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	<title>Johannes Menge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T11:27:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johannes_Menge&amp;diff=2217233&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-10T18:01:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Menge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Januar]] [[1788]]&amp;lt;ref&amp;gt;Das Geburtsdatum schwankt in verschiedenen Biografien hinsichtlich des Kalendertags und des Jahrs (auch: 1787); Angabe hier nach NDB.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Steinau an der Straße]]; † Mitte Oktober [[1852]] zwischen [[Melbourne]] und [[Castlemaine (Victoria)|Forrest Creek]], [[Australien]]) war ein deutscher [[Mineraloge]], der die ersten Bodenschätze in Australien entdeckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Menge entstammte einer bäuerlichen Familie. Von seiner früh verstorbenen Mutter übernahm er deren Frömmigkeit. Er besuchte bis zum Alter von 13 Jahren die örtliche Dorfschule und wurde danach bereits auf einem benachbarten Gutsbetrieb als Lehrer beschäftigt. Prägend war seine Tätigkeit für den Mineralogen [[Karl Cäsar von Leonhard]], für den er als 17-Jähriger in [[Hanau]] als Laufbursche zu arbeiten begann und der ihn in die [[Mineralogie]] einführte. Leonhard, der damals in Hanau mit Steinsammlungen handelte, nahm ihn bald als Teilhaber auf. Die im Selbststudium erarbeiteten naturwissenschaftlichen Kenntnisse und seine ersten Schriften erregten die Aufmerksamkeit naturwissenschaftlicher Kreise und Menge wurde in die [[Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung]] aufgenommen. Als sein Partner Leonhard 1816 einen Ruf auf einen Lehrstuhl an der [[Universität München]] erhielt, erwarb Menge dessen Mineraliensammlung und dessen Anteile an dem gemeinsamen Geschäft in Hanau und führte es allein fort. Im Sommer 1819 durchreiste er [[Island]] und brachte von dort &amp;#039;&amp;#039;einen Schatz an isländischen Mineralien&amp;#039;&amp;#039; mit.&amp;lt;ref&amp;gt;Scipione Breislak: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Geologie&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt und bearbeitet von [[Friedrich Karl von Strombeck]], Band 3, Braunschweig: Vieweg 1821, S. 532f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 1819 fühlte er sich durch den Ruf des reformierten Lübecker Predigers [[Johannes Geibel]] so angezogen, dass er mit Familie und Geschäft nach Lübeck umzog und Aufnahme in dessen Kreise fand. Von hier aus brach er zu seiner ersten Forschungsreise nach Island auf. Er untersuchte dort die [[Geysir]]e und schickte von dort Kollektionen von [[Gestein]]en und Mineralien an sein Geschäft in Lübeck. 1825 bis 1826 führte ihn seine zweite Forschungsreise nach Russland, wo er [[Alexander von Humboldt]] und [[Gustav Rose]] traf. Er befasste sich dort mit [[Platin]]vorkommen, sandte wiederum Mineralien für sein Geschäft nach Lübeck. In einer Mineraliensammlung in [[Miass|Miask]] entdeckte den, 1783 erstmals beschriebenen, bis dahin dort unbeachteten [[Zirkon]]. Das veranlasste ihn zu einer Reise in die Fundregion des [[Ilmengebirge]]s. [[Henry James Brooke]] benannte zu dessen Ehren ein Mineral &amp;#039;&amp;#039;Mengit&amp;#039;&amp;#039;, was sich jedoch mit dieser Bezeichnung in der Mineralogie nicht erhalten hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes F. Menge: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren...&amp;#039;&amp;#039;. 1999, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://zs.thulb.uni-jena.de/servlets/MCRFileNodeServlet/jportal_derivate_00136193/18310991105_ftp.pdf H. J. Brooke: &amp;#039;&amp;#039;Ueber den Mengit, eine neue Mineralspecies, den Aeschynit und den Sarcolith, nebst anderen mineralogischen Notizen&amp;#039;&amp;#039;. Annalen der Physik, Vol. 99, Heft 11, S. 360–367 (hier 362), 1831] (PDF; 302&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sibirien begann er mit dem Studium von Sprachen des Orients. Bald nach seiner Rückkehr nach Lübeck brach er 1827 erneut auf, diesmal nach [[Paris]], wo er seine Kenntnisse der chinesischen, persischen und arabischen Sprache vertiefte und ein chinesisches Wörterbuch bearbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Frau verstarb 1830. Dies veranlasste ihn, sein Geschäft in Lübeck aufzulösen und mit den drei Söhnen nach [[London]] umzusiedeln. In London gab er Sprachunterricht und arbeitete als Übersetzer für die Bibelgesellschaft [[British and Foreign Bible Society]]. Gedruckt wurde seine Übersetzung der englischen Liturgie in das Chinesische. Seine drei Söhne studierten Theologie in Basel und traten alle in den Dienst der [[Church of England|Anglikanischen Kirche]]&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Caesar Mengé ging 1836 als Missionar der [[Church Mission Society]] nach [[Bombay]] und wirkte bis 1869 in [[Nashik]], Junir und [[Malegaon]]; im Ruhestand lebte er in [[Stuttgart]] und betreute im Sommer die anglikanische Gemeinde in [[Thusis]]; er starb am 9. April 1885. John Philipp Mengé († 1878) war ebenfalls CMS-Missionar und kam 1840 nach [[Gorakhpur]], wo er bis 1852 wirkte, dann in [[Lucknow]] 1858–1866 und 1867–1868 in [[Kangra]]; nach seiner Rückkehr 1870 wurde er britischer Kaplan in [[Mailand]], wo er auch starb (nach CMS-Archiveinträgen)&amp;lt;/ref&amp;gt;. In London lernte er den Politiker und Initiator der [[South Australian Company]] [[George Fife Angas]] kennen, der ihm die neuen Möglichkeiten in Australien näher brachte. Beide blieben zeitlebens in freundschaftlichem Kontakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 beauftragte ihn durch Vermittlung von George Fife Angas die [[South Australian Company]] in Australien Kohlelagerstätten zu erforschen. Auf der [[Känguru-Insel]] entdeckte er unmittelbar nach seiner Ankunft Kohlenvorkommen und begann mit deren Ausbeutung. Er erkannte bald den mineralischen Reichtum Australiens. Der damalige erste Gouverneur von [[South Australia]] [[John Hindmarsh]] hielt sein Verzeichnis der Lagerstätten jedoch zurück und schenkte ihm keinen Glauben. Menge durchstreifte noch 16&amp;amp;nbsp;Jahre zu Fuß Australien. Er starb auf einer Wanderung von Melbourne nach Forrest Creek, das heutige Castlemaine, und wurde Mitte Oktober 1852 in seinem Zelt tot aufgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Feldstudien gehören zu den ersten geologischen Arbeiten auf dem australischen Kontinent und sie bildeten einen historischen Ausgangspunkt, der zur Gründung des [[Geological Survey of South Australia]] beitrug.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Geschichte des &amp;#039;&amp;#039;Geological Survey of South Australia&amp;#039;&amp;#039; einschließlich seiner Nachfolgeinstitutionen (Bernard J. O’Neil:&amp;#039;&amp;#039;125 years of the Geological Survey of South Australia: 1882–2007)&amp;#039;&amp;#039;. in: MESA Journal 46 (9/2007), S. 11–17 |url=http://www.pir.sa.gov.au/__data/assets/pdf_file/0009/58905/MJ46_125_years_of_Geological_Survey_of_South_Australia.pdf |wayback=20110319082010 }} (englisch; PDF; 730&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Winke für die Würdigung der Mineralogie als Grundlage aller Sachkenntniß,&amp;#039;&amp;#039; 1819&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Erkenntniß des göttlichen Werkes, göttlichen Wortes, göttlichen Ebenbildes,&amp;#039;&amp;#039; 5 Hefte, Lübeck 1822&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mineral Kingdom of South Australia&amp;#039;&amp;#039;, 1840&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|21|345|347|Menge, Johannes|Andreas Ludwig Jakob Michelsen|ADB:Menge, Johannes}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|66|67|Menge, Johannes|Bernard O’Neill, Johannes Menge|119064804}}&lt;br /&gt;
* D. Van Abbé: [http://adbonline.anu.edu.au/biogs/A020189b.htm &amp;#039;&amp;#039;Menge, Johann (1788–1852)&amp;#039;&amp;#039;] im &amp;#039;&amp;#039;Australian Dictionary of Biography&amp;#039;&amp;#039; (online edition)&lt;br /&gt;
* Johannes F. Menge: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren des Mineralogen und Australienforschers Johannes Menge.&amp;#039;&amp;#039; Blaubeurer Geographische Hefte, Heft 18, Blaubeuren 1999, ISBN 3-930998-18-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.southaustralianhistory.com.au/menge.htm Menge bei southaustralianhistory.com].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119064804|VIAF=30338825}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Menge, Johannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mineraloge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Australienforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lübecker Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1788]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1852]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Australien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Menge, Johannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mineraloge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Januar 1788&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Steinau an der Straße]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Oktober 1852&lt;br /&gt;
|STERBEORT=zwischen [[Melbourne]] und [[Castlemaine (Victoria)|Forrest Creek]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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