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	<title>Johannes Hadeke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T05:27:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johannes_Hadeke&amp;diff=1031413&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gmünder: /* Literatur */ sort</title>
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		<updated>2025-07-29T02:07:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; sort&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann(es) Hadeke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Hadus, Hadelius, Saxo&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Joannes Hadus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Janus Hadelius&amp;#039;&amp;#039;; * vor [[1490]] in [[Stade]]; † um [[1524]] in [[Rom]]) war ein deutscher neulateinischer Lyriker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Johannes Hadeke Stadensis hat er sich im Wintersemester 1508 an der [[Universität Wittenberg]] einschreiben lassen. Dort wohl latinisierte er seinen Namen in Joannes Hadus und noch später nannte er sich Janus Hadelius. In Wittenberg wurde sein Lehrer in der Poesie der 1507 von Friedrich dem Weisen als Poeta berufene Italiener [[Richard Sbrulius]], von dem er aber nicht bloß die Manier in der Poesie, sondern auch die liederliche Lebensführung annahm. Er schlug sich dort schon mit Privatunterricht durch. Als Sbrulius wegen eines anstößigen Verhältnisses mit einem „scortum honestum“ Wittenberg endlich verlassen musste und im Sommer 1511 an die [[Universität Leipzig]] übersiedelte, folgte ihm Hadus dorthin, und als Sbrulius 1513 an die [[Brandenburgische Universität Frankfurt|Universität Frankfurt (Oder)]] ging, zog Hadus ihm im Wintersemester 1513 auch dorthin nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Anhänglichkeit verschaffte ihm dort den Beinamen Sbrulianus. Ein grober Exzess, bei dem er eine Rotte von schwerbetrunkenen Studenten anführte, bewog ihn, um der angedrohten Strafe zu entgehen, unter Arrestbruch im Sommer 1514 Frankfurt zu verlassen. Herzog [[Bogislaw X. (Pommern)|Bogislaw X. von Pommern]] sandte ihn noch in demselben Semester als ersten bestallten Lehrer der humanen Disciplinen an die [[Universität Greifswald]], aber schon im Oktober 1515 lehrte und dichtete er an der [[Universität Rostock]]&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu auch den [http://purl.uni-rostock.de/matrikel/100013525 Eintrag von Johannes Hadeke/Hadus] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt; und gern wäre er, wie seine 1516 erschienenen Camoenae beweisen, dort länger geblieben, wenn ihn nicht die Pest vertrieben hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begab sich über Frankfurt und Breslau im Oktober 1516 an die [[Universität Krakau]]. Ueberall traf er die Seuche, und in Krakau dezimierte sie seine Hörer durch Tod und Flucht. Er geriet in der Fremde durch Krankheit in große Not und seine bald kriechenden, bald anmaßenden Verse waren nicht geeignet, ihm Freunde und Gönner zu erwerben. Mit einem bösen Schmähgedicht sagte er seinem „Tomi“ Valet und floh er vor der Pest nach Wien, wo er sich im Kreis von [[Conrad Celtis]] aufhielt und [[Joachim von Watt]], sowie [[Johannes Cuspinian]] kennenlernte. Von Kaiser [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] bekam er dort 1517 die [[Dichterkrone]] verliehen. Der Wunsch nach dem Doktorat der Medizin führte ihn endlich nach Italien, und man findet ihn in Rom 1524 in der Coryciana; zu diesem Zeitpunkt verlieren sich auch seine Spuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkauswahl ==&lt;br /&gt;
* Camoenae, Rostock 1516&lt;br /&gt;
* Eligiarum liber primus, Wien 1518&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Kosch]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Literatur-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1947–1958; erscheint seit 1968 in dritter Auflage, bisher 24 Bände und 6 Ergänzungsbände sowie seit 1999 die Reihe „Das 20. Jahrhundert“ (bisher 2 Bde., A-Björnsen)&lt;br /&gt;
* [[Walther Killy]]: &amp;#039;&amp;#039;Literaturlexikon: Autoren und Werke deutscher Sprache.&amp;#039;&amp;#039; (15 Bände) Gütersloh; München: Bertelsmann-Lexikon-Verl. 1988–1991 (CD-ROM Berlin 1998, ISBN 3-932544-13-7)&lt;br /&gt;
* {{ADB|10|300|300|Hadelius, Janus|[[Ludwig Geiger]]|ADB:Hadus, Johannes (1. Artikel)}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|10|307|308|Hadus, Johannes|Karl Ernst Hermann Krause|ADB:Hadus, Johannes (2. Artikel)}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|418|419|Hadeke, Johannes|[[Heinrich Grimm (Historiker)|Heinrich Grimm]]|12996378X}}&lt;br /&gt;
* Gustav Bauch: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Scholaren in Krakau in der Zeit der Renaissance 1460 bis 1520.&amp;#039;&amp;#039; Achtundsiebzigster Jahresbericht der Schlesischen Gesellschaft für vaterländische Cultur. G. P. Anderholzbuchhandlung, Breslau 1901, III. Abteilung Historische Sektion; auch als Sonderdruck Commissions-Verlag von M. &amp;amp; H. Marcus, Breslau 1901&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12996378X|VIAF=165801030}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hadeke, Johannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Neulatein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Poeta laureatus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hadeke, Johannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hadus, Johannes; Hadelius, Johannes; Saxo, Johannes; Hadus, Johann; Hadelius, Johann; Saxo, Johann; Hadus, Joannes; Hadelius, Janus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher neulateinischer Lyriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=vor 1490&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stade]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 1524&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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