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	<title>Johannes Marschang - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T15:46:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johannes_Marschang&amp;diff=1554102&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2026-03-25T21:56:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2025 09 07 Priestergräber (Friedhof Anrath).jpg|mini|Grabplatte Johannes Marschang (untere Reihe, zweite von links) – Priestergräber (Friedhof [[Anrath]])]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Marschang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Februar]] [[1884]] in [[Essen]]; † [[18. Dezember]] [[1978]] in [[Anrath]]) war ein deutscher [[Priester]]. Er war Gefängnisseelsorger in Anrath und [[Krefeld]] sowie Ehrenbürger der Stadt [[Willich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Marschang wurde als Sohn des Revisors Johannes Marschang aus Dernbach und dessen Ehefrau Maria Arens aus Olpe-Stachelau geboren. Nach dem 1905 in [[Essen-Borbeck|Borbeck]] abgelegten Abitur studierte er Theologie und empfing am 6. März 1909 in Köln die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]]. Ab dem 18. März 1909 war er als [[Kaplan]] in Erkelenz-Borschemich, ab dem 8. März 1912 in Baesweiler, St. Peter, und ab 15. November 1913 in Anrath, St. Johannes, tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. September 1921 wurde er als Hilfsgeistlicher an die Anrather Strafanstalten versetzt, wo er den damaligen Seelsorger Peter Limberg unterstützen sollte. Bereits im Oktober des folgenden Jahres wurde er Anstaltspfarrer, dieses Amt sollte er bis 1949 innehaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marschang erwarb sich vor allem große Verdienste während der NS-Zeit, als er sich intensiv um die politischen und religiösen Gefangenen kümmerte, nicht nur durch Zuspruch, sondern auch durch die verbotene Zuteilung von Lebensmitteln. Unter dem damaligen Leiter des Anrather Gefängnisses, Bodo Combrinck, war es gängige Praxis, die meist politischen Häftlinge durch systematisches Aushungern zu töten. Den Hungertod fand in Anrath auch der einzige von den Nationalsozialisten getötete österreichische Abt [[Bernhard Burgstaller]]. Marschang versuchte im Rahmen seiner Möglichkeiten hier Linderung zu schaffen, indem er mit Hilfe eines eingeweihten Gefängniswärters regelmäßig Nahrungsmittel wie belegte Brote in die Anstalt schmuggelte. Damit die Häftlinge diese auch gefahrlos essen konnten, wurden diese Besuche z.&amp;amp;nbsp;B. als Beichtgespräche getarnt, da bei diesen wegen der Wahrung des Beichtgeheimnisses keine Wärter anwesend waren. Natürlich geriet Marschang immer wieder in Konflikt mit Combrinck. Dieser versuchte, ihn 1941 mittels einer Versetzung ans Untersuchungsgefängnis Breslau loszuwerden. Durch ein ärztliches Attest konnte er in Anrath bleiben und erhielt zusätzlich die Seelsorge über das Landgerichtsgefängnis Krefeld übertragen. Wegen seiner Verdienste in dieser Zeit wurde er am 26. Oktober 1944 zum [[Päpstlicher Geheimkämmerer|Päpstlichen Geheimkämmerer]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Marschang war neben seiner Tätigkeit im Gefängnis auch Seelsorger in der Pfarre St. Johannes [[Anrath]]. Über viele Jahre war er auch Seelsorger des [[Altenheims]] St. Josef in Anrath. Er war für lange Zeit dienstältester Priester des [[Bistum Aachen|Bistums Aachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 wurde er von der Stadt Willich für sein Engagement für junge, alte und kranke Menschen in Anrath und als [[Pfarrer]] der Strafanstalt zu Zeiten des Dritten Reichs zum [[Ehrenbürger]] ernannt. 2002 beschloss der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Willich, eine Straße im Baugebiet Gietherhof nach Johannes Marschang zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Bons: &amp;#039;&amp;#039;Das Anrather Gefängnis im Dritten Reich – Der Versuch einer Rekonstruktion.&amp;#039;&amp;#039; In: Heimatbuch des Kreises Viersen 2002, S. 161 ff&lt;br /&gt;
* Goffried Daum: &amp;#039;&amp;#039;Prälat Johannes Marschang – eine herausragende Persönlichkeit verließ unsere Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Anrather Heimatbuch 1981, S. 13 f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marschang, Johannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Päpstlicher Geheimkämmerer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Kreis Viersen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marschang, Johannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geistlicher, Gefängnisseelsorger in Anrath und Krefeld und Ehrenbürger der Stadt Willich&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Februar 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Dezember 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Anrath]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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