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	<title>Johannes Hug - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T10:44:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Reinhard Dietrich: Links</title>
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		<updated>2023-10-15T06:42:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Hug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Hugo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Hugonis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * um 1455 in [[Schlettstadt]]; † nach 1505 wohl in [[Straßburg]]) war ein in Straßburg wirkender, [[Kanonistik|kanonistisch]] gebildeter Geistlicher und Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Hug wagenfur.jpg|thumb|Titelblatt der deutschen Übersetzung 1504]]&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Hug sind kaum Lebenszeugnisse auszumachen. Bevor er 1470 in Erfurt immatrikuliert wurde, erhielt er eine Ausbildung an der [[Lateinschule Schlettstadt]] unter dem berühmten Lehrer [[Ludwig Dringenberg]] (wie [[Jakob Wimpfeling]] bezeugt). Seinem Werk beigegebene Notariatsinstrumente zeigen ihn als Vikar bzw. Pfarrer von St. Stephan in Straßburg 1498 und 1500. 1502 nennt ihn ein [[Ablass]]brief von Kardinal [[Raimund Peraudi]]. Ob der Brief eines Johannes Hugonis von 1522 sich auf ihn bezieht, ist unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1506 gab der Strassburger Autor Johannes Adelphus Muling seiner Ausgabe des Musiktraktats &amp;quot;Lilium musicae planae&amp;quot; des Michael Keinspeck den 1506 datierten lateinischen Brief eines Straßburgers Johannes Hugo an einen nicht genannten Kartäuser bei. In ihm darf wohl der gelehrte Pfarrer von St. Stephan gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1504 erschien von Hug in einer lateinischen und deutschen Fassung bei [[Johannes Grüninger]] in Straßburg sein mit qualitätvollen Holzschnitten illustriertes Werk „Quadruvium“, eine stark kirchenrechtlich geprägte Auseinandersetzung mit den Rollen von Papst, Kaiser, Bischöfen, Pfarrern und Laien, für J. Franck das &amp;quot;erste Lehrbuch des deutschen Staatsrechts&amp;quot; (ADB). Das stark zeitkritische Buch lässt sich dem zeitgenössischen Reformdiskurs zuordnen, der eine Neuordnung von Kirche und Reich anstrebte. Wahrscheinlich kannte der gleichzeitig im Elsass wirkende sogenannte [[Oberrheinischer Revolutionär|Oberrheinische Revolutionär]] Hugs Werk, das dieser Kardinal Peraudi, dem Mainzer Kurfürsten [[Berthold von Henneberg]] und König [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] widmete. Hug kann nicht als [[Humanist]] angesprochen werden, sein „Quadruvium“ steht in der Tradition kanonistisch-gelehrter Werke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der lateinische Druck liegt in zwei Varianten vor. Die Straßburger Ausgabe von 1504 wurde 1509 in Paris nachgedruckt, und noch 1549 wurde der Text in ein riesiges juristisches Sammelwerk aufgenommen (Tractatus universi iuris, Lyon 1549, nochmals Venedig 1584).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Klaus Graf (Historiker)|Klaus Graf]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Straßburger Gelehrte Johannes Hug und sein vergessenes Werk &amp;quot;Quadruvium ecclesiae&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; (Straßburg: Johann Grüninger 1504), in: Humanisten am Oberrhein, hrsg. von Sven Lembke/Markus Müller, Leinfelden-Echterdingen 2004, S. 175–187 ([http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5315/ online]) ([http://archiv.twoday.net/stories/31634565/ Nachträge])&lt;br /&gt;
* [[Franz Josef Worstbrock]]: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Hug.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Verfasserlexikon]] 2. Aufl. Bd. 11, Sp. 694 ff. (mit kleineren Fehlern)&lt;br /&gt;
* {{ADB|13|328|329|Hugo, Johannes|[[Jakob Franck]]|ADB:Hugo, Johannes}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|10|27|27|Hugo, Johannes|[[Ulrich Muhlack]]|100388574}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00002012/image_1 latein. Grüninger-Druck]&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00002016/image_1 deutsche Übersetzung]&lt;br /&gt;
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k58961m latein. Nachdruck Venedig 1584, Bl. 289 ff.]&lt;br /&gt;
* [http://www.chmtl.indiana.edu/tml/15th/KEINLIL_TEXT.html Keinspeck-Ausgabe mit lateinischem Hug-Brief]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=100388574|VIAF=61895209}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hug, Johannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sélestat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Straßburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hug, Johannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hugo, Johannes; Huck Johannes; Hugonis, Johannes&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Geistlicher und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1455&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schlettstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 1505&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Straßburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhard Dietrich</name></author>
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