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	<title>Johannes Greber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T19:10:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johannes_Greber&amp;diff=210983&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: stil; form</title>
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		<updated>2025-09-12T13:37:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;stil; form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Johannes Greber 1.jpg|mini|Johannes Greber]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Greber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Mai]] [[1874]] in [[Wenigerath]] bei [[Bernkastel-Kues|Bernkastel]]; † [[31. März]] [[1944]] in [[Teaneck]], [[New Jersey]]) war ein katholischer [[Priester (Christentum)|Priester]] und [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstagsabgeordneter]]. Er war Verfasser eines Werkes des christlichen [[Spiritismus]]; zudem schrieb er eine spiritistisch geprägte [[Bibelübersetzung|Übersetzung]] des [[Neues Testament|Neuen Testamentes]] und gründete eine eigene spiritistische Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Greber stammte aus einer Kleinbauernfamilie aus [[Wenigerath]]. Aufgrund seiner Begabung und dank der finanziellen Unterstützung des Dorfpfarrers konnte er das Abitur machen und am [[Katholisches Priesterseminar|Priesterseminar]] in [[Trier]] katholische Theologie studieren. Am 31. März 1900 wurde er zum Priester geweiht. Am 1. Mai 1904 trat er seine erste Pfarrstelle in [[Obergondershausen]] im Hunsrück an. Er war vor allem [[Diakonie|diakonisch]] tätig. Wegen der herrschenden Armut und der großen Not der Familien mit Kranken gründete und leitete er einen Hilfsbund.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vita&amp;quot;&amp;gt;Werner Schiebeler: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Greber, sein Leben und sein Werk.&amp;#039;&amp;#039; Wersch-Verlag Martin Weber, Schutterwald, ISBN 3-9805119-1-X&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem befasste er sich mit der Behandlung von Krankheiten in Anlehnung an die Methoden von [[Sebastian Kneipp|Kneipp]]. Im Krieg begann Greber, hungernde Kinder in Bauernfamilien zur Pflege zu verschicken. Bis Kriegsende konnte er 14.175 Kinder in die Niederlande und weitere 6000 Kinder in deutsche Pflegefamilien verschicken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vita&amp;quot; /&amp;gt; Beides, den Hilfsbund und die Pflegeaktion, führte Greber gegen den anfänglichen Widerstand seines Bischofs durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Januar bis November 1918 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für die [[Deutsche Zentrumspartei]] und vertrat den Wahlkreis [[Regierungsbezirk Koblenz|Koblenz]] 3 ([[Koblenz|Koblenz-Stadt]], [[Landkreis Sankt Goar|St. Goar]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Biorabk||827}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 31. Mai 1921 wurde er wieder als Pfarrer in die Pfarrei [[Andernach|Kell]] im [[Brohlbach (Rhein)|Brohltal]] eingesetzt, das zur kreisfreien Stadt [[Andernach]] gehört. Zugleich leitete er seinen Hilfsbund weiter, dessen Büro sich in Koblenz befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 kam Greber in Kontakt mit einem spiritistischen Kreis, den er trotz eines Verbots durch den Bischof beibehielt. Um einer Amtsenthebung zuvorzukommen, bat er zum 31. Dezember 1925 um seine Beurlaubung, verlegte seinen Wohnsitz nach Koblenz und arbeitete überwiegend für seinen Hilfsbund. Politisch trat Greber noch einmal bei der [[Reichstagswahl 1928]] hervor, als eine nach ihm benannte &amp;#039;&amp;#039;Pfarrer-Greber-Partei&amp;#039;&amp;#039; in den Reichswahlkreisen Köln-Aachen und Koblenz-Trier kandidierte. Der Wählerzuspruch war mit knapp 10.000 Stimmen gering, in letzterem Wahlkreis erreichte die Partei 1,4 Prozent. Eine Reichsliste wurde nicht erstellt, die Stimmen kamen der [[Reichspartei des deutschen Mittelstandes|Wirtschaftspartei]] zugute, spielten aber keine Rolle für die Mandatsverteilung.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wahlen-in-deutschland.de/wrtwkoblenztrier.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner Konzentration auf die Arbeit im Hilfsbund galt für ihn weiter das Spiritismusverbot, weswegen Greber 1929 zu Freunden nach New York umsiedelte. Dort gründete Greber selbst einen spiritistischen Kreis, heiratete 1931 und bekam zwei Söhne. Greber starb plötzlich am 31. März 1944, vermutlich an einem Herzschlag&amp;lt;!--Beleg?--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theologische Positionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grebers NT.png|mini]]&lt;br /&gt;
Greber entfernte sich ab 1925 zunehmend von der [[Katholische Kirche|katholischen Kirche]]. 1929 wanderte er in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] aus und gründete dort eine spiritistische Gemeinde. 1932 verfasste er das Buch &amp;#039;&amp;#039;Der Verkehr mit der Geisterwelt, seine Gesetze und sein Zweck&amp;#039;&amp;#039;, in dem er seine Erfahrungen mit einem spiritistischen Kreis und dessen [[Medium (Person)|Tieftrancemedium]] Erich Zimmermann, einem 16- bis 17-jährigen Jungen, schildert. Dieses Buch wurde den Medien Grebers Beschreibung zufolge von einem besonderen Engel diktiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Geistchristentum}}&lt;br /&gt;
Johannes Greber vertrat eine moderne Form der [[Arianismus|arianischen Lehre]], wonach Christus als erstgeschaffener Sohn Gottes und somit als ein von Gott unabhängiges, freies Geistwesen angesehen wird. Sein [[Dualismus|dualistischer]] Gegenspieler ist nach Greber sein abgefallener Bruder [[Luzifer]]. Statt vom [[Heiliger Geist|Heiligen Geist]] spricht Greber von der &amp;#039;&amp;#039;heiligen Geisterwelt Gottes&amp;#039;&amp;#039;, die der Menschheit dienend zur Seite stehe.&amp;lt;!--Beleg?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Anhänger seiner Lehren bezeichnen sich auch als „Geistchristen“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wogibtes.info/rubrik/764881/Geistchristen/ Geistchristen] auf &amp;#039;&amp;#039;WoGibtEs.info&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 26. August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; und werden dem sogenannten „Geistchristentum“ zugerechnet, verschiedenen Gruppierungen, die Aussagen des [[Neues Testament|Neuen Testaments]] zum Heiligen Geist auf jenseitige Geister beziehen und mit diesen durch Medien in Kontakt gestanden haben wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel [https://www.relinfo.ch/lexikon/christentum/neuoffenbarer-gemeinschaften/geistchristliche-gemeinschaft-interessengemeinschaft-geistige-loge-igl/ Geistchristliche Gemeinschaft] und [https://www.relinfo.ch/lexikon/christentum/neuoffenbarer-gemeinschaften/gl-zuerich-geistige-loge-zuerichpro-beatrice/ Geistige Loge Zürich] auf [[Evangelische Informationsstelle Kirchen – Sekten – Religionen|RelInfo]], abgerufen am 26. August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Verkehr mit der Geisterwelt Gottes, seine Gesetze und sein Zweck. Selbsterlebnisse eines katholischen Geistlichen.&amp;#039;&amp;#039; 9. Aufl. Johannes Greber Memorial Foundation, Teaneck N.J. 1986, ISBN 3-87667-067-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The New Testament: A New Translation Based Upon the Latest Manuscripts.&amp;#039;&amp;#039; 1937.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Das Neue Testament.&amp;#039;&amp;#039; Adaptiert vom Spirituelle Christen e.&amp;amp;nbsp;V., Göppingen 2001, ISBN 3-9808576-2-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128645075}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk||827}}&lt;br /&gt;
* [http://www.roypanther.de/Die_Bibel_NT/die_bibel_nt.html#1Anker kompletter Text der Greber-Übersetzung des Neuen Testamentes]&lt;br /&gt;
* [https://gott-und-christus.de/greberbuch/ kompletter Text des Buches &amp;#039;&amp;#039;Der Verkehr mit der Geisterwelt Gottes&amp;#039;&amp;#039; in mehreren Sprachen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128645075|VIAF=122012519}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Greber, Johannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Altgriechischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Englische]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hunsrück)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Greber, Johannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geistlicher und Politiker (Zentrum), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Mai 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wenigerath]], Kreis Bernkastel&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. März 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Teaneck]], New Jersey&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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