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	<title>Johannes Meilof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T15:13:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Turpit: + siehe auch</title>
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		<updated>2020-07-01T19:57:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ siehe auch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Meilof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 1435 in [[Greifswald]]; † um 1505; auch &amp;#039;&amp;#039;Johann Meilof&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher Jurist und Professor an der [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Universität Greifswald]]. Seine juristische Büchersammlung ist bis heute erhalten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Leistungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Meilof stammte aus [[Greifswald]]. Er studierte zunächst ab 1454 an der [[Universität Rostock]];&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu den Eintrag der [http://purl.uni-rostock.de/matrikel/100002097 Immatrikulation von Johannes Meilof] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt; anschließend war er einer der ersten Studenten an der 1456 gegründeten [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Universität Greifswald]]. 1457 wurde er zum &amp;#039;&amp;#039;Baccalaureus Artium&amp;#039;&amp;#039; promoviert. 1458 bis 1464 arbeitete er an der Lateinschule in Greifswald zunächst als Lehrer, dann als Schulrektor. Anschließend war er bis 1469 Lehrer an der [[Artistenfakultät]] der Universität Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meilof wandte sich dann den Rechtswissenschaften zu. 1469 begann er sein juristisches Studium an der Universität Greifswald. Bereits 1470 ging er nach [[Livland]], wo er zunächst als Rechtsberater für den [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] wirkte, dann aber umgekehrt als Rechtsberater für den [[Erzbistum Riga|Erzbischof von Riga]], [[Silvester Stodewescher]], in dessen Streitigkeiten mit dem Deutschen Orden. 1476 kehrte er nach Greifswald zurück und schlug dort die Laufbahn als Hochschullehrer an der Juristenfakultät ein: 1477 wurde er zum &amp;#039;&amp;#039;Baccalaureus Utriusque Iuris&amp;#039;&amp;#039; promoviert,  1480 wurde er ordentlicher Professor an der Juristenfakultät. Im Sommersemester 1480 und im Wintersemester 1482/83 war er Rektor der Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1484 zog sich Meilof nach Streitigkeiten aus dem Universitätsleben zurück. Er siedelte in das [[Dominikanerkloster Greifswald|Schwarze Kloster]] der Dominikaner über und wurde 1485 zum Priester geweiht. Er widmete sich weiterhin den Rechtswissenschaften, baute seine Handschriftensammlung aus und diente seinem Landesherrn, Herzog [[Bogislaw X. (Pommern)|Bogislaw X.]] von [[Pommern]], als Rechtsberater. Johannes Meilof starb um 1505.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Büchersammlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Meilof stellte sich eine Sammlung von Rechtstexten als seine private juristische Fachbibliothek zusammen. Nach heutigem Kenntnisstand sind 19 oder 20 Bände mit insgesamt über 8.000 beschriebenen Blättern erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung besteht aus drei [[Inkunabel]]n (also frühen Drucken) mit insgesamt 196 Blättern; die übrigen Bände sind Handschriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Meilof vermachte seine Büchersammlung nach seinem Tod an das Schwarze Kloster der Dominikaner in Greifswald, wo sie der dortigen Bibliothek eingegliedert wurde. Nach der Reformation gelangte sie von dort in die Bibliothek der [[Dom St. Nikolai (Greifswald)|Greifswalder Großen Nikolaikirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Rektoren der Universität Greifswald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jürgen Geiß: &amp;#039;&amp;#039;Netzwerke spätmittelalterlicher Rechtsgelehrter im Ostseeraum. Beobachtungen zur Büchersammlung des Greifswalder Juristen Johannes Meilof.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Baltische Studien]].&amp;#039;&amp;#039; Band 91 N.F., 2005, {{ISSN|0067-3099}}, S. 61–78.&lt;br /&gt;
* {{ADB|21|218|220|Meilof, Johannes|[[Theodor Pyl (Historiker)|Theodor Pyl]]|ADB:Meilof, Johannes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|510323871}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136780598|VIAF=259290869}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meilof, Johannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meilof, Johannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meilof, Johann&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Professor an der Universität Greifswald&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1435&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Greifswald]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 1505&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Turpit</name></author>
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