer hannoverschen Arbeiterfamilie.&amp;#039;&amp;#039; Schöneworth Verlag, Hannover 2010, ISBN 978-3-9811060-2-2, S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1933 wurde er verhaftet. Bis 1936 musste er Notstandsarbeiten im Kanal- und Straßenbau verrichten. Von 1936 bis 1940 arbeitete er als Mechaniker und bildete sich als Techniker fort. Im Jahr 1940 siedelte er nach Hildesheim und arbeitete dort bis 1945 als qualifizierter Techniker im Vorrichtungsbau bei ELFI/Trillke, einem Kriegsmusterbetrieb der Rüstungsindustrie und getarnter Ausweichfabrik der Firma [[Robert Bosch GmbH|Bosch]] im [[Hildesheimer Wald]]. &lt;br /&gt;
== Gewerkschaftsarbeit und Betriebsrat ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1945 wurde er Betriebsratsvorsitzender der [[Neuhof/Hildesheimer Wald/Marienrode#Hildesheimer Wald|Trillke-Werke]] in Hildesheim und beendete am 30. Juni 1968, seinem 64. Geburtstag, seine Berufstätigkeit bei der Firma Bosch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Overesch&amp;quot; /&amp;gt; Die Gewerkschaftsgründung in Hildesheim wurde maßgeblich von Hans Teich geprägt. Er hat als Betriebsrat in den Trillke-Werken sowohl den betrieblichen als auch gewerkschaftlichen Aufbau vorangetrieben und war Vorsitzender der Wirtschaftsgruppe Metall.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Geschichte ist Teil der Zukunft, in: metallzeitung 4/2008 - Bezirk Niedersachsen und Sachsen, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt; Hans Teich war nach 1968 in der DKP Mitglied.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dürrbeck118&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Politisches Engagement ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1946 wurde er Mitglied des [[Ernannter Hannoverscher Landtag|ernannten Hannoverschen Landtages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Buch über &amp;#039;&amp;#039;Hildesheim und seine Antifaschisten&amp;#039;&amp;#039; konnte erst nach seinem Tod herausgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war mit Sophie Teich verheiratet und hatte zwei Töchter. Seine Tochter Vera hat ihre Erinnerungen über ihren Vater dem Stadtarchiv übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Hans Teich: &amp;#039;&amp;#039;Hildesheim und seine Antifaschisten: Widerstandskampf gegen den Hitlerfaschismus und demokratischer Neubeginn 1945 in Hildesheim.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Dirk Addicks, [[Ulrich Sonnenberg]], Alexander Weil, [[Kurt Baumgarte]]. Selbstverlag, Hildesheim 1979, 3. Auflage 1988, {{DNB|790594269}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Barbara Simon (Archivarin)|Barbara Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag. Hannover 1996, {{DNB|949017256}}, S. 378.&lt;br /&gt;
*  [[Manfred Overesch]]: &amp;#039;&amp;#039;Bosch in Hildesheim von 1937–1945:  Freies Unternehmertum und nationalsozialistische Rüstungspolitik.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2008, ISBN 978-3-525-36754-4.&lt;br /&gt;
* Vera Teich: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Hans Teich.&amp;#039;&amp;#039; Hildesheim, Stadtarchiv Hildesheim, Mai 2017.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;60 Jahre IG Metall Hildesheim – Gestern – Heute – Morgen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: IG Metall Hildesheim, Hildesheim 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1035160722|VIAF=300525820}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Teich, Johannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DKP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:IG-Metall-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter (Ernannter Hannoverscher Landtag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Teich, Johannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Teich, Hans&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juni 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Oktober 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hildesheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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